240179-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Winterdienst in Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 240179-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 13.03.2024
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 240179-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Winterdienst in Bonn Beratungsfolge Rat 14.03.2024 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Der Deutsche Wetterdienst hatte für Mittwoch, den 17. Januar, bis Donnerstagmorgen, den 18. Januar 2024, für die Stadt Bonn eine Schnee- und Eiswarnung herausgegeben. Bis zu 35 Zentimeter Schnee wurden angekündigt, außerdem bestand die Gefahr für Glatteis. Die Polizei appellierte an Bonnerinnen und Bonner „die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen“. Ebenso wiesen auch die Stadtverwaltung Bonn, wie auch die bonnorange AöR, auf die zu erwartenden Gefahren hin. So konnten sich die Bürgerinnen und Bürger auf die zu erwartende Ausnahmesituation vorbereiten und selbst entscheiden, welche Fahrten oder Wegstrecken während des Unwetters wirklich notwendig sind. Die Fahrbahnen der öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage der Bundesstadt Bonn sind entsprechend ihrer spezifischen Verkehrsbedeutung und Gefährlichkeit unter winterlichen Witterungsbedingungen in vier Dringlichkeitsstufen (Prioritäten) eingeteilt. Dringlichkeitsstufe 1 hat die höchste Priorität und wird vorrangig geräumt, daran schließen sich nachgeordnet die Dringlichkeitsstufen 2 und 3 an. Straßen und Wege, die nicht den Dringlichkeitsstufen 1 bis 3 zugeordnet sind (z. B. Stichstraßen), werden als Dringlichkeitsstufe 4 bezeichnet, wobei dort kein allgemeiner Winterdienst durch die bonnorange AöR durchgeführt wird, sondern nur im Einzelfall auf Anforderung der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Der anhaltende Schneefall von Mittwoch bis Donnerstag ermöglichte es nicht die Touren der Dringlichkeitsstufe 1 zu verlassen. Sobald eine Tour beendet wurde, musste sie aufgrund des anhaltenden Schneefalls erneut gefahren werden. Diese Touren umfassen unter anderem gefährliche Stellen verkehrswichtiger Straßen, unmittelbare Krankenhauszufahrten, Steigungsstrecken des öffentlichen Personennahverkehrs und Ortsdurchfahrten klassifizierter Straßen. Die bonnorange AöR hatte aufgrund der besonderen Einsatzlage den 24- Stunden-Dienst ausgerufen. Alle 22 Fahrzeuge waren im Einsatz, um vor dem Pendelverkehr annehmbare Straßenverhältnisse zu schaffen.Seite 1 von 2 Seite 2 Die Priorität-2-Straßen konnten ab Donnerstag, 18. Januar am Nachmittag in Angriff genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Schnee dort durch den anhaltenden Verkehr zu einer festen Eismasse geworden. Unter solchen Umständen konnte das Räumschild der Räumfahrzeuge nicht mehr viel ausrichten. Die Räumfahrzeuge konnten auf das Eis lediglich mit dem Ausbringen von hinreichenden Salzmengen reagieren. Dies hatte zwar keinen optischen Effekt, hatte aber eine Auswirkung auf die Befahrbarkeit der Straße. Gerade in schmaleren Straßen mit parkenden Autos kamen die Räumfahrzeuge oft nicht durch. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de