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231483 · Mitteilungsvorlage

Reduzierung des Glyphosat-Eintrages auf dem Schienennetz der Bahn AG im Bonner Stadtgebiet

Nummer
231483
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
21.08.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.12.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 17.10.2023 Kenntnisnahme
  3. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.10.2023 Kenntnisnahme
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.09.2023 Kenntnisnahme
  5. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 25.10.2023 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
231483
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Reduzierung des Glyphosat-Eintrages auf dem
Schienennetz der Bahn AG im Bonner Stadtgebiet
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 05.09.2023 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.09.2023 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Beuel 07.09.2023 Kenntnisnahme
Bezirksvertretung Hardtberg 17.10.2023 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
19.10.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Zusammenfassung bisheriger Verfahrensweise:
In der Vergangenheit hat die Untere Umweltbehörde über den Einsatz von
Glyphosat bei der Vegetationskontrolle auf und an Gleisanlagen der Deutschen
Bahn AG im Bonner Stadtgebiet berichtet.
Bezugnehmend auf die DS. 210922 berichtet die Verwaltung nun regelmäßig
über den Einsatz von Glyphosat im Bonner Stadtgebiet.
In der Stellungnahme 201112-1 ST wird dargestellt, dass die Deutsche Bahn im
Jahr 2020 den Einsatz von Glyphosat um die Hälfte reduziert und aufgrund der
Einwendungen der Unteren Umweltbehörde in der Bonner Südstadt im Jahr
2020 komplett auf die Herbizidanwendung verzichtet wird.
In der Stellungnahme 201528-1 ST teilt die Verwaltung mit, dass sie die
Deutsche Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt aufgefordert hat, auf den
Einsatz von Glyphosat und vergleichbare Herbizide auch in Bad Godesberg zu
verzichten.
In der Mitteilungsvorlage 210922 wurde dargestellt, dass die Deutsche Bahn
AG laut eigener Aussage die Anwendung von Glyphosat bei der
Vegetationskontrolle bis Ende 2022 Einstellen möchte. Des Weiteren sagt die
Untere Umweltbehörde zu, dass sie insbesondere die weiteren Verfahren zur
Erteilung von Ausnahmegenehmigungen zum Einsatz von Herbiziden intensiv
prüfen wird.
Die Verwaltung teilt mit:
In der Vergangenheit hat die Untere Umweltbehörde sich im Zuge der Erteilung
von Ausnahmegenehmigungen nach dem Pflanzenschutzgesetz gegenüberSeite 1 von 2
Seite 2
dem zuständigen Eisenbahn-Bundesamt intensiv für eine Nichtzulassung von
Glyphosat und einen generellen Verzicht von Herbiziden eingesetzt.
Die DB Netz AG hat 2023 beim Eisenbahn-Bundesamt einen erneuten Antrag
auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach Pflanzenschutzgesetz
gestellt. Wie in diesen Verfahren üblich, wurde die Untere Umweltbehörde um
Stellungnahme gebeten.
In den Antragsunterlagen wurde dargestellt, dass im Jahr 2023 durch die
Deutsche Bahn AG auf den Einsatz von Glyphosat bei der Vegetationskontrolle
im Bonner Stadtgebiet (und auch in ganz NRW) verzichtet wird. Zudem wird
beim Einsatz sonstiger Herbizide auf moderne Technik gesetzt. Intelligente,
kameragestützte Systeme bringen nur Herbizide auf, wenn an entsprechender
Stelle Vegetation erkannt wird.
Auch zukünftig wird sich die Untere Umweltbehörde für den Verzicht von
Herbiziden bei der Vegetationskontrolle einsetzen.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de