240097 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Fahrradfreundliche Gestaltung der Kaufmannstraße
Kerndaten
- Nummer
- 240097
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 18.01.2024
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 240097 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 17.01.2024 Bürgerantrag: Fahrradfreundliche Gestaltung der Kaufmannstraße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 27.02.2024 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag lautet: Die Bezirksvertretung Bonn möge beschließen, dass die Kaufmannstraße auf der gesamten Länge fahrradfreundlicher gestaltet wird. Dazu werden folgende Maßnahmen umgesetzt: 1. Die Möglichkeit der Benutzung für Radfahrende in beiden Richtungen auf voller Länge durch Anbringen des Zusatzzeichens 1022-10 “Radfahrer frei” an der Kreuzung Endenicher Straße. 2. Die Einrichtung und Markierung eines beidseitigen Radweges oder mindes- tens eine durchgängige Markierung eines Radschutzstreifens insbesondere in Kreuzungsnähe und an Engstellen. Im Kreuzungsbereich Endenicher Straße wird dafür Sorge getragen, dass der gegenläufige Radweg nicht von Autos überfahren werden kann (z.B. durch Fahrbahnnägel). 3. Aufhängen des Verkehrszeichens 721 „Grünpfeils für den Radverkehr“ an der Kreuzung Endenicher Straße. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich) 3 Foto 1 (öffentlich) 4 Foto 2 (öffentlich)Seite 1 von 4 Betreff Fahrradfreundliche Gestaltung der Kaufmannstraße Ihr Antrag Die Bezirksvertretung Bonn möge beschließen, dass die Kaufmannstraße auf der gesamten Länge fahrradfreundlicher gestaltet wird. Dazu werden folgende Maßnahmen umgesetzt: 1. Die Möglichkeit der Benutzung für Radfahrende in beiden Richtungen auf voller Länge durch Anbringen des Zusatzzeichens 1022-10 “Radfahrer frei” an der Kreuzung Endenicher Straße. 2. Die Einrichtung und Markierung eines beidseitigen Radweges oder mindestens eine durchgängige Markierung eines Radschutzstreifens insbesondere in Kreuzungsnähe und an Engstellen. Im Kreuzungsbereich Endenicher Straße wird dafür Sorge getragen, dass der gegenläufige Radweg nicht von Autos überfahren werden kann (z.B. durch Fahrbahnnägel). 3. Aufhängen des Verkehrszeichens 721 „Grünpfeils für den Radverkehr“ an der Kreuzung Endenicher Straße. Begründung des Antrags Die Kaufmannstraße wird von vielen Radfahrenden benutzt. Neben zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern nutzen insbesondere viele Studierende des Campus Poppelsdorf die nahegelegenen Discounter „Lidl“ und „Aldi“ um dort (mittags) Essen zu kaufen. Es gibt von diesen beiden Einzelhändlern keine gute Alternative zurück zum Campus bzw. in die angrenzenden Straßen der Kaufmannstraße. Zusätzlich ist Radfahren im Allgemeinen ein viel genutztes und umweltschonendes Fortbewegungsmittel, das auch in Bonn in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. „Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd.“, schreibt das Umweltbundesamt auf seiner Website. Vor dem Hintergrund der notwendigen Verkehrswende sollte es im Interesse aller demokratischen Parteien sein, die Radinfrastruktur auszubauen. Begründung zu den einzelnen Maßnahmen: 1. Die Straße ist eine Einbahnstraße und auf dem Großteil bereits in beide Richtungen freigegeben für den Radverkehr. Lediglich das erste Stück zwischen Endenicher Straße und Rheinbacher Straße ist nicht in beide Richtungen befahrbar. Die Verwaltung möge in ihrer Stellungnahme darstellen, wie ein beidseitiges Befahren für den Radverkehr realisierbar ist. Vermutlich muss dafür eine der beiden Autospuren zum Abbiegen wegfallen. Das wäre aufgrund des relativ geringen Verkehrsaufkommens des MIV in meiner subjektiven Wahrnehmung jedenfalls gut vertretbar. 2. Oft kommt es zu gefährlichen Situationen weil Autofahrende nicht damit rechnen, dass der Radverkehr in beide Richtungen frei gegeben ist. Die auf beiden Seiten in Fahrtrichtung Endenicher Straße parkenden Autos verstärken den Effekt der Einbahnstraße. Dadurch werden Radfahrende hier häufig angehupt. Eine beidseitige Markierung von Radwegen bzw. Schutzstreifen trägt wesentlich zur Sicherheit aller Beteiligten bei. Aktuell ist für den Radverkehr entgegen der Einbahnstraße nur ein minimales Stück von wenigen Metern im Kreuzungsbereich markiert. An der Kreuzung Endenicher Straße sollte verhindert werden, dass Autos sich wieder in zwei Reihen aufstellen und dadurch den Radweg überfahren. Eine geeignete Lösung könnte das Anbringen von Fahrbahnnägeln sein. 3. Die Kreuzung ist für einen Grünen Pfeil für Radfahrende beim Rechtsabbiegen geeignet. Siehe DS 221542. Im Anhang finden Sie zwei Bilder der aktuellen Situation (Januar 2024). Eines zeigt die derzeitige schlechte Aufteilung des Stückes zwischen Endenicher Straße und Rheinbacher Straße. Das andere zeigt eine der Stellen, die bereits für Radfahrende freigegeben ist mit angedeuteter Markierung eines Schutzstreifens. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. Weitere Datei hinzufügen PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 4 Seite 3 von 4 Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de