232025 · Beschlussvorlage: Einleitung
Einleitung des Vergabeverfahrens zur Ausschreibung "Kräuter- und Staudenansaaten am ehemaligen Platz d. Vereinten Nationen"
Kerndaten
- Nummer
- 232025
- Art
- Beschlussvorlage: Einleitung
- Veröffentlicht
- 29.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage: Einleitung öffentlich 232025 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Einleitung des Vergabeverfahrens zur Ausschreibung "Kräuter- und Staudenansaaten am ehemaligen Platz d. Vereinten Nationen" Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 05.12.2023 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Der Einleitungsbeschluss ist dringlich, da nach bisherigem Stand vorgesehen ist, die Ausschreibung im Dezember zu veröffentlichen und am 11.01.2024 zu submittieren, um die Maßnahme umzusetzen. Eine Beschlussfassung erst in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses am 31.01.2023 würde dazu führen, dass die bauliche Umsetzung aufgrund der Einsaatzeitpunkte erst Ende 2024 möglich ist, wodurch der Verwaltung finanzielle Nachteile durch Kostensteigerungen bei der Auftragsvergabe und Personalkosten bezüglich der Umplanung der Maßnahme sowie weiterhin die laufenden erheblichen jährlichen Pflegekosten für die abgängige Staudenfläche hätte. Beschlussvorschlag Der Einleitung des Vergabeverfahrens zur Ausschreibung „Kräuter- und Staudenansaaten am ehemaligen Platz d. Vereinten Nationen“ wird zugestimmt. Begründung Die Staudenpflanzungen am ehemaligen Platz der Vereinten Nationen (Böschungen Ende A562 zwischen B9 und August Bebel Allee) sollen durch Kräuter- und Staudenansaaten ersetzt werden. In den Jahren 2004/2005 wurden im Böschungsbereich der A 562 Lavendel- und Staudenflächen am früheren Platz der Vereinten Nationen angelegt. Im Laufe der Zeit zeigten sich altersbedingte Ausfälle des Pflanzenbestandes, die eine Überarbeitung erforderlich machen. Bereits im Jahr 2009 wurde im damaligen Bau- und Vergabeausschuss die Frage eines Umbaus zu kostengünstigen zu pflegenden Flächen aufgeworfen, jedoch verworfen, da die im Rahmen einer Förderung hergestellte Fläche nochSeite 1 von 3 Seite 2 in der Zweckbindung war. Im Zeitraum von 2004 bis 2014 verdreifachten sich die Pflegekosten nahezu auf rund 65.000,- €/a, sodass die Pflege deutlich reduziert wurde. Mittlerweile liegen die jährlichen Kosten trotz beibehaltener Reduzierung wieder bei rund 60.000,- €. Durch die reduzierte Pflege haben die Ausfälle der Pflanzen noch einmal deutlich zugenommen. Nachdem nun die Zweckbindung für die damals mit Fördermitteln errichtete Anlage ausgelaufen ist, beabsichtigt das Amt für Umwelt und Stadtgrün nun einen Umbau, um einerseits die Anlage wiederherzustellen und andererseits langfristig Unterhaltungskosten zu minimieren. Es ist beabsichtigt bis auf die obersten Streifen Lavendel, welcher zurzeit noch intakt ist, die Staudenpflanzungen zu roden und durch 3 unterschiedliche Kräuteransaaten zu ersetzen. Der Lavendel wird sukzessive von den Wildblumen durchzogen und dann perspektivisch in den oberen Kräuterstreifen aufgehen. Er stellt jedoch im Ansaatjahr eine blühende Struktur dar. Die vorhandenen Einfassungsbänder und Kiesstreifen bleiben bestehen. Die Planung ist mit dem Urheber der Planung (RMP Stephan Lenzen) abgestimmt. Somit wurde die bandartige Begrünung mit blauweißem Blühaspekt beibehalten. Bei den Ansaaten greift die Verwaltung im unteren Bereich auf die bekannte und bewährte Mischung „Blaulicht“ aus den Veithöchheimer Mischungen zurück. Für die beiden anderen Bänder hat die Stadt Bonn auf Grundlage ihrer Erfahrung mit heimischen Kräutermischungen Eigenmischungen erarbeitet. Durch die Abfolge wird eine Höhenstaffelung hangaufwärts erreicht. Die Rasenflächen im Fahrbahnbereich sowie die Bankette bleiben aus Verkehrssicherheitsgründen Kurzschnittrasen, lediglich die Rasensäume an den Gehölzflächen werden zur Wiese (2 Schnitte/Jahr). Die Maßnahme führt durch die hohe Anzahl an heimischen Kräutern zu einer Biodiversitätssteigerung. Die Biomasse bindet Feinstaub und erhitzt sich nicht so stark, wie beispielsweise Rasenflächen, wodurch die Umgestaltung auch eine Klimaanpassungsmaßnahme darstellt. Die landschaftsbautechnischen Arbeiten sollen unmittelbar nach der Beschlussfassung ausgeschrieben und im Januar 2024 vergeben werden. Um die Staudenansaat zu Beginn der Vegetationsperiode durchführen zu können und eine optimale Keimung zu erzielen, ist zwingend bereits jetzt auszuschreiben. VergabeartSeite 2 von 3 Seite 3 öffentlich offen (EU) 7 aufgeforderte Firmen X beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Freihändig bzw. Verhandlungsvergabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der vorgeschriebenen Vergabeart Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto BN-2023-6640 X VOB UVgO VgV Januar bis März 2024 190.000,00 € Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) / Finanzposition (investiv) CO-Kontierung (konsumtiv) / Finanzstelle (investiv) Stadtgrün naturnah 785200 5680013014000 Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten Mittel ja X nein ja nein freigegeben X vorgesehen Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:34 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de