← zurück zu 240255

240255-19 · Antrag

Schutz der Bonner Bevölkerung vor den Emissionen der Eisenbahnstrecken des Bundes Antrag zur Vorlage 240255

Nummer
240255-19
Art
Antrag
Veröffentlicht
28.08.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 28.08.2026
  2. Terminierung aktuell · Termin in den Daten noch nicht verknüpfti
  3. Sitzung ausstehend

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 62,6 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 240255 Schutz der Bonner Bevölkerung vor den Emissionen der Eisenbahnstrecken des Bundes

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (2.711 Zeichen)
Antrag
öffentlich
240255-19
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Marcel Schmitt
27.08.2026
Schutz der Bonner Bevölkerung vor den
Emissionen der Eisenbahnstrecken des Bundes
Antrag zur Vorlage 240255
Beratungsfolge
Hauptausschuss 17.09.2026 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Sofern noch nicht geschehen, richtet die Bundesstadt Bonn bis spätestens 1.
November 2026 an mindestens zwei Stellen im Stadtbezirk Bad Godesberg
und mindestens zwei Stellen im Stadtbezirk Bonn Messeinrichtungen ein, mit
denen der durch den Betrieb der linksrheinischen Eisenbahnstrecke des
Bundes ausgelöste Luft- und Körperschall sowie Feinstaub ab dem genannten
Termin dauerhaft erhoben wird. Eine der Messeinrichtungen wird entlang der
Eisenbahnstrecke dort eingerichtet, wo sich eine Schienenweiche befindet und
eine Messeeinheit dort, wo ein Brückenbauwerk der Bahntrasse liegt. Nach
Fertigstellung der rechtsrheinischen Bahnstrecke werden im Stadtbezirk Beuel
ebenso zwei Messtellen eingerichtet und betrieben. Zusätzlich werden die in
Rede stehenden Daten an wechselnden Standorten entlang der Schienenwege
des Bundes durch Bonn mit einer separaten Messeinrichtung erfasst.
Begründung
Die Belastungen der Anwohner der linksrheinisch und rechtsrheinisch durch
Bonn verlaufenden Bahnstrecke des Bundes sind seit Jahren bekanntlich sehr
hoch (Vgl. Lärmaktionsplan sowie Umgebungslärmkarte der Stadt Bonn:
https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/umgebungslaerm.php).
Die krankmachenden Folgen von Lärm, Erschütterungen und Feinstaub* sind
wissenschaftlich erwiesen. Neuerdings spricht die Deutsche Bahn AG gar von
einem durch das Rheintal führenden "Hochleistungskorridor" und verfolgt das
irrwitzige Ziel, den Durchsatz auf der Mittelrheinstrecke auf die Anzahl von
120.000 Güterzügen stark zu steigern. Der der Bahntrasse anliegenden
Wohnbevölkerung ist dieses Ansinnen gegenüber schlichtweg als rücksichtslos
zu bezeichnen. Um die Belastungen des Bahnverkehrs und die damit
verbundenen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der über 50.000
betroffenen Bewohner Bonns beurteilen zu können, ist es unerlässlich,
Emissionen wie Luft- und Körperschall sowie Feinstaub zu erheben.Seite 1 von 2
Seite 2
*Gemeinhin gilt der Schienenverkehr als sehr umweltfreundlich, ist es bei
genauerer Betrachtung aber nicht. Abgesehen von Abgasemissionen der
Dieseltriebwagen emittieren alle Schienenfahrzeuge nicht-
verbrennungsbedingte Partikel. Die mittels Abriebprozesse durch Rad/Schiene-
und Oberleitung/Stromabnehmerkontakt oder Bremsvorgänge an
Schienenwegen entstehende Mengen an mit Schwermetall belastetem
Feinstaub sind keineswegs vernachlässigbar sondern als erheblich einzustufen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 10:17 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de