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232050 · Mitteilungsvorlage

Sachstand "Ausbauinitiative Solares Bonn"

Nummer
232050
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
15.02.2024
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 05.03.2024 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
232050
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
Sachstand "Ausbauinitiative Solares Bonn"
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
05.03.2024 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Zur Umsetzung des Beschlusses "Ausbauinitiative Solares Bonn" (DS 201339)
teilt die Verwaltung folgenden Sachstand mit.
1. Förderprogramm
Das seit September 2021 angebotene Förderprogramm Photovoltaik (bis
31.12.2022) bzw. Förderprogramm Solares Bonn (seit 1.1.2023) wird sehr
intensiv nachgefragt.
· Bis zum Stichtag am 31.12.2023 wurden insgesamt 3.665 PV-Förderungen
mit einer Leistung von 16.672 Kilowatt Peak (kWp) und einem
Fördervolumen von 3,04 Mio. Euro bewilligt. Bis zum 31.12.2023 wurden
insgesamt 1,91 Mio. Euro abgerufen und ausbezahlt. Wenn alle bis zum
Stichtag bewilligten PV-Anlagen in Betrieb sind, können damit rund 14.200
Megawattstunden Solarstrom pro Jahr (MWh/a) erzeugt werden. Damit
würden etwa 5.890 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr eingespart.
· Die Nachfrage nach den seit 1.1.2023 eingeführten 13 Fördermodulen ist
sehr unterschiedlich. Knapp drei Viertel aller Anträge bezog sich im Jahr
2023 auf Stecker-Solargeräte (Fördermodul M13). Platz zwei nimmt mit 21
Prozent der Bewilligungen die „Macht-die-Dächer-voll“-Förderung ein
(Fördermodul M1). Obwohl die Anzahl der Förderanträge bei Nicht-
Wohngebäuden und großen Mehrfamilienhäusern gering ist, ist ihre
Bedeutung für den PV-Ausbau sehr groß, da es sich meist um große Dach-
PV-Anlagen handelt. (Details siehe Anlage 1).
· Mit 62 Prozent des PV-Leistungsausbaus ist der PV-Ausbau auf
Wohngebäuden mit bis zu 3 Wohneinheiten (Fördermodul 1) entscheidend.
Über die Förderung von Stecker-PV wird 13,1 Prozent des
Leistungsausbaus erreicht (Fördermodul M13), über PV auf
Nichtwohngebäuden 12,5 Prozent (Fördermodul M6) und über PV auf
Mehrfamilienhäusern ab vier Wohneinheiten 9,2 Prozent (Fördermodul M2).Seite 1 von 8
Seite 2
· Die Antragstellung, der Bearbeitungsworkflow und der Fördermittelabruf
wurden im Juli 2022 digitalisiert - mit dem Erfolg der deutlichen
Beschleunigung der Antragsbearbeitung. Im Serviceportal wurden in 2023
insgesamt 2621 Förderanträge für Solaranlagen gestellt – es war die am
häufigsten genutzte digitale Dienstleistung der Bundesstadt Bonn (vor der
Beantragung von Bewohnerparkausweisen).
· Die Förderkategorien und Förderkonditionen wurden – auch in Abhängigkeit
von Änderungen z.B. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) – beständig weiter entwickelt, siehe
dazu Beschlussvorlagen DS 220846, DS 222018, DS 230319 und DS
231369.
2. Öffentlichkeitsarbeit
· Das Förderprogramm sowie die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie
wurden beworben in Präsentationen und Fachvorträgen bei der Bonner
Energieagentur, der Verbraucherzentrale Bonn, der Volkshochschule Bonn,
auf den Bonner Energietagen, bei der IHK Bonn-Rhein-Sieg, bei der
Sparkasse Bonn, beim verwaltungsinternen Info-Lunch, in der Zielgruppe
Sport und Kultur von Dezernat IV, beim Nachhaltigkeits-Hub der
Wirtschaftsförderung, in Presse-Interviews, im Newsletter der
Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn sowie im Newsletter „Bonn – rundum
nachhaltig“.
· Zur Bewerbung des Förderprogramms wurden Flyer und Plakate erstellt. Im
Sommer 2023 wurde eine großformatige Plakatkampagne „Dächer nutzen -
Zuschuss sichern!“ geschaltet, mit der das bisher weniger gut
angenommene Fördermdoul M10 zur kombinierten Nutzung von
Photovoltaik und Dachbegrünung bekannter gemacht wurde (zwei Wochen
ab 27.06.2023, Print-PDF siehe Anlage 2).
· Das Fördermodul M8 zur Freiflächen-PV, darin speziell die Parkplatz-PV,
wurde gezielt mittels eines Rundschreibens an Baumärkte, Supermärkte
und Bonner Firmen, die über große Parkplätze verfügen, beworben.
3. Photovoltaik-Ausbau auf kommunalen Liegenschaften und der
Liegenschaften städtischer Tochterunternehmen
· Der Bundesstadt Bonn bzw. dem Städtischen Gebäudemanagement
(SGB) kommt aufgrund der zahlreichen eigenen Gebäude eine besondere
Vorbildrolle zu. Im Klimaplan ist das Ziel definiert, dass auf städtischen
Gebäuden bis 2028 insgesamt rund 700 PV-Anlagen mit rund 21.000
Kilowatt Peak Gesamtleistung installiert werden sollen. Nach einer
genaueren GIS-Analyse kann aktuell davon ausgegangen werden, dass bis
zu 800 PV-Anlagen mit bis zu 40.000 kWp Gesamtleistung installiert
werden könnten. Dies entspricht einem Potential von über 14.000 Tonnen
CO2 Einsparung pro Jahr im Vergleich zur Nutzung des aktuellen
bundesdeutschen Strommix.
In 2023 wurden durch die Stadtwerke Bonn insgesamt 15 PV-Anlagen mit
einer Gesamtleistung von 607 Kilowatt Peak auf SGB-LiegenschaftenSeite 2 von 8
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installiert. Für 2024 sind bisher 39 PV-Anlagen mit einer geschätzten
Gesamtleistung von 2.000 bis 2.500 Kilowatt Peak projektiert (Details siehe
ausführliche Mitteilungsvorlage DS 240178). SWB und SGB stehen kurz
vor Abschluss eines Rahmenvertrags, auf dessen Grundlage der laufende
PV-Ausbau deutlich beschleunigt werden soll.
Um den PV-Ausbau auf städtischen Gebäuden zu beschleunigen, ist es
wesentlich, die geeigneten Dachflächen baulich zu ertüchtigen. Das SGB
wird eine EU-weite Ausschreibung zur Prüfung der Dachstatik von ca. 300
städtischen Gebäuden auf den Weg bringen, um systematisch
festzustellen, welche Dächer vor einer PV-Installation saniert werden
müssen bzw. welche schon jetzt "PV ready" sind. Städtische Gebäude
sollen möglichst in Dachvollbelegung genutzt werden, um das solare
Dachflächenpotenzial optimal zu nutzen.
· Die Bonnorange AöR prüft Betreibermodelle für die Installation einer
Freiflächen-Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Bonner Deponie in
Bornheim-Hersel. Geklärt werden müssen dabei auch deponierechtliche
(Bezirksregierung Köln) und naturschutzrechtliche (Untere
Naturschutzbehörde Rhein-Sieg-Kreis) Fragen. Eine Bauleitplanung durch
die Gemeinde Bornheim ist Voraussetzung, um Baurecht für diese PV-
Freiflächenanlage zu schaffen. Bonnorange plant zudem eine Dach-
Photovoltaikanlage auf dem in Umgestaltung befindlichen Betriebshof am
Lievelingsweg.
· Für die ca. 500 Gebäude der Vereinigten Bonner Wohnungsbau AG wird
das PV-Potenzial auf 14.000 kWp geschätzt. In 2023 hat die VEBOWAG
eine PV-Anlage mit 10,2 kWp (inkl. Speicher) in Eigenbetrieb installiert
sowie für drei Gebäude jeweils eine Anlage mit 21,75 kWp beauftragt. Die
beauftragten Anlagen werden in 2024 installiert. Unter anderem wurden
Gespräche mit drei regionalen BürgerEnergie-Genossenschaften und der
VEBOWAG zum PV-Ausbau begleitet. Im nächsten Schritt ist seitens der
VEBOWAG eine Entscheidung für ein tragfähiges Betreibermodell zu
treffen, um den PV-Ausbau deutlich zu beschleunigen.
· Zum solaren Ausbau auf Kläranlagen gibt es folgenden Sachstand: Es gibt
bereits PV-Anlagen auf den Kläranlagen Salierweg (252 kWp), Bad
Godesberg (77,8 kWp) und Duisdorf (13,8 kWp) sowie Solarthermie-
Anlagen auf den Kläranlagen Bad Godesberg und Beuel.
Die in der Beschlussvorlage DS 201339 vorgesehene Ausstattung der
Kläranlage Salierweg mit einer zusätzlichen Solaranlage sowie einer
Anlage zur solaren Kühlung (540.000 € bzw. 1,3 Mio. €) konnte nicht
vorgenommen werden. Auf die solare Kühlung wird verzichtet, weil die
Monoklärschlammverwertungsanlage (MKVA), deren Dachflächen dafür
vorgesehen waren, ab 2030 stillgelegt wird (Neubau einer Klärschlamm-
verwertungsanlage in Köln-Merkenich durch die KLAR GmbH, der Bonn als
Gesellschafterin beigetreten ist). Die zusätzliche Photovoltaikanlage auf der
Kläranlage wird zur Zeit nicht realisiert, weil im Rahmen der möglichen
Zusammenlegung der vier Kläranlagen und der MKVA-Stilllegung mehrere
Umbauten geplant sind. Die dazu vorgesehenen investiven Mittel wurden in
den Klimaplan-Steckbrief 5.1.2.1 "PV-Initiative Konzern Stadt Bonn"
integriert.Seite 3 von 8
Seite 4
Weitere Details zum städtischen PV-Ausbau finden sich in der ST der
Verwaltung zur Großen Anfrage „Ausbau Photovoltaik-Installation“ (DS 221757-
02 ST inkl. Anlagen 1+2).
4. Beratung und Umsetzungsbegleitung für private Haushalte
Im Rahmen der Beschlussvorlage Ausbauinitiative Solares Bonn (DS 201339)
wurde die Verwaltung beauftragt, ein Team von bis zu vier Expert*innen
aufzubauen, um 70 Erstberatungen und 25 Umsetzungsbegleitungen zu
realisieren. Diese Aufgabe wird durch die Bonner Energie Agentur geleistet:
• Die Bonner Energie Agentur hat allein im Jahr 2022 1.608 (Einzel- und
Gruppen-)Beratungen mit der Zielgruppe der privaten Haushalte
durchgeführt, wovon sich 54 % auf die Gebäudetechnik bezogen, davon
wiederum 35 % auf Photovoltaik (304 Beratungen) und 10 % auf
Erneuerbare Energien allgemein (87 Beratungen) (Quelle: Bonner
Energie Agentur e.V. Jahresbericht 2022 – Planung 2023).
• In Zukunft wird die BEA ihre Beratungstätigkeit stärker auf private
Vermieter:innen von Mehrfamilienhäusern und
Wohneigentümergemeinschaften (WEGs) ausweiten. Dabei wird im
Bereich Sanierung (Klimaplan-Steckbriefe 4.3.1.1 und 4.3.1.2) in
Kombination mit PV beraten.
• Auf Anregung der Parents4Future Bonn startete die Stabstelle
Bürgerbeteiligung (OB-22) im Januar 2024 eine Kooperation mit
MetropolSolar e.V. Der Verein bildet im Rahmen von vier Online-
Workshops (Februar/März 2024) ca. 10-20 ehrenamtliche
BürgerSolarBerater:innen aus, die anschließend – begleitet durch
Tandempartner:innen – Solarberatungen für private Haushalte (Ein- und
Zweifamilienhäuser) vornehmen werden. Für die vorlaufende
Informationsveranstaltung haben sich fast 100 interessierte Bürgerinnen
und Bürger angemeldet. Ziel ist es, in Ergänzung zur ebenfalls
unabhängigen, aber hauptamtlichen Beratung durch die BEA, den
Bürger:innen eine andere Ansprache-Variante zum Solar-Ausbau
anzubieten. Dadurch, dass die ehrenamtlichen
BürgerSolarBerater:innen für diese „Peer-to-Peer“-Beratung nach
Hause kommen und auch eine Umsetzungsbegleitung anbieten, wird
ein persönlicherer Austausch ähnlich einer Nachbarschaftshilfe
gewährleistet. Das Projekt trägt so dazu bei, ehrenamtliches
Engagement aus der Bürgerschaft zu unterstützen und die Stromwende
aktiv in die einzelnen Quartiere zu bringen.
5. Information und Ansprache inhabergeführter Unternehmen
Die Ansprache inhabergeführter Unternehmen bzgl. PV-Ausbau wurde von
Seiten der Wirtschaftsförderung (Amt 03) in Kooperation mit dem
Wissenschaftsladen Bonn (WILA) und der Ingenieurgesellschaft Gertec GmbH
aus Essen beispielhaft im Gewerbegebiet Beuel-Ost durchgeführt. DabeiSeite 4 von 8
Seite 5
wurden zehn PV-Erstberatungen durchgeführt, davon fünf
Wirtschaftlichkeitsberechnungen zur Verfügung gestellt. Im 2. Halbjahr 2023
wurde das Projekt auf alle fünf Gewerbegebiete in Beuel ausgeweitet. In 2024
steht die Ausweitung auf das Gewerbegebiet Bonn-West an.
6. Photovoltaik & Denkmalschutz
In Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde (UDB) sind „Leitlinien für
Solaranlagen auf Denkmälern und in Denkmalbereichen“ in Erstellung. Ziel ist
es, dem Klimaschutz und dem Ausbau von Solaranlagen auf
denkmalgeschützten Gebäuden einen höheren Stellenwert einzuräumen und
diese schneller und leichter zu erlauben. Etwa sieben Prozent der solaren
Dachpotenzialfläche in Bonn befindet sich auf Baudenkmalen – ein wichtiges
zu erschließendes Potenzial sowohl für private Haushalte als auch fürs
Gewerbe und ebenso bei stadteigenen Gebäuden.
7. Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen
Im Geschäftsbereich Stadtgrün des Amtes für Umwelt und Stadtgrün wurde im
Rahmen des Bonner Freiraumplans ein Fachbeitrag Photovoltaik-
Freiflächenanlagen erstellt. GIS-basiert wurde untersucht, welche Flächen für
Freiflächen-Solaranlagen geeignet wären. Zu klären ist im Nachgang, ob und
wie raumplanerische Voraussetzungen für solche PV-FFA geschaffen werden
können.
Die mit Beschluss DS 201339 eingerichtete Stelle ist seit dem 15.03.2022 mit
50 % Stellenanteil besetzt. Seit 01.03.2023 ist die zweite Stellenhälfte besetzt.
Für die Bearbeitung der Förderanträge im Förderprogramm Solares Bonn
werden seit 2023 zusätzlich eine Verwaltungsfachkraft sowie vier Teilzeit-
Werkstudierende eingesetzt. Voraussichtlich am 01.04.2024 wird die
Zuständigkeit für das Förderprogramm Solares Bonn sowie für weitere
Klimaplan-Steckbriefe zur Stromwende an das Amt für Umwelt und Stadtgrün
übertragen.
Anlage/n
1 Anlage1 - Fördertabelle Förderprogramm Solares Bonn Stichtag 2023-12-31
(öffentlich)
2 Anlage2 - Plakat_Foerderung-PV-Gruenanlagen (öffentlich)Seite 5 von 8
Auswertung Solar-Förderprogramme 31.01.2024
Solar-Förderprogramme der Stadt Bonn
Förderprogramm Photovoltaik 13.09.2021 - 31.12.2022
Förderstand zum Stichtag 31.12.2023
Bewilligt/
im Verfahren** Davon ausgezahlt
Fördersumme 1.518.892 € 1.206.840 €
Anzahl Leistung
kWp Anzahl Leistung
kWp
Gesamt 1.299 9.847 948 7.539
Davon in Prozent
PV auf Dächern/Fassaden 77,4 % 94,6 % 83,6 % 96,2 %
PV kombiniert mit Dachbegrünung 1,0 % 1,5 % 0,9 % 1,6 %
Mieterstrommodelle 0,8% 1,5 % 0,2 % 0,2 %
PVT-Kollektoren --- --- --- ---
Stecker-PV 21,6 % 1,4 % 14,5 % 1,1 %
Geschätzter Stromertrag pro Jahr* 8.400 MWh/a 6.400 MWh/a
Vermiedener Treibhausgas-Ausstoß pro Jahr* 3.480 t CO2eq/a 2.670 t CO2eq/a
* Der Berechnung liegen folgende Annahmen zugrunde: Solarstrom-Ertrag von 850 kWh/kWp/Jahr,
CO2-Äquivalente-Emissionsfaktor (mit Vorketten) des deutschen Strommix in 2021 von 0,472 t/MWh
(Quelle: UBA 2022) und einem Emissionsfaktor für PV-Anlagen von 0,056 t/MWh für 2021 (Quelle:
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, ifeu 2021). Die Emissionen zur Herstellung der
PV-Anlagen wurden abgezogen von den vermiedenen Emissionen durch Mindernutzung des
deutschen Strommix.
** Die Auflistung stellt nur diejenigen bewilligten Förderanträge dar, die sich noch innerhalb der laut
Förderrichtlinie Solares Bonn vorgegebenen Frist zum Fördermittelabruf befinden. In bisher 83 Fällen
vom 13.09.2021 bis 31.03.2022 wurden Förderungen bewilligt, aber in der Frist von 18 Monaten (ggf.
plus einmaliger Fristverlängerung um weitere 3 Monate) kein Fördermittelabruf eingereicht. Nach 21
Monaten nicht abgerufene Fördergelder können nicht mehr ausbezahlt werden und werden hier nicht
aufgeführt, weil damit kein jährlicher Stromertrag und kein vermiedener Treibhausgas-Ausstoß verbunden
sind.Seite 6 von 8
2
Förderprogramm Solares Bonn ab 01.01.2023
Förderstand zum Stichtag 31.12.2023
Bewilligt Davon ausgezahlt
Fördersumme 1.517.004 € 705.719 €
Anzahl Leistung
kWp Anzahl Leistung
kWp
Gesamt 2.366 6.825 1.463 3.079
Davon in Prozent je Fördermodul
M1 Dachvollbelegung Wohngeb. max 3 WE 21,1 % 62,0 % 18,0 % 73,0 %
M2 Mehrfamilienhäuser ab 4 WE 1,0 % 9,2 % 0,3 % 1,5 %
M3 Geförderter Wohnungsbau 0,04 % 0,1 % 0,1 % 0,3 %
M4 PV an Fassaden 0,6 % 1,3 % 0,5 % 1,0 %
M5 PV auf Denkmälern 0,6 % 1,7 % 0,2 % 0,8 %
M6 Nicht-Wohngebäude 1,0 % 12,5 % 0,3 % 2,0 %
M7 Dachgutachten 1,0 % --- 1,2 % ---
M8 Freiflächen 0,1 % 0,2 % --- ---
M9 PV und Mieterstrom --- --- --- ---
M10 PV kombiniert mit Dachbegrünung --- --- --- ---
M11 PVT-Kollektoren --- --- --- ---
M12 Solarthermie 0,4 % --- 0,4 % ---
M13 Stecker-PV 74,2 % 13,1 % 79,1 % 21,5 %
Geschätzter Stromertrag pro Jahr* 5.800 MWh/a 2.620 MWh/a
Vermiedener Treibhausgas-Ausstoß pro Jahr* 2.410 t CO2eq/a 1.089 t CO2eq/a
* Der Berechnung liegen folgende Annahmen zugrunde: Solarstrom-Ertrag von 850 kWh/kWp/Jahr,
CO2-Äquivalente-Emissionsfaktor (mit Vorketten) des deutschen Strommix in 2021 von 0,472 t/MWh
(Quelle: UBA 2022) und einem Emissionsfaktor für PV-Anlagen von 0,056 t/MWh für 2021 (Quelle:
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, ifeu 2021). Die Emissionen zur Herstellung der
PV-Anlagen wurden abgezogen von den vermiedenen Emissionen durch Mindernutzung des
deutschen Strommix.Seite 7 von 8
Dächer nutzen –
Zuschuss sichern!
Impressum: Die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Programmbüro Klimaneutrales Bonn 2035, Amt für Presse, Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit, August 2023, Foto: © René Notenbomer/stock.adobe.com
Photovoltaik und Begrünung kombinieren mit dem
Förderprogramm Solares Bonn.
bonn.de/solar
OB-23.4.2_PL-A2-Foerderung-PV-Gruenanlagen.indd 1OB-23.4.2_PL-A2-Foerderung-PV-Gruenanlagen.indd 1 07.08.2023 13:15:0007.08.2023 13:15:00Seite 8 von 8

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Datenstand: 02.11.2026, 18:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de