231639 · Antrag
CDU-Antrag: Park & Ride
Kerndaten
- Nummer
- 231639
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 23.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr mit dem Rhein-Sieg-Kreis Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Anhörung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 231639 Antragsteller/in: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn MdL Guido Déus Bert Moll Jürgen Wehlus 01.09.2023 CDU-Antrag: Park & Ride Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 17.10.2023 Anhörung Bezirksvertretung Hardtberg 17.10.2023 Anhörung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 24.10.2023 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 25.10.2023 Anhörung Bezirksvertretung Beuel 25.10.2023 Anhörung Ausschuss für Mobilität und Verkehr 31.10.2023 Empfehlung Rat 09.11.2023 Entscheidung Inhalt des Antrags Zur Attraktivitätssteigerung des Umstiegs auf den ÖPNV entwickelt die Bundesstadt Bonn ein ganzheitliches Konzept. Dieses umfasst konkrete Möglichkeiten und Maßnahmen und zeigt die hierfür erforderlichen zeitlichen sowie finanziellen Erfordernisse auf. 1. Zu einem solchen Konzept sollen Maßnahmen der Taktverdichtung, der Sauberkeit und Sicherheit, der Senkung des Ticketpreises sowie Erleichterungen beim Wechsel des Verkehrsmittels, z.B. mittels Park & Ride Anlagen und Mobilstationen, gehören. 2. Ein Baustein ist das Ziel der Entwicklung von Park & Ride Anlagen jenseits unserer Stadtgrenzen, alternativ bzw. komplementär in allen vier Bonner Stadtbezirken. 3. Die Verwaltung wird beauftragt mit dem Rhein-Sieg-Kreis sowie den umliegenden Kommunen über mögliche Park & Ride-Flächen zu sprechen und im Falle einer Umsetzung eine Kostenbeteiligung der Stadt Bonn in Aussicht zu stellen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt innerstädtisch günstig gelegene Flächen auf ihre Park & Ride-Möglichkeiten, inkl. Errichtung von Parkhäusern, zu prüfen. 5. Hierbei sind u.a. folgende Standorte als – teils zu optimierende – Park & Ride-Anlagen zu prüfen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen: - Bonn: o Buschdorf o DransdorfSeite 1 von 3 Seite 2 - Beuel: o Vilich (Umfeld neue Haltestelle S13/66 mit Erschließung über die B 56) o Ramersdorf (Umfeld U-Bahnhof Ramersdorf) - Bad Godesberg: o Parkplatz Rigalsche Wiese - Hardtberg: o Fläche zwischen Telekom Dome und Edeka (Kombination Park & Ride und Parkraumausweitung für Veranstaltungen) 6. Für eine mögliche Umsetzung wird die Verwaltung beauftragt mit den SWB bzgl. Errichtung und Betrieb von Park & Ride-Anlagen (ggf. Parkhäusern) vertiefte Gespräche zu führen. Hierbei sollen die Aufenthaltsqualität steigernde Nutzungen (z.B. Kiosk, Cafe, Toilettenanlage, etc.) mitgeprüft werden. 7. Hinsichtlich der zu betrachtenden Standorte ist sowohl die aktuelle ÖPNV- Anbindung, wie auch ggf. eine neu zu schaffende ÖPNV-Anbindungen oder Taktverstärkungen zu ermitteln. Begründung Die Erreichung unserer Klimaziele kann nur mit einer Mobilitätswende erreicht werden. In einer Stadt mit täglich rund 140.000 berufsbedingten Ein- und rund 60.000 Auspendlern kann eine solche nur bei einem deutlich geänderten Nutzungsverhalten bei der Wahl des persönlichen Verkehrsmittels gelingen. Hierfür gilt es Anreize zu setzen, die geeignet sind. Ein Wechsel des Verkehrsmittels muss aus Sicht der CDU einfach, bequem und kostengünstig möglich sein. Deshalb setzen wir, anders, als die derzeitige politische Mehrheit in Bonn, nicht auf die Verknappung und Verteuerung von Parkraum und die Wegnahme und Sperrung von Verkehrswegen für den Individualverkehr, sondern auf den Ausbau von Angeboten und Anreizen. Die Schaffung von gut gelegenen und modernen Park & Ride Anlagen, wo das Auto kostengünstig (z.B. bei Nutzung des ÖPNV) und sicher abgestellt werden kann und man Gelegenheit hat auf einen zuverlässigen und taktverdichteten ÖPNV, bzw. Leihfahrräder, Car-Sharing, E-Scouter, etc. umzusteigen, kann ein wesentlicher Anreiz sein. Wenn dann diese neu geschaffenen Orte auch z.B. Toilettenanlagen oder einen Kiosk bieten, ist ein kurzer Aufenthalt kein Hemmnis beim Wechsel des persönlichen Verkehrsmittels. Anlage/n KeineSeite 2 von 3 Seite 3Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de