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240301-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Empfehlungen des Klimaschutzbeirates zu den "Bonner Klimavierteln"

Nummer
240301-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
04.06.2024
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 06.06.2024 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 262,4 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 240301 Mitwirkungsformate auf dem Weg zur Klimaneutralität: Klimaviertel und Zukunftsforen

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
240301-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
Empfehlungen des Klimaschutzbeirates zu den
"Bonner Klimavierteln"
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
06.06.2024 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Der Klimaschutzbeirat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung vom 23. Mai 2024
Empfehlungen zu den "Bonner Klimavierteln" formuliert und verabschiedet. Die
Verwaltung gibt diese Empfehlung als externes Dokument zur Kenntnis.
*********
Der Klimaschutzbeirat wurde Anfang 2013 gegründet. Er leistet als
ehrenamtliches Expert*innengremium einen Beitrag zur Beratung von Politik
und Verwaltung. Weitere Informationen zum Klimaschutzbeirat, Protokolle und
bisherige Empfehlungen können hier abgerufen
werden: www.bonn.de/klimaschutzbeirat
Anlage/n
1 20250523 KSB Empfehlungen Klimaviertel (öffentlich)Seite 1 von 3
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Empfehlungen des Klimaschutzbeirates Bonn zu den „Bonner
Klimavierteln“
(verabschiedet in der Sitzung des Klimaschutzbeirates am 23. Mai 20241)
1. Wissenstransfer
Wir empfehlen einen extern moderierten Workshop zur Klärung der nötigen unterstützenden
Strukturen. Dies gilt insbesondere für den Arbeitskreis Mitwirkung. Dieser Schritt sollte nicht
zu einer zeitlichen Verzögerung im Gesamtprozess führen.
Wir empfehlen, dass die Strukturen unter anderem die folgenden Aufgaben übernehmen:
 Beratungsleistungen für die Klimaviertel erarbeiten. Dafür können die Qualitätskriterien,
Gesamtergebnisse und Evaluation z.B. aus dem Bonn4Future-Prozess oder dem WILA
Bonn als Grundlage dienen.
 Knowhow für eine klimaneutrale und lebenswerte Stadt vermitteln
 Aktivierung und Empowerment und Unterstützung der Quartiere vor Ort
2. Kommunikationskampagne
Wir empfehlen eine frühzeitige Klärung zum Einsatz der begrenzten Mittel bei der
Beauftragung einer Agentur. Dazu gehören:
 eine Einführung zur Kommunikationsarbeit, die schon erfolgreich in den Bonn4Future
Klimaforen umgesetzt wurde
 einen Wissenstransfer zu den Informationen, Ergebnissen und Empfehlungen aus
Bonn4Future - Wir fürs Klima. (Diese befinden sich auf der Nachhaltigkeitsplattform
www.bonn4future.de. Es sollte geprüft werden, wie dieser Kommunikationskanal der
Zivilgesellschaft in die Kampagne eingebunden und gestärkt werden kann.)
 die Klärung, wie die Arbeit in den Klimavierteln zielgruppengerecht unterstützt werden kann
 Eine Klärung, wo sich die Bürger:innen vernetzen und mit ihren Aktivitäten sichtbar
machen können und wo sich die Bürger:innen informieren können.
Gemäß Empfehlung 9 der wissenschaftlichen Evaluation ist hier eine klare Rollenteilung
zwischen Stadt Bonn und Zivilgesellschaft sinnvoll, so dass Bürger:innen besser erkennen
können, welche Informationen von welchem Absender kommen.
3. Kooperationsverfahren und Projektabwicklung
Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und zivilgesellschaftlichen Organisationen muss im
Vergleich zu Bonn4Future vereinfacht und flexibilisiert werden. Für notwendige Tätigkeiten bei
der Projekt- und Finanzadministration müssen Kapazitäten eingeplant werden.
1 beschlossen bei zwei Gegenstimmen (Ehmke (IHK Bonn/Rhein-Sieg), Krämer (Kreishandwerkerschaft Bonn
Rhein-Sieg) und zwei Enthaltungen (Decker, Handwerkskammer zu Köln), Johnen (DEHOGA))Seite 2 von 3
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4. Zukunftsforen
Wir empfehlen, die Zukunftsforen für die Klimaviertel soweit möglich, in das zweite Jahr zu
verlegen, um vor Ort einen hohen Grad der Beteiligung sicherzustellen und die
Veranstaltungen bedarfsgerecht zu konzipieren. Für einen Auftakt der Klimaviertel lassen sich
vielfältige einfachere Formate entwickeln.
5. Arbeitskapazitäten
Wir stellen fest, dass die vorgesehenen Personalkapazitäten nach unseren Erfahrungen zu
knapp sind. Wir empfehlen, die Arbeitskapazitäten im Klimaviertel zu verstärken. Aus unserer
Sicht ist eine Arbeitskraft pro Klimaviertel zu wenig, um bis zu 10.000 Bürger:innen,
Organisationen und Institutionen dabei zu unterstützen, gemeinsam ihr Klimaviertel
klimaneutral und lebenswert umzugestalten. Wir schlagen vor, auch Drittmittel einzuwerben
(z. B. über Wirtschaftsbetriebe in Bonn).Seite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 03:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de