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240331 · Einwohnerfrage

Terminierung Fertigstellung der Viktoriabrücke

Nummer
240331
Art
Einwohnerfrage
Veröffentlicht
21.02.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 27.08.2024 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 240331-01 ST Terminierung Fertigstellung der Viktoriabrücke

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Einwohnerfrage
öffentlich
240331
Die Oberbürgermeisterin
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
Bezirksverwaltungsstelle Bonn
Dezernat:
Dez. I
20.02.2024
Terminierung Fertigstellung der Viktoriabrücke
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 09.04.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Einwohnerfrage:
Ich bitte um Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Wann ist mit der Fertigstellung der noch fehlenden Bauwerksteile der
Viktoriabrücke entsprechend dem Wettbewerbsergebnis zu rech-
nen(Rampe, Lichterhimmel)?
2. Um wieviele zusätzliche Millionen würde die bisher von der Verwaltung
als Mindestsumme genannte Fördermittelkürzung um ca. 4 Mio. Euro
durch weitere Abweichungen von dem Wettbewerbsergebnis bei Ver-
zicht auf den Lichterhimmel bzw. die Rampe steigen?
Begründung:
Die Verwaltung hatte bislang erklärt, dass die Bornheimer Straße Ende dieses
Jahres fertiggestellt würde und sich die Fertigstellung der Viktoriabrücke mit
Bau der Rampe Ende 2024 daran nahtlos anschließen würde. Entgegen bishe-
riger Verlautbarungen der Verwaltung sind keine Planungsfortschritte bei der
Rampe und beim Lichterhimmel feststellbar.
Der Wettbewerb für die Neugestaltung der Viktoriabrücke ging auf ein Bürge-
rantrag von ca. 1600 Bonner Bürgern zurück, die eine städtebauliche Aufwer-
tung des touristisch bedeutsamen Museums August Macke Haus wünschten.
Die Viktoriabrücke dominiert das gesamte Umfeld. Sie ist zugleich Eingangstor
zur Inneren Stadt und zum Innovationsdreieck und sollte deshalb als Landmar-
ke gestaltet werden. Diesem Ziel hat der Wettbewerbsbeitrag mit dem Lichter-
himmel in besonderer Weise Rechnung getragen. Demzufolge hat sich eine
klare Mehrheit der Bürger in der Informationsveranstaltung zu den Wettbewerb-
sergebnissen für die Realisierung des Wettbewerbsbeitrags mit dem Lichter-
himmel ausgesprochen.
Die städtebauliche Aufwertung des Umfelds des August Macke Hauses fand
zwar als Ziel Eingang in den Masterplan Innere Stadt. Es ist jedoch der Ein-
druck entstanden, dass sich die Verwaltung stillschweigend von dem Ziel ver-
abschiedet hat. Nur so ist der Stillstand zu erklären.Seite 1 von 2
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Wegen gravierender auf Wunsch des ADFC durchgeführter Abweichungen von
der Bewilligungsplanung bei der Querschnittsgestaltung der Viktoriabrücke
steht eine enorme Summe an Fördermittelrückzahlungen für die Viktoriabrücke
bereits im Raume. Zusätzliche Fördermittelrückzahlungen sind zu erwarten,
wenn die Viktoriabrücke nicht entsprechend der bisherigen Planung ausgeführt
würde, da ja bereits Vorkehrungen für den Lichterhimmel und die Rampe ge-
baut wurden und bei Verzicht auf diese Bauwerksteile diese ihren Sinn verlie-
ren würden.
Es dürfte im Sinne der Öffentlichkeit sein zu erfahren, um wieviele Millionen
sich die im Raum stehende Fördermittelrückzahlung erhöhen würde.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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