240435-02 AA · Änderungsantrag
Koalitionsänderungsantrag: Konzept "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in der Bundesstadt Bonn" Antrag zur Vorlage 240435
Kerndaten
- Nummer
- 240435-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 19.09.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 240435-02 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Angelika Esch Dr. Nico Janicke Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Friederike Martin Koalitionsänderungsantrag: Konzept "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in der Bundesstadt Bonn" Antrag zur Vorlage 240435 Beratungsfolge Hauptausschuss 19.09.2024 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags Es werden folgende Ziffern ergänzt: 6. Das vorliegende Konzept wird perspektivisch um Komponenten einer Bedarfsplanung ergänzt, wie dies in anderen Bereichen (bspw. Feuerwehr und Rettungsdienst) schon vorhanden ist. So sind bspw. statistische Grundlagen in das Konzept aufzunehmen. Darüber hinaus sind weitere städtische Akteure, wie zum Beispiel die Wohnungsbaugesellschaft und weitere Religionsgemeinschaften in die Erarbeitung von Maßnahmen eingebunden. 7. Das vorliegende Konzept wird innerhalb der nächsten sechs Monate bzgl. der interdisziplinären Komponente gestärkt, in dem die präventive Komponente ausgebaut wird. Dazu gehört insbesondere die Aufnahme der präventiven Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen der Stadt Bonn und anderer bspw. im Bereich der Jugend- und Sozialarbeit. Auch die gezielte Belebung des öffentlichen Raums ist eine Präventionsmaßnahme, die in der Weiterentwicklung des Konzeptes gestärkt werden soll. 8. Die vier Stellen zur Bearbeitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren des ruhenden und fließenden Verkehrs wird mit einem “KW” Vermerk versehen, da das Ziel der Digitalisierung zur automatisierten Bearbeitung erreicht werden soll. 9. Es wird bis zum 30.06.2025 geprüft, ob die Kooperation mit anderenSeite 1 von 3 Seite 2 Leitstellen der Stadt sinnvoll ist und inwiefern dies umgesetzt werden kann. Diese Prüfung wird mind. dem Hauptausschuss vorgelegt. 10. Die Reihe Ordnungsamt vor Ort wird an der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohnern und nicht an der Anzahl der Stadtbezirke gemessen und gleichmäßig über die Stadt verteilt. Weiterhin: A) Folgende Aspekte werden gestrichen bzw. als Sachverhaltsdarstellung wertneutral dargestellt: a. 1.3.5 f) B) Bei der Beschaffung und der Bewirtschaftung von Funkgeräten mit anderen Stellen der Stadt kooperiert, bspw. der Feuerwehr. C) Es wird geprüft wie Elektrogroßgräte (Kühlschrank, etc.) im Rahmen von Sperrmüllsammlungen mit abtransportiert werden können. Begründung Eine Bedarfsplanung mit statistischen Größen und systematischen Messungen ermöglichte eine strategische evidenzbasierte Entscheidung hinsichtlich der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Bereich Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit. Bspw. können hierdurch Schutzziele definiert werden, wie diese im Bereich der Feuerwehr schon vorhanden sind (8 min nach Anruf Eintreffen der Feuerwehr in definierter Anzahl). Weiterhin sind zusätzliche Partnerinnen und Partner einzubeziehen, die vermutliche einen großen Hebel bzgl. der Themen Ordnung und Sauberkeit aber auch Sicherheit haben können. Eine Zusammenarbeit sollte seitens der Verwaltung hier verstärkt angestrebt werden, was dem Ausschuss mitzuteilen ist. Grundsätzlich sind die Dinge, die nicht passieren, die besten Dinge. Das Papier, was nicht achtlos weggeworfen wird, die Lärmbelästigung, die einfach nicht stattfindet oder die häusliche Gewalt die nicht stattfindet. Daher ist die präventive Komponente zeitnah zu stärken. Sicherlich ist hier nicht das Ordnungsamt selbst das Fachamt, sondern Ämter wie das Sozial- oder Jugendamt. Zudem kann es hilfreich sein, die Kolleginnen und Kollegen desSeite 2 von 3 Seite 3 KOD fortzubilden, so dass mögliche Hilfs- und Unterstützungsangebote seitens der Stadt oder anderer Träger bekannt sind und unmittelbar genutzt oder zumindest die Information sofort weitergegeben werden kann. Auch in der Bearbeitung von standardisierten Prozessen muss die Digitalisierung-Rendite gehoben werden. Daher sind die Stellen mit einem KW- Vermerk zu versehen. In der Stadt Bonn sind verschiedene Leitstellen vorhanden. Sei es die SWB, die Polizei, die Feuerwehr oder andere. Mit diesen Leitstellen wird oft eng zusammengearbeitet. Daher ist ernsthaft zu prüfen, ob Leitstellen nicht zusammengelegt werden können. Somit können Technik, Ruhe- und Sozialräume bspw. effizienter genutzt werden und in der Fallbearbeitung ist man schneller und dichter auch im Informationsaustausch effizienter. Die Belebung des öffentlichen Raumes durch Sondernutzungen wie Außengastronomie, Caferoller etc. ist eine wichtige Präventionsmaßnahme. Der Verlust des Caferollers am Rande der Hofgartenwiese in Richtung Kaiserplatz ist ein Negativbeispiel. Beim Ausstellen von Sondernutzungsgenehmigungen und Erhebung der Gebühren soll die Verwaltung an Problemstellen gezielt Einfluss nehmen. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de