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240032 · Beschlussvorlage: Einleitung

Einleitung des Vergabeverfahrens für die Bewachung von Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften für den Zeitraum 01.01.2025 – 31.12.2026 mit der Option der dreimaligen Verlängerung bis längstens 31.12.2029

Nummer
240032
Art
Beschlussvorlage: Einleitung
Veröffentlicht
17.01.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 31.01.2024 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage: Einleitung
öffentlich
240032
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
50 Amt für Soziales und Wohnen
Dezernat:
Dez. V
Einleitung des Vergabeverfahrens für die
Bewachung von Flüchtlings- und
Obdachlosenunterkünften für den Zeitraum
01.01.2025 – 31.12.2026 mit der Option der
dreimaligen Verlängerung bis längstens 31.12.2029
Beratungsfolge
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
31.01.2024 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Einleitung eines Vergabeverfahrens - offen (EU) - gem. Ziffer 3.5 der Ver-
gabeordnung der Bundesstadt Bonn für die Bewachung von Flüchtlings- und
Obdachlosenunterkünften für den Zeitraum 01.01.2025 – 31.12.2026 mit der
Option der dreimaligen Verlängerung bis längstens 31.12.2029 wird zuge-
stimmt.
Begründung
Der Vertrag mit dem bisherigen Bewachungsunternehmen endet mit Ablauf des
01.01.2025. Die Leistung muss daher aufgrund des Finanzvolumens europa-
weit ausgeschrieben werden.
Aktuell hat die Bundesstadt Bonn 2.800 Geflüchtete und 500 wohnungslose
Menschen in Gemeinschaftsunterkünften, Wohnungen und Hotels unterge-
bracht. Die Anzahl wohnungsloser und geflüchteter Menschen in Bonn wird
sich mit Blick auf das aktuelle Weltgeschehen absehbar nicht verringern. Der
Bonner Wohnungsmarkt wird jedenfalls nicht entscheidend zu einer Entlastung
der städtischen Unterbringungen beitragen können.
Der Schutz gegen Bedrohung von außen, aber auch von innen ist für einen
sicheren Betrieb der Unterkünfte unerlässlich, um Übergriffe und Auseinander-
setzungen möglichst zu vermeiden und ggf. zeitnah deeskalierend eingreifen zu
können.
Da die städtischen Hausmeister für diese Aufgabe keine entsprechende Aus-Seite 1 von 3
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bildung und Ausrüstung haben, ist die Aufsicht durch einen Sicherheitsdienst
mitunter rund um die Uhr unerlässlich. In den größeren Objekten soll eine zwei-
te Kraft in den Abend- und Nachtstunden die regelmäßige Bestreifung der Ge-
bäude ermöglichen.
Je nach Kapazität der einzelnen städtischen Übergangswohnheime ist eine
Bewachung mit Pfortendienst mit 24 Stunden und gegebenenfalls einer zusätz-
lichen Bewachungskraft geplant.
Der anwesende Bewachungs- und Pfortendienst erfüllt im Übrigen auch die
Funktion des Ansprechpartners für die Bewohnerinnen und Bewohner bei
hausinternen Problemen sozialer und technischer Art. Bei Vorkommnissen jeg-
licher Art zieht er die zu den Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienstzeiten
geschaltete Rufbereitschaft des Amtes für Soziales und Wohnen hinzu. Vom
Sicherheitspersonal wird u.a. interkulturelle Kompetenz erwartet.
Zu berücksichtigen ist insbesondere, dass seit dem Beginn des Krieges in der
Ukraine und der Aufnahme von zeitweise 2.400 Menschen aus dem dortigen
Kriegsgebiet Gemeinschaftsunterkünfte mit einer Kapazität von 1.100 Plätzen
hinzugekommen sind. Es ist überhaupt nicht absehbar, inwieweit in den nächs-
ten Jahren Unterkünfte weiter betrieben oder gar zusätzlich eingerichtet werden
müssen, bzw. abgebaut werden können.
Derzeit prüft das Amt für Soziales und Wohnen im Rahmen der neuen Aus-
schreibung, inwieweit der Umfang der Bewachung ggf. je nach baulicher Vor-
aussetzung und Sicherheitslage der jeweiligen Unterkunft reduziert werden
kann.
Vergabeart
öffentlich offen (EU) X aufgeforderte Firmen
beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem
Teilnahmewettbewerb
Freihändig bzw. Verhandlungsver-
gabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der
vorgeschriebenen Vergabeart
Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto
BN-2024-86 VOB UVgO X VgV 01.01.2025 – 31.12.2026
mit der Option der dreimali-
gen Verlängerung bis max.
31.12.2029
Bei einer maximalen
Laufzeit von fünf Jahren:
35 Mio. EUR
Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) /
Finanzposition (investiv)
CO-Kontierung (konsum-
tiv) /
Finanzstelle (investiv)
1.10.05 Wohnraumsicherung und –ver-
sorgung /Hilfe bei Wohnungslo-
sigkeit
529100 5005212
Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten MittelSeite 2 von 3
Seite 3
ja X nein ja X nein freigegeben X Budget wird im
Rahmen der
nächsten HH-
Planung ange-
passt
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 19:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de