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231606 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Tempo 30 in der Endenicher Straße

Nummer
231606
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
28.08.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 28.08.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 11.03.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 26.11.2024 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 06.03.2025 Anhörung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 11.03.2025 Entscheidung federführend
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  1. 231606-02 Bürgerantrag: Tempo 30 in der Endenicher Straße

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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
231606
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
26.08.2023
Bürgerantrag: Tempo 30 in der Endenicher Straße
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 17.10.2023 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Ich beantrage hiermit als Sofortmaßnahme die Höchstgeschwindigkeit auf der
Endenicher Straße wegen der erheblichen Fahrbahnschäden und den daraus
folgenden zusätzlichen Lärmemissionen im Bereich zwischen Haydnstraße und
Wittelsbacher Ring in beide Fahrtrichtungen auf 30 km/h zu begrenzen!
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Endenicher Straße: zusätzliche Lärmbelastung durch marode Fahrbahn
Ihr Antrag
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie in Bonn allgemein bekannt und wie durch etliche Untersuchungen und Gutachten nachgewiesen, gehört die
Endenicher Straße zu den meist befahrenen im Stadtgebiet. Nachdem in den 1990er Jahren die Fahrbahn
zwischen Haydnstraße und Wittelsbacher Ring zu Gunsten des KFZ-Verkehrs und zu Ungunsten der Fußgänger
und Anwohner verbreitert wurde, ist die Belastung durch den Verkehr kontinuierlich gestiegen. Die allgemeine
Verkehrssituation, aber auch Baustellenverkehre, Mülllieferungen zur MVA sowie der Ausbau des ÖPNV,
verursachen eine wachsende Zunahme des Schwerlastverkehrs durch LKW, Busse und Gelenkbusse.
Wegen der inzwischen sehr fortgeschrittenen Abnutzung der Fahrbahn ist die Lärmbelastung für die Anwohner
inzwischen enorm gewachsen.
Die unzähligen Schlaglöcher und Bodenwellen, die abgesackten Kanalschachtdeckel und die zerstörten Rinnen
und Rinnsteine verursachen zusätzliche Luft- und Körperschallemissionen, welche als mitunter starke
Erschütterungen in den Gebäuden wahrgenommen werden.
Diese besonderen Lärmbelästigungen treten leider dann am häufigsten auf, wenn die schweren Fahrzeuge freie
Fahrt haben – also nachts und in den sehr frühen Morgenstunden; ebenso werden dann auch die Möglichkeiten
zur überhöhten Geschwindigkeit genutzt.
Die Eigentümer der anliegenden, bis zu 120 Jahre alten Gründerzeithäuser bemühen sich sehr, diese mit viel
Aufwand in Schuss zu halten: Leider kann es recht frustrierend sein, wenn aus vorgenannten Gründen „der Putz
von der Decke rieselt“ oder diverse Risse in Fassaden und Gemäuern entstehen.
Ich beantrage hiermit als Sofortmaßnahme die Höchstgeschwindigkeit auf der Endenicher Straße wegen der
erheblichen Fahrbahnschäden und den daraus folgenden zusätzlichen Lärmemissionen im Bereich zwischen
Haydnstraße und Wittelsbacher Ring in beide Fahrtrichtungen auf 30 km/h zu begrenzen!
Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger wird durch diese Maßnahme ebenfalls gewonnen. Aber auch
Autofahrer, die zweispurig vom Endenicher-Ei kommen, könnten sich dann besser auf die sehr ungewöhnliche
Verkehrsführung ab Haydnstraße - nämlich einer eigentlich einspurigen Fahrbahn, die jedoch zweispurig genutzt
werden soll - einstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Begründung des Antrags
Durch eine sofortige (kontrollierte) Geschwindigkeitsbegrenzung wird der oben beschriebene Straßenlärm um
ca. drei dB(A) vermindert. So kann durch eine einfache, schnelle Maßnahme vorsorglich zur Gesundheit der
anwohnenden Menschen beigetragen werden.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 19:37 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de