232246 · Antrag
FDP-Antrag: Aufnahme des Namens Peter Menke-Glückert in die Straßenbenennungsliste
Kerndaten
- Nummer
- 232246
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 29.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 232246 Antragsteller/in: Petra Nöhring Werner Hümmrich FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 29.11.2023 FDP-Antrag: Aufnahme des Namens Peter Menke- Glückert in die Straßenbenennungsliste Beratungsfolge Hauptausschuss 23.01.2024 Empfehlung Rat 01.02.2024 Entscheidung Inhalt des Antrags Der Name Peter Menke-Glückert wird in die Straßenbenennungsliste aufgenommen. Begründung Der 1929 in Dresden geborene, 2016 in Bonn verstorbene Jurist und Volkswirt Peter Menke-Glückert gilt als Architekt der staatlichen Umweltpolitik in Deutschland. Von 1970 bis 1982, verantwortlich für das Umweltprogramm der damaligen Bundesregierung, erarbeitete er nicht nur das langfristige Konzept für die sozialliberalen Regierungen, sondern auch das Zielsystem, das die christdemokratisch-liberale Koalition in der Folge übernahm. Der FDP-Politiker Peter Menke-Glückert gilt daher als Pionier der Umweltpolitik. Menke-Glückert verfasste 1968 als Mitarbeiter der OECD seine „Zehn Gebote zur Umweltpolitik“. Ende 1970 wurde Peter Menke-Glückert Leiter des neugeschaffenen Referats Umweltkoordinierung in Bonn. Erstmalig nahm man sich durch diese liberale Initiative des Themas Umwelt an. Die „Zehn Gebote“ hatten deutlichen Einfluss auf die liberale Umweltpolitik. Bereits 1971 betonte er: „Umweltfreundlichkeit muss zu einem selbstverständlichen Maßstab für unser aller Handeln werden, sei es im Staat, sei es in der Wirtschaft, sei es im Konsumverhalten des Bürgers.“ Vita • * 27. März 1929 in Karlsruhe; † 7. September 2016 in Bonn • 1964: Leiter des Referats Forschungsplanung im Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung • 1966: Leiter der Hauptabteilung Wissenschafts-Ressourcen der OECD in Paris • 1968: Veröffentlichung seine Ten Ecological Commandments auf einer UNESCO-Konferenz in ParisSeite 1 von 2 Seite 2 • 1970 bis 1975 war er als Ministerialdirektor Leiter der Abteilung Umweltangelegenheiten im Bundesinnenministerium, der Vorstufe des Bundesumweltministeriums, unter den Ministern Hans-Dietrich Genscher und Werner Maihofer und hatte so großen Anteil an der Etablierung der Umweltpolitik in der Bundesrepublik • 1978 bis 1982 leitete er unter Gerhart Baum erneut die Abteilung Umweltangelegenheiten • Peter Menke-Glückert war Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse (Quelle: Peter Menke-Glückert: Ein Liberaler erfand den Umweltschutz - WELT, abgerufen am 10.11.2023) (Quelle: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Hg.): Gamechanger - Die Liberalen und die Anfänge der deutschen Umweltpolitik, Potsdam, 2021, S. 11) Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de