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240178-01 · Große Anfrage

CDU/SPD/FDP-Große Anfrage: Statusbericht zum Stand des Photovoltaikausbaus auf den städtischen Liegenschaften Antrag zur Vorlage 240178

Nummer
240178-01
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
24.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 12.05.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 23.06.2026 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 240178 Statusbericht zum Stand des Photovoltaikausbaus auf den städtischen Liegenschaften

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Große Anfrage
öffentlich
240178-01
Fragesteller/in:
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Christian Gold
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Niklas Hausemann
FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn
Wolfgang Heedt
Bernd Bollmus
24.03.2026
CDU/SPD/FDP-Große Anfrage: Statusbericht zum
Stand des Photovoltaikausbaus auf den
städtischen Liegenschaften
Antrag zur Vorlage 240178
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 12.05.2026 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
19.05.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung möge berichten:
1. Wieviel Photovoltaikleistung in kWp wurde im Kalenderjahr 2024 auf
kommunalen Gebäuden errichtet? Welcher Erfüllungsgrad bezüglich der
in der DS angekündigten 2000 – 2500 kWp wurde erreicht? Welche
rechnerische CO2-Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich
installierten Leitung in den ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über
die technische Nutzungsdauer der Anlagen?
2. Wieviel Photovoltaikleistung in kWp wurde im Kalenderjahr 2025 auf
kommunalen Gebäuden errichtet? Welche rechnerische CO2-
Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich installierten Leitung in den
ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische
Nutzungsdauer der Anlagen?
3. Welche Ergebnisse kann die Verwaltung zu der ebenfalls in der DS
angekündigten Machbarkeitsuntersuchung für 300 kommunale Dächer
vermelden? Ist die europaweite Ausschreibung der
Machbarkeitsuntersuchung erfolgt? Wann wurde konkret mit den
Machbarkeitsuntersuchungen begonnen? Welche Gebäude aus den
300 untersuchten sind von der Statik her PV-tauglich (bitte Liste der
Gebäude mit möglicher zu installierender Nennleistung und
Priorisierung)? Wann und von wem wird auf den tauglichen Gebäuden
und mit welcher Nennleistung PV installiert? Welche rechnerische CO2-
Einsparung ergibt sich aus der tatsächlich installierten Leitung in den
ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische
Nutzungsdauer der Anlagen?Seite 1 von 3
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4. Wann plant die Verwaltung die restlichen, in der Zahl > 700 der
kommunalen Gebäude auf statische Tragfähigkeit für PV zu
untersuchen?
5. Wurden bei statisch für PV ungeeigneten Gebäudedächern auch
moderne Leichtbau-PV-Module berücksichtigt?
6. Wie viele PV-Anlagen wurden mit Batteriespeichern kombiniert?
Welche Batteriekapazität ist derzeit vorhanden und wie viel soll in
aktuellen Planungen realisiert werden?
7. Wie ist das Verhältnis zwischen Eigenverbrauch und
Netzeinspeisung der städtischen PV-Anlagen?
8. Wird der produzierte Strom über einen Strombilanzkreis über
städtische Liegenschaften hinweg genutzt?
9. Welche Beträge hat die Verwaltung aktuell noch zu Verfügung
und in der anstehenden Haushaltsplanung vorgesehen, um den
PV-Ausbau auf kommunalen Gebäuden voranzutreiben? Welche
Nennleistung plant Sie damit zu installieren? Welche rechnerische
CO2-Einsparung lässt sich aus der geplanten Nennleistung in den
ersten 12 Monaten des Betriebs sowie über die technische
Nutzungsdauer der Anlagen ermitteln?
10. Wo steht die Verwaltung in Bezug auf die Umsetzung der DS
240946, wonach bis zum Jahr 2028, sprich 31.12.2027, also in 21
Monaten, wonach bis dahin alle kommunalen Dächer mit PV
ausgestattet sein sollen?
Begründung
Gebäudetechnischer Klimaschutz in Form von Photovoltaik sowie
Wärmepumpen und Dämmung liefert die einzigen physikalisch berechenbaren
und über Jahrzehnte hinaus nachhaltig wirksamen Möglichkeiten zur CO2-
Einsparung. Umso wichtiger ist es daher, dass die Verwaltung bei der
entsprechenden Ausrüstung und Sanierung ihrer eigenen kommunalen
Gebäude beispielhaft vorangeht und so private Eigentümer motiviert, es ihr
nachzutun.
Auch Gebäudedächer, die bislang aufgrund ihrer geringeren Tragfähigkeit als
ungeeignet für eine Photovoltaiknutzung galten, können in vielen Fällen genutzt
werden. Technische Weiterentwicklungen der letzten Jahre haben Leichtbau-
PV-Module ermöglicht, welche hohe Wirkungsgrade zu nur leicht höheren
Preisen im Vergleich zu herkömmlichen PV-Modulen erreichen.
Besonders attraktiv ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch des PV-Stroms. Je
nach Nutzung der jeweiligen Liegenschaft kann ein Batteriespeicher eine
ökonomisch sinnvolle Ergänzung sein und den Eigenverbrauch erhöhen.
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Datenstand: 03.11.2026, 11:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de