231949 · Mitteilungsvorlage
Sommertour der Oberbürgermeisterin mit der Handwerkskammer zu Köln
Kerndaten
- Nummer
- 231949
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 20.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231949 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Sommertour der Oberbürgermeisterin mit der Handwerkskammer zu Köln Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 15.11.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Am 25.08.2023 fand auf Einladung des Präsidenten der Handwerkskammer zu Köln, die Sommertour 2023 der Handwerkskammer zu Köln gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe statt. Seitens der Handwerkskammer nahmen unter anderem der Präsident Hans Peter Wollseifer und Hauptgeschäftsführer Garrelt Duin teil. Im Rahmen der Sommertour wurden drei junge Handwerker*innen in ihren Bonner Unternehmen besucht, die erst vor Kurzem gegründet oder übernom- men wurden: Die Armerling GmbH, die SAS Dach- und Solartechnik GmbH und die Zuckermädchen's Konditorei. Die Unternehmerinnen und Unternehmer be- schäftigen bis zu 18 Mitarbeitende sowie bis zu zwei Auszubildende. Während des Besuchs konnten sich die Teilnehmenden darüber informieren, wie junge Handwerkerinnen und Handwerker ihren eigenen Betrieb führen, vor welchen aktuellen Herausforderungen diese stehen und welche Potenziale das junge Unternehmertum birgt. Im Gespräch wiesen die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem auf die knappen Gewerbeflächen und die angespannte Parkraumsituation in der Bundesstadt hin. Als weitere Herausforderungen wurden die steigende Gewerbesteuer, der Fachkräftemangel sowie der bürokratische Aufwand bei städtischen Vergabeverfahren genannt. Ziel müsse sein, dass die Anliegen des Handwerks seitens Politik und Verwaltung deutlich stärker beachtet werden. Die Oberbürgermeisterin beteuerte, dass gerade in der Bekämpfung der Klima- krise dem Handwerk künftig eine herausragende Bedeutung zukommt. Hierzu gehöre die energetische Gebäudesanierung, der Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen und der Stromversorgung oder die klimaangepasste Gestaltung von Gärten und Außenanlagen. Stadt und Region benötigten insge- samt hervorragend ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker und es gelte, junge Menschen noch stärker für die exzellenten Berufschancen und spannenden Aufgaben im Handwerk zu sensibilisieren. Der enge Austausch mit dem Handwerk stelle sicher, dass die Stadt die Herausforderungen des Hand- werks kenne und an passgenauen Lösungen für die örtlichen Betriebe arbeitenSeite 1 von 2 Seite 2 könne. Sie wies darauf hin, dass bei Neuplanungen oder im Zuge der Parkraumstrategie vermehrt Flächen für Liefer-, Hol- und Bringverkehr ausge- wiesen würden. Zudem würden Sonderparkausweise für das Handwerk, aber auch für Pflege oder mobilitätseingeschränkte Menschen, zur Verfügung ge- stellt. Außerdem seien die Handwerkskammer Köln, die Stadt Köln und die Stadt Bonn dabei, für einen Pilotversuch einen gemeinsamen Standard für die Gestaltung von Wirtschaftsparkplätzen zu entwickeln, die dann in Köln und Bonn nach einheitlichem Muster eingerichtet werden sollen, um auch dem Handwerk die Stellplatzsuche zu erleichtern. Nachrichtlich: Am 19. Juni 2020 wurde zwischen der Stadt Bonn und der Handwerkskammer zu Köln die „Gemeinsame Initiative zur Förderung des Mittelstandes“ ins Leben gerufen. Mit dieser Vereinbarung sollen die Belange von kleinen und mittleren Unternehmen seitens der Stadt Bonn besonders in den Blick genommen und gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. In der Mittelstandsvereinbarung sind fünf große Themenfelder definiert: Arbeits- und Ausbildungsmarktpolitik, Verkehrspolitik, Klimaschutz und Energiepolitik, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung sowie Digitale Dienstleistungsangebote (Smart City Bonn). Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Gewinnung von Hochschulabsolventen für das Handwerk werden darin ebenso thematisiert, wie zum Beispiel die E-Mobilität im Handwerksbetrieb, Vergabepraxis oder die Förderung von Innovation und Technologietransfer. Mit der Handwerkskammer ist besprochen, dass die Mittelstandsvereinbarung in Kürze aktualisiert und neu abgeschlossen wird. Gespräche hierzu beginnen noch in diesem Jahr. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de