231859-01 · Mitteilungsvorlage
Klimaplan 2035 hier: Bericht zum Umsetzungsstand Steckbrief 2.3.1.1. „Im Bereich Kultur Maßnahmen und Projekte für den Klimaschutz entwickeln und umsetzen“
Kerndaten
- Nummer
- 231859-01
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 10.11.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231859-01 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Dezernat IV Dezernat: Dez. IV Klimaplan 2035 hier: Bericht zum Umsetzungsstand Steckbrief 2.3.1.1. „Im Bereich Kultur Maßnahmen und Projekte für den Klimaschutz entwickeln und umsetzen“ Beratungsfolge Kulturausschuss 26.11.2024 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 26.11.2024 Kenntnisnahme Rat 12.12.2024 Kenntnisnahme Mitteilung: Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, den Steckbrief 2.3.1.1: „Im Bereich Kultur Maßnahmen und Projekte für den Klimaschutz entwickeln und umsetzen“ zu realisieren (siehe DS-Nr. 240413). Zu den einzelnen darin aufgeführten Maßnahmen lässt sich wie folgt berichten. zu 1. Ausweitung der regulären Projektförderung des Kulturamts um je 10.000 € pro Förderlauf (bei zwei Förderläufen pro Jahr) Das Kulturamt hat im Dezember 2023 die zur Verfügung gestellte zusätzliche Förderung für Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit in Höhe von insgesamt 40.000 € im Rahmen der regulären Projektförderung mit Bewerbungsfrist 21.01.2024 in einem Durchlauf für das 2. Halbjahr 2024 ausgeschrieben. Insgesamt wurden 11 Projekte eingereicht, wovon 9 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 39.850 € gefördert werden konnten (siehe DS-Nr. 240430). Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel 41 0 € 0 € Mittel Klimaplan 40.000 € 39.850 € Drittmittel 0 € 0 €Seite 1 von 5 Seite 2 zu 2. „Wir machen Zukunft!“ – Abschlussworkshop Innerhalb des dreijährigen Projekts „Wir machen Zukunft! Künstlerisches Forschen - mit jungen Menschen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen fünf und 21 Jahren, das in Kooperation mit dem Rhein-Sieg-Kreis zwischen 2022 und 2024 umgesetzt wurde, wurden zwischen dem 18.08.2024 und dem 03.11.2024 mindestens sieben dezentrale Abschlussworkshops aus den Mitteln des Klimaplans umgesetzt. Sie fanden in der „Grünen Spielstadt“ in Dransdorf, auf dem Frankenbadplatz und in der Brotfabrik statt. Diese Workshops haben noch einmal in ganz besonderem Maße die Themenschwerpunkte der drei Projektjahre, Nachhaltigkeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in einer inhaltlichen Klammer verbunden. Einige dieser Workshops wurden von Ausstellungen zu den drei Projektjahren flankiert. Drei der Workshops fanden am 18.08.2024 und 01.09.2024 dezentral in der „Grünen Spielstadt“ in Dransdorf statt. Sie waren an Familienveranstaltungen angedockt, die von der Brotfabrik Bühne durchgeführt wurden. Ein weiterer Workshop fand auf dem Frankenbadplatz statt und wurde an das vom Quartiersmanagement Macke-Viertel organisierte Stadtteilfest am 28.09.2024 angeschlossen. Zwei Workshops fanden am 13.10.2024 am „Tag der Nachhaltigkeit“ der Brotfabrik in Beuel statt. Eine weitere Aktion wurde am 03.11.2024 im Rahmen des ehrenamtlich geleiteten Ukraine-Mittagstisch, ebenfalls in der Brotfabrik, umgesetzt. Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel 41 0 € 0 € Mittel Klimaplan 5.000 € 5.000 € Drittmittel 0 € 0 € zu 3. Labore für Biodiversität In Kooperation der Ämter 67, 52 und Dez IV wurde ein Biodiversitätsprojekt auf Sport- und Kulturflächen geplant. Über lange Zeit wurde mit dem Museum Koenig und vielen Beteiligten aus der Stadtverwaltung über ein mögliches Projekt diskutiert. Ein ins Auge gefasstes Projekt wäre erst im Doppelhaushalt 2025/26 realisiert worden, hätte aber v.a. nur zwei Flächen ins Auge fassen können. Daher wurde das Kooperationsprojekt abgesagt und zunächst versucht, eine amtsübergreifende stadtinterne Lösung für mehr Flächen hinsichtlich einer biodiversen Gestaltung und pädagogischen Begleitung zu finden. Es ergab sich, dass die notwendige Vorbereitung der Flächen nicht stadtintern geleistet werden konnte, so dass für eine externe Vergabe zusätzlich 15.000 € aufgewendet hätten werden müssen. Nach einem Kosten- /Nutzen-Vergleich wurde dem Lenkungsausschuss Klima am 13.11.2024 vorgeschlagen, das Projekt auszusetzen und diese Mittel für ein neues Projekt zu verwenden (siehe 7.) Verwendete Mittel:Seite 2 von 5 Seite 3 Plan Ist Eigenmittel Dez IV 0 € 0 € Mittel Klimaplan 5.000 € 0 € Drittmittel 0 € 0 € zu 4. Pflanzung „Hain der Demokratie“ Im Zuge der Feierlichkeiten zu 75 Jahre Grundgesetz wurde im Rahmen des „Netzwerk Verfassungsstädte“ Ende Mai im Garten des Bundespräsidenten in Bonn drei Bäume für die drei Verfassungsstädte Frankfurt, Weimar und Bonn gepflanzt. Der finanzielle Beitrag für die Errichtung des Hains der Demokratie belief sich für Bonn auf 440 Euro. Die Maßnahme ist mit der Pflanzung der Bäume sowie der Anbringung einer Plakette an einer exponierten Stelle vor der Villa Hammerschmidt abgeschlossen. Die übrigen Mittel sollen – vorbehaltlich der Zustimmung des Lenkungsausschuss Klima am 13.11.2024 – in Projekt 7 verschoben werden. Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel 41-23 0 € 0 € Mittel Klimaplan 5.000 € 440 € Drittmittel 0 € 0 € zu 5. (Interkommunale) Kooperationsprojekte zum Thema Nachhaltigkeit – „Vernetzt zum Ziel“ Mit dem Förderaufruf „Vernetzt zum Ziel“ des Kulturamts konnten sich Bonner Kultureinrichtungen in Kooperation mit mindestens einer Kultureinrichtung aus einer weiteren Kommune für die Erarbeitung und Umsetzung eines Projektes bewerben, das sich um die Kernthemen der ökologischen Nachhaltigkeit dreht. Die für diesen Fördertopf eingerichtete Jury hat am 28.08.2024 über das einzige eingereichte Projekt beraten und es grundsätzlich – nach noch zu erfolgender Klärung offener Fragen – zur Förderung vorgeschlagen. Das Projekt wurde von der Brotfabrik Bonn e. V. gemeinsam mit dem DEPOT Dortmund eingereicht. Die beiden Kultureinrichtungen wollen dabei gemeinsam CO2-Bilanzen ihrer Einrichtungen erstellen und Workshops zu diesem Thema durchführen, die sich auch an Bürger*innen richten sollen. Der Antragsteller informierte das Kulturamt am 11.10.2024 darüber, das Projekt aus verschiedenen Gründen, u.a. fehlende Mittel auf Seiten des Kooperationspartners, doch nicht durchführen zu wollen. Das Förderprogramm soll nach den Erfahrungen des ersten Durchlaufs mit verändertem Konzept im nächsten Doppelhaushalt fortgeführt werden. Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel 41 0 € 0 € Mittel Klimaplan 10.000 € 0 €Seite 3 von 5 Seite 4 Drittmittel 0 € 0 € zu 6. Projekte und Maßnahmen aus dem Strategieprozess „Nachhaltige Kulturstrategie“ ergeben Im hier genannten Umsetzungsbeschluss waren insgesamt 35.000 € vorgesehen, um ausgewählte aus dem Prozess zur Nachhaltigen Kulturstrategie entstandene Maßnahmen zu finanzieren. Da ihr Entstehungsprozess allerdings mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als geplant, konnte in diesem Doppelhaushalt noch keine Maßnahme umgesetzt werden. Die Mittel werden – vorbehaltlich der Zustimmung des Lenkungsausschusses am 13.11.2024 – teilweise für Maßnahme 7 aufgewendet bzw. ins Haushaltsjahr 2025 verschoben werden. Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel Dez IV 0 € 0 € Mittel Klimaplan 35.000 € 0 € Drittmittel 0 € 0 € 7. (neu) Kultursommer der Transformation Vorbehaltlich der Entscheidung des Lenkungsausschusses Klima am 13.11.2024 wird diese Maßnahme neu aufgenommen und durch nicht verbrauchte Mittel aus den Maßnahmen 3 und 4 und 6 gedeckt. Hintergrund: Beim Transformery-Lunch, einem Stammtisch der Absolvent*innen der Weiterbildung Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur, der von der Koordinierungsstelle für Kultur und Nachhaltigkeit alle zwei Monate organisiert wird, entstand in starker Prägung durch die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland die Idee, im Sommer 2025 gemeinsam mit allen interessierten Kultureinrichtungen den „Kultursommer der Transformation – Wochen des guten Lebens“ (Arbeitstitel) ins Leben zu rufen. Das Kulturfestival soll spartenübergreifend die Möglichkeit geben, Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit zu bündeln. Ziel ist, die vielfältigen Auseinandersetzungen der Kultureinrichtungen mit der Thematik vor Ort zu würdigen und sichtbarer zu machen und in der Bevölkerung insgesamt größere Aufmerksamkeit für den Themenkomplex Nachhaltigkeit in seinen verschiedenen Säulen zu erreichen. Die umgeschichteten Mittel werden für die notwendige koordinatorische Vorbereitung des Projekts sowie die Ausgestaltung einer gemeinsamen Auftakt- und Abschlussveranstaltung eingesetzt. Verwendete Mittel: Plan Ist Eigenmittel Dez IV 0 € 0 € Mittel Klimaplan 0 € 12.000 €Seite 4 von 5 Seite 5 Drittmittel 0 € 0 € Nicht verwendete Mittel Die in diesem Jahr innerhalb dieses Steckbriefs insgesamt nicht verwendeten Mittel in Höhe von insgesamt 42.710 € tragen zur Haushaltskonsolidierung bei. Anlage/n KeineSeite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de