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231866 · Mitteilungsvorlage

Bericht über die Arbeit des Kunstmuseum Bonn

Nummer
231866
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
06.10.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Kulturausschusses 24.10.2023 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
231866
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
45 Leistungszentrum Kunstmuseum Bonn
Dezernat:
Dez. IV
Bericht über die Arbeit des Kunstmuseum Bonn
Beratungsfolge
Kulturausschuss 24.10.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Der Intendant des Kunstmuseums Bonn, Prof. Dr. Stephan Berg, wird dem
Ausschuss in der Sitzung mündlich über die Arbeit des Museums berichten.
Ergänzend berichtet das Kunstmuseum im Folgenden über aktuelle Themen
der Museumsarbeit, sein publikumswirksames Angebot und finanzielle Entwick-
lungen unter Betrachtung des Zeitraumes 2017 bis 2022.
Das Kunstmuseum Bonn gehört zu den großen, bundesweit beachteten Muse-
en für Gegenwartskunst. Sein 1992 eröffneter, von dem Berliner Architekten
Axel Schultes entworfener Bau zählt deutschlandweit zu den wichtigsten Muse-
umsbauten der letzten Jahrzehnte.
Das Museum beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen zur deutschen
Kunst nach 1945 mit einem Schwerpunkt auf dem Medium der Malerei und
ihren erweiterten bildbezogenen Ausdruckformen. Darüber hinaus besitzt es
zentrale Werkkonvolute von August Macke und den Rheinischen Expressionis-
ten, eine reiche Sammlung internationaler Druckgraphik sowie eine herausra-
gende Sammlung von Künstlervideos.
Zur Stärkung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe und zur Förderung
der Bildungsgerechtigkeit hält das Kunstmuseum Bonn mit seiner Sammlung,
dem kunsthistorisch und thematisch breit angelegten, international wahrge-
nommenen Wechselausstellungsprogramm und seinen vielfältigen Vermitt-
lungsformaten ein alle Zielgruppen umfassendes, inklusives Angebot bereit.
Dabei versteht sich das Haus gleichermaßen als Ort für den aktuellen Kunst-
diskurs und seine experimentellen Ausprägungen wie auch als Instanz zur his-
torisch abwägenden Einordnung des Gegenwärtigen in den Kontext des kunst-
historisch Gesicherten.
Die thematischen und monografischen Wechselausstellungsprojekte des Mu-
seums werden in der Regel aus einem engen Bezug zum Sammlungskontext
entwickelt.Seite 1 von 16
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Die Sammlung
Die Identität des Hauses bildet die im Eigenbestand rund 7.800 Werke umfas-
sende Sammlung des Museums mit ihrem zentralen Werkkonvolut zu August
Macke und der Kunst der Rheinischen Expressionisten sowie einer der bedeu-
tendsten Sammlungen zur deutschen Kunst nach 1945 mit Schwerpunkt auf
der Malerei und ihren zeitgenössischen Ausdrucksformen. Rund 1.400 Werke
ergänzen den eigenen Sammlungsbestand substanziell als langfristig an das
Haus gebundene Dauerleihgaben.
Bis in die 90er Jahre hinein war das Museum vor allem ein Ort für Malerei, an
dem die Reflexion der Farbe als zentralem Ausdrucksträger des Mediums, im
Mittelpunkt stand. Seit 2008 wird diese Kernidentität systematisch in den erwei-
terten Zusammenhang einer Befragung genereller, auch gesellschaftlich moti-
vierter Bildstrategien gestellt. Dabei hat beispielweise die Fotografie, die sich in
der Sammlung bisher im Wesentlichen aus Positionen der Düsseldorfer Foto-
szene, insbesondere der sog. Becher-Schule speiste, erheblich an Gewicht
gewonnen. In den letzten Jahren konnten gewichtige Konvolute von modernen
Klassikern wie Anna und Johannes Bernhard Blume, Jürgen Klauke, Timm
Rautert oder jüngeren Positionen wie Andreas Gefeller, Sebastian Riemer, Co-
rinna Schnitt oder Clare Strand erworben werden. Darüber hinaus bildet die
Videosammlung Oppenheim eine überzeugende Grundlage für die verstärkte
Einbeziehung zeitbasierter Medien in den Sammlungs- und Ausstellungskon-
text. 2022 gelang es durch Landesförderung erstmals ein Werkverzeichnis des
gesamten Fotobestandes (insgesamt mehr als 400, oft vielteilige Werke) zu
erstellen, und damit das stetig geschärfte Profil der Fotosammlung für eine brei-
te Öffentlichkeit sichtbar und nutzbar zu machen.
Das über viele Jahrzehnte stark von männlichen Positionen geprägte Profil der
Sammlung und der Wechselausstellungen ist in den letzten Jahren dynamisch
um wichtige weibliche Positionen erweitert worden. Unter den diesbezüglichen
Ankäufen, Schenkungen und Dauerleihgaben sind insbesondere Arbeiten von
Rosemarie Trockel, Pia Fries, Astrid Klein, Natalie Czech, Edith Dekyndt, Toulu
Hassani, Hito Steyerl, Dominique Gonzalez-Foerster, Eva Berendes und Wieb-
ke Siem hervorzuheben.
Mit seiner medial breit ausgreifenden Sammlungs- und Ausstellungspolitik hat
sich das Kunstmuseum von einem ursprünglich reinen Malereimuseum zu ei-
nem Ort genereller Bildreflexion entwickelt, in der immer auch gesellschaftspoli-
tische Fragestellungen mit verhandelt werden. Auch wenn dabei dem Medium
der Malerei nach wie vor ein besonderes Interesse gilt, zeigt die Akzentver-
schiebung doch, dass der Blick des Hauses nicht auf eine einzelne Gattung,
sondern auf die dahinter stehende, grundsätzliche Fragestellung zielt, was Bil-
der im Allgemeinen auszeichnet, wohin sie sich entwickeln, welchen Fragestel-
lungen, Anforderungen und Überforderungen sie im Zeitalter einer „visual cul-
ture“ ausgesetzt sind, die das Bild zunehmend vor allem als schnell konsumier-
bare Reiz- und Benutzeroberfläche begreift.
Die Entwicklung der Sammlung mit ihren Werkzuwächsen und neuen Akzent-
setzungen innerhalb der Programmatik des Hauses wird in regelmäßigen
Sammlungsneupräsentationen für ein breites Publikum aufbereitet:
▪ Sammlung Reloaded, 2009Seite 2 von 16
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▪ Color and Content, Ende 2010
▪ Wasserstandsmeldung, 2012
▪ Große Geister, 2014
▪ RE-VISION, 2017
▪ Nur nichts anbrennen lassen, 2020
▪ Aufbruch in die Moderne, Sammlungspräsentation August Macke und die
Rheinischen Expressionisten, 2021
▪ Deutscher Kaviar / Raum für Phantasievolle Aktionen, 2022
▪ Peripheriewanderungen, 2024/25
Der jährliche Ankaufsetat des Hauses lag nach der drastischen Reduzierung
von einstmals 1 Million DM (die in den 1990er Jahren durch weitere Mittel des
Bundes faktisch verdoppelt wurden) lange Zeit jährlich bei 150.000 EUR.
Während der Amtszeit von OB Ashok Sridharan konnte eine lange fällige An-
passung auf 250.000 EUR jährlich erreicht werden. Auch auf dieser Basis be-
darf die Weiterentwicklung der Sammlung neben der Bindung von Dauerleih-
gaben einer konsequenten Einwerbung von Drittmitteln.
Insgesamt wurden für den Ankauf von Kunstwerken im Zeitraum 2017 bis 2022
zusätzlich zum städtischen Ankaufsetat Mittel in Höhe von rund 412.000 EUR
eingeworben.
So war es dem Museum möglich, mit Ankaufsförderungen seines Fördervereins
zwei für die Fortentwicklung der Sammlung substanzielle Ankäufe zu tätigen:
▪ „Schlacht Nr. 8“, Imi Knoebel: 50.000 EUR, 2017
▪ „T1985-H41“, Hans Hartung: 180.000 EUR, 2018 - 2020
Auch durch regelmäßige Dauerleihgaben erfährt das Museum bei der Erweite-
rung der Sammlung eine wesentliche und verlässliche Unterstützung durch den
"Verein der Freunde des Kunstmuseums Bonn e. V.". Insbesondere seit die
vom Verein der Freunde über mehrere Jahre geplante Stiftung aktiv ist (seit
2022) ist das Interesse Dritter, dem Museum über diesen Weg Schenkungen
zukommen zu lassen, noch einmal erheblich gestiegen.
Eine besondere Erwähnung verdient die Sammlung Wilfried und Gisela Fitting,
die dem Kunstmuseum aus der gleichnamigen Stiftung heraus im Juni 2017
dauerhaft übergeben wurde, und einen der wichtigsten Sammlungszuwächse in
der Geschichte des Hauses darstellt. Schwerpunkt des über zweihundert Wer-
ke umfassenden Konvoluts sind die über 40 Arbeiten von Max Ernst, die das
Haus nun auch zu einem ernstzunehmenden Max Ernst-Zentrum machen. Er-
gänzt wird dieser Werkblock durch Werke von u.a. Joan Miro, Paul Klee, Hans
Arp, Pablo Picasso, Georges Braque oder Fernand Leger. Allein der Wert die-
ser Sammlung liegt konservativ veranschlagt bei rund 10 Mio Euro.
Eine zusätzliche Bedeutung kommt bei der kontinuierlichen Sammlungserweite-
rung ferner den Schenkungen von Sammlerinnen und Sammlern, Künstlerinnen
und Künstlern zu.
Der Wert der im Zeitraum 2017 bis 30.09.2023 insgesamt an das Museum er-
folgten Schenkungen beläuft sich auf rund 3 Mio. Euro. Darunter finden sich
beispielsweise zentrale Arbeiten von August Macke, Marcel Odenbach, Johan-
na von Monkiewitsch, oder Thomas Scheibitz, wie auch größere Werkkonvolute
etwa zu Dieter Krieg, Astrid Klein oder Anton Henning.Seite 3 von 16
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Um dem satzungsgemäßen wie auch museumstypischen Auftrag der Erweite-
rung und kunsthistorischen Weiterentwicklung der Sammlung nachkommen zu
können, benötigt das Museum eine angemessene Ausstattung mit Depot-
flächen. Die im Haus selbst vorhandenen Depots müssen bereits seit vielen
Jahren durch die Anmietung zusätzlicher klimatisierter Kunstlager ergänzt wer-
den. Hierbei bewegt sich das Museum auf einem Markt, der nur durch wenige
Anbieter und entsprechend geringe unternehmerische Konkurrenz geprägt ist.
In der Vergangenheit ist es gelungen, durch gute Kontakte und Verhandlungs-
geschick Lagerflächen unter Marktpreis anzumieten. Neben den allgemeinen
Preisanstiegen haben Marktveränderungen, insbesondere der Übergang bisher
inhabergeführter Kunstlager in große, international agierende Unternehmens-
verbände, zu aktuell starken Preisanstiegen geführt, die Mehrbedarfe in Haus-
haltsanmeldungen und Finanzplanung erforderlich gemacht haben.
So sind die Kosten für die Anmietung von Außenlagern von rund 76.000 EUR
im Jahr 2017 um rund 43 Prozent auf rund 109.000 EUR im Jahr 2022 gestie-
gen. Perspektivisch muss sowohl von weiteren erheblichen Flächenbedarfen
als auch von weiteren Preissteigerungen ausgegangen werden.
Um dieser Entwicklung zu begegnen, prüft das Museum derzeit, ob es mit ent-
sprechenden baulichen Maßnahmen möglich ist, einen Ausstellungsraum als
zusätzliches Depot im Museumsgebäude zu nutzen.
Wechselausstellungen
Die Wechselausstellungen reflektieren die medialen und inhaltlichen Samm-
lungsschwerpunkte auf internationalem Niveau. Mit seinem Selbstverständnis,
die Entwicklung deutscher Kunst vor dem Hintergrund einer internationalen
Ausstellungsprogrammatik zu spiegeln und wichtige künstlerische Positionen in
Gegenwart und Zukunft zu reflektieren und zu antizipieren, korrespondiert das
Haus mit dem Selbstverständnis Bonns als Kulturstandort und Stadt der Verein-
ten Nationen und ist eine feste Größe unter den attraktiven Standortfaktoren
von Stadt und Region.
Dem Kunstmuseum Bonn steht seit 2008 ein jährliches Budget in Höhe von
300.000 EUR für Wechselausstellungen zur Verfügung. Auch dieses Budget ist
in Relation zu dem ehemals 1 Million DM umfassenden Wechselausstellungs-
etat zu betrachten, mit dem das Haus bis in die 1990er Jahre planen und arbei-
ten konnte. Dennoch gelingt es mit Hilfe eingeworbener Drittmittel, im Jahres-
durchschnitt 9 Ausstellungen zu realisieren. Dafür konnten im Zeitraum 2017
bis 2022 insgesamt rund 2,6 Million Euro zusätzlich für Ausstellungsprojekte
eingeworben werden.
Strukturell setzt sich das Ausstellungsprogramm des Hauses aus mehreren,
zum Teil miteinander verknüpften Säulen zusammen:
1) Monografische Ausstellungen führender nationaler und internationaler
Künstler mit spezifisch für das Haus erarbeiteten Präsentationen, vor dem
Hintergrund der eigenen Sammlungsschwerpunkte und mit einem besonde-
ren Augenmerk auf mediale Grenzüberschreitungen und die Schnittstellen
zwischen Malerei, Fotografie, Video, InstallationSeite 4 von 16
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2) Erarbeitung groß angelegter thematischer Ausstellungen zu virulenten Fra-
gen des kulturellen und gesellschaftlichen Diskurses
3) Klassische Moderne: Entwicklung von monografischen und thematischen
Präsentationen, unter prioritärer Berücksichtigung von August Macke und
Max Ernst.
4) Wichtige Erstpräsentationen jüngerer nationaler und internationaler
Künstlerinnen und Künstler mit erster zusammenfassender Katalogpräsen-
tation
5) Projekte in lokaler und regionaler Verknüpfung zur Kunst des Rheinlandes
und Nordrhein-Westfalen, u. a. Verleihung von „Bonner Kunstpreis“ und
„August-Macke-Medaille“
Ziel aller Maßnahmen ist es, das Kunstmuseum Bonn als Ort zu definieren, der
auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene die heute und in Zukunft
wichtigen künstlerischen Fragen und Positionen reflektiert, sichtbar macht und
bezogen auf zukünftige Entwicklungen auch antizipiert, um damit das Haus als
eines der führenden Museen und Ausstellungshäuser der Bundesrepublik
Deutschland im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern.
Das Kunstmuseum Bonn entwickelt seine Ausstellungsprojekte stets unter be-
sonderer Berücksichtigung ihrer kommunikativen und öffentlichkeitswirksamen
Aspekte. Dabei sucht das Haus vor allem die Schnittstellen zwischen seiner
musealen Identität und dem breiten öffentlichen, städtischen Raum. Vielfältige
Kooperationen – mit der Stiftung Kunstfonds, der Bundeskunsthalle, mit dem
Beethovenfest, der Beethovenstiftung, der Volkshochschule, der Universität,
den Kirchen, sowie unterschiedlichsten Institutionen im lokalen und regionalen
Kontext (beispielsweise der Brotfabrik oder Cocoon Dance) – verankern das
Haus im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit.
Mit der Ausrichtung der Preisträgerausstellungen des Bonner Kunstpreises und
des Dorothea von Stetten-Kunstpreises leistet das Kunstmuseum Bonn zudem
einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, zur
Verankerung der Bildenden Kunst in der Kulturszene der Region und zur
Wahrnehmung der Bildenden Kunst durch eine breitere Öffentlichkeit.
Dem gestiegenen Bedürfnis des Publikums nach Partizipation an den jeweili-
gen Ausstellungsinhalten und den Arbeitsgrundlagen des Museums kommt das
Haus seit 2020 durch Schaffung neuer Formate entgegen. Beispielhaft sei hier
„Zwischenspiel“ genannt, das seit 2021 jährlich in einem Zeitraum von jeweils
rund 5 Wochen stattfindet und seit 2023 auch von der IVG-Stiftung unterstützt
wird. Für „Zwischenspiel“ stellt das Haus ausgewählte Museumsräume für bis
zu einwöchige Interventionen von lokalen und regionalen Gruppierungen und
Einzelpersonen zur Verfügung, die jeweils ausgestattet mit einem Etat von
2.000 EUR die zur Verfügung gestellten Flächen völlig frei bespielen können.
Mit Schaurestaurierungen und dem „Transparenten Museum“ gibt das Haus
zudem neue Einblicke in die Museumsarbeit: So verlagern im Rahmen des
„Transparenten Museums“ Mitarbeiter*innen des Hauses temporär ihren Ar-
beitsplatz in die Ausstellungs- und Sammlungsräume und stehen dort für Fra-
gen aller Art zur Verfügung.
Eine Übersicht der in den Jahren 2017 bis 2024 gezeigten bzw. geplanten Aus-
stellungen ist als Anlage beigefügt.Seite 5 von 16
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Besucherinteresse und Einnahmen aus Publikumsbetrieb
Neben der Wahrung hoher wissenschaftlicher Standards entspricht es dem
Selbstverständnis und der Praxis des Kunstmuseums, wirtschaftlich und er-
folgsorientiert zu arbeiten und maximale Einnahmen aus dem Museumsbetrieb
zu generieren. Maßgeblichen Einfluss auf die Besucherzahlen eines Museums,
und damit auf die Erzielung von Einnahmen, hat neben den für die Durch-
führung attraktiver, publikumswirksamer Ausstellungen zur Verfügung stehen-
den finanziellen Mitteln und einem professionellen Marketing auch der Auftrag
eines Hauses. Geschichte und Sammlungsentwicklung des Kunstmuseums
sorgen für eine klare Profilierung, aus der sich auch die Themen und Inhalte
der Wechselausstellungen herleiten.
Das Haus bietet auf international hochangesehenem künstlerischen und wis-
senschaftlichen Niveau ein vielfältiges, abwechslungsreiches Ausstellungspro-
gramm, das durch ein qualifiziertes und differenziertes museumspädagogi-
sches Angebot an ein breites Spektrum von Zielgruppen begleitet wird. Das
Museum versteht sich als offenes, belebtes Haus, das seinen Gästen neben
vielfältigen Kunsterlebnissen auch die Gelegenheit zu gegenseitigem Aus-
tausch und Diskurs eröffnet.
In den letzten fünf Jahren haben jährlich durchschnittlich rund 106.000 Muse-
umsgäste das Kunstmuseum besucht. Damit erreicht das Museum als sparten-
spezifisches Haus im Verhältnis zu Museen mit vergleichbarer inhaltlicher Aus-
richtung weit überdurchschnittliche Besucherzahlen.
Unterdurchschnittlich verliefen die Jahre 2020 mit 54.200 und 2021mit 62.805
Museumsgästen aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie bedingten
Schließungen und sonstigen Einschränkungen des Publikumsbetriebes. In fol-
genden Zeiträumen musste das Museum infolge der allgemeinen „Lockdowns“
seinen Publikumsverkehr gänzlich einstellen:
14.03.2020 bis 11.05.2020
02.11.2020 bis 15.03.2021
20.04.2021 bis 28.05.2021
2022, Jahr des 30jährigen Jubiläums des Hauses an der Museumsmeile, erhol-
ten sich die Besucherzahlen nicht nur, sondern das Museum war mit 116.289
Museumsgästen überdurchschnittlich gut besucht.
Aus dem Besucherbetrieb wurden seit 2017 durchschnittliche Einnahmen in
Höhe von rund 286.000 EUR per anno erzielt. Auch hier verliefen die Jahre
2020 mit 126.557 EUR und 2021 mit 125.483 EUR pandemiebedingt unter-
durchschnittlich. Durch die Geltendmachung der November- und Dezemberhil-
fen des Bundes konnten die Einnahmeausfälle des Jahres 2020 durch eine
Ausgleichszahlung in Höhe von rund 61.000 EUR teilweise kompensiert wer-
den.
Neben dem rein quantitativen Aspekt des Besucheraufkommens gilt das be-
sondere Augenmerk des Hauses der Bewertung der Aufenthaltsqualität durch
die Besucherinnen und Besucher. Hier zeigt die Resonanz der Museumsgäste,
dass der Aufenthalt im Kunstmuseum, die Angebote des Hauses und seine
Besucherbetreuung ganz überwiegend positiv und inspirierend erlebt werden.Seite 6 von 16
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Voraussetzung für den sicheren, ordnungsgemäßen Besucher- und Veranstal-
tungsbetrieb ist der Einsatz von professionellem Bewachungspersonal, das
sowohl im Hinblick auf die Besuchersicherheit als auch die Sicherheit des Hau-
ses und der ausgestellten Kunstobjekte Situationen vorausschauend einschät-
zen und ggf. präventiv handeln kann. Die Bewachung stellt innerhalb des Mu-
seumsbetriebs einen wesentlichen Kostenfaktor dar.
Den seinerzeit sprunghaften Kostenanstieg durch die Einführung des
gesetzlichen Mindestlohns im Bewachungsgewerbe zum 01.01.2015 nahm das
Museum damals zum Anlass, sein Bewachungskonzept im Hinblick auf Not-
wendigkeit, Zweckmäßigkeit und Optimierungspotenziale grundlegend zu prü-
fen. Gegenstand der Prüfung war insbesondere die Frage, ob die Bewa-
chungskosten durch den verstärkten Einsatz von Bewachungstechnik oder
durch den vermehrten Einsatz städtischen Personals vermindert werden könn-
ten. Im Ergebnis bestätigte sich das bereits langjährig praktizierte Konzept,
externe Bewachungsunternehmen mit der Bewachung der Ausstellungsräume
und Besucherbereiche sowie der 24-Stunden-Besetzung der Zentralen Leitstel-
le des Museums zu beauftragen.
Darüber hinaus wurden die Standards der Bewachung, insbesondere die An-
zahl der Bewachungspositionen geprüft und unter Berücksichtigung haftungs-
rechtlicher Erfordernisse und Vorgaben der Kunstversicherung ausstellungs-
und situationsbezogen variabel um bis zu 4 Bewachungspositionen reduziert.
Trotz der Realisierung gegebener Optimierungs- und Einsparpotenziale und
einer kostenbewussten betrieblichen Disposition steigt der Finanzbedarf für die
Bewachung infolge der Tariferhöhungen regelmäßig, im Zeitraum 2017 bis
2022 wie folgt:
2017 736.802,44 EUR
2018 893.006,44 EUR
2019 832.185,27 EUR
2020 741.341,11 EUR
2021 1.076.626,25 EUR
2022 1.111.893,90 EUR
Für das laufende Jahr 2023 sind Bewachungskosten in Höhe von 1.366.400,00
EUR prognostiziert.
Bildung und Vermittlung
Mit dem Aufgabenbereich „Bildung und Vermittlung“ erschließt das Kunstmuse-
um neue Besucherkreise und setzt die gesellschaftspolitischen Anforderungen
an eine zeitgemäße Museumsarbeit und eine in die Breite der Bevölkerung
wirkende Kunstvermittlung durch ein qualifiziertes und vielseitiges muse-
umspädagogisches Angebot um, das im Zeitraum 2017 bis 2022 im Durch-
schnitt von rund 20.000 Personen jährlich wahrgenommen wurde. Im Hinblick
auf seinen soziokulturellen Beitrag für ein breites Spektrum an Zielgruppen,
sein besonderes Augenmerk auf Barrierearmut und Inklusion, die Konzipierung
neuer Vermittlungsformate und Methoden sowie seine innovativen Kooperati-
onsmodelle nimmt das Museum heute eine Schlüsselfunktion im Rahmen derSeite 7 von 16
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Freizeit- und Bildungsangebote ein:
Jedes Jahr nehmen Kinder aus Kitas an circa 300 Veranstaltungen teil, Vor-
schulkinder meist an zehnwöchigen, jüngere Kinder an vierwöchigen Work-
shopreihen. Die Workshops sind methodisch an der Bildungsvereinbarung für
Kindertagesstätten ausgerichtet und wurden in enger Zusammenarbeit mit Er-
zieher*innen konstant weiterentwickelt. Mit den Programmen „ViM – Vorschul-
kinder ins Museum!“ und „KUNST UND SPIELE“ macht das Kunstmuseum ein
hochwertiges Angebot der Frühförderung im Bereich der kulturellen Bildung,
das innerhalb der Museumslandschaft in dieser Form einmalig ist. Zusammen
mit den regelmäßigen Workshops des „Mal-Ateliers“ für Kinder bis zu zwei
Jahren mit ihren Eltern legt das Kunstmuseum einen deutlichen Schwerpunkt
auf die alters- und bedürfnisorientierte frühkindliche kulturelle Bildung für mög-
lichst viele Kinder in Bonn.
Das Programm „Schule und Museum“ setzt diese Arbeit mit Schüler*innen aller
Jahrgangsstufen fort und nutzt zudem gezielt die nur während der Grundschul-
zeit gegebene Möglichkeit, ausnahmslos alle Kinder mit Bildungsangeboten
des Museums zu erreichen. Grundschulkinder bilden auch die Zielgruppe des
seit 2009 zur Verfügung stehenden, vom Kunstmuseum Bonn entwickelten
„Museumscurriculum für Grundschülerinnen und Grundschüler“. Ausgerichtet
auf die Lehrpläne für Grundschulen in NRW steht der Erwerb von „Museums-
kompetenz“ im Mittelpunkt. Mittlerweile nehmen acht Bonner Museen und circa
18 Grundschulen an diesem innovativen und bundesweit beachteten Projekt
des Kunstmuseums Bonn teil.
An die in ihrem Freizeitverhalten eher „museumsferne“ Erwachsenengruppe
der 20 – 30jährigen richtet sich das Angebot „Wir werden's euch zeigen! – ART
ABEND mit Studierenden als Kunstvermittlern“ in Kooperation mit der Abteilung
für Kunstgeschichte der Universität Bonn. Im Rahmen von Seminaren nutzen
Studentinnen und Studenten der Kunstgeschichte der Universität Bonn das
Museum regelmäßig an circa vier Abenden im Jahr als Praxisfeld, um Metho-
den der Kunstvermittlung zu erproben und mit den Teilnehmerinnen und Teil-
nehmern in Dialog zu treten. Zielgruppe des Angebotes sind junge Erwachse-
ne.
Zwischen 6.000 und 7.000 Erwachsene nutzen jährlich das Angebot von
Führungen durch die Sammlung und die Wechselausstellungen des Museums,
mehr als 2.000 nehmen an bildnerisch-praktischen Workshops teil. Dieses Pro-
gramm mit seinen Führungen und Workshops wird von circa 40 freiberuflichen
Kunstvermittler*innen umgesetzt.
Zudem führt das Kunstmuseum Bonn regelmäßig Fortbildungen durch für die
Bereiche „frühkindliche kulturelle Bildung“, „Bildnerisches Arbeiten mit Men-
schen mit Demenz“, „Menschen mit Einschränkungen im Museum“, „Methoden
und künstlerische Techniken in der Kunstvermittlung“, „Inklusive Kunstvermitt-
lungsformate“. Diese finden vielfach auch bundesweite Beachtung. Der regel-
mäßige „Jour Fixe mit Bonner Erzieher*innen“ bietet eine Plattform für Aus-
tausch, Lernen und eine Verankerung frühkindlicher kultureller Bildung an die
Kunst und an das Museum.
Das Vermittlungsprogramm lebt von zahlreichen Kooperationen und Bündnis-
sen mit anderen Bildungs-, Kultur- und Betreuungseinrichtungen in Bonn. Inklu-Seite 8 von 16
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sion und Barrierefreiheit sind dabei die Leitgedanken der Vermittlungsarbeit.
Daher ist die Zusammenarbeit mit den Bonner Werkstätten, mit Förderschulen,
dem Verein für gemeindenahe Psychiatrie, dem Verein für körper- und mehr-
fachbehinderte Menschen in Bonn, dem Paritätischen, den Gemeinnützigen
Werkstätten Köln, dem Arbeitskreis Demenz der Bonner Altenhilfe, dem Netz-
werk Demenz & Kulturelle Teilhabe NRW, den Bildungspartnerschaften NRW
und zahlreichen Bonner Wohn- und Tagespflegeeinrichtungen eine wichtige
Voraussetzung für die Teilhabe an Kunst im Kunstmuseum Bonn. Menschen
mit unterschiedlichen Bedürfnissen sind Zielgruppe, seit 2018 aber auch feste
Akteur*innen der Vermittlungsarbeit: Mit dem Projekt „Tandem“ wurden vier
Künstler*innen mit Behinderungen und Assistenzbedarf (Kunsthaus KAT18) ins
Team der Kunstvermittler*innen aufgenommen, konstant werden „im Tandem“
inklusionsstärkende Workshops mit Kindern aus Kitas und Menschen jeden
Alters in den „Ateliers“ an Sonntagen durchgeführt.
Im bundesweiten Netzwerk „Frühkindliche Kulturelle Bildung“ steht das Kunst-
museum Bonn in Austausch mit Akteur*innen in Betreuungseinrichtungen, Mu-
seen und Hochschulen. Im Bundesverband Museumspädagogik e.V. nimmt das
Kunstmuseum als Ansprechpartner für den Bereich „Kinder und Jugendliche im
Museum“ eine zentrale Rolle wahr und steht zudem mit den Arbeitsgruppen
„60+“ und „Inklusion und Diversität“ in fruchtbarem Austausch. Mit der großen
Expertise im Bereich „Ausstellungen für Kinder und Jugendliche“, die im
Kunstmuseum Bonn seit 1999 fast jährlich stattfinden, ist es Initiator und Autor
des Positionspapiers „Räume und Bereiche im Museum für Kinder und ihre
Erwachsenen“. Als Experte für inklusive Kunstvermittlungsprogramme war es
an der Konzeption eines „Leitfadens für Barrierefreiheit in Museen“ im Auftrag
des Deutschen Museumsbundes beteiligt. So genießt das Kunstmuseum Bonn
heute im Bereich der Vermittlung nationale und internationale Aufmerksamkeit
und zählt zu den führenden Häusern innerhalb der deutschen Museumsland-
schaft.
Kritisch anzumerken ist von Seiten der Kulturverwaltung, dass der Aufgabenbe-
reich „Bildung und Vermittlung“ seit Wegfall der zweiten wissenschaftlichen
Stelle im Jahr 2014 nur noch von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin betreut
wird und somit personell nicht angemessen ausgestattet ist. Hier ist perspekti-
visch, insbesondere auch im Hinblick auf die stetig gestiegene und weiterhin
steigende Bedeutung der kulturellen Bildungsangebote, die erneute Einrichtung
einer zweiten wissenschaftlichen Stelle erforderlich.“
Nachhaltigkeit
Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen bestimmt das Handeln des Kunstmu-
seums Bonn nicht erst seit der verschärften Klima- und Energiedebatte der letz-
ten Jahre. Spätestens seit 2008 hat das Haus schon begonnen bei der Entwick-
lung seiner Projekte durch starke Perspektivierung auf die eigenen Samm-
lungsbestände Transportkosten zu reduzieren. Seit 2021 werden zudem die
durch die Ausstellung im Bereich Transport, Verpackungen, Reisen etc. verur-
sachten CO2-Emissionen in Zusammenarbeit mit der Initiative Art to Acres
ausgeglichen. Zusätzlich nutzt das Haus für seine Klimatisierung ebenfalls seit
2021 die Vorteile einer größeren Schwankungsbreite. Ausgehend von den vom
Deutschen Musuemsbund empfohlenen 21 Grad und 50 Prozent relativer Luft-
feuchtigkeit, bewegt sich das Haus mittlerweile je nach Außentemperatur zwi-Seite 9 von 16
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schen 19-25 Grad und 40-60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, was insgesamt
deutliche Spareffekte produziert. Eine wichtige Baumaßnahme, die ebenfalls
Energiekosten dämpft, steht ab 2024 an: Die Umrüstung des gesamten Ober-
geschosses des Hauses von der alten, seit 1992 aktiven Leuchtstoffröhrenbe-
leuchtung auf LED, die eine Einsparung von bis zu 80 Prozent der bisherigen
Stromkosten im Beleuchtungsbereich generiert.
Anlage/n
1 Anlage - Ausstellungen 2017 bis 2023 und Vorschau 2024 (öffentlich)Seite 10 von 16
Anlage
Ausstellungen 2017 - 2023
2017
Lundahl & Seitl
New Originals
9. März bis 28. Mai 2017
BILDERSTURM
Ein Rundgang zum Luther-Jahr 2017
26. April bis 16. Juli 2017
KARIN KNEFFEL
Bild im Bild
Ausstellung für Kinder und Jugendliche
30. April bis 3. September 2017
MENTALES GELB. SONNENHÖCHSTSTAND
Die Sammlung KiCo
4. Mai bis 20. August 2017
GERHARD RICHTER
Über Malen – Frühe Bilder
15. Juni bis 1. Oktober 2017
Kooperationspartner: S.M.A.K. Gent und Museum Wiesbaden
AUGUST MACKE IM KUNSTMUSEUM BONN
Aquarelle und Zeichnungen
12. Juli – 12. November 2017
GEORG HEROLD
21. September 2017 – 7. Januar 2018
NADIA KAABI-LINKE – VERSIEGELTE ZEIT
26. Oktober 2017 – 28. Januar 2018
VON DER LIEBE IN DEN DINGEN
Die Sammlung Wilfried und Gisela Fitting
9. November 2017 – 28. Januar 2018
AUSGEZEICHNET
#2 Viktoria Binschtok
Golden Horn/Golden Case
23. November 2017 – 14. Januar 2018Seite 11 von 16
DIALOGE – DIALOGHI
Präsentation von Zeichnungen (Nicole Baginski, Simone De Filippo, Tanja Geiß,Ernesto
Leveque, Denis Marangon, Kerstin Recker, Daniel Scislowski, Irene Stamp, Massimo Turato,
Gabriel Twahilo)
Bildung & Vermittlung
10. Dezember 2017 – 7. Januar 2018
2018
THOMAS SCHEIBITZ – MASTERPLAN\KINO
1. Febr. – 29. April 2018
HEIDI SPECKER
Fotografin
22. Febr. – 27. Mai 2018
BONNER KUNSTPREIS 2017
Matthias Wollgast
18.04. - 24.06.2018
CHRISTINE & IRENE HOHENBÜCHLER
Räume im Raum - Ausstellung für Kinder und Jugendliche
06.05. - 26.08.2018
HANS HARTUNG
Malerei als Experiment - Werke von 1962-1989
24.05. - 19.08.2018
DOROTHEA VON STETTEN KUNSTPREIS 2018
Junge Kunst aus Dänemark
21.06. - 30.09.2018
AKIO SUZUKI
Observatory of Spirits / ko da ma
06.09. - 30.11.2018
DER FLANEUR
Vom Impressionismus bis zur Gegenwart
20.09.2018 - 13.01.2019
AUSGEZEICHNET #3
Frauke Dannert
18.10. – 09.12.2018
ULLA VON BRANDENBURG
Sweets / Quilts / Sun
01.11.2018 – 24.02.2019
ERHARD KLEIN
Zum 80. Geburtstag
29.11.2018 – 17.02.2019Seite 12 von 16
2019
VIDEONALE.17 – REFRACTED REALITIES
Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen
21.02. – 14.04.2019
STEREO_TYPEN
Werke aus der grafischen Sammlung des Kunstmuseum Bonn
21.03. – 02.06.2019
MONIKA BAER
Preis der Stiftung Dieter Krieg 2019
30.04. – 16.06.2019
MASKE
Kunst der Verwandlung
30.05. – 25.08.2019
NANNE MEYER
Gute Gründe
27.06. – 06.10.2019
JETZT!
Junge Malerei in Deutschland
19.09.2019 – 19.01.2020
NORBERT SCHWONTKOWSKI
Some of My Secrets
31.10.2019 – 16.02.2020
AUSGEZEICHNET #4
Agnes Meyer-Brandis
07.11.2019 – 05.01.2020
2020 (reduziertes Ausstellungsprogramm aufgrund der Covid-19-Pandemie)
CANDICE BREITZ
Labour
20.02. – 02.08.2020
IDA DEHMEL-KUNSTPREIS DER GEDOK 2020
05. – 29.03.2020
MARTIN NOËL
Paintprintpaint
12.03. – 13.09.2020
HEART – 100 ARTISTS. 1 MISSION.
Die UNO-Flüchtlingshilfe zu Gast im Kunstmuseum Bonn
02. – 13.09.2020Seite 13 von 16
2021
ALEXEJ VON JAWLENSKY
Gesicht | Landschaft | Stillleben
15.01.2021 – 16.05.2021
DOROTHEA VON STETTEN-KUNSTPREIS 2020
Junge Kunst aus der Schweiz
15.01.2021 – 25.04.2021
VIDEONALE.18
Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen
Fluid States Solid Matter
04.03.2021 – 18.04.2021
FRANK BÖLTER
Ultra All Inclusive
Ausstellung für Kinder und Jugendliche
18.04.2021 – 29.08.2021
SUSAN PHILIPSZ
The Calling
Eine Klanginstallation im Viktoriabad
29.04.2021 – 25.07.2021
SOUND AND SILENCE
Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart
27.05.2021 – 05.09.2021
WALTER SWENNEN
Das Phantom der Malerei
03.06.2021 – 29.08.2021
PASSIERSCHEIN IN DIE ZUKUNFT
Joseph Beuys, Katinka Bock, Christian Jankowski, Jon Rafman
07.10.2021 – 09.01.2022
AUSGEZEICHNET #5
Sung Tieu - Fall
Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds
14.10.2021 – 12.12.2021
2022
MARIA LASSNIG
Wach bleiben
10.02.2022 – 08.05.2022
WELT IN DER SCHWEBE
Luft als künstlerisches Material
24.02.2022 – 19.06.2022Seite 14 von 16
GASTAUSSTELLUNG:
Arx Africa – The Powerhouse
13.03.2022 – 24.04.2022
GLANZSTÜCK
Kinderraum mit Papieren von Patricia Thoma
08.05.2022 – 21.08.2022
DOROTHEA VON STETTEN-KUNSTPREIS 2022
Junge Kunst aus Polen
16.06.2022 – 04.09.2022
DEUTSCHER KAVIAR
Die fotografische Sammlung
21.07.2022 – 16.10.2022
MAX ERNST
und die Natur als Erfindung
13.10.2022 – 22.01.2023
BENJAMIN HOULIHAN – THE WOODS HAVE NAMES
Ausgezeichnet #6 Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds
27.10.2022 – 08.01.2023
SCHÖPFERISCHES MITEINANDER
Die Grafik-Editionen von Clemens Fahnemann
20.11.2022 – 26.03.2023
2023
EXPECT THE UNEXPECTED
Aktuelle Konzepte für Fotografie
16.02.2023 – 01.05.2023
BONNER KUNSTPREIS
Eva Berendes Façades
23.02.2023 – 01.05.2023
VIDEONALE.19
Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen
31.03.2023 – 14.05.2023
WIEBKE SIEM
Das maximale Minimum
01.06.2023 – 17.09.2023
NICO RANDEL & CAMILLO GREWE
Dass in mir eine Sehnsucht erwacht
07.06.2023 – 09.07.2023
MENSCHHEITSDÄMMERUNG
Kunst in Umbruchzeiten
19.10.2023 – 18.02.2024Seite 15 von 16
AUF DEN PUNKT
Werkstatt für Manifeste von Kindern und Jugendlichen
22.10.2023 – 28.01.2024
AUSGEZEICHNET #7: HELEN VERHOEVEN
Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds
26.10.2023 – 28.01.2024
GÜNTER FRUHTRUNK
Retrospektive 1952–1982
16.11.2023 – 10.03.2024
Vorschau Ausstellungen 2024
- vorläufige Planung -
eingeschränkter Ausstellungsbetrieb durch Umrüstung der Ausstellungsräume auf LED-
Beleuchtung
August-Macke-Medaille
Peter Stauder
22.01.2024 bis 18.02.2024
Bonner Kunstpreis
Louisa Clement
22.2. – 16.6.2024
Dorothea von Stetten-Kunstpreis
Junge Künstler:innen aus Österreich
14.3. – 25.8.2024
Katharina Grosse
Studio Paintings 1988 -2023
25.4. – 6.10.2024
Bruno Goller
Retrospektive
19.9.2024 – 19.1.2025
Ausgezeichnet #8
Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds
5.12.2024 – 9.2.2025Seite 16 von 16

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Datenstand: 02.11.2026, 18:30 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de