231468 · Mitteilungsvorlage
Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Bundesstadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 231468
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 20.09.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231468 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Bundesstadt Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Ausgangssituation Die beauftragte Machbarkeitsstudie (MBKST) zur Zusammenlegung der Bonner Kläranlagen ist zum Großteil fertiggestellt. Es war Ziel der MBKST, umfassend zu untersuchen, wie die Kläranlage Salierweg (KAS) dahingehend ertüchtigt und erneuert werden kann, damit es technisch möglich ist, die gesamten Ab- wassermengen aller 4 Bonner Kläranlagen an einem Standort zu reinigen. Zur weitergehenden technischen und wirtschaftlichen Prüfung hinsichtlich der An- zahl an zukünftigen Kläranlagenstandorten und des günstigsten Zeitpunktes der Überleitung wurden mögliche Ausbauvarianten am Standort der Kläranlage Salierweg definiert. In der Studie waren eine umfassende Bestandsaufnahme (Stand 2020) der Abwasserreinigungsanlagen (Reinigungsleistung, Verfahrens-, Bau- und Ma- schinentechnik) und der Abwasserüberleitungen (Bestandsnetze) sowie sämtli- che kostentechnischen Aspekte zu betrachten. Anhand dynamischer Simulatio- nen wurden die möglichen Reinigungsleistungen der einzelnen Varianten mo- dellhaft technisch nachgewiesen. Es wurden mögliche Kapazitätserhöhungen der Kläranlage Salierweg mit konventionellen biologischen Verfahren und mit neueren technischen Membranverfahren gegenübergestellt und bewertet. Bei der Abwasserüberleitung wurden die Bestandsnetze einschließlich der Hy- draulik untersucht und mögliche Überleitungsalternativen des Abwassers von den Kläranlagen Duisdorf (KAD), Beuel (KAB) und Bad Godesberg (KAG) zur Kläranlage Salierweg (KAS) definiert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit über- prüft. Die Ergebnisse der MBKST werden nachfolgend in Kapiteln zusammengefasst. Abwasserreinigung Untersucht wurden die Varianten 1 bis 4 1 1 Standort KAS 2 2 Standorte KAS+KAB oder KAS+KAG 3 3 Standorte KAS+KAG+KAB 4 Bestand 4 Standorte KAS+KAG+KAB+KADSeite 1 von 24 Seite 2 Es wurde jeweils betrachtet, ob diese Varianten mit Membran-Verfahren (MBR) oder mit Biologischen Verfahren möglich sind. Weitere Untervarianten 1a, 1b, 2a, 2b, 2c, 3a, 3b und 4 wurden gebildet und weiter untersucht. Eine Variante 5 bzgl. eines neuen Standortes wurde geprüft, aber aufgrund von dafür nicht verfügbaren Flächen im Stadtgebiet verworfen. Die Umsetzbarkeit des Ausbaus der KAS und der Überleitungen der 3 Kläran- lagen KAD, KAG und KAB kann nur nacheinander erfolgen, u.a. aus techni- schen, personellen und wirtschaftlichen Gründen. Bei den konventionellen Biologischen Verfahren kann eine aufbauende Kapa- zitätserweiterung mit Rücklaufschlamm-Denitrifikation, Erweiterung der Biologi- schen Stufe und Separater Trübwasserbehandlung nacheinander grundsätzlich die erforderliche Kapazität erreichen. Aufgrund der sehr begrenzten Freiflächen auf dem Gelände der KAS ist eine Kapazitätserweiterung mit biologischen Verfahrenstechniken zunächst nur mit den Einwohner-Werten (EW) der Kläranlage Duisdorf (derzeit 36.250 EW) mög- lich. Eine weitere Erweiterung der bestehenden biologischen Reinigung ist nur mit der Steigerung der Trennleistung der Nachklärbecken und somit nur über eine Vergrößerung der Nachklärflächen zu erreichen. Dieser Platz ist derzeit auf der KAS nicht gegeben. Nach dem Wegfall der Klärschlammverbrennungs- anlage (KVA) auf der KAS (vrs. ab 2029, KLAR) könnte die Fläche der Nach- klärung so erweitert werden, dass mit weiteren Verfahrensoptimierungen die Einwohner-Werte der KAB (zukünftig 98.600 EW) zusätzlich mit in der KAS konventionell gereinigt werden könnten. Für die weitere biologische Reinigung, z.B. durch Anschluss der KAG (derzeit 121.000 EW) an die KAS könnte ein Verbund über Rheindüker der Vor- und Nachklärung von KAS und KAB erfol- gen, d.h. Teile der Vor- und Nachklärung erfolgen in der KAB, die gesamte Bio- logische Reinigung in der KAS. Einen Kläranlagen-Verbund über Biologische Verfahren gibt es z.B. bei den Stadtentwässerungsbetrieben in Köln (Rhein) und Hamburg (Elbe). Für das in der Praxis vergleichsweise selten eingesetzte Membranverfahren reicht der Platz auf der KAS aus. Es müssten allerdings bereits zu Beginn grundlegende technische Anlagen für den Endausbau (1 Standort) errichtet werden, die dann modulweise erweitert werden könnten. Die bisher größte MBR-Anlage in Deutschland ist beim Erftverband (Kaarst-Nordkanal) mit 80.000 EW in Betrieb. Die größte Anlage in Europa befindet sich aktuell in Schweden (Stockholm) mit 900.000 EW. Vorstellbar wären für den Ausbau der KAS auch eine Kombination von Biologi- schen Verfahren im Bestand und kapazitätsergänzenden Membranverfahren für die Überleitungen. Diese Variante könnte noch im Nachgang zur Studie un- tersucht werden. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile, wobei die Membrananlagen mehr Wartungs-, Energie- und Chemikalienaufwand bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf und besserer Reinigungsleistung bei den sog. Spurenstoffen benötigen. Abwasserüberleitung Grundsätzlich sind von allen Kläranlagenstandorten Freigefällekanal- oder Druckrohrüberleitungen über Hebeanlagen machbar. Schmutzwasserrückhal- tebecken an den KA-Standorten zur Drosselung der Abwassermengen sind möglich, stellen aber wegen ihres außerordentlich großen SpeichervolumensSeite 2 von 24 Seite 3 relativ kostenintensive Ingenieurbauwerke dar. Bei der KAD ist die Anbindung an das bestehende Kanalnetz ohne größere kostenintensive Beseitigungen von Engstellen technisch und wirtschaftlich vor- teilhaft und hier die günstigste Alternative. Die Überleitung der KAB ist machbar und lässt sich auf Grund des hydrauli- schen Gefälles mit einer Rhein-Dükerleitung mit freiem Auslauf in das Zulauf- pumpwerk Süd auf der KAS verwirklichen. Die Überleitung von der KAG ins Kanalnetz „Hauptsammler Süd“ bedingt eine hydraulische Sanierung des Hauptsammlers vor der KAS. Eine unabhängige Freigefälle-Überleitung von der KAG zur KAS erfordert den Bau eines 6,5 km langen Transportkanals in DN 1.200 und einer zusätzlichen Hebeanlage. Bei- des sind sehr kostenintensive Baumaßnahmen. Es ergeben sich die folgenden empfohlenen Überleitungsalternativen. KAD ca. 7 km, neue Freispiegelleitung von der KAD, ca. 300 m, DN 800 und, bestehendes Kanalnetz KAB ca. 1.200 m, Rhein-Dükerleitung, ca. 450 m, 2-lagig DN400/600, Freige- fällekanal DN1000, kürzeste Trasse, ca. 750 m KAG ca. 6,5 km, neues PW auf KAG und neue Doppel-DL (Druckleitung) Kosten und Zeitpunkte Anhand einer Projektkostenbarwertermittlung je Variante konnte aufgezeigt werden, dass eine Reduzierung der Standorte immer günstiger ist als die Fort- führung von allen 4 Kläranlagenstandorten. In der Kostendarstellung sind die bisher im Rahmen dieser Studie ermittelten Kosten dargestellt. Diese sind ins- gesamt nicht abschließend. Im Rahmen dieser Studie konnten weitere Unter- suchungsbedarfe ermittelt werden, die in nachgehenden ergänzenden Studi- en/Planungen weitergeführt werden müssen, um die Planungs- und Kostensi- cherheit zu verbessern, z.B. zur Ertüchtigung bzw. Erweiterung von ermittelten hydraulischen und verfahrenstechnischen Engstellen auf der KAS. Anhand der Kostendarstellung von Rest-Buchwerten und Re-Investitionen er- gibt sich für jede Kläranlage ein bestmögliches Umschlussjahr mit geringsten Sonderabschreibungen. Dabei ist beim empfohlenen Umschlussjahr ein Vorlauf für Planungen und Bauausführungen von 1-3 bzw. 3-5 Jahren einzukalkulieren. Es ist folglich ein dynamischer Prozess, der nicht auf das Jahr genau kalkulier- bar ist und bei dem minimale Restbuchwerte den eingesparten Betriebskosten gegenüberstehen. Als günstige Zeitpunkte des jeweiligen Umschlusses ergeben sich für die KAD und die KAB das Jahr 2032 sowie für die KAG da Jahr 2043. Damit könnten im günstigsten Fall alle 3 externen Kläranlagen bis 2043 am Standort KAS kon- zentriert werden. Sollten die Überleitungen der KAD und KAB mittelfristig in einem Zeithorizont von 10 Jahren erfolgen, könnten die finanziellen Mittel von Re-Investitionen und Neu-Investitionen in der KAD und KAB entsprechend in die Planungen einfließen. Die in der MBKST angenommenen Umschlussjahre müssen noch aufeinander und mit allen Ressourcen (Personal, Finanzen) fein- abgestimmt werden, sie sind als Ergebnis der Studie zu sehen und noch nicht als Ausführungszeitschiene. Bewertungsmatrix (vorläufiger Stand Juli 2023). In der Bewertungsmatrix werden die aufgestellten Varianten anhand der Kos- ten, weiterer Kriterien und mit einer Gewichtung bewertet. Dabei sind die Kos- ten-Kriterien absolut (niedrigerer/höherer Betrag) und die weiteren KriterienSeite 3 von 24 Seite 4 relativ (besser/schlechter) mit Zahlen (1, 2, 3, 4) besetzt worden. Bei der Sum- mierung der Zahlen über alle Kriterien ergibt sich eine Rangfolge als Entschei- dungshilfe für die beste(n) Variante(n) zur Umsetzung. Die Reihenfolge die sich ergibt, ist eine derzeitige Einschätzung anhand der bisherigen Ergebnisse der MBKST und ist nicht abschließend. Die Bewertungsmatrix und eine Kurz-Präsentation sind als Anlage beigefügt. Anlage/n 1 Anlage Präsentation-Machbarkeitsstudie (öffentlich) 2 Anlage Bewertungsmatrix (öffentlich)Seite 4 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn Dr. Born - Dr. Ermel GmbH Bjarne Kaupp, Sebastian Kempke, Dirk Krieger, Philipp Pyro, Peter Schmitz, Sven Theus, Tobias Rocktäschel Juni 2023 Strategien und Empfehlungen zur Reduzierung der 4 Kläranlagenstandorte in Bonn und deren Einflüsse auf den Kläranlagenstandort SalierwegSeite 5 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 2/19 Einleitung Varianten Abwasserbehandlung (1-4) und Ableitung (I-III) Technische Machbarkeit Kosten Zeit Bewertung Zusammenfassung Inhalt der PräsentationSeite 6 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 3/19 Einleitung Ziele und Vorgehensweis Ziele Variantenbetrachtung zur Reduzierung der Kläranlagenstandorte Trassenfindung für die Abwasserüberleitung Aufzeigen technischer Lösungen, Engstellen und erforderliche Maßnahmen Ermittlung der Kosten und Definition der wirtschaftlichsten Lösungen Mögliche Zeitschiene und Reihenfolge Bewertungsmatrix mit Empfehlung Weitergehende Untersuchungen Vorgehensweise Grundlagenermittlung Randbedingungen, Plausibilität, Relevanz Bestandsermittlung Kläranlagen, Variantenuntersuchung 1 bis 4 Standorte Kapazitäten und Reinigungsleistung, Technischer Zustand, Anlagenrestbuchwerte, erforderliche Restlaufzeiten, Verfahrenstechniken zur Standortreduzierung Bestandsuntersuchung Abwasserableitung, Alternativen I, II, III Überstaunachweise, Engstellen, Nutzung Bestandsnetz, Freigefälle, Druckleitung mit Pumpwerk Variantenvergleich mit Gesamtanalyse und Empfehlung Gegenüberstellung PKBW Variante 1 bis 4 mit Kosten, Terminen, Bewertungsmatrix) Weitergehende Untersuchungen und MaßnahmenSeite 7 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 4/19 Festgelegte Varianten Variante 1 • 1 Standort • Kläranlage Salierweg • Das gesamte Abwasser der Kläranlagen Godesberg, Beuel, und Duisdorf wird zur Kläranlage Salierweg geleitet und dort behandelt Variante 2 • 2 Standorte • Kläranlage Salierweg und Kläranlage Beuel • Die Abwässer der Kläranlagen Godesberg und Duisdorf werden zur Kläranlage Salierweg geleitet. • Die Kläranlage Beuel wird weiter, wie bisher, betrieben. Variante 3 • 3 Standorte • Kläranlage Salierweg, Kläranlage Beuel und Kläranlage Godesberg • Das Abwasser der Kläranlage Duisdorf wird zur Kläranlage Salierweg geleitet. • Die Kläranlagen Godesberg und Beuel werden weiter, wie bisher, betrieben. Variante 4 • 4 Standorte • Kläranlage Salierweg, Kläranlage Beuel, Kläranlage Godesberg und Kläranlage Duisdorf • Alle 4 Kläranlagen werden weiter, wie bisher, betrieben. Für die Reduzierung / Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn wurden die Varianten 1 bis 4 festgelegt und betrachtet.Seite 8 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 5/19 Bestandsuntersuchung Kläranlage Salierweg • Zukünftige Wassermengen & Belastungen • Anlagenteile Mechanik/Vorklärung, Biologie, Nachklärung, • Potenzelle Engstellen • Dynamische Simulationsnachweise mit verschiedenen Modellen je nach Variante Auswahl der passenden Reinigungsverfahren • Erweiterung Konventionell durch Einbeziehung RS-Denitrifikation • Erweiterung Konventionell durch Bau der 3. Stufe Biologie • Erweiterung Konventionell mit Prozesswasserbehandlung • Umbau der Kläranlage zu einer Membrananlage Anordnung auf der Kläranlage • Platzbedarf, Platzverfügbarkeit • Integrationsmöglichkeit Ermittlung Investitions- und Betriebskosten • Mit optimalen Überleitungszeitpunkt Abwasserreinigung ArbeitspaketeSeite 9 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 6/19 Abwasserreinigung Ausbauoptionen u.a. auf Basis der Dynamischen Simulation Varianten Bezeichnung mit Verfahrenstechnik Überleitung zum Salierweg Standorte, die bestehen bleiben Erforderliche Kapazitäten KAS (Zulauf) 1a Umbau zur Membrananlage KA Duisdorf KA Beuel KA Godesberg KA Salierweg 544.250 E 17.182 m³/h 1b Optimierung der Rücklaufschlamm-Denitrifikation, Erweiterung Biologe mit Nachklärung Neubau Prozesswasserbehandlung KA Duisdorf KA Beuel KA Godesberg KA Salierweg 544.250 E 17.182 m³/h 2a Umbau zur Membrananlage KA Duisdorf KA Godesberg KA Salierweg KA Beuel 464.250 E 15.270 m³/h 2b Optimierung der Rücklaufschlamm-Denitrifikation Erweiterung Biologe mit Nachklärung KA Duisdorf KA Godesberg KA Salierweg KA Beuel 464.250 E 15.270 m³/h 2c Optimierung der Rücklaufschlamm-Deni, Erweiterung Biologe mit Nachklärung KA Duisdorf KA Beuel KA Salierweg KA Godesberg 423.250 E 14.303 m³/h 3a Umbau zur Membrananlage KA Duisdorf KA Salierweg KA Beuel KA Godesberg 343.250 E 12.391 m³/h 3b Optimierung der Rücklaufschlamm-Denitrifikation KA Duisdorf KA Salierweg KA Beuel KA Godesberg 343.250 E 12.391 m³/h 4 Istzustand, Bestand keine KA Salierweg KA Beuel KA Godesberg KA Duisdorf 307.000 E 11.365 m³/h 1 1 2 2 2 3 3 4Seite 10 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 7/19 Durch die beengten Platzverhältnisse scheint eine Zusammenlegung aller 4 Kläranlagen am Standort Salierweg aktuell nur mit einer Umstellung der Verfahrenstechnik auf Membranbiologie möglich, da hier durch den Wegfall der Nachklärbecken Platz frei wird Mit der klassischen vorhandenen Biologie scheint eine Reduzierung auf 2 Kläranlagenstandorte nur realisierbar unter Nutzung der frei werdenden Fläche der Klärschlammverbrennung Es sind im Nachgang zur Machbarkeitsstudie zur Planungs- u. Kostensicherheit noch offene Punkte zu betrachten z.B. hydraulische Engstellen (z.B. Mechanik, Nachklärung), Verfahrenstechniken (z.B. Flotation), Redundanzen Unter größtmöglicher Nutzung des Bestandes ergeben sich Gesamtinvestitionskosten für die Abwasserreinigung zwischen 50 und 165 Mio. € netto Abwasserreinigung Zusammenfassung Variante 1a bis 1b Netto Variante 2a bis 2c Netto Variante 3a bis 3b Netto 163 Mio. € bis 127 Mio. € 134 Mio. € bis 132 Mio. € 102 Mio. € bis 34 Mio. €Seite 11 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 8/19 Abwasserüberleitung Einzugsgebiete KAS KAD KAG KAB Nach Königswinter Von Wachtberg Von Alfter Von Alfter Von/nach St.Aug. Bad Godesberg BeuelBonn HardtbergSeite 12 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 9/19 Bestandsaufnahme und Zulaufsituation KAS Ermittlung von möglichen Alternativen zur Abwasserüberleitung von den einzelnen Kläranlagen in das Bestandsnetz • Über eine Anbindung an das vorhandenen Kanalnetz der KA Salierweg • Mittels Pumpwerk und einer neuen Druckleitung zur KA Salierweg • Mittels einer Hebeanlage und einem neuen Freigefällekanal zur KA Salierweg Prüfung der Einzugsgebiete • Hydraulische Verhältnisse • RW-Mengen, Überstaunachweise • Engstellen (Maximal ableitbare Abwassermengen) • Maßnahmen (Haupt- und Nebensammlern, Sonderbauwerke) Kostenermittlung verschiedener Alternativen Zusammenfassung Abwasserüberleitung ArbeitspaketeSeite 13 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 10/19 Abwasserüberleitung Alternativen und Investitionskosten Überleitung (von-nach) Über Anbindung ans Bestandsnetz KAS Über Hebeanlage + Freigefällekanal Über Druckleitung + Pumpwerk KA Duisdorf zur KA Salierweg 0,3 km in DN 800 zum Bestandsnetz, Umbau RÜ zu SKU 2,1 Mio € 7 km in DN 800 34,8 Mio € Pumpwerk auf KA Duisdorf + 7 km Doppel-Druckleitung in DN 400 16,4 Mio € KA Godesberg zur KA Salierweg Pumpwerk auf KAG 3,5 km Doppel-DL 3 km Netz Hauptsammlersanierung Ei-Profil 1000/1750 auf 1333/2000 42,3 Mio € 6,5 km in DN 1200 42,7 Mio € Pumpwerk auf KA Godesberg + 6,5 km Doppel- Druckleitung in DN 600 19,1 Mio € KA Beuel zur KA Salierweg Düker als DL 450 m Rhein 2-lagig, DN 450/600 Freigefälle DN 1000 entlang der SDL-Trasse Alt.1.1 1.350m 11,0 Mio € Freigefälle DN1000 Kürzeste Trasse 1200m 9,2 Mio € PW KAB DL 2xDN600 1200m 10,0 Mio € KA Beuel (kurz) zur KA Salierweg Kürzeste Trasse Alt.1.3. 750m 8,6 Mio € KA Beuel (begehbarer Düker) zur KA Salierweg Begehbarer Düker 650m Mantelrohr DN 2600 Trasse 1000m 25,0 Mio €Seite 14 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 11/19 Für alle Varianten ist die Überleitung mittels Freigefällekanal- oder Druckrohrleitungen realisierbar Für die Nutzung des Kanalnetzes ist die Anpassung aufgrund geänderter Wassermengen und Zukunftsprognosen erforderlich, da Überlastungsbereiche erkennbar sind. Die Kosten je nach Alternative (Kanalnetz, Freigefälle, Druckleitung) sind abhängig von den örtlichen Gegebenheiten Unter größtmöglicher Nutzung des Bestandes ergeben sich Investitionskosten für die Abwasserüberleitung zur KAS Abwasserüberleitung Zusammenfassung KAD nach KAS Netto KAG nach KAS Netto KAB nach KAS Netto Gesamt Netto Kanalnetz PW + DL Freigefälle + Düker - 2,1 Mio. € 19,1 Mio. € 8,6 Mio. € 29,8 Mio. €Seite 15 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 12/19 Reinvestitionen (Investition nach Abschreibungsende) Zukünftige Investitionen (Investitionen für z. Zt. bekannte neue Anlagen, z.B. Erneuerung. Filtration KAD, Optimierung KAB auf 98.600 E) Buchwert (ohne Reinvestition), Wert des Anlagevermögens zum Zeitpunkt X Buchwerte (mit Reinvestition) zum Zeitpunkt X Projektkostenbarwert (PKBW) über Betrachtungszeitraum 50 J Jahreskosten Günstigste Überleitungszeitpunkte für jede Kläranlage im Zusammenhang Kosten ArbeitspaketeSeite 16 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 13/19 Kosten Abwasserreinigung Abschätzung der tatsächlichen Betriebskosten aufgrund vorhandener Betriebsdaten Betrieb und Wartung, Personalkosten Energie und Betriebsmittel Instandhaltung Abschätzung der Investitionskosten Ohne Planungskosten Ohne Baunebenkosten KA EW Mio €/a KAS 285.000 12,2 KAG 121.000 1,7 KAB 80.000 1,9 KAD 36.500 1,2 Gesamt 522.500 17,0Seite 17 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 14/19 Vorgehen zur Kostenvergleichsrechnung für Projektkostenbarwert • Zeithorizont 2070 • Nutzungsdauer: Bautechnik 30a Maschinentechnik 15a E-Technik 10a • Reinvestitionen bis 2070 (Ausbau KAS, Restlaufzeit) • Realzinssatz 3,0%/a • Reale jährliche Preissteigerungsraten für Energiekosten 3,5%/a Übrige laufende Kosten 3,5%/a Kosten Projektkostenbarwert Projektkostenbarwert für AbwasserreinigungSeite 18 von 24 3,6 Mio. € ~2 Mio. € Buchhalterisch ist der beste Zeitpunkt für den Umschluss 2043. Da die Betriebskosten von ca. 1,2 Mio €/a der KAD wegfallen würden, könnte auch ein Umschluss schon früher vorteilhaft sein. Zeit Terminplanung – Beispiel KADSeite 19 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 16/19 Berücksichtigung der Restlaufzeiten der Kläranlagen Planung und Bau für Kanalnetz und Umbau Kläranlagen Zeit Terminplanung – Beispiel Variante 1 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 2036 2037 2038 2039 2040 2041 2042 2043 2044 2045 KAS: Restlaufzeit KAS: Umbau KA KAG: Restlaufzeit KAG: Maßnahmen Kanal KAB: Restlaufzeit KAB: Maßnahmen Kanal KAD: Restlaufzeit KAD: Maßnahmen KanalSeite 20 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 17/19 Bewertung Übersicht Kriterien & Reihenfolge der Varianten RF - Rangfolge Punkt: TN - Teilnote 1 Sehr gut 2 gut 3 schlecht 4 sehr schlecht Wichtung RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN Kosten - - - - - - - - - - - - - - - - 2,75 0,69 1 0,25 3 0,75 2 0,50 2 0,50 3 0,75 2,5 0,63 4 1,00 4 0,80 3,5 0,70 3,5 0,70 3 0,60 3 0,60 3 0,60 2 0,40 1 0,20 2 0,20 1 0,10 2,5 0,25 1,5 0,15 1,5 0,15 3,5 0,35 2 0,20 4 0,40 Bauzeit 2% 3,5 0,07 4 0,08 3 0,06 2,5 0,05 2,5 0,05 1,5 0,03 1 0,02 0,5 0,01 Flächengewinn 5% 1 0,05 1 0,05 2 0,10 2 0,10 2 0,10 3 0,15 3 0,15 4 0,20 Reinigungsleistung 10% 1 0,10 2 0,20 1 0,10 2 0,20 2 0,20 1,5 0,15 2 0,20 2 0,20 Personalbedarf Abwasserbehandlung 1% 1 0,01 1 0,01 2 0,02 2 0,02 2 0,02 3 0,03 3 0,03 4 0,04 Personalbedarf Abwasserüberleitung 1% 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 Genehmigunsfähigkeit Abwasserbehandlung 2% 3 0,06 3 0,06 2,5 0,05 2,5 0,05 2,5 0,05 2 0,04 1,5 0,03 1 0,02 Genehmigunsfähigkeit Abwasserableitung 2% 3 0,06 3 0,06 3 0,06 3 0,06 2 0,04 2 0,04 2 0,04 1 0,02 öffentliche Akzeptanz der Variante 2% 3 0,05 3 0,06 2 0,04 2 0,04 2 0,04 2 0,04 2 0,04 1 0,02 Reduktion Energiebedarf 10% 3 0,30 1 0,10 2,5 0,25 2 0,20 2 0,20 3,5 0,35 3 0,30 4 0,40 Auswirkungen Umwelt 10% 2 0,20 2,5 0,25 2,5 0,25 3 0,30 3 0,30 3 0,30 4 0,40 4 0,40 Gesamtbewertung Gesamtsumme 100% 2,61 1,94 2,65 2,29 2,27 2,85 2,46 2,93 Reihenfolge 5 1 6 3 2 7 4 7 975 Mio € 1.329 Mio € Variante 1a 1 Standort KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 1b 1 Standort KAS mit Optimierungung der RS-DENI + Ausbau 3.te BA + Prozesswasser- behandlung Variante 2a 2 Standorte KAB und KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 2b 2 Standorte KAB und KAS mit Optimierung der RS-DENI + Ausbau 3.te BA Variante 2c 2 Standorte KAG und KAS mit Optimierung der RS- DENI + Ausbau 3.te BA Variante 3a 3 Standorte KAG, KAB und KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 3b 3 Standorte KAG, KAB und KAS mit Optimierungung der RS-DENI Variante 4 alle 4 Standorte bleiben Bewertungsmatrix Erstinvestitionskosten (Netto in Mio. Euro) 20% Projekkostenbarwert (Netto in Mio. Euro über 50 Jahre) 25% 163 Mio € 127 Mio € 134 Mio € 132 Mio € 132 Mio € 102 Mio € 34 Mio € - 1.020 Mio € 760 Mio € 1.060 Mio € 870 Mio € 850 Mio € 1.075 Mio € Laufende Kosten (Netto in Mio. Euro pro Jahr) 10% 13 Mio € 10 Mio € 14 Mio € 12 Mio € 12 Mio € 17 Mio € 16 Mio € 20 Mio €Seite 21 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 18/19 Zusammenfassung Kosten & Zeit Kosten Projektkostenbarwert Abwasserreinigung und Abwasserüberleitung Zeit Minimale und mögliche Restbuchwerte für Umschlusszeitpunkte Kläranlage Minimaler Restbuchwert Im Jahr Möglicher Restbuchwert für Umschluss im Jahr KAS 2043 2032 KAD 2043 2032 KAB 2032 2032 KAG 2042 (2024) 2042 Aus personellen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten ist eine Umsetzung der Maßnahmen ggf. nur nacheinander möglich.Seite 22 von 24 Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung der Kläranlagen der Stadt Bonn | Präsentation der Ergebnisse | 2023 19/19 Nach Bewertungsmatrix wäre die Variante 1b (Zusammenlegung aller Kläranlagen am Standort Salierweg) die Vorzugslösung. Aufgrund des erforderlichen Flächenbedarfes scheint diese Variante jedoch nicht umsetzbar. Dies sollte jedoch noch weiter untersucht werden. Es konnte festgestellt werden, je weniger Anlagenstandorte um so besser im Ranking der Bewertungsmatrix. Eine klassische Biologie scheint grundsätzlich sinnvoller als eine Membranbiologie. Sollte durch Wegfall der KVA so viel Fläche aus der KAS generiert werden, dass 2 Kläranlagen technisch mittels klassischer Biologie zu integrieren wären, sollten die Varianten 2b und 2c als weitere Vorzugsvarianten intensiver untersucht werden. Sollte keine Lösung zum Platzmangel gefunden werden, wäre die Variante 3b (KAD in KAS) die verbleibende umsetzbare Vorzugsvariante. Es ergeben sich Kostenansätze für Erstinvestitionen (KA Salierweg und Kanalnetz) in Höhe von 142,7 Mio. € für Variante 2b und 2c und 36,1 Mio. € für Variante 3b. Zusammenfassung Vorzugslösung Vorzugsvariante Abwasserreinigung Netto Abwasserüberleitung Netto Gesamt Netto 2b und 2c 132 Mio. € 10,7 Mio. € 142,7 Mio. € 3b 34 Mio. € 2,1 Mio. € 36,1 Mio. €Seite 23 von 24 Wichtung RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN RF TN Kosten - - - - - - - - - - - - - - - - 2,75 0,69 1 0,25 3 0,75 2 0,50 2 0,50 3 0,75 2,5 0,63 4 1,00 4 0,80 3,5 0,70 3,5 0,70 3 0,60 3 0,60 3 0,60 2 0,40 1 0,20 2 0,20 1 0,10 2,5 0,25 1,5 0,15 1,5 0,15 3,5 0,35 2 0,20 4 0,40 Bauzeit 2% 3,5 0,07 4 0,08 3 0,06 2,5 0,05 2,5 0,05 1,5 0,03 1 0,02 0,5 0,01 Flächengewinn 5% 1 0,05 1 0,05 2 0,10 2 0,10 2 0,10 3 0,15 3 0,15 4 0,20 Reinigungsleistung 10% 1 0,10 2 0,20 1 0,10 2 0,20 2 0,20 1,5 0,15 2 0,20 2 0,20 PersonalbedarfAbwasserbehandlung 1% 1 0,01 1 0,01 2 0,02 2 0,02 2 0,02 3 0,03 3 0,03 4 0,04 PersonalbedarfAbwasserüberleitung 1% 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 2 0,02 GenehmigunsfähigkeitAbwasserbehandlung 2% 3 0,06 3 0,06 2,5 0,05 2,5 0,05 2,5 0,05 2 0,04 1,5 0,03 1 0,02 GenehmigunsfähigkeitAbwasserableitung 2% 3 0,06 3 0,06 3 0,06 3 0,06 2 0,04 2 0,04 2 0,04 1 0,02 öffentliche Akzeptanz der Variante 2% 3 0,05 3 0,06 2 0,04 2 0,04 2 0,04 2 0,04 2 0,04 1 0,02 Reduktion Energiebedarf 10% 3 0,30 1 0,10 2,5 0,25 2 0,20 2 0,20 3,5 0,35 3 0,30 4 0,40 Auswirkungen Umwelt 10% 2 0,20 2,5 0,25 2,5 0,25 3 0,30 3 0,30 3 0,30 4 0,40 4 0,40 Gesamtbewertung Gesamtsumme 100% 2,61 1,94 2,65 2,29 2,27 2,85 2,46 2,93 Reihenfolge 5 1 6 3 2 7 4 7 RF - Rangfolge Punkt: TN - Teilnote 1 Sehr gut 2 gut 3 schlecht 4 sehr schlecht 975 Mio € 1.329 Mio € Variante 1a 1 Standort KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 1b 1 Standort KAS mit Optimierungung der RS-DENI + Ausbau 3.te BA + Prozesswasser- behandlung Variante 2a 2 Standorte KAB und KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 2b 2 Standorte KAB und KAS mit Optimierung der RS-DENI + Ausbau 3.te BA Variante 2c 2 Standorte KAG und KAS mit Optimierung der RS-DENI + Ausbau 3.te BA Variante 3a 3 Standorte KAG, KAB und KAS mit Umbau zur MBR-Anlage Variante 3b 3 Standorte KAG, KAB und KAS mit Optimierungung der RS-DENI Variante 4 alle 4 Standorte bleiben Bewertungsmatrix Erstinvestitionskosten (Netto in Mio. Euro) 20% Projekkostenbarwert (Netto in Mio. Euro über 50 Jahre) 25% 163 Mio € 127 Mio € 134 Mio € 132 Mio € 132 Mio € 102 Mio € 34 Mio € - 1.020 Mio € 760 Mio € 1.060 Mio € 870 Mio € 850 Mio € 1.075 Mio € Laufende Kosten (Netto in Mio. Euro pro Jahr) 10% 13 Mio € 10 Mio € 14 Mio € 12 Mio € 12 Mio € 17 Mio € 16 Mio € 20 Mio €Seite 24 von 24
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de