240406 · Antrag
BBB-Antrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck
Kerndaten
- Nummer
- 240406
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 03.04.2024
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- CDU-Änderungsantrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck Antrag zur Vorlage 240406
- BBB-Antrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck; Ergänzende Stellungnahme der Verwaltung
- BBB-Antrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck
- Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck; Mitteilung der Verwaltung
- Koalitionsänderungsantrag: BBB-Antrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck Antrag zur Vorlage 240406
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.763 Zeichen)
Antrag öffentlich 240406 Antragsteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Elisabeth Struwe Marcel Schmitt 05.03.2024 BBB-Antrag: Vertrag mit der DMG-Marktgilde; hier: Verzicht auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 16.04.2024 Empfehlung Rat 18.04.2024 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Verlängerung des Vertrages mit der DMG Marktgilde ab dem 01.04.2025 oder im Rahmen einer Neuausschreibung folgende Kriterien mit in den Vertrag aufzunehmen: 1. Marktstände, Imbissstände, Foodtrucks etc., die vollständig auf Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr- und besteck verzichten, zahlen 25% geringere Standgebühren bis das Ziel der vollständigen Vermeidung von Einwegverpackungen, Einweggeschirr und –besteck auf dem Bonner Wochenmarkt erreicht ist. 2. Neue Anbieter von verzehrfertig zubereiteten Speisen und Getränken werden ab dem 01.04.2025 nur noch zum Bonner Wochenmarkt zugelassen, wenn sie sich vertraglich gegenüber der GMD Marktgilde verpflichten, auf Einwegverpackungen, Einweggeschirr- und besteck vollständig zu verzichten. Begründung Bereits seit Ende 2020 ist es das Ziel, auf dem Bonner Wochenmarkt Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr und –besteck „mittelfristig“ komplett zu vermeiden. Leider hat sich in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts geändert. Im Gegenteil sind im Laufe der Zeit immer mehr sog. Foodtrucks bzw. Anbieter verzehrfertig zubereiteter Speisen und Getränke hinzugekommen und somit hat sich leider auch das Aufkommen an Einwegverpackungen sowie Einweggeschirr und –besteck erhöht. Zudem konnte nicht wie gewünscht sichergestellt werden, dass Einweg-Plastik nicht einfach durch Einweg-Produkte aus anderem Material ersetzt, oder Einweg- Produkte als „mehrfach verwendbar“ deklariert werden. Sustainable Bonn, Projekt der UN Weltdekade für nachhaltige Bildung, Projekt Ökoprofit,Seite 1 von 2 Seite 2 Ausrufung des Klimanotstandes und Klimaneutralität bis 2035 dürfen auch in Bonn nicht länger Worthülsen bleiben. Ohne regulierende Eingriffe seitens der Stadt Bonn und dem Betreiber des Bonner Wochenmarktes ist eine Zielerreichung aus Sicht der Antragsteller nicht zu erreichen. Die Antragsteller setzen daher neben einer kommunalen Verpackungssteuer auf zusätzliche finanzielle Anreize für entsprechende Marktbeschicker. Bei der aktuellen Standgebühr führt die vorgeschlagen 25-prozentige Reduzierung bei Verkaufsanhängern und Foodtrucks zu einer deutlichen Gebührenreduktion pro Jahr. Zusammen mit einer aus Sicht der Antragsteller alternativlosen Verpackungssteuer dürfte der finanzielle Anreiz einen Großteil der durch den „Mehrweg“ entstehenden Nachteile kompensieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:36 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de