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240557 · Mitteilungsvorlage

Zwischenstand zur Umsetzung der von der Wirtschaftsförderung zu koordinierenden Projekten aus dem Klimaplan

Nummer
240557
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
27.03.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 16.04.2024 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 22.05.2024 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
240557
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Zwischenstand zur Umsetzung der von der
Wirtschaftsförderung zu koordinierenden Projekten
aus dem Klimaplan
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
22.05.2024 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
16.04.2024 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Die Verwaltung gibt hiermit einen Zwischenstand zu den 6 Projekten im
Klimaplan, bei denen die Koordinierung bei der Bonner Wirtschaftsförderung
liegt. Die Projekte 1-5 werden in Zukunft bzw. weiterhin im Service Center
Wirtschaft umgesetzt und wurden hier ganz bewusst im Team der
Unternehmensbetreuung verankert, um das Angebot der Gründungs- und
Unternehmensbetreuung um Klimaaspekte zu ergänzen und Synergie-Effekte
aus bestehenden Netzwerken zu nutzen. Das Projekt 6 dagegen wird im
Rahmen der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg umgesetzt, da dort die
Fachkräfteentwicklung besonders effektiv regional gelöst werden kann.
1. Steckbrief 3.2.2.1. Einführung eines Gebietsmanagements für
Klimaschutz und Klimaanpassung in Gewerbegebieten
Ziel des Projektes: Zur Unterstützung der Unternehmen bei der Reduzierung
des Energie- und Ressourcenverbrauchs sowie der sich daraus ergebenden
THG-Emissionen sollen in bestehenden Gewerbegebieten
Gewerbegebietsmanagements eingeführt werden. Weitere Maßnahmen zur
Klimaanpassung und –vorsorge zielen auf eine Verbesserung der
Freiraumstruktur durch Gebäudebegrünungen und Entsiegelungen. Das
Management fungiert dabei als Ansprechpartner, Koordinator, Begleiter und
Förderlotse und agiert sowohl auf Einzelbetrieblicher- als auch Gebietsebene.
Es wurde beschlossen jährlich zwei Gewerbegebiete zu betreuen und diese
Auswahl stets anzupassen.
Kontext: Im Rahmen des Vorgängerprojektes „Klimagerechtes
Gewerbegebietsmanagement Beuel“ wurden in den letzten 2 Jahren bis zu 30
Unternehmen erfolgreich beraten und unterstützt. Im Jahr 2024 wird die
Beratung ergänzend zu den 5 Gewerbegebieten in Beuel (Beuel-Ost, Pützchen,
Holzlar, Am Mühlenbach und Geislar) auch auf das Gewerbegebiet Bonn West
ausgeweitet. Die bisherige Zusammenarbeit mit GERTEC und demSeite 1 von 6
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Wissenschaftsladen (WILA) Bonn wird 2024, insbesondere um den
Wissenstransfer für den Aufbau eigener Beratungskapazitäten zu
gewährleisten, im ersten Halbjahr 2024 im gleichen Umfang fortgesetzt und
dann für das zweite Halbjahr neu definiert.
Nächste Schritte: Das Stellenbesetzungsverfahren zum Aufbau der internen
Beratungskapazitäten (1 Vollzeitstelle) wurde eingeleitet und die
Vorstellungsgespräche fanden Mitte März statt. Es wird davon ausgegangen,
dass die Stellenbesetzung bis spätestens Mai 2024 abgeschlossen werden
kann und damit die Konzeptphase bzw. der Wissenstransfer initiiert werden
kann. Daraufhin können in einem nächsten Schritt die Beratungsangebote
beworben und Unternehmen angeboten werden.
2. Steckbrief 3.2.4.1. Beratungs- und Informationsangebote für Start-Ups
und Bestandsunternehmen
a) Nachhaltigkeits-Hub Region Bonn
Ziel des Projektes: Das Ziel ist es, in Bonn ansässige Bestandsunternehmen
und Startups durch eine Beratung durch die Stadt für die Belange
klimaneutralen Wirtschaftens zu sensibilisieren. Durch eine
zielgruppenspezifische Beratung sollen bestehende und neue Unternehmen in
Bonn in die Lage versetzt werden, die mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit
verbundenen Prozesse in den verschiedenen relevanten Handlungsfeldern
möglichst klimaschonend durchzuführen. Vielfach sind klimaschonende
Prozesse auch solche, die einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten. Denn sie
sind mit weniger Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen verbunden,
erhöhen die Unabhängigkeit von externen Preisfaktoren, verringern Risiken und
tragen zur Optimierung von Abläufen bei oder ermöglichen die Erschließung
weiterer Ko-Benefits (etwa hinsichtlich der Gesundheit von Mitarbeiter*innen).
Kontext: Der Nachhaltigkeits-Hub Region Bonn hat seine Organisation und das
Jahresprogramm im ersten Quartal 2024 neu aufgestellt, um sich stärker auf
den Aufbau von Beratungs- und Informationsangeboten zu fokussieren. Das
Veranstaltungsprogramm mit Schwerpunkten auf Fachkräftegewinnung und
Ausbildung, regionale Wertschöpfungsketten, Ressourcenschonung,
Klimaneutralität und CSR/Gemeinwohlökonomie wurde definiert und wird
aktuell umgesetzt. Das Team des Nachhaltigkeits-Hub Region Bonn hat
beschlossen, 10 eigene Veranstaltungen zu organisieren, inklusive der
erfolgreichen Stammtisch-Formate. Darüber hinaus werden konzeptionelle
Akteure mit Partnerveranstaltungen das Angebot vervollständigen. Um die
Wahrnehmung weiter zu stärken, wurden zudem neue Schwerpunkte in der
Öffentlichkeitsarbeit gesetzt.
Zuletzt hat die Verwaltung in der Ds-Nr.: 232338 über die Umsetzung des
Projektes Nachhaltigkeitshub Region Bonn berichtet. Derzeit finden die
Gespräche zum Abschluss von Sponsoringverträgen mit konzeptionellen
Akteuren statt. Hierzu wird die Verwaltung näheres in der Mai-Sitzung berichten
können.
Nächste Schritte: Für die Thematik Beratungsangebote werden insbesondere
die Stellenbesetzungen im Bereich Klimaschutzberatung, KIimaschutz und
Klimaanpassung in Gewerbegebieten und Klimapartnerschaften wichtigeSeite 2 von 6
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Impulsgeber sein. Die Verfahren werden in den kommenden Wochen
abgeschlossen.
b) Klimaschutzberatung
Ziel des Projektes: Das Ziel ist es, in Bonn ansässige Bestandsunternehmen
und Startups durch eine Beratung durch die Stadt für die Belange
klimaneutralen Wirtschaftens zu sensibilisieren. Durch eine
zielgruppenspezifische Beratung sollen bestehende und neue Unternehmen in
Bonn in die Lage versetzt werden, die mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit
verbundenen Prozesse in den verschiedenen relevanten Handlungsfeldern
möglichst klimaschonend durchzuführen. Vielfach sind klimaschonende
Prozesse auch solche, die einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten. Denn sie
sind mit weniger Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen verbunden,
erhöhen die Unabhängigkeit von externen Preisfaktoren, verringern Risiken und
tragen zur Optimierung von Abläufen bei oder ermöglichen die Erschließung
weiterer Ko-Benefits (etwa hinsichtlich der Gesundheit von Mitarbeiter*innen).
Kontext: Bonner Unternehmen und Start-ups werden für die Belange des
klimaneutralen Wirtschaftens durch die Stadt sensibilisiert. Durch eine
zielgruppenspezifische Beratung sollen bestehende und neue Unternehmen in
Bonn in die Lage versetzt werden, die mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit
verbundenen Prozesse in den verschiedenen relevanten Handlungsfeldern
möglichst klimaschonend durchzuführen.
Nächste Schritte: Die Stelle wurde zum 01. Februar 2024 besetzt und befindet
sich aktuell in der Konzeptphase. Ein konkreter Austausch und Wissenstransfer
mit GERTEC und WILA Bonn wird auch in diesem Kontext im März/April 2024
stattfinden und eine Teilnahme an ersten Beratungsgesprächen ist ebenfalls im
1. Halbjahr geplant.
3. Steckbrief 3.4.1.1. Klimapartnerschaften mit Gewerbe- und Industrie:
Umstellung industrieller Produktionsprozesse auf die verstärkte
Nutzung regenerativer Energieträger
Ziel des Projektes: Ziel ist es, über Klimapartnerschaften zwischen der Stadt
und in Bonn ansässigen energieintensiven Unternehmen Produktionsprozesse
klima- und ressourcenschonender zu gestalten. Der systematische Austausch
zwischen der Stadt und den Industrieunternehmen für den Klimaschutz soll
gefördert und Engagement honoriert werden. Der Austausch erfolgt über die
Formierung von thematischen Arbeitsgruppen, die Formulierung von
Selbstverpflichtungen und / oder Kooperationen beim Umweltrecht. Die
Einführung eines städtischen Umweltsiegels beispielsweise nach Hamburger
Vorbild kann das Engagement attraktiver machen. Von Seiten der Stadt sollen
Umweltmanagementsysteme beworben werden.
Die Kooperationen und umgesetzten Maßnahmen sollten darüber hinaus
öffentlichkeitswirksam von Seiten der Stadt Bonn präsentiert und kommuniziert
werden und so weitere Unternehmen und andere Akteure zu mehr Klimaschutz
zu motivieren.
Kontext: Aktuell findet auch das Stellenbesetzungsverfahren für diese Stelle
seit Anfang März 2024 statt und wird in den kommenden WochenSeite 3 von 6
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abgeschlossen. Erste Gespräche mit führenden Bonner Unternehmen finden
schon jetzt statt. Die Verwaltung sieht die Notwendigkeit, den Fokus des
Projektes zu erweitern und nicht nur Industrie sondern Wirtschaft insgesamt zu
beteiligen.
Nächste Schritte: Mit dem Abschluss der Stellenbesetzung wird die
Konzeptphase eingeleitet und parallel dazu die Gespräche mit interessierten
Unternehmen vertieft. Das überarbeitete Projektkonzept wird dem AEIWWA zur
Beschlussfassung vorgelegt.
4. Steckbrief 4.5.2.2. Beratungsangebot für sonstige Gebäudeeigen-
tümer*innen im tertiären Sektor (Schwerpunkt Dienstleistung)
Ziel des Projektes: Mithilfe von gezielten Beratungs- und
Unterstützungsangeboten soll die Sanierungsquote im Bereich des tertiären
Sektors gesteigert werden.
Kontext: Diese Maßnahme fokussiert sich sowohl auf den Gebäudebestand wie
auch den Neubau, primär im Dienstleistungsbereich. Bonn hat mit über 4
Millionen Quadratmeter Bürofläche hier seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt,
entsprechend groß ist das Einsparpotenzial. Diese Gebäude gilt es bilanziell
klimaneutral zu gestalten. Die Gebäudeeigentümer*innen und Bauherr*innen
werden durch die Schaffung von zielgruppenspezifischen und
niederschwelligen Angeboten unterstützt, um einen klimaneutralen
Gebäudebestand zu forcieren.
Nächste Schritte: Die Ausschreibung für diesen Steckbrief (0,5
Vollzeitäquivalente Stelle) soll noch im ersten Halbjahr erfolgen.
5. Steckbrief 7.2.1.1. Kompensation nicht vermeidbarer THG-Emissionen
durch Bonner Unternehmen
Ziel des Projektes: sollte es sein, durch geeignete Maßnahmen darüber
aufzuklären, welche Rolle Kompensationsmaßnahmen spielen können und
Wege zu finden, langfristig und glaubwürdig wirkende und
Kompensationsmaßnahmen nicht vermeidbarer THG-Emissionen zu finden
Kontext: Bonner Unternehmen aus den Bereichen GHD und Industrie werden
durch die Stadt dabei unterstützt, aus ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit
resultierende und nicht vermeidbare THG-Emissionen zu kompensieren. Dies
kann sowohl die technische Kompensation über die Speicherung der
Emissionen als auch deren dauerhafte Bindung in grüner Infrastruktur sein.
Dazu muss zunächst dabei unterstützt werden, die Bestimmung der
unternehmenseigenen Klimabilanz auf einer robusten und geprüften
Datenbasis erstellen zu können, welche auch die vor- und nachgelagerten
Wertschöpfungsstufen berücksichtigen. Den Unternehmen eine Anleitung darin
zu geben, welche Klimaschutzinvestitionen wirklich sinnvoll und nicht bloßer
„Ablasshandel“ sind, ist dabei eine große Herausforderung. Denn es sollten in
erster Linie Investitionen in die eigenen Klimaschutzmaßnahmen sowie in der
vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette Vorrang haben und nicht durch
Kompensationsmaßnahmen verhindert werden, damit eine absolute und
nachhaltige Reduktion der Treibhausgase erfolgt. Hilfestellung, sowohl bei derSeite 4 von 6
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Ermittlung der Unternehmensbilanzen, als auch bei der Beurteilung von
Kompensationsmaßnahmen, ist daher Kern dieser Aktivität.
Nächste Schritte: Das Projekt ist aktuell für eine Umsetzung im Jahr 2027
eingeplant.
6. Fachbetriebe und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau der Stadt
fördern
Ziel des Projektes: Mehr Nachwuchs- und Fachkräfte für klimarelevante Berufe
und Tätigkeiten zu interessieren und zu gewinnen.
Der Fachkräftemangel in vielen Handwerksberufen, aber auch im
produzierenden Gewerbe sowie im Dienstleistungsbereich rund um das Thema
Klimaumbau ist gravierend und kann dessen Umsetzung zumindest verzögern.
Zwischenzeitlich wurde eine Stelle für eine „Fachberatung für klimarelevante
Berufe“ bei der Wirtschaftsförderung eingerichtet und befindet sich gerade im
Auswahlverfahren.
Erste Aufgabe wird die Erstellung eines Beratungs- und Informationskonzeptes
sein, das gleichermaßen Schülerinnen und Schüler anspricht als auch die
betrieblichen Anforderungen an zukünftige Fachkräfte fokussiert. Zugleich wird
die Vernetzung mit den Partner*innen des „Bündnis für Fachkräfte“, des
regionalen Übergangsmanagements Schule-Beruf sowie des Nachhaltigkeits-
Hub Region Bonn gestartet.
Das Projekt wird auf Basis des Steckbriefes genauer definiert und dann dem
AEIWWA zur Beschlussfassung vorgelegt.
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Die ebenfalls mit den Steckbriefen 3.3.2.2 und 3.4.2.1 vorgesehenen Projekte
„Reallabor Klimafreundlich handeln am Arbeitsplatz – Aktivitäten zur
Mitarbeiter*innenbeteiligung an Unternehmenstransformation fördern"
für den Bereich GHD (Gewerbe, Handel, Dienstleistung) und Industrie sind von
der Verwaltung als Konsolidierungsmaßnahmen vorgeschlagen worden. Die
Verwaltung geht davon aus, dass die Unternehmen Aktivitäten für ihre
Mitarbeitenden selbst koordinieren und hierzu keines Beratungsangebotes der
Wirtschaftsförderung bedürfen bzw. es nicht annehmen werden. Daher werden
diese Klimaplanmaßnahmen von der Verwaltung als entbehrlich betrachtet.
Ziel der Maßnahme war es, in den Bonner Unternehmen aus dem Bereich GHD
und in den Bonner Industrieunternehmen ergänzend zu den CO²
Einsparpotentialen, die sich mit der energetischen, arbeitsorganisatorischen
und sonstigen Optimierung von Herstellungs-, Produktions- und
Dienstleistungsprozessen heben lassen, auch die Einsparpotentiale zu
realisieren, die sich aus dem individuellen Verhalten der Beschäftigten der
Unternehmen während ihrer Tätigkeit am Arbeitsplatz ergeben. Auf diese
Weise soll eine Transformation der Bonner Unternehmen aus den Bereichen
GHD und Industrie über alle relevanten Tätigkeitsfelder innerhalb der
Unternehmen hin zu einem klimafreundlichen Wirtschaften erreicht werden.
Die Umsetzung der Maßnahmen sollte jährlich mit zwei 0,5 VollzeitäquivalentenSeite 5 von 6
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dauerhaft durchgeführt werden.
Diese Nichtumsetzung leistet auch einen Beitrag zum Prozess der strukturellen
Haushaltskonsolidierung (DS-Nr. 231491), den die Verwaltung aktuell im
Auftrag der Politik durchführt. Die Verwaltung wird unter der genannten DS-Nr.
fortlaufend über den Prozess und die Ergebnisse berichten.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 18:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de