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232168 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Schutz der Hirschkäfer am Venusberg durch Geschwindigkeitsbeschränkung

Nummer
232168
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
15.11.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 15.11.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 11.03.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.11.2024 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 05.03.2025 Empfehlung
  3. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 06.03.2025 Anhörung
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 11.03.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 549,5 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 232168-01 AA BBB-Änderungsantrag: Schutz der Hirschkäfer
  2. 232168-04 Schutz der Hirschkäfer am Venusberg durch Geschwindigkeitsbeschränkung Hier: Rückmeldung zum geänderten Beschluss aus der Sitzung der BV Bonn am 11.03.2025
  3. 232168-03 AA Änderungsantrag der Koalition - Bürgerantrag: Schutz der Hirschkäfer am Venusberg durch Geschwindigkeitsbeschränkung Antrag zur Vorlage 232168
  4. 232168-02 ST Bürgerantrag: Schutz der Hirschkäfer am Venusberg durch Geschwindigkeitsbeschränkung

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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
232168
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
Bürgerantrag: Schutz der Hirschkäfer am
Venusberg durch Geschwindigkeitsbeschränkung
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 05.12.2023 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Bürgerantrag ist auf einen Schutz der Hirschkäfer am Venusberg gerichtet
und lautet wie folgt:
1. In den folgenden Straßen wird von Mai bis Juli abends ab 20°°bis 24°°
eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h veranlasst:
Graf-Stauffenberg-Straße, Anfang der Robert-Koch-Straße bis ungefähr
Marienhospital in beiden Fahrtrichtungen.
2. Die Universität Bonn wird um wissenschaftliche Begleitung der Maß-
nahme gebeten
Einzelheiten ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag öffentlich (öffentlich)Seite 1 von 2
Bürgerantrag zum Schutz der Hirschkäfer am Venusberg
Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Rat der Stadt Bonn, Sehr geehrte
Bezirksvertretung Bonn.
Als naturbegeisterte Bürgerin spaziere ich gerne im Venusberg. Dort ist mir im Juni
diesen Jahres aufgefallen das sehr viele der schwärmenden Hirschkäfer von Autos
angefahren und überfahren werden.
Hier mein Vorschlag:
Der Rat der Stadt Bonn möge beschließen:
1. In den folgenden Straßen wird von Mai bis Juli abends ab 20°°bis 24°° eine
Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h veranlasst:
Graf-Stauffenberg-Straße, Anfang der Robert-Koch-Straße bis ungefähr
Marienhospital in beiden Fahrtrichtungen.
2. Die Universität Bonn wird um wissenschaftliche Begleitung der Maßnahme
gebeten.
Begründung:
Bonn darf stolz auf ein innerstädtisches Vorkommen von Hirschkäfern sein.
Hirschkäfer sind laut Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und gelten laut
der Roten Liste Deutschland als stark gefährdet.
Der Schutz ist daher eigentlich Ehrensache, tatsächlich aber auch rechtlich geboten.
In den genannten Straßen sterben trotzdem jeden Frühsommer etliche Hirschkäfer
durch den Autoverkehr. Dies ließe sich mit einer einfachen Maßnahme verbessern:
Eine Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit während des Schwärmens
(Mai bis Juli, von 20:00 bis 24:00 Uhr).
Die vorgeschlagene Geschwindigkeit beruht auf den augenscheinlichen Eindruck
des Geschehens, und könnte Wissenschaftlich geprüft werden. So kann eine
wissenschaftliche Begleitung helfen, ein Gleichgewicht zwischen Artenschutz und
Verkehrsansprüchen zu finden. Die Universität Bonn hätte die Möglichkeit das
Projekt zu begleiten und auszuwerten.
Die Strecke würde für diese drei Monate abends statt in ca. 0,6 Minuten in 1,5
Minuten durchfahrbar (Δt= 0,9 min) sein. Mit einer begleitenden Kommunikation
könnte die Akzeptanz der Anwohnenden gefördert werden.
Von dieser Maßnahme geht auch für weitere Käferarten eine Schutzwirkung aus.
Über eine positives Ergebnis würde ich mich sehr freuen!
Viele GrüßeSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de