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231704-02 AA · Änderungsantrag

Umsetzung weiterer ausstehender Fahrradstraßen aus dem Fahrradstraßenkonzept Antrag zur Vorlage 231704-01

Nummer
231704-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
31.10.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 29.11.2023 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 231704-01 Umsetzung weiterer ausstehender Fahrradstraßen aus dem Fahrradstraßenkonzept

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Änderungsantrag
öffentlich
231704-02 AA
Antragsteller/in:
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Arno Hospes
31.10.2023
Umsetzung weiterer ausstehender Fahrradstraßen
aus dem Fahrradstraßenkonzept
Antrag zur Vorlage 231704-01
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 31.10.2023 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die aktuellen Planungen werden nicht umgesetzt.
2. Die Verwaltung legt Planungen für Fahrradstraßen vor, die zu einem
durchgängigen „Primärfahrradstraßennetz“ führen, das durchgehende
Verbindungen in alle Ortsteile der Stadt Bonn ermöglicht.
3. Dieses Netz soll möglichst viele Strecken beinhalten, die Fahrradfahrerinnen
und Fahrradfahrer auf eigenen Wegen geführt werden. Hierfür kann es auch
sinnvoll sein, dass Straßen für den Autoverkehr (außer Anlieger) gesperrt
werden, oder für den Durchgangsverkehr (Auto) unattraktiv gestaltet werden (z.
B. durch gegenläufige Einbahnstraßen).
4. Bei der Realisierung sind die Parkstände möglichst zu erhalten. Die
Querschnitte der Fahrradstraße sind bedarfsorientiert zu gestalten und nicht
zwingend in einer Breite von 4,50 m herzustellen.
5. Alle Planungen werden den Interessenvertretern der Radfahrer und
Radfahrerinnen und den Behindertenverbänden zur Stellungnahme vorgelegt.
6. Es findet eine ausführliche Bürgerbeteiligung statt, um die Akzeptanz für die
Planungen in den betroffenen Straßen herzustellen.
7. Bei der Umsetzung von Fahrradstraßen nach dem neuen Schema, ist darauf
zu achten, dass die Regelungen die hier zu Anwendung kommen (Z.B.
Vorfahrtsregelung) auch in den bestehenden Fahrradstraßen parallel
umgesetzt werden, damit nicht Fahrradstraßen mit unterschiedlichen
Verkehrsregelungen parallel existieren. Die Farbgestaltung im Bestand kann
dann sukzessive folgen.
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Seite 2
Die Vorgelegten Planungen beinhalten wahllos ausgewählte Straßen, die in
keinem Zusammenhang stehen und auch nicht konsequent an bestehende
Strukturen anschließen.
Wichtiger als das schlichte Ausweisen von Fahrradstraßen ist die Schaffung
von durchgängigen Ruten. So weist man den Straßenzug Burbacher Straße –
Kessenicher Straße als Fahrradstraße aus, schafft aber keinen Anschluss an
die Südstadt (Elisabethkirche) und auch nicht an den Oberen Lindweg, der
dann als Fahrradstraße weiter nach Friesdorf führt. Außerdem werden keine
Maßnahmen zur Reduzierung des Autoverkehrs in diesem Straßenzug
vorgenommen. Hier wäre es einfach gegenläufige Einbahnstraßen
auszuweisen, die den Durchgangsverkehr auf nahezu 0 PKW reduzieren
würden. Stattdessen werden Parkplätze massiv reduziert, was dazu führt, dass
die Akzeptanz für eine wichtige Fahrradstraße bei den Bürgerinnen und
Bürgern nicht erreicht wird.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 21:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de