231867 · Mitteilungsvorlage
Bericht zur Veranstaltung “Digitalfabrik” am 23.09.2023
Kerndaten
- Nummer
- 231867
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 06.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231867 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Bericht zur Veranstaltung “Digitalfabrik” am 23.09.2023 Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 24.10.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 15.11.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: In der Mitteilungsvorlage 222088 und 231379 berichtete die Verwaltung über die Planung der Veranstaltung Digitalfabrik. Diese fand auf Einladung des Teams „Digitale Stadt“ der Wirtschaftsförderung am 23. September im Cowor- king Space THE 9TH statt. In dieser Vorlage folgt der Bericht über das Event: Programm: Nach der Eröffnung durch Bürgermeisterin Frau Dr. Ursula Sautter und Wirt- schaftsförderin Victoria Appelbe, hielt Innovationsförderer Steffen Budweg die erste Keynote zum Thema „Bürger*innenbeteiligung und Digitalisierung“. Dabei referierte er zu folgenden zwei Kernthesen, die jeweils mit Beispielen unterlegt wurden: „Beteiligung braucht digitale Werkzeuge“ und „genauso brauchen digi- tale Werkzeuge brauchen Beteiligung“. In der zweiten Keynote des Tages klär- te Larissa Bolte vom Sustainable AI Lab der Universität Bonn über die ver- schiedenen Formen von künstlicher Intelligenz auf und erläuterte, an welchen Stellen Nachhaltigkeitsaspekte zu wenig Beachtung finden. Um 11 Uhr wurde die Ausstellungsfläche und die ersten Workshops eröffnet. An zahlreichen Ständen konnte Besucher*innen beispielsweise zum Thema offene Daten, der App Citykey oder Innovationen der Stadtwerke mit Kol- leg*innen der Verwaltung und des Stadtkonzerns ins Gespräch kommen und sich die digitalen Lösungen erklären lassen. Das Stadtmuseum stellte mit Hilfe des Lastenrades die App „City Stories“ vor und zeigte auf den angrenzenden Bürgersteigen der Location erstmals eine neue Ausstellung zur Bür- ger*innenbeteiligung. Bonnorange präsentierte Prototypen von Sensoren, die zukünftig die Sicherheit auf Radwegen verbessern sollen. Die SWB Verwertung präsentierte den Roboter „Andi Arbeit“ und erläuterte, wie dieser zukünftig die Arbeit in der Müllverwertungsanlage erleichtern kann. Insgesamt 44 Dateien in 15,4 Stunden Druckzeit wurden an den 3D Druckern des Projekts „MakeCity Bonn“ und der Stadtbibliothek Bonn hergestellt. Am Stand des E-Goverment und OZG Teams wurden 18 qualitative Interviews geführt, die mittelfristig in die Verbesserung der Onlineservices einfließen werden. Zudem wurden die Mög-Seite 1 von 2 Seite 2 lichkeiten des Serviceportals vielen Besucher*innen erläutert und für dieses aktiv geworben. Daneben wurden viele gute Gespräche rund um die Ausstellungsstände ge- führt. Alte Kontakte wurden aufgefrischt und neue geknüpft. Die Vernetzung fand dabei sowohl zwischen Bürger*innen und Verwaltung als auch innerhalb des Stadtkonzerns sowie mit politischen Vertreter*innen und wissenschaftlichen Einrichtungen statt. Parallel fanden in der oberen Etage vier Workshops zu den Themen Robotik, digitale Selbstverteidigung, offene Daten und alternativen Social-Media- Kanälen statt. Alle Workshops waren weit im Vorhinein ausgebucht und gut besucht. Allen Workshopleitenden wurde das Feedback gegeben, dass derlei Angebote ausgeweitet werden sollten. Rückmeldungen zur Veranstaltung Sowohl die Anmeldungen als auch die Meinungen zur Digitalfabrik wurden während der Veranstaltung und im Nachgang über eine Umfrage erfasst. Außerdem bestand für die Besucher*innen die Möglichkeit, ihre Meinungen und Wünschen auf einem digitalen Wimmelbild durch eine Livezeichnerin festhalten zu lassen. Insgesamt 220 Personen meldeten sich zu der Veranstaltung an. Dabei wurden besonders über persönliche Einladungen, Pressemitteilungen und die Websei- ten der Stadt viele Bürger*innen erreicht. Insbesondere die vier angebotenen Workshops waren schnell und weit im Vorhinein ausgebucht. Mit einer Gesamtnote von 4,5 auf die Frage: „Wie finden Sie das Format der ersten Bonner Digitalfabrik als Startschuss?“ (1 = überhaupt nicht gut, 5 = sehr gut) wurde die Veranstaltung gut bis sehr gut bewertet. Auch die Frage, ob sie eine erneute Veranstaltung besuchen würden, antwortet 90% der Befragten mit „Ja“. Fazit und Ausblick Die Bonner Digitalfabrik kann als Erfolg gewertet werden. Die Anmeldezahlen waren zufriedenstellend und die zuvor formulierten Ziele wurden erreicht. Auch der atmosphärische Rahmen im Coworking Space The 9th stellte sich als pas- send heraus. Die Veranstaltung und die Rückmeldungen werden nun innerhalb der Verwaltung weiter ausgewertet. Danach wird geprüft werden, ob und wie eine erneute Auflage der Digitalfabrik für die weitere digitale Transformation der Stadt Bonn hilfreich sein kann. Die Verwaltung wird über diesen Prozess fortlaufend informieren. Weitere Informationen und visuelle Eindrücke finden sich bald auch unter: www.bonn.de/digitalfabrik Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de