232009-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme zum Bürgerantrag: Verlagerung des Fahrradwegs im Bereich Konrad-Adenauer-Platz
Kerndaten
- Nummer
- 232009-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 17.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 232009-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Stellungnahme zum Bürgerantrag: Verlagerung des Fahrradwegs im Bereich Konrad-Adenauer-Platz Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 06.12.2023 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Derzeit ist eine Machbarkeitsstudie im Zuge der Planung der Ost-West-Achse für den Bereich Ende Kennedybrücke bis Konrad-Adenauer-Platz beauftragt, die eine Umverteilung der Verkehrsflächen (bis auf den Bahnkörper) untersucht. Die Problematik der „Klappergitter“ sowie des engen Seitenbereichs wurde dabei als zentrales Problem dem beauftragten Büro vorgestellt. Eine Führung des Radverkehrs aktuell im Straßenraum stellt aus verkehrsplanerischer Sicht keine Lösung dar, da die aktuellen Fahrbahnbreiten zu gering sind, um dem Radverkehr eine eigene Infrastruktur anzubieten. Da am Konrad-Adenauer-Platz ein hoher Anteil an Schwerlast- sowie Busverkehr die Fahrbahn nutzt, bleibt der getrennte Geh-/Radweg vorerst als aktuelle Führungsform erhalten. Die im Antrag gewünschten Punkte werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie nach Möglichkeit berücksichtigt. Beschlussvorschlag: Die Bezirksvertretung Beuel nimmt die inhaltlichen Ausführungen der Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis und befürwortet die vorgeschlagene Vorgehensweise. Der Bürger*innenantrag wird damit als erledigt erklärt. Mit diesem Votum ist das in § 24 GO NRW für die formelle Beratung von Bürger*innenanträgen vorgesehene Verfahren abgeschlossen. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 2 Betreff Gefährdung von Fußgängern am Konrad-Adenauer-Platz durch Fahrradfahrer Ihr Antrag Verlagerung des Fahrradwegs am Konrad-Adenauer-Platz zwischen von-Sandt-Straße und Professor-Neu-Allee (Nordseite) sowie zwischen Hermannstraße und Gottfried-Claren-Straße auf die Autofahrbahn und Reservierung des bisherigen Fahrradwegs für Fußgänger. Einrichtung von Stolperschwellen an den jeweiligen bisherigen Auffahrten für Fahrräder. Begründung des Antrags Fußgänger werden am Konrad-Adenauer-Platz durch Fahrradfahrer erheblich gefährdet. Ich bin selbst schon angefahren worden. Fahrradfahrer wollen nicht über die Gitter an den Bäumen fahren und fahren daher vorwiegend über den Fußweg. Dies tun sie in beide Richtungen, obwohl eigentlich nur eine Richtung erlaubt ist. Sie fahren so schnell, dass Fußgänger, vor allem ältere Menschen oder Kinder kaum die Möglichkeit haben, zur Seite zu springen. Wer aus den Häusern heraustritt, muss aufpassen, nicht von einem Radfahrer erwischt zu werden. Wenn man Radfahrer darauf hinweist, dass sie mit ihrer Fahrweise Fußgänger gefährden, wird man beschimpft, gelegentlich wird sogar Prügel angedroht, auch mit dem Hinweis, man sei eben ein schlechter Mensch. Ich habe Verständnis dafür, dass der Fahrradweg zu eng und wenig attraktiv ist. Lastenräder sind oft breiter als der Radweg. Aber all das ist kein Grund, andere Menschen zu gefährden. Ein Hinweis an die Polizei wurde damit beantwortet, Priorität habe die Kontrolle vor Schulen, die Lage am Konrad-Adenauer-Platz habe keine Priorität. Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne. PDF erstellt mit: www.form-solutions.de Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2
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