231655 · Große Anfrage
Anfrage Langer, Poppe, Conrad: Distelvermehrung auf dem Meßdorfer Feld
Kerndaten
- Nummer
- 231655
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 06.09.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 231655 Fragesteller/in: Karin Langer Brigitta Poppe-Reiners Elmar Conrads-Hassel 06.09.2023 gez. Reeh-Schall Anfrage Langer, Poppe, Conrad: Distelvermehrung auf dem Meßdorfer Feld Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 17.10.2023 Kenntnisnahme Fragestellung In der vorhergehenden Ratsperiode wurde vom Rat der Stadt Bonn beschlossen, die der Stadt gehörenden landwirtschaftlichen Flächen des Meßdorfer Feldes künftig nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaften zu lassen. Zum 01.01.2020 erfolgte die Umstellung dieser und weiterer privater Flächen durch den Pächter. Seither ist der Bewuchs der Flächen insbesondere mit Ackerkratzdisteln und Ampfer jedes Jahr stark angestiegen. Wie der Presse zu entnehmen war, führte der Samenflug auch zu Beeinträchtigungen der umliegenden Wohnungen und der Freizeitnutzer des Meßdorfer Feldes. Wir stellen daher folgende Fragen an die Verwaltung der Stadt Bonn: 1) Ist der Verwaltung die vorgenannte Entwicklung bekannt? 2) Gab es in den Jahren 2021, 2022 und 2023 Beschwerden von Bürgerinnen oder Bürgern, bzw. von Eigentümerinnen und Eigentümern landwirtschaftlicher Flächen? Wie wurde auf diese Beschwerden reagiert? 3) Befürchtet die Stadtverwaltung eine dauerhafte Beeinträchtigung eigener sowie benachbarter Flächen, falls die Entwicklung nicht kurzfristig gestoppt wird? 4) Wurden mit dem Pächter bereits Gespräche mit dem Ziel geführt, wie die massive Ausbreitung der Ackerdisteln und Ampferarten auf den stadteigenen und den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen gestoppt werden kann? Begründung Nicht nur in der Landwirtschaft Beschäftigte, auch professionell oder in ihrer Freizeit Gärtnernde wissen, wie schwierig Disteln zu bekämpfen sind – sowohl wegen der tiefen und verzweigten Wurzeln, als auch wegen des weiträumigen Samenflugs. Für den ökologischen Land- und Gartenbau ist die Bekämpfung eine besondere Herausforderung, weil Herbizide nicht eingesetzt werdenSeite 1 von 2 Seite 2 dürfen. Es gibt aber bewährte Verfahren einer erfolgreichen Distel- und Ampfer- Bekämpfung wie z. B. passende Fruchtfolgen, ständige Bodenbedeckung und angepasste Bodenbearbeitung. Eine zum Erfolg führende Strategie sollte so bald wie möglich mit dem Landwirt entwickelt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de