← Vorlagen

231537-03 · Mitteilungsvorlage

Maßnahmen gegen Vandalismus an der Kreuzbergschule/Kita und im Kreuzbergpark Lengsdorf

Nummer
231537-03
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
24.07.2025
Letzte Änderung
30.10.2026
  • Lengsdorf Ortsteil· Hardtberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  • Hardtberg Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 02.09.2025 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 76,3 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 231537 Bürgerantrag: Maßnahmen gegen Vandalismus an der Kreuzbergschule/Kita und im Kreuzbergpark Lengsdorf

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.981 Zeichen)
Mitteilungsvorlage
öffentlich
231537-03
Die OberbürgermeisterinDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Maßnahmen gegen Vandalismus an der
Kreuzbergschule/Kita und im Kreuzbergpark
Lengsdorf
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg 02.09.2025 Kenntnisnahme
Mitteilung:
In ihrer Sitzung am 06.05.2025 bat die Bezirksvertretung Hardtberg um Beant-
wortung folgender Fragen im Rahmen einer ergänzenden Mitteilungsvorlage:
1. Wie will das SGB für einen weiteren Schutz des Geländes sorgen, wenn un-
geachtet der geplanten Radarüberwachung weitere Vermüllung und Sach-
beschädigung dort stattfindet?
2. Kommt der Einsatz eines externen Objektsicherungsdienstes für das SGB in
Betracht?
3. Welche Maßnahmen hat das Amt für Kinder, Jugend und Familie zu den
Beschlusspunkten 4. und 6. aus der Sitzung der Bezirksvertretung vom
17.10.2023 konkret ergriffen, um die auffälligen Jugendlichen und jungen
Erwachsenen eng zu begleiten und ihr Fehlverhalten in Abstimmung mit den
Eltern möglichst abzustellen?
Die Verwaltung teilt dazu folgendes mit:
Antwort zu 1. und 2.:
Da sich die Situation vor Ort seit 2023 signifikant verbessert hat, würde die
Verwaltung zunächst die Ergebnisse des Pilotprojektes zur Radarüberwachung
abwarten. Sollte sich dann weiterer Handlungsbedarf ergeben, würde die Situa-
tion in Abstimmungen mit den Beteiligten neu bewertet und über mögliche zu-
sätzliche Maßnahmen, wie z.B. eine Einzäunung des gesamten Geländes, be-
raten.
Antwort zu 3.:
Die Fachberatung Gewaltprävention des erzieherischen Kinder- und Jugend-
schutzes im Amt für Kinder, Jugend und Familie bietet verschiedene Angebote
im Bereich der Gewaltprävention. Dazu zählt vor allem die Beratung pädagogi-
scher Fachkräfte in Kitas, Schulen und Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit
zur Implementierung und Umsetzung gewaltpräventiver Maßnahmen. Außer-
dem zählt die Qualifizierung von Fachpersonal zum Aufgabenbereich der
Fachberatung. Im letzten Jahr fand eine Fortbildungsreihe für pädagogisches
Fachpersonal und Ehrenamtliche, die im Bereich der Kinder- und JugendarbeitSeite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
tätig sind, statt. Die Themenschwerpunkte lagen dabei auf dem Umgang mit
aggressiven Kindern und Jugendlichen, Deeskalation, Prävention sexualisierter
Gewalt, Mobbingprävention und Diversität. Auch in diesem Jahr soll in Koope-
ration mit dem Kinderschutzbund Bonn e.V. eine Fortbildungsreihe organisiert
werden.
Darüber hinaus bietet die Fachberatung Gewaltprävention in diesem Jahr Feri-
enangebote für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Offenen Jugend-
arbeit an. Es werden Anti-Gewalt-Trainings, Diversitäts-Trainings und ein
Workshop zum Thema „Gefühle erkennen und verstehen“ angeboten. An die-
sem Projekt nimmt auch eine Einrichtung aus dem Stadtbezirk Hardtberg teil.
Die Fachberatung Gewaltprävention organisiert außerdem eine regelmäßig
stattfindende, stadtbezirksübergreifende Arbeitsgruppe. Momentan beschäftigt
sich diese mit dem Thema der Erreichbarkeit von Eltern und wie diese in ge-
waltpräventive Maßnahmen eingebunden werden können.
Die Unterstützung und Beratung durch die Fachberatung Gewaltprävention
erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Fachberatung kann keine Anti-Gewalt-
Trainings für einzelne Jugendliche oder Präventionsmaßnahmen in Einrichtun-
gen anordnen.
Im Stadtbezirk Hardtberg wurden durch die Richtlinien zur Förderung von Ge-
waltprävention im Jahr 2024 insgesamt 16 Maßnahmen mit einem Volumen
von 37.089 € (Gesamtvolumen Stadt Bonn: 266.050,10 €) gefördert. Darunter
gab es 11 Anträge von Grundschulen, drei von weiterführenden Schulen sowie
zwei Anträge von einem Jugendzentrum. Die Anträge hatten thematische
Schwerpunkte in den Bereichen Selbstbehauptung, Prävention sexualisierter
Gewalt, Sozialkompetenztraining und Mobbingprävention. Ein Antrag bezog
sich auf eine Fortbildung für Fachkräfte.
Im Jahr 2025 wurden bereits 14 Anträge mit einem Volumen von 37.191,80 €
(Gesamtvolumen Stadt Bonn: 279.762,90 €) gestellt. Darunter waren zwei An-
träge für Fachkräftefortbildungen. Fünf Anträge kamen von Grundschulen,
sechs von weiterführenden Schulen und einer von einem Jugendzentrum. Die
thematischen Schwerpunkte lagen in den Bereichen Selbstbehauptung, Prä-
vention sexualisierter Gewalt, Sozialkompetenz- und Anti-Gewalt-Training.
Das gesamtstädtische Budget für die Förderung von Gewaltprävention lag in
2024 bei 200.000 €. Alle Anträge über diesem Budget konnten durch den Kin-
der- und Jugendförderplan gefördert werden. Im Jahr 2025 wurde das Budget
auf 250.000 € aufgestockt. Die Finanzierung der Anträge über diesem Budget
muss noch geklärt werden.
Neben den durch die Stadt Bonn geförderten Präventionsmaßnahmen führen
die Einrichtungen auch eigene präventive Programme durch. Diese sind der
Fachberatung Gewaltprävention nicht im vollen Umfang bekannt, da es keine
Informationspflicht gibt.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 22:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de