240301 · Beschlussvorlage
Mitwirkungsformate auf dem Weg zur Klimaneutralität: Klimaviertel und Zukunftsforen
Kerndaten
- Nummer
- 240301
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 29.02.2024
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Empfehlung
- Sitzung des Beirates Kinder- und Jugendbeteiligung Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Anhörung
- Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
Dateien
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Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- Änderungsantrag der Koalition - Mitwirkungsformate auf dem Weg zur Klimaneutralität: Klimaviertel und Zukunftsforen Antrag zur Vorlage 240301
- Ergänzende ST zur Vorlage DS 240301: Mitwirkungsformate auf dem Weg zur Klimaneutralität: Klimaviertel und Zukunftsforen
- Empfehlungen des Klimaschutzbeirates zu den "Bonner Klimavierteln"
- Ergänzende Stellungnahme zu den Empfehlungen des KSB, Konkretisierung der Ziele und Teilhabe in den Klimavierteln
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Beschlussvorlage öffentlich 240301 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB Mitwirkungsformate auf dem Weg zur Klimaneutralität: Klimaviertel und Zukunftsforen Beratungsfolge Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung 07.03.2024 Empfehlung Beirat Bürgerbeteiligung 15.03.2024 Empfehlung Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 20.03.2024 Empfehlung Bezirksvertretung Bonn 09.04.2024 Anhörung Bezirksvertretung Bad Godesberg 10.04.2024 Anhörung Bezirksvertretung Beuel 10.04.2024 Anhörung Bezirksvertretung Hardtberg 16.04.2024 Anhörung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 16.04.2024 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Dem Konzept der Verwaltung für die Klimaviertel (Klimaplan Steckbrief 2.1.1.1) wird zugestimmt. 2. Dem Konzept für Beteiligungs- und Mitwirkungsformate zur Begleitung des gesamtstädtischen Transformationsprozesses (Klimaplan Steckbrief 1.3.1.1) mit insgesamt fünf Zukunftsforen im Jahr 2024 wird zuge- stimmt 3. Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit den Arbeitskreis Mitwirkung für ein klimaneutrales Bonn (AK Mit- wirkung) aufzubauen. Begründung 1. Klimaviertel: Konzept und Auswahl Im Rahmen des Klimaplans der Stadt Bonn wurde die Stabsstelle Bürgerbeteiligung mit der Implementierung von Klimavierteln (ehemals „Klimabüros im Quartier“, Steckbrief 2.1.1.1) beauftragt. Es sollen im direkten Lebensumfeld der Menschen modellhaft „Räume für Innovationen, Räume in denen Abstraktes – wie Klimaneutralität – erfahrbar wird und Räume, in denen Vernetzung passieren kann“ (Zitat Steckbrief) geschaffen werden. Bereits im Beteiligungsprozess Bonn4Future wurde der Aufbau selbstorganisierter „Stadtwandelorte“ im Quartier als einer der sechs „Gamechanger“ identifiziert (vgl. DS 230261). Anfang 2024 hatte die Verwaltung über die grundsätzlichenSeite 1 von 14 Seite 2 Überlegungen des Konzepts der Klimaviertel informiert (vgl. DS 240063). Das Konzept wurde nun finalisiert und wird hiermit zur politischen Beratung vorgelegt. Insgesamt sollen 2024 vier Klimaviertel entstehen – in jedem Bezirk eins. Neben dem Gesamtkonzept schlägt die Verwaltung für die ersten zwei Klimaviertel in Beuel und Bad Godesberg konkrete Umsetzungskonzepte in parallel eingebrachten Beschlussvorlagen vor (DS 240303 & DS 240304). Die Umsetzungskonzepte für die Klimaviertel in Bonn und Hardtberg folgen im Frühsommer. Ziel der Klimaviertel ist die Schaffung räumlich fokussierter Impulse zum gemeinsamen Erreichen der Klimaneutralität 2035 in Bonn. In den Klimavierteln sollen dafür nachhaltige Strukturen aufgebaut werden, die durch die Aktivierung und Vernetzung von zivilgesellschaftlichem Engagement eine Kultur des Wandels fördern. Die Maßnahmen in den Vierteln sollen als inklusive und partizipative Prozesse gestaltet werden, in denen Gruppen, die sonst häufig unterrepräsentiert sind, gleichberechtigt teilhaben können (z.B. Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Einwanderungserfahrung, Menschen mit geringen sozioökonomischen Ressourcen etc.). So können Bedürfnisse und Kompetenzen möglichst vieler Menschen im Viertel einbezogen werden und es können nachhaltige und innovative Lösungen gefunden werden, die auf dem Alltagswissen der der Menschen im Quartier aufbauen. So soll nicht nur das Verständnis für die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung gestärkt und damit eine erhöhte Akzeptanz der Klimaschutzmaßnahmen erreicht werden, sondern auch Solidarität und Zusammenhalt im Sinne des guten Lebens für alle im Quartier gestärkt werden. Durch die vielfältigen konkreten Maßnahmen zahlen die Klimaviertel auch direkt auf die übergeordneten Ziele der Klimaneutralität und Resilienz ein. Im Zentrum jedes Klimaviertels soll der Aufbau eines Mitmachzentrums stehen. Die Mitmachzentren werden von Kooperationspartner*innen in enger Abstimmung mit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung bespielt und entsprechend personell ausgestattet (ca. ein VZÄ pro Klimaviertel). Die Mitmachzentren zeichnen sich aus durch eine Angliederung an bestehende Strukturen im Viertel, niedrigschwellige Zugänge für die Bewohner*innen sowie eigene Angebote und die Bereitstellung von Räumen und Unterstützung für Angebote anderer Akteur*innen im Klimaviertel. Um die Maßnahmen, die vom Mitmachzentrum ausgehen, in die Gesamtgesellschaft zu tragen und Transformation zu begünstigen, spielen besonders engagierte und gut vernetze Akteur*innen im Quartier eine entscheidende Rolle. Sie fungieren als Multiplikator*innen, die Informationen weitergeben und andere inspirieren und motivieren, sich an Maßnahmen zu beteiligen und diese zu unterstützen. Die Maßnahmen in den Klimavierteln können grundsätzlich in drei sich teilweise überschneidende Bereiche gegliedert werden (s. Abb. 1): 1. Veranstaltungen und Aktivitäten: In jedem Klimaviertel sollen Veranstaltungen und Aktivitäten von der Stadt, aber auch von der organisierten Zivilgesellschaft und engagierten Bürger*innen geplant und umgesetzt werden. Ausgangspunkt für diese Aktivitäten sind primär dieSeite 2 von 14 Seite 3 Mitmachzentren. Veranstaltungen und Aktivitäten können thematisch aus allen fünf Handlungsfeldern (Gesellschaft, Mobilität, Energie, Gebäude, Wirtschaft) des Klimaplans hervorgehen. Dabei basieren Auswahl und Schwerpunktsetzung auf den spezifischen Bedarfen und Umsetzungsmöglichkeiten im Quartier. Die Veranstaltungen und Aktivitäten sollen möglichst viele Bewohner*innen des Viertels erreichen. Daher werden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten angeboten, durch die die Menschen einen Zugang zum Thema Klimaneutralität und Klimaresilienz erhalten. Ein Beispiel für Aktivitäten rund um das Mitmachzentrum ist die Ausrichtung einer Klima-Kino-Reihe, die Wissen vermittelt und zum Handeln anregen kann und dabei gleichzeitig Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten in Austausch bringen. Auch regelmäßige niederschwellige Beratungsangebote in den Räumen der Mitmachzentren sind geplant. Dafür ist die Verwaltung bereits u.a. mit der Bonner EnergieAgentur e.V. und der Verbraucherzentrale NRW e.V. im Gespräch. 2. Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen: Die Zivilgesellschaft spielt eine entscheidende Rolle für den Transformationsprozess im Quartier und soll daher gezielt darin unterstützt werden, sich für die Klimaneutralität Bonns zu engagieren. Wie im Steckbrief spezifiziert, soll eine Kultur des Wandels im Quartier durch Beratung, Vernetzung, die Sammlung von Best- Practice etc. gefördert werden. Die Bereitstellung finanzieller Ressourcen, z.B. im Rahmen von Förderprogrammen, ist angedacht, um Nachbarschaftsinitiativen bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten zu unterstützen. Auch Qualifizierungs- und Coachingangebote sollen helfen, zivilgesellschaftliche Strukturen im Klimaviertel nachhaltig zu stärken. Hierunter fällt z.B. die bereits laufende BürgerSolarBeratung, eine mehrtägige Schulung für ehrenamtliche Solarberater*innen durch den Verein MetropolSolar e.V. mit dem Ziel einer eng vernetzten Gruppe von engagierten Berater*innen. Denkbar ist auch die Ausbildung von Jugendlichen in Jugendzentren zu Klima-Botschafter*innen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen in einem peer-to-peer Ansatz an Gleichaltrige weitergeben. 3. Bürger*innenbeteiligung: Um eine aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes zu ermöglichen, werden die Menschen im Viertel an politischen Entscheidungsvorbereitungen und Planungsprozessen entlang des Klimaplans beteiligt. Dabei werden die unterschiedlichen Formate der Beteiligung gemäß der Leitlinien Bürger*innenbeteiligung genutzt. Beispiele dieser „klassischen” Bürger*innenbeteiligung umfassen verkehrsplanerische Projekte, bei denen Bewohner*innen vor Ort, sowie online auf Bonn-macht- mit.de die Möglichkeit haben, Anregungen zu städtischen Vorhaben zu geben. Zu diesen Vorhaben sollen in den Klimavierteln innovative Beteiligungsformate erprobt werden. Ein Fokus soll insbesondere auch auf der Einbindung von Kindern und Jugendlichen liegen, deren Lebenswelt wesentlich vom Wohnort geprägt ist. Im Rahmen des Projekts INCLU:DE wird z.B. bei der Entwicklung und Auswertung der Beteiligungsformate im Bereich Klimaschutz ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema Teilhabe/soziale Gerechtigkeit gelegt. Auch die geplanten ZukunftsforenSeite 3 von 14 Seite 4 (s. Beschlusspunkt 2) in den Klimavierteln lassen sich dem Bereich der Bürger*innenbeteiligung zuordnen. Siehe Anlage 1: Konzeptioneller Ansatz der Klimaviertel Verortung der Klimaviertel im Stadtraum Die Verwaltung schlägt vor, in jedem der vier Bezirke Bonns zunächst ein Klimaviertel aufzubauen. Die räumliche Abgrenzung erfolgt anhand der statistischen Bezirke der Stadt. Um ein Ausstrahlen der Klimaviertel auf den restlichen Bezirk und die Gesamtstadt zu gewährleisten, sind die Grenzen fließend und lediglich als Orientierung zu verstehen. Mit Blick auf die zukünftige Übertragbarkeit sollen Viertel mit unterschiedlichen Voraussetzungen getestet werden. Für die geplanten vier Klimaviertel steht eine hohe Heterogenität, sowie gute Integrationsmöglichkeiten in bestehende Quartiersstrukturen im Vordergrund. Die systematische Auswahl der Klimaviertel erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst wurde eine erste Eingrenzung geeigneter Viertel für jeden Stadtbezirk vorgenommen. Dabei wurde eine Akteur*innenanalyse vorgenommen und insbesondere auch auf laufende und geplante städtische Aktivitäten geachtet, um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergien zu nutzen. Diese erste Eingrenzung fand in enger Zusammenarbeit mit der Sozialplanung und Quartierentwicklung (50-33) statt. Auch mit den Zentren-Managements, der Bonner EnergieAgentur e.V. (vgl. Klimaplan Steckbriefe 4.3.1.1. und 5.2.1.3), dem Stadtplanungsamt (vgl. Steckbrief 4.2.2.1), dem Amt für Umwelt und Stadtgrün (vgl. Klimaanpassungskonzept, DS 231893, Bonner Freiraumplan, DS 231965) und weiteren Akteur*innen, die bereits auf Ebene der Viertel aktiv sind, finden Abstimmungen statt. Im Zielbeschluss zum Klimaplan wurde die Verwaltung beauftragt, dass die Klimaviertel „in bereits bestehende Beratungsstrukturen (z.B. Quartiersmanagement, Quartiersbüro) im Quartier integriert“ und „die städtische Planung für Quartiersentwicklung“ berücksichtigt werden sollen (DS 222006-41 AA). Dem wird bei der hier beschriebenen Auswahl Rechnung getragen. Die Viertel der Vorauswahl wurden anschließend anhand geeigneter Indikatoren analysiert. Diese umfassen Bevölkerungsstruktur (Alter, Anteil Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, Anteil Personen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGBII), soziale Infrastruktur (Zivilgesellschaftliche Organisationen und bisheriges Engagement zum Klimaschutz, Nahversorgung, Bildungseinrichtungen), Siedlungsstruktur (Städtebauliche Analyse, Lage, Mobilität/Verkehr) und Klimabelastung (Hitzeentwicklung, Grünflächenanteil, Lärmbelastung, Überschwemmungsrisiko). Für jedes der ausgewählten Viertel wurde ein Kurzprofil entlang dieser Indikatoren erstellt (vgl. Anlagen zu DS 240303 & DS 240304 für Beuel Mitte und Godesberg Nord). Die finale Auswahl der Viertel wurde unter Berücksichtigung der Potentiale, die für den Aufbau der Mitmachzentren und die Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen bestehen, getroffen. Für jedes Viertel wurde ein eigenes Umsetzungskonzept mit einem spezifischen Ansatz erstellt, das auf dem Gesamtkonzept der Klimaviertel aufbaut und gleichzeitig die spezifischenSeite 4 von 14 Seite 5 Voraussetzungen im Viertel berücksichtigt (vgl. Anlagen der Beschlussvorlagen für die Klimaviertel Beuel Mitte - DS 240303 - und Godesberg Nord - DS 240304). Siehe Anlage 2: Arbeitsstand Auswahl Klimaviertel. Die finale Auswahl und Konzeptentwicklung in den Bezirken Bonn und Hardtberg stehen noch aus, daher dienen sie hier nur als erste Orientierung. Kommunikationskampagne Der Steckbrief 2.1.1.1 sieht vor, dass die Klimaviertel “durch eine umfassende Kommunikationskampagne sichtbar und bekannt gemacht und unterschiedliche Akteure adressiert werden.” Es soll eine Identifikation mit dem Vorhaben auf Quartiersebene erreicht werden, sowie eine Aktivierung der Bewohner*innen, sich an Angeboten zu beteiligen und im eigenen Umfeld für Klimaschutz und Nachbarschaft zu engagieren. Es sollen kommunikativ insbesondere bislang unterrepräsentierte Gruppen angesprochen und eingeladen werden. Neben diesen konkreten Zielen soll eine Kultur des nachbarschaftlichen Mitwirkens und des Dialogs im Viertel gefördert werden. Zu diesem Zweck soll von der Verwaltung eine externe Agentur beauftragt werden, ein Gesamt-Kommunikationskonzept für die Klimaviertel zu erarbeiten. Dieses soll neben der inhaltlichen Entwicklung einer Marke „Klimaviertel“ mit Wiedererkennungswert konkrete Maßnahmen beinhalten. Das Konzept wird mit der Rahmenkommunikation des Klimaplans abgestimmt und in das bestehende grafische Konzept für Klimathemen integriert. Es findet eine enge Abstimmung mit Steckbrief 1.1.3.1 (Kommunikationsstrategie) sowie mit dem Amt für Presse, Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit statt. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass, vorbehaltlich positivem Beschluss des Klimaviertel-Konzepts, die Vergabe bis Anfang Mai erfolgt. Start der Kommunikationskampagne soll mit dem Beginn der Aktivitäten in den Klimavierteln synchronisiert werden, vsl. Juni/Juli 2024. Insgesamt ist für das Konzept und alle Kommunikationsmaßnahmen 2024 ein Volumen von 75.000 EUR vorgesehen. Dokumentation und Evaluation Um die Sichtbarkeit der Klimaviertel auch über die gewählten statistischen Bezirke hinaus zu gewährleisten, bedarf es der umfangreichen Dokumentation und niederschwelligen Aufbereitung der Ergebnisse. Hier sollen insbesondere visuell ansprechende audiovisuelle Formate genutzt werden (z.B. im Rahmen von Ausstellungen, Blogs, Podcasts, Social-Media Postings. Dabei sollen insbesondere Menschen im Quartier mit ihren Initiativen, Geschichten und Bedarfen sichtbar werden. Bei der Entwicklung der Formate sollen die Menschen im Klimaviertel einbezogen werden. Im Rahmen der ersten Implementierung der Klimaviertel plant die Verwaltung eine systematische Evaluation. Diese soll prüfen, inwieweit die gesetzten Ziele durch das Format erreicht wurden und wo ggfs. Änderungsbedarfe bestehen. So soll sichergestellt werden, dass Ressourcen effizient eingesetzt und die Konzepte der Klimaviertel bis 2035 kontinuierlich verbessert werden. Denkbare Indikatoren sind neben der Abschätzung der direkten Klimawirkung einzelner Maßnahmen im Quartier die (insbesondere auch wiederholte) Teilnahme vonSeite 5 von 14 Seite 6 Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen an Aktivitäten des Mitmachzentrums und die qualitative Erfassung der wahrgenommenen Veränderung im Quartier durch die Bewohner*innen. Hier plant die Verwaltung eine enge Verzahnung mit der Bürger*innenbefragung aus Steckbrief 1.1.1.1 (vgl. DS 240063). Diese bietet die Möglichkeit, Veränderungen im Zeitverlauf zu erfassen – z.B. wie sich die Verwurzelung im Quartier, Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen und das individuelle Verhalten in den kommenden Jahren innerhalb und außerhalb der Klimaviertel ändert. Auch die Anzahl neuer Initiativen, Projekte, Start-ups etc. in den Klimavierteln können erhoben werden sowie physische Veränderungen im Stadtraum (Mitmachgärten, Umnutzungen, PV-Bänke etc.). Die Evaluation soll neben den Klimavierteln auch die benachbarten Mitwirkungsformate, insbesondere die Klimaforen umfassen. Die Evaluation soll extern erfolgen. Konzeption und erste Erhebungen sollen 2024 erfolgen und in den folgenden Jahren fortgeführt werden. Ein erster Evaluationsbericht wird für Ende 2025 erwartet. 2024 ist für Dokumentation und Evaluation insgesamt ein Volumen von 60.000 EUR vorgesehen. Zeitplan (Stand Februar 2024) Februar & März - Konzeption und Vorbereitung Beschlussvorlagen Gesamtkonzept und einzelner Klimaviertel, Beratung in vorberatenden Gremien - Vorbereitung Kooperationsverträge und erster Implementierungsschritte für Klimaviertel Beuel und Bad Godesberg - Angebotseinholung Kommunikationskonzept April & Mai - Politischer Beschluss zu Hauptbeschlussvorlage sowie zu den Klimavierteln Beuel Mitte und Godesberg Nord. - Anschließend: Abschluss Kooperationsvereinbarung, Beginn erster Maßnahmen in den beiden Klimavierteln - Politischer Beschluss zu den Klimavierteln in Bonn und Hardtberg vsl. 06.06.2024. - Anschließend: Abschluss Kooperationsvereinbarungen, Beginn erster Maßnahmen in den beiden Klimavierteln - Entwicklung Kommunikationskonzept Juni bis September - Offizieller Start aller vier Klimaviertel begleitet durch Kommunikationskampagne - Durchführung der vier Zukunftsforen in Klimavierteln - Dezentrale Beteiligungs- und Mitwirkungsformate in den Klimavierteln - Beginn Datenerhebung Evaluation Oktober bis Dezember - Weiterführung von Maßnahmen - Gesamtstädtisches Zukunftsforum - ggs. Weiterentwicklung der Konzepte für 2025/26Seite 6 von 14 Seite 7 Kostenübersicht (Stand Februar 2024) Der Steckbrief ist für die Jahre 2023/24 insgesamt mit einem Budget von 1.050.000 EUR ausgestattet. Dieses verteilt sich auf die vier geplanten Klimaviertel sowie zentrale Aufgaben. Die Angaben für 2025/26 sind grobe Schätzungen und vorbehaltlich Beschluss zum Doppelhaushalt. In der mittelfristigen Haushaltsplanung des Klimaplans sind sie bereits berücksichtigt. Die Kostenkalkulation kann Anlage 3 entnommen werden. 2. Gesamtstädtische Beteiligungs- und Mitwirkungsformate: Zukunftsforen Mit dem Steckbrief 1.3.1.1 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie stadtweite und dezentrale Mitwirkungsformate miteinander verknüpft werden können. Dabei sollen die Ansätze des erfolgreichen Mitwirkungsverfahrens Bonn4Future aufgegriffen und mit dem dezentralen Ansatz der Klimaviertel verbunden werden. So soll gewährleistet werden, dass der gesamtstädtische Veränderungsprozess durch aktivierende Mitwirkung der Bürger*innen auf eine breite Basis gestellt wird und Gelerntes aus den Klimavierteln für ganz Bonn verfügbar wird. Die beiden Kernaspekte dieser Verknüpfung sind die Zukunftsforen (Arbeitstitel) und der Arbeitskreis Mitwirkung für ein klimaneutrales Bonn (Arbeitstitel, Beschlusspunkt 3). Im Steckbrief 1.3.1.1. werden explizit Formate genannt, bei denen ausgeloste Bürger*innen und weitere Akteur*innen der Stadtgesellschaft (Stakeholder) Schwerpunktthemen aus dem Klimaplan bearbeiten. Hier schlägt die Verwaltung das Format von Zukunftsforen vor. Im Bonn4Future-Verfahren spielten die vier Klimaforen (vgl. DS 212006, 221352, 222054) eine zentrale Rolle. Bei der Entwicklung der Zukunftsforen strebt die Verwaltung eine enge Zusammenarbeit mit den Initiator*innen des Mitwirkungsverfahrens „Bonn4Future – Wir fürs Klima“ an. Dabei sollen Erfahrungen, Ansätze und Materialien aus Bonn4Future aufbereitet werden und in Wissenstransfer-Workshops an die durchführenden Stellen weitergegeben werden. Basierend auf einer Bedarfsanalyse in den vier Klimaviertel sollen 2024 die ersten Zukunftsforen durchgeführt werden. Die Erkenntnisse und Erfahrungen werden ausgewertet und reflektiert, denn sie geben wertvolle Hinweise für den weiteren Verlauf des Quartiersprozesses. Bei allen Zukunftsforen sollen zufällig ausgewählte Bürger*innen, sowie Engagierte und Expert*innen aus dem Viertel, z.B. aus Wirtschaft, Wissenschaft, organsierter Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, gemeinsam Strategien und Empfehlungen für die klimaneutrale Transformation vor Ort erarbeiten. Es sollen auch Jugendliche angesprochen und eingeladen werden, um in passenden Formaten die eigenen Interessen und Bedürfnisse einzubringen. Im Verhältnis zu den Klimaforen ergeben sich im Konzeptentwurf der Zukunftsforen Änderungen: - Während der Schwerpunkt bei Bonn4Future primär auf der Identifikation von Zielen und Maßnahmen lag, soll nun – mitten im Umsetzungsprozess der Klimaplanmaßnahmen - der Fokus aufSeite 7 von 14 Seite 8 kooperative Umsetzungsmöglichkeiten gelegt werden. Damit wird nicht nur die Akzeptanz des Vorhabens gesteigert, sondern auch Alltags- und Praxiswissen für die Ausgestaltung der Umsetzung integriert. Dafür soll ein Schwerpunkt auf Strategien zum Aufbau eines lokalen Akteur*innennetzwerks und zur Ansprache von schwer erreichbaren Zielgruppen gelegt werden (Community Building). - Vier der Zukunftsforen sollen dezentral in den jeweiligen Klimavierteln stattfinden. Damit rücken sie näher an die Lebenswelt der Einwohner*innen. Jedes Klimaviertel kann sein eigenes Zukunftsforum mit spezifischem inhaltlichem und methodischem Schwerpunkt ausrichten. Die Form der Zukunftsforen kann sich unterscheiden und soll an die lokalen Bedarfe im Klimaviertel angepasst werden. - Zukunftsforen können an andere Veranstaltungen geknüpft werden (z.B.: Transformationsfestivals, Tag des guten Lebens, Stadtteilkonferenzen der Quartiersmanagements etc.) - Zum Ende des Jahres soll ein großes gesamtstädtisches Zukunftsforum ausgerichtet werden. Die Ergebnisse aus den Quartieren sollen hier einfließen und zusammengeführt werden. Die Zukunftsforen sollen durch regelmäßige Klimagespräche und weitere niedrigschwellige Informations- und Mitwirkungsangebote auf gesamtstädtischer Ebene ergänzt werden. Im Rahmen der Evaluation der Klimaviertel sollen auch die fünf Zukunftsforen extern evaluiert und auf eine weitere Verstetigung in den kommenden Jahren geprüft werden. Dabei bieten die Qualitätskriterien aus Bonn4Future, sowie die Ergebnisse der Evaluation des Bonn4Future-Prozesses (DS 230309) eine wichtige Grundlage. Kosten Die Verwaltung plant für die Zukunftsforen in den vier Klimavierteln jeweils ein Budget von ca. 50.000 EUR ein. Das größere gesamtstädtische Zukunftsforum zum Ende des Jahres wir mit 75.000 EUR veranschlagt. In den Kosten inbegriffen sind jeweils Konzeption, Durchführung und Dokumentation der Foren. Weitere 100.000 EUR werden für die Gestaltung weiterer, aus der Arbeit des AK Mitwirkung, den Klimavierteln und den Zukunftsforen abgeleiteter Formate veranschlagt, die gesamtstädtische Ansätze zum kooperativen Erreichen der Klimaneutralität verfolgen. 3. Arbeitskreis Mitwirkung für ein klimaneutrales Bonn (AK Mitwirkung) Für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2035 bedarf es einer starken und gut vernetzten Zivilgesellschaft und einer engen Kooperation aller stadtgesellschaftlichen Akteure. Dies wurde auch im Rahmen des Bonn4Future-Mitwirkungsverfahrens immer wieder deutlich (vgl. „Gamechanger 5: Menschen zusammenbringen“, DS 230261). Auch der Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda hat eine enge Verzahnung aller Beteiligungs- und Quartiersmaßnahmen der Stadt gefordert (DS 222006-85 AA).Seite 8 von 14 Seite 9 Um die vielfältigen Aktivitäten der kooperativen Umsetzung des Klimaplans zu bündeln und eine dauerhafte Schnittstelle zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft zu schaffen, sind geeigneter Austauschräume und eine kontinuierlichen Prozessbegleitung zentral. Bestehende Strukturen wie der Klimaschutzbeirat, der Beirat Bürgerbeteiligung oder der neue Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung spielen bei der multiperspektivischen Vorberatung von Vorhaben für die politische Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle. Auch für Qualitätssicherung und Transparenz in die Stadtöffentlichkeit sind die bestehenden Gremien unverzichtbar. Darüber hinaus bedarf es in der aktuellen, umsetzungsorientierten, Phase jedoch einer Struktur, die Mitwirkungskompetenzen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft bündelt, konzeptionelle Arbeit vorantreibt und Akteur*innen zusammenbringt. Im Klimaplan (Steckbrief 2.1.1. und 1.3.1.1) wurde zu diesem Zweck der Aufbau eines „Quartiers-Hubs“ formuliert. Der vorgeschlagene AK Mitwirkung versteht sich als Konkretisierung des Quartiers-Hubs mit besonderem Fokus auf Koordinationsfunktionen aller Quartiers- und Mitwirkungsaktivitäten zur Klimaneutralität. Aufgaben: Der AK Mitwirkung soll folgende Aufgaben wahrnehmen: 1. Erarbeitung konzeptioneller Impulse für die kooperative Umsetzung des Klimaplans 2. Koordination der gesamtstädtischen und quartiersbezogenen Mitwirkungsansätze 3. Austausch-, Lern- und Multiplikationsraum zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft 4. Mitwirkung in der Evaluation der Klimaviertel Der AK Mitwirkung soll intensiv in die Ausarbeitung der Konzepte für die fünf Zukunftsforen sowie bei der Entwicklung übergreifender kooperativer Ansätze und flankierender Kommunikationskonzepte eingebunden werden. Er leistet Wissenstransfer zwischen den Fachämtern, der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und den vier Klimavierteln. Er hat dabei keine Weisungsbefugnis gegenüber Verwaltung oder Projektverantwortlichen, sondern berät und empfiehlt. Ergebnisse können auch an die Politik, insbesondere die Beteiligungsgremien, gegeben werden. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung übernimmt die Geschäftsführung des AK Mitwirkung. Struktur und Arbeitsweise: Der AK soll aus insgesamt 15-20 Mitgliedern aus der organisierten Zivilgesellschaft, Verwaltung und Vertreter*innen der vier Klimaviertel bestehen. Die Zusammensetzung soll möglichst divers erfolgen und dabei verschiedene Lebensbereiche und Expertisen abdecken (z.B. Kultur, Bildung, Wissenschaft, Einzelhandel). Es wird darauf geachtet, dass auch Jugendliche als Expert*innen in eigner Sache vertreten sind. Die Mitgliedschaft erfolgt auf Einladung durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung. Voraussetzung hierfür ist Erfahrung in den Bereichen Mitwirkung und zivilgesellschaftliches Engagement, Quartiersarbeit, sowie ein direkter Bezug zur kooperativen Umsetzung des Klimaplans. Die Mitgliedschaft erfolgt für Mitglieder aus der Zivilgesellschaft ehrenamtlich. Der AK ist grundsätzlich flexibel in seiner Zusammensetzung und kann temporär weitere Expert*innen hinzuziehen. Der AK soll ca. alle sechs Wochen für 2-3 Stunden tagen. Zusätzlich sindSeite 9 von 14 Seite 10 Workshops vorgesehen, wie z.B. eine Schulung zu Aspekten sozialer Gerechtigkeit im Klimaschutz im Rahmen des INCLU:DE-Projekts oder ein Workshop zum Aufbau der Zukunftsforen in Anlehnung an die Bonn4Future- Klimaforen. Mittelfristig soll um den AK Mitwirkung ein stadtgesellschaftliches Netzwerk entstehen. Die Sitzungsleitung soll gemeinsam durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und die Stiftung Mitarbeit erfolgen – damit soll sowohl die fachliche Expertise als auch die Berücksichtigung von Verwaltungs- und Zivilgesellschaftsperspektive gewährleistet werden. Rolle der Stiftung Mitarbeit: Aufbau und Moderation des neuen Arbeitskreises erfordern ein hohes Maß an Fachkompetenz im Bereich kooperativer Klimaschutzmaßnahmen und eine hervorragende Kenntnis der Bonner Akteur*innenlandschaft. Die Stiftung Mitarbeit mit Sitz in Bonn zählt deutschlandweit zu den renommiertesten Institutionen im Bereich der kommunalen Bürger*innenbeteiligung. Unter anderem war sie maßgeblich an der Entwicklung der Bonner Leitlinien Bürgerbeteiligung, sowie in der Moderation des Prozessbeirats von Bonn4Future beteiligt. Die Stiftung ist selbst nicht in die Umsetzung von Mitwirkungsvorhaben in Bonn involviert und kann damit die Rolle einer neutralen Moderation einnehmen. Die Verwaltung empfiehlt daher eine Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit bei Ausgestaltung und Moderation des neuen AK Mitwirkung. Im Rahmen der vorgeschlagenen Kooperation soll eine schriftliche Reflexion der Arbeitsweise und der Ergebnisse des AK Mitwirkung angefertigt werden. Diese soll sowohl der transparenten Kommunikation nach außen als auch der Evaluation und ggfs. Justierung des AK über 2024 hinaus dienen. Kosten Für 2024 plant die Verwaltung aktuell mit einem Volumen von ca. 25.000 EUR für Aufbau und Betrieb des AK Mitwirkung. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbe- zeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.02.00.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.04 Strategische Programmsteuerung Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 1.050.000 EUR 700.000 EUR 700.000 EUR 102000103 / 72.1000 2024 2025 2026Seite 10 von 14 Seite 11 (Steckbrief 2.1.1.1.) Auszahlungen / Aufwendungen 400.000 EUR 200.000 EUR 200.000 EUR (Steckbrief 1.3.1.1.) 102000103 / 72.1000 2024 2025 2026 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Anlage 1 Konzeptioneller Ansatz (öffentlich) 2 Anlage 2 Arbeitsstand Auswahl Klimaviertel (öffentlich) 3 Anlage 3 Kostenkalkulation Klimaviertel (öffentlich)Seite 11 von 14 Seite 12 von 14 Seite 13 von 14 Kostenkalkulation Klimaviertel 2024 2025 2026 Dezentrale Maßnahmen in Klimavierteln Personal Klimaviertel- Koordination in Mitmachzentren (1 VZÄ je Klimaviertel, Beuel & BaGo ab 05/24, Bonn & Hardtberg ab 06/24) 202.500 € 324.000 € 324.000 € Initialausstattung Mitmachzentren (inkl. Renovierung in BaGo Nord) 125.000 € - € - € Raummiete Mitmachzentren (Beuel & BaGo ab 05/24, Bonn & Hardtberg ab 06/24) jeweils geplant für 2 Jahre ab Start 58.000 € 96.000 € 96.000 € Entwicklung Detailkonzepte Klimaviertel 100.000 € - € - € Projektmittel Maßnahmen in Klimavierteln 220.000 € 130.000 € 130.000 € Zwischensumme dezentrale Maßnahmen 705.500 € 550.000 € 550.000 € Zentrale Maßnahmen in OB-22 Personalmittel Stud. Mitarbeiter*innen 14.000 € 24.000 € 24.000 € Kommunikationskonzept und Kampagne 75.000 € 20.000 € 20.000 € Schulungsangebote für Zivilgesellschaft, Kleinstprojektförderungen, Aufbau und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Strukturen etc. 188.000 € 80.000 € 80.000 € Beratungs- und Vernetzungsmaßnahmen mit anderen Kommunen 7.500 € 6.000 € 6.000 € Dokumentation & Evaluation 60.000 € 20.000 € 20.000 € Zwischensumme zentrale Maßnahmen 314.500 € 150.000 € 150.000 € Summe gesamt 1.050.000 € 700.000 € 700.000 €Seite 14 von 14
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