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231780 · Antrag

Leerstandserfassung

Nummer
231780
Art
Antrag
Veröffentlicht
26.09.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 26.09.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 24.01.2024

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 24.01.2024 Empfehlung
  2. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 17.01.2024 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 67,3 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 231780-01 ST Leerstandserfassung
  2. 231780-02 N-Vorlage „Leerstandserfassung“
  3. 231780-03 AA CDU/SPD/FDP-Kooperation-Änderungsantrag: Leerstandserfassung Antrag zur Vorlage 231780-02

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Text anzeigen (2.466 Zeichen)
Antrag
öffentlich
231780
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Paul Brückner
Eva Kuzu
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Max Biniek
Gabriel Kunze
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Claudia Falk
Holger Schmidt
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Fabio Sánchez Copano
Frank Fremerey
Leerstandserfassung
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 24.10.2023 Empfehlung
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
26.10.2023 Empfehlung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt, systematisch Leerstände zu erfassen, um ein
Kataster hinsichtlich leerstehenden Wohn- und Gewerberaums in öffentlicher
oder privater Hand zu erstellen.
Dabei soll die systematische Erfassung möglichst vereinfacht durch Nutzung
von Ver- und Entsorgungsdaten, Abgleich von Einwohner- und
Gebäudedaten, digitaler Datenauswertung und nur ggf. punktueller Begehung
und Befragung erfolgen.
Begründung
Aktuell liegen keine verlässlichen Zahlen darüber vor, wie groß der Leerstand
an Wohnraum oder an ungenutztem Gewerberaum in Bonn tatsächlich ist. Erst
durch die systematische Erfassung von Leerständen in einem Kataster können
weitere Erkenntnisse für Stadtplanung und Wohnungspolitik gezogen werden.
Die Verwaltung hat in diesem Zusammenhang im Jahresbericht 2022
Wohnraumstärkung (Drs. 230653) ausgeführt:
„In Bonn findet noch keine systematische Erfassung des Leerstandes statt. In
weiten Teilen der Verwaltung besteht jedoch Konsens darüber, dass
beispielsweise zukünftige Wohnungsmarktberichte auch eine Aussage zum
Leerstand treffen müssen, um Bedarfe und (Fehl-)Entwicklungen zu erkennen
und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.“Seite 1 von 2
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Die systematische Erfassung von Leerständen (wie diese z.B. in Dortmund mit
der Stromzählermethode praktiziert wird) kann zudem ein effektiveres
Einschreiten der Wohnungsaufsicht ermöglichen. Vor allem sollen auf diese
Weise die vorhandenen Raum-Potenziale transparent werden, um die
Nutzbarmachung für dringend benötigten Wohnraum, aber auch Gewerbe zu
erleichtern – teilweise auch in Zwischenlösungen. Grundsätzlich ist der
Nutzung oder Nutzbarmachung bereits erbauter Wohn- und Gewerberäume
auch im Hinblick auf die CO2-Bilanz der Vorzug zu geben. Der Leerstand in
Bonn hat sicher nicht den Umfang, um insbesondere die Problemlagen am
Wohnungsmarkt zu „lösen“, allerdings kann die Behebung von Leerstand
angesichts der schwierigen Situation einen Beitrag leisten.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de