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232333 · Mitteilungsvorlage

Teilnahme an der Weltklimakonferenz COP 28

Nummer
232333
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
22.12.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 27.02.2024 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
232333
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
02 Amt für Internationals und globale Nachhaltigkeit
Dezernat:
Dez. OB
Teilnahme an der Weltklimakonferenz COP 28
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
30.01.2024 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Vom 30. November bis 13. Dezember fand die 28. Konferenz der
Vertragsparteien (COP 28) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen
(UNFCCC)in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) statt.
Im Mittelpunkt standen Finanzierungsfragen der Klimaanpassung und von
Schäden und Verlusten auf der einen Seite, die globale Bestandsaufnahme und
die Anpassung nationaler Klimaziele auf der anderen Seite.
Eine besondere Verantwortung bei der Erreichung der Klimaziele kommt den
Städten und Regionen zu. Immer mehr Menschen weltweit leben in urbanen
Zentren. Die wachsende Bedeutung der Städte und Regionen im Klimaprozess
kam auch im Programm der Klimakonferenz zum Ausdruck.
Insbesondere die erste Woche der Verhandlungen setzte hier starke Akzente.
So gab es bei COP28 erstmals im offiziellen Programm der Weltklimakonferenz
einen Local Climate Action Summit, einen Gipfel mit Vertretern der Städte unter
Einbindung der COP-Präsidentschaft, an dem rund 250 Bürgermeister
teilnahmen.
Zum zweiten Mal im Rahmen einer COP fand ein Ministerial Meeting, ein
hochrangiges Ministertreffen zu Urbanisierungsfragen, statt, das die
kommunale Perspektive beleuchtete. Zudem wurde die CHAMP-Initiative, die
Coalition for High Ambition Multilevel Partnerships for Climate Action, gestartet.
Sie unterstreicht die Notwendigkeit, die kommunale Ebene in die
Klimaverhandlungen einzubeziehen. Ihr sind über 70 Nationalregierungen
beigetreten, darunter Deutschland.
Oberbürgermeisterin Katja Dörner nahm am 5. und 6. Dezember an der 28.
Weltklimakonferenz teil. Als eine von zwei Vertreterinnen der Gruppe der
Städte und Regionen warb sie beim Treffen der Ministerinnen und Minister für
Klima und Urbanisierung dafür, Städte und Regionen stärker in die
Ausgestaltung nationaler Klimaprogramme einzubeziehen und verbindliche
Grundregeln und Strukturen zu schaffen, in denen Kommunen ihre
Perspektiven und Forderungen global einbringen können.Seite 1 von 3
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Auf verschiedenen weiteren Foren sprach Frau Dörner u.a. über die
Vorreiterrolle von Kommunen in Fragen des lokalen Klimaschutzes und der
Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Dabei stellte sie auch den Bonner
Klimaplan vor.
Beim Side Event “Strengthening Urban Resilience for a Changing Climate“,
organisiert vom Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge
(UNDRR), unterstützte Frau Dörner den Aufruf, dem Thema
Katastrophenvorsorge und urbane Resilienz mehr Gewicht zuzumessen und
Städte in ihren Anstrengungen zu stärken. Bonn ist seit Juni 2023 Mitglied in
der Initiative „Making Cities Resilient 2030“ von UNDRR und wurde in diesem
Jahr als „Resilienz-Hub“ ausgezeichnet.
Auf einer weiteren Diskussionsveranstaltung, organisiert von der OECD, stellte
die Bonner Oberbürgermeisterin die Bonner Strategie zur Umsetzung der
Agenda 2030 vor. Bonn war eine der Pilotkommunen im OECD-Projekt „A
Territorial Approach to the SDGs“ zur Entwicklung eines Toolkits für
Kommunen zur Umsetzung der SDGs auf lokaler Ebene.
Außerdem nutzte Oberbürgermeisterin Dörner die Gelegenheit zu
verschiedenen Gesprächen, u.a. mit ihrem Amtskollegen Ernest Arthur aus der
Bonner Projektpartnerstadt Cape Coast (Ghana) und mit Vertreter*innen der
Zivilgesellschaft und der Jugend.
Aus Sicht der Städte und Regionen war die 28. Klimakonferenz ein weiterer
wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer systematischeren Einbeziehung der
Kommunen in Klimahandlungsprogramme auf nationaler und internationaler
Ebene. Besonders begrüßt wurden die beschlossene Abkehr von fossilen
Energieträgern, die Einführung eines globalen Ziels zur Klimaanpassung sowie
die Einrichtung eines Fonds für Schäden und Verluste. Ein weiterer Erfolg aus
kommunaler Sicht ist die Begründung der CHAMP-Koalition zur Multi-Ebenen-
Zusammenarbeit im Klimaschutz, der bereits über 70 nationale Regierungen
beigetreten sind.
Die 29. Klimakonferenz findet im November 2024 Dezember in Baku /
Aserbaidschan statt. Die Zwischenverhandlungen vor Vorbereitung der
nächsten Klimakonferenz finden im Juni 2024 in Bonn statt.
Weitere Informationen unter
www.bonn.de
www.unfccc.de
https://www.cities-and-regions.org/Seite 2 von 3
Seite 3
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 17:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de