232104 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Unterschutzstellung des Urweltmammutbaumes am Lenné-Haus als Naturdenkmal
Kerndaten
- Nummer
- 232104
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 08.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 232104 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 04.11.2023 Bürgerantrag: Unterschutzstellung des Urweltmammutbaumes am Lenné-Haus als Naturdenkmal Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 05.12.2023 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Ich stelle den Bürgerantrag den Urweltmammutbaum neben dem Lenné-Haus in der Konviktstraße 4 als Naturdenkmal nach § 43 LNatSchG NRW unter Schutz zu stellen und eine entsprechende Informationstafel anzubringen. Einzelheiten ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 3 Betreff Bürgerantrag zur Unterschutzstellung des Urweltmammutbaumes als Naturdenkmal nach §43 LNatSchG Ihr Antrag Ich stelle den Bürgerantrag den Urweltmammutbaum neben dem Lenné-Haus in der Konviktstraße 4 als Naturdenkmal nach § 43 LNatSchG NRW unter Schutz zu stellen und eine entsprechende Informationstafel anzubringen. Begründung des Antrags Der Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides), der am 15. März 1966 im Stadtgarten zwischen dem Geburtshaus von Peter Joseph Lenné und dem Stadtschloss in Anwesenheit von Graf Bernadotte, Oberbürgermeister Dr. Daniels und dem Rektor und Kanzler der Universität Bonn zum 150. Todestag von Peter Joseph Lenné gepflanzt wurde (s. Abb.) war ein Geschenk von Graf Bernadotte, dem damaligen Präsidenten der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Der bei der Pflanzung vier Meter hohe Baum war von Graf Bernadotte auf der Insel Mainau aus einem Samenkorn, das aus China stammte, gezogen worden (Bonner Rundschau vom 15.03.1966). Dieser Urweltmammutbaum galt längst als ausgestorben, bis ein Exemplar 1941 in einer Bergregion der Volksrepublik China wiederentdeckt wurde. Der Urweltmammutbaum, auch Chinesisches Rotholz, Metasequoie oder Wassertanne genannt, gilt als lebendes Fossil aus der Zeit vor 60 Mio. Jahren. Die Nadeln sind meist gegenständig angeordnet und fallen im Herbst ab. Der Baum hat Ähnlichkeit mit der Echten Sumpfzypresse, bei der die Nadeln jedoch wechselständig angeordnet sind. Hier wird der Baum näher beschrieben: https://www.landkreis- mittelsachsen.de/fileadmin/Redakteure/Amt/Projekte/Naturschutzprojekte/Naturschutzhelfer/natschutzhelfer- baum-mammutbaum.pdf Der Urweltmammutbaum ist ein herausragendes Naturdenkmal für den berühmten Sohn der Stadt Bonn, Peter Joseph Lenné, der einer der bedeutendsten Gartenkünstler und Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts in Deutschland war. Der Schutz ist, wie oben dargelegt, nach § 28 Abs 1 Bundesnaturschutzgesetz sowohl aus wissenschaftlichen und landeskundlichen Gründen aber auch wegen seiner Seltenheit und Eigenart geboten. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. Seite 2 von3 PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 3 Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:48 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de