231837 · Mitteilungsvorlage
Nachnutzungsmöglichkeiten für den DB-Bahnhof Bonn-Beuel
Kerndaten
- Nummer
- 231837
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 09.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231837 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Nachnutzungsmöglichkeiten für den DB-Bahnhof Bonn-Beuel Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 25.10.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Verwaltung hatte zuletzt mit der Ds.-Nr 220108-01 über den Sachstand der Nutzung des Bahnhofs Beuel informiert. Mit dieser Vorlage informiert die Verwaltung über die zwischenzeitlichen Entwicklungen in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG. Das aus den 1870er Jahren stammende denkmalgeschützte Empfangsgebäude wird bekanntlich für betriebliche Zwecke der DB AG nicht mehr benötigt. Die DB AG wollte das Empfangsgebäude ursprünglich verkaufen. Im 3. Quartal 2022 fiel jedoch die Grundsatzentscheidung der DB AG, keine Immobilien mehr zu veräußern. Somit ergibt sich für das Bahnhofsmanagement die Notwendigkeit, das großenteils leerstehende Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Verwaltung hat intensiven Austausch mit der DB AG als Eigentümerin des Empfangsgebäudes Bonn-Beuel gepflegt. Es wurde entschieden, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der DB AG zu einer Ortsbesichtigung durch Expert*innen mit anschließendem Fachgespräch am 18.8.2023 einlädt. Teilgenommen hatten Expert*innen der DB AG, der Stadtverwaltung (Ämter 03 , 41, 50, 61, BzVwSt Beuel), des Zentrenmanagements, von SWB Bus & Bahn, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Deutscher Hotel- und Gaststättenverband sowie der Gewerbegemeinschaft Beuel. Ziel der Veranstaltung war es, auskömmliche Nutzungsmöglichkeiten zu identifizieren bzw. nichtauskömmliche Nutzungen auszuschließen. Derzeit und noch bis 2028 wird der Bahnhof (nicht das Gebäude) umgebaut, um neben den bereits bestehenden Gleisen für alle Zuggattungen vom Nah- und Fernverkehr bis hin zum Güterverkehr Platz für die neue S-Bahnlinie S13 zu schaffen. Darüber hinaus wird Beuel weiterhin rechtsrheinischer IC-/ICE- Umleitungsbahnhof für Bonn bleiben, hierfür werden die Bahnsteige derzeit auf 400 m Länge verlängert. Im Zuge der Baumaßnahmen wird ein zweiter neuer Tunnel mit Rampe für dieSeite 1 von 2 Seite 2 Reisenden vom Mittelbahnsteig in Richtung Königswinterer Straße erstellt. Der bestehende Tunnel als Verbindung zwischen Oberer Wilhelmstraße und Königswinterer Straße wird verbreitert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Entlang der Königswinterer Straße wird die Verwaltung in Abstimmung mit den politischen Gremien noch eine geeignete Lösung für eine Verknüpfung des ÖPNV mit dem SPNV entwickeln. Das Empfangsgebäude steht mit einer Entfernung von ca. 100 m zu weit entfernt von der Oberen Wilhelmstraße und der übrigen Beueler Innenstadt, um Gäste anziehen zu können. Für eine auskömmliche Nachnutzung des Gebäudes ist aber die Fußgängerfrequenz entscheidend. Durch die o.g. Maßnahmen (neuer Tunnel, neue Bushaltestellen) im östlichen Teil wird erwartet, dass sich die Fußgängerfrequenz im Bereich des westlich gelegenen Empfangsgebäudes weiter verringern wird. Außerdem sind an- und abreisende Personen – davon die meisten Ausbildungs- und Berufspendler*innen - keine Zielgruppe, die für eine gastronomische oder einzelhändlerische Nutzung betriebswirtschaftlich ausreicht. Als im Empfangsgebäude nicht umsetzbar erschienen somit • (unabhängige) Gastronomie • Einzelhandel und • Ärztehaus. Als mögliche Nutzungen, die allerdings nicht von allen Teilnehmern geteilt wurden, über welche aber weiter nachgedacht werden kann, stellten sich heraus: • Atelierräume (werden dringend gesucht) • Probenräume (werden dringend gesucht, haben jedoch ein „Lärmproblem“), • das Konzept der Bürgerinitiative Musikbahnhof Beuel, • Beratungsangebote sozialer Träger, • Räumlichkeiten für Workshops (u.a. mit Kindern) • Co-Working-Spaces Es wurde vereinbart, dass - das Kulturamt die dort bekannten Bedarfe an die DB AG meldet und eine Besichtigung mit diesen erfolgt; mehrere Anfragen wurden von der Verwaltung an die DB AG weitergeleitet, welche einen Besichtigungstermin vorbereitet, - das Sozialamt einen möglichen Bedarf bei Sozialträgern abfragen - die Untere Denkmalbehörde in die weiteren Nutzungsüberlegungen frühzeitig einbezogen wird - in einem weiteren Treffen zwischen Bahn und Stadt die weiteren Schritte besprochen werden sollen, - die Verwaltung der Politik Bericht erstattet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de