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231249-08 · Beschlussvorlage

Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)

Nummer
231249-08
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
25.02.2025
Letzte Änderung
02.11.2026
  • Theaterpassage Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Am Fronhof Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Theaterplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Michaelplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Koblenzer Straße Straße· Rüngsdorf, Bad Godesberg
  • Brunnenallee Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Am Kurpark Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Am Michaelshof Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Berliner Platz Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 02.04.2025 Empfehlung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.04.2025 Entscheidung federführend
  3. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 06.05.2025 Empfehlung
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  1. 231249 Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)

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Beschlussvorlage
öffentlich
231249-08
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und
Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 06.03.2025 Empfehlung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 12.03.2025 Entscheidung
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 02.04.2025 Empfehlung
Begründung der Eilbedürftigkeit:
Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant. Damit entsprechend der
stufenweisen Beauftragung in die weitere Planungsphase eingetreten werden
kann, ist ein Beschluss der Entwurfsplanung zwingend erforderlich. Nach
Beschlussfassung der Entwurfsplanung am 12.03.2025 wird das Ingenieurbüro
mit der Erstellung der Ausbauplanung beauftragt, die dann der BV Bad
Godesberg in der zweiten Jahreshälfte 2025 zum Beschluss vorgelegt wird. Bei
Abweichung von dieser Abfolge der Beschlussfassung würde sich der Zeitplan
samt Baubeginn nach hinten verschieben.
Beschlussvorschlag
1. Der vorgelegten Entwurfsplanung zum Ausbau der Fußgängerzone zwi-
schen Am Fronhof und Theaterplatz im Stadtbezirkszentrum Bad Go-
desberg wird zugestimmt.
2. Die Verwaltung wird beauftragt weitere Planungsschritte einzuleiten.
Begründung
Nach dem Beschluss des Vorentwurfes mit Maßgaben am 06.09.2023 (DS-
Nr.231249) wurde auf dieser Grundlage die Planung zu einem fertigen Entwurf
präzisiert. Der Stand der Prüfaufträge ist den Stellungnahmen DS-231249-03
ST und DS-231249-05 ST zu entnehmen. Die positiv beschiedenen
Prüfaufträge sind in dem Entwurf berücksichtigt und wiederzufinden. Im Zuge
der Entwurfsplanung wurden zu den gestalterischen Plänen auch technische
Fachplanungen für die Funktionstüchtigkeit der Anlagen benötigt.
Daher wurde nach Beschluss das Fachplanungsbüro SWECO mit der Planung
von Ingenieurbauwerken und Technischer Ausstattung beauftragt.Seite 1 von 90
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Die Ergebnisse und Nachweise der technischen Planung wurden dann in die
Gestaltung überführt und liegen nun in Form der Entwurfsplanung vor.
Entwurfsplanung
Planungsgebiet:
Der Realisierungsbereich umfasst ca. 14.870m²:
1.Bauabschnitt Am Fronhof ca. 6.520m²
2.Bauabschnitt Theaterplatz ca. 8.350m²
Die endgültige Reihenfolge der Bauabschnitte wird in der weiteren Planung in
einem Bauablaufplan sinnvoll ermittelt und dargestellt.
Denkmalschutz:
Im Planungsgebiet befinden sich Bau- (Schauspielhaus, Kirche) und
Bodendenkmale. Eine Archäologische Baubegleitung wird daher für die
Bauausführung hinzugezogen. Für den verbesserten barrierefreien Zugang
zum Schauspielhaus wird im Zuge der Genehmigungsplanung ein Antrag auf
denkmalrechtliche Erlaubnis zur Veränderung der Treppenanlage gestellt.
Sondernutzungen:
In der Fußgängerzone finden ganzjährig diverse Märkte (Nikolausmarkt),
Veranstaltungen (Karneval) und Festivitäten
(Stadtfest, Weinfest) statt. Weiterhin bestehen für die Außengastronomie
genehmigte Sondernutzungsflächen, die im
Zuge der Umgestaltung keine Flächenreduzierung der aktuellen Nutzung
aufweisen sollen. Die Wochenmärkte und
Sonderveranstaltungen werden unter Vorbehalt einer hohen Flexibilität bei der
Planung berücksichtigt. Bodenhülsen
für Sonnenschirme, die bereits im Bestand existieren, sind berücksichtigt(siehe
Anlage Lageplan Nutzungen.. Index A).
Die Sondernutzungen (18 Tische) im Innenbereich der Pavillonbauten am
Michaelplatz werden zugunsten einer Freiraumgestaltung aufgegeben und dem
Bereich teilweise künftig vorgelagert.
Erschließung:
Die Fußgängerzone bleibt für den MIV weiterhin gesperrt. Rettungs-, Liefer-
und Unterhaltungsfahrzeuge können weiterhin nachweislich den
Realisierungsbereich befahren (s. Anlagen
Schleppkurvennachweis/Feuerwehrzufahrten).
Klimaanpassungsstrategie:Seite 2 von 90
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Im gegenständlichen Projektgebiet liegen überwiegend humanbioklimatisch
ungünstige bis sehr ungünstige
Bedingungen mit einem relevanten bis hohen thermischen Belastungsniveau
vor (siehe Klimacheck GREENPASS vom
10.03.2023). Das zuvor beschriebene Planungskonzept war insofern in eine
Klimaanpassungsstrategie mit Maßnahmen zur Verbesserung des thermischen
Komforts einzubetten, die wie folgt beschrieben werden:
WASSER sammeln
Optimierung von Wege- und Raumprofilen zur Etablierung von Stauraum in
Kombination mit technischen
und konstruktiven Lösungen (Baumrigolen Theaterplatz, Theaterpassage,
Regengarten Fronhof).
Regenwassersammlung an der Oberfläche,
Niederschlagswasservorbehandlung in z.B. DiBt-zugelassenen
Filterrinnen und Schächten und/oder Weiterleitung in unterirdische
Sedimentationsanlagen und
anschließende Ableitung in Rigolen.
WASSER versickern
Einsatz von wasserdurchlässigen Flächenbefestigungen in ungebundener
Bauweise mit unterschiedlichen
Korngrößenverteilungen des gesamten Schichtaufbaus, als Beitrag zu einem
günstigen Verdunstungseffekt
mit positiven Auswirkungen für den Wasserkreislauf, die Bodenfunktionen und
das Stadtklima.
WASSER speichern
Kombination von Bäumen mit Versickerungsanlagen in Form sog. Baum-
Rigolen als konstruktive Anlage (Theaterplatz). Das oberflächlich anfallende
Niederschlagswasser kann über Sinkkästen und zwischengeschalteter
Vorbehandlung in das Baumsubstrat eingeleitet werden und/oder sickert durch
den Wurzelraum des Bodens und kann dabei teilweise bereits von den Bäumen
aufgenommen werden. Auf Grund der Mächtigkeit des Wurzelraums (ca.1.50m)
ist die Sickerstrecke somit deutlich länger als bei einer Mulde, hat jedoch
keinen vergleichbar hohen organischen Bodenanteil wie letztere. Aufgrund des
schwach durchlässig anstehenden Bodens wird das Wasser in der Baumrigole
gespeichert und nur langsam versickert.
WASSER verdunsten
Anlegen von »Regengärten" (Theaterpassage, Fronhof) als urbane Pocket-
Oasen durch Aufbringen von aktiv genutztem Mutterboden und Einsatz
geeigneter Pflanzen, die starke Hitzewellen, Trockenheit und Fröste vertragen.
Durch vegetative Beschattung wird die Luft- und Strahlungstemperatur gesenkt
sowie die Luftqualität verbessert indem die Sauerstoffproduktion angeregt und
die Luftfeuchtigkeit erhöht wird.Seite 3 von 90
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WASSER spenden
Um in den heißen Sommermonaten für nötige Erfrischung zu sorgen, sind
Wasserelemente wie Brunnen, Trinkbrunnen, Nebelstelen, sowie lineare
Wasserelemente konzipiert, die dazu beitragen das Mikroklima im
stark verbauten Gebiet nachhaltig zu verbessern.
Regenwasserbewirtschaftungskonzept (RWB):
In Kooperation mit der Fachplanung (SWECO) wurde für die urbane Gestaltung
ein Regenwasserbewirtschaftungskonzept (RBW) entwickelt, um neben den
ästhetischen und sozialen auch die ökologischen Funktionen des Freiraums zu
stärken. Das vorliegende Konzept folgt dem Paradigma der „Schwammstadt".
Dies beinhaltet die weitest gehende Abkehr der kanalgebundenen Ableitung
von Niederschlagswasser. Das Konzept der
Schwammstadt baut auf der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung auf.
Versickerung, Verdunstung und Retention sind die bevorzugten Verfahren zum
Umgang mit Regenwasser - Ableitung wird - soweit möglich – vermieden
und/oder - soweit möglich - nur gedrosselt vorgenommen. Dieser Umgang mit
Niederschlagswasser führt zu einer Entschärfung urbaner Hitzeinseln durch die
von blau-grünen Maßnahmen ausgehende Verdunstung und Verschattung.
Wasserelemente/ Cool-Spots:
Basierend auf der Kaltluftanalysekarte der Stadt Bonn, liegt das Gebiet nicht im
Einzugsbereich einer maßgeblichen
Frischluftschneise bzw. Kaltluftbahn (Stadtklimaanalyse Bonn: Rasterbasierte
Modellergebnisse Kaltluftvolumenstromdichte). Nur aus dem Kurpark südlich
des Projektgebietes strömt geringfügig kalte Luft in Richtung Norden. Die
nächtliche Abkühlung ist somit eingeschränkt, was die Relevanz einer
klimaresilienten Gestaltung erhöht.
Als Teil der Klima- Anpassungsstrategie sind insofern u.a. auch verschiedene
Wasserelemente als Cool-Spots geplant,
die insbesondere an heißen Sommertagen nicht nur zur Attraktivierung der
Innenstadt als vielmehr auch zu einem
positiven stadtklimatischen Effekt durch Verdunstungskühlung beitragen. Daher
sollen nachfolgende Wasserelemente durch eine erhöhte Verdunstung für eine
merkliche
Abkühlung der Umgebung sorgen und insbesondere die gefühlte Temperatur
absenken:
• Wasserläufe
• Nebelstelen
• Trinkwasserspender
• Brunnen (Theaterplatz; kein Trinkwasser)Seite 4 von 90
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• Wasserspiel (Am Fronhof)
Wasserläufe:
Von der Koblenzer Straße kommend, akzentuieren, durch das Schauspielhaus
(Michaelplatz) unterbrochen, zwei
Wasserläufe (71m im 1.BA bzw. 63m im 2.BA) die linearen Bewegungsräume
(Passagen) bis hin zur Fronhof Galeria.
Die Wasserläufe sind als ca. 1.20m breites Band aus dunklen Natursteinplatten
konzipiert, in denen ein zur Mitte hin
bis zu 5cm abgesenkter, mäandrierender Wasserlauf gefräst ist. Die so
abgeflachten Mulden sind begeh- und
überfahrbar ausgeführt, an definierten Stellen (öffentliche Einrichtungen)
unterbrochen und mit der Behindertengemeinschaft Bonn abgestimmt. An den
jeweiligen Anfangs- und Endpunkten sind Öffnungen für Wasseraus- und -
eintritt in den Stein eingelassen. Das Wasser wird, ähnlich zum Brunnen am
Theaterplatz, in einem Umlaufsystem geführt.
Die Materialität und Formate werden im Zuge der Ausführungsplanung
ausgewählt und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
Nebelstelen:
Zur Steigerung des klimatischen Komforts an Hitzetagen sind im Projektgebiet
an insgesamt 3 Stellen, sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechende
Nebelstelen verortet, die als Hochdrucknebelanlage (50-70bar) betrieben
werden. Dieser hohe Druck ist notwendig, um das Wasser in sehr feinen Nebel
zu verwandeln. Das unter Hochdruck stehende Wasser wird durch die Düsen
geleitet, die es in winzige Tröpfchen (Nebel) zerstäuben. Dieser Nebel hat eine
sehr große Oberfläche, die eine schnelle Verdunstung und damit Kühlung oder
Befeuchtung ermöglicht. Der erzeugte Nebel wird gleichmäßig in der
Umgebung verteilt. Die Höhe und Anordnung der Düsen auf der Stele sind so
gestaltet, dass sie eine optimale Abdeckung und Verteilung des Nebels
gewährleisten.
Die Nebelstelen selbst bestehen aus einer robusten, freistehenden Struktur, die
aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und auf einer Fundamentplatte
verschraubt sind.
Der Einsatz von Nebelstelen ist in folgenden Bereichen vorgesehen:
Bereich Pavillongarten 2Stk.
Bereich Regengarten 3Stk.
Bereich Fronhof Süd 3Stk.
Umlegung von Kanalhaltungen:Seite 5 von 90
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Am Fronhof ist gemäß Wettbewerbsergebnis und Vorentwurfsbeschluss ein
Tiefbeet geplant. Unter dem künftigen Beet verläuft die Bestandstrasse des
Kanals. Des Weiteren befindet sich ein Unterhaltungsschacht in der geplanten
Grünfläche. Daher soll die Kanalhaltung in die Feuerwehrzufahrt gelegt werden.
Dies hat zur Folge, dass im Havarie-Fall des Kanals nicht das Beet und die
Ausstattung wieder entfernt werden müssen.
Am Theaterplatz soll ein kleiner Baum-Hain mit einem Rigolensystem
verwirklicht werden. Auch hier ist eine Umlegung der Kanalhaltung geplant, um
die Umgestaltung langfristig nicht zu gefährden.
Vegetation:
Die ausgewählte Vegetation und Begrünung ist in der Anlage „Portfolio
Vegetation“ zu finden.
Ausstattungen
Alle zum jetzigen Planungsstand abgestimmten Ausstattungen sind in dem
Ausstattungskatalog (s. Anlage Ausstattungskatalog_IndexB) wiederzufinden.
Die Bemusterung erfolgt in der Ausführungsplanung und wird den politischen
Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
Beleuchtungskonzept:
Die Lichtkonzeption verfolgt das Ziel, die Fußgängerzone bei Nacht in einer
spezifischen Gesamtstruktur erscheinen zu lassen und besondere
Lichtsituationen zu einem abwechslungsreichen und stimmigen Gesamtgefüge
zu entwickeln. Neben der funktionalen Grundausleuchtung werden insofern
auch raumbildende sowie dekorative Beleuchtungskörper in den Bereichen
Theaterplatz, Michaelplatz, Fronhof integriert.
Das Beleuchtungskonzept ist darauf ausgelegt, die Grundausleuchtung durch
einen einheitlichen Leuchtentyp mittels Mastleuchten zu realisieren. Zur
Belebung der Platzatmosphäre sind vor dem Theater und Am Fronhof zwei
figurative Sonderleuchten vorgesehen, die den Stadtraum mittels Multi-
Lichtpunkten durch szenische Stimmungen attraktivieren.
Grundausleuchtung:
Die Grundbeleuchtung der Innenstadt wird mittels Mast-Aufsatzleuchten der Fa.
TRILLUX, Modell 9851, realisiert.
Die Leuchte TRILUX Modell 9851, speziell die Variante 9851, ist eine
dekorative LED-Klassikleuchte für die Mastaufsatzmontage, die durch ihre hoheSeite 6 von 90
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Schutzart und robuste Konstruktion eine energieeffiziente Lösung für die
gegenständliche Beleuchtungsaufgabe darstellt.
Sonderleuchten:
Zur Belebung der Platzatmosphären wird die Grundausleuchtung durch
figurative Sonderleuchten mit Projektorspot (Gobo) ergänzt. Hierfür wurde eine
Leuchte der Fa. SELUX, Modell Olivio Floracion, alternativ Sistema 3,
ausgewählt, die mit einer Mastneigung von 7% aufgestellt und mit einem
Anfahrschutz versehen ist. Beide Modelle eignen sich ideal für die Beleuchtung
von Fußgängerzonen, Parks und öffentlichen Plätzen. Sie bieten eine
hervorragende Kombination aus Funktionalität, Designflexibilität und
technischer Exzellenz. Sie sollen die
Platzsituationen durch szenische Stimmungen attraktiveren und modellieren
das Miteinander zwischen Platzerlebnis und Ausleuchtungserfordernis.
GOBO-Effektstrahler (Akzentuierung):
Der Olivio Gobostrahler ergänzt als Highlight- Medium die Olivio
Systemleuchten Am Fronhof und Theaterplatz (Schauspielhaus). Er ermöglicht
flexible und beeindruckende Lichtprojektionen und bietet vielseitige
Designmöglichkeiten von der klassischen weißen Lichtprojektion über
einfarbige und vielfarbig bunte bis hin zu feinabgestuften Bildern aus
Grauverläufen oder CMYK-Rasterungen.
Alle erwähnten Leuchten sind in der Anlage „Portfolio Ausstattungen“
wiederzufinden.
Private Flächen:
Innerhalb des Realisierungsbereiches befinden sich private Flächen, welche
öffentlich wahrgenommen und genutzt werden. Diese sollen gemäß
Wettbewerbsergebnis in die Umgestaltung mit einfließen. Erste Gespräche im
August 2024 mit den Eigentümern verliefen positiv. Aktuell wird eine
vertragliche Regelung (Gestattung) ausgearbeitet und anschließend den (Teil-
)Eigentümern zur Gegenzeichnung vorgelegt. Im Falle keiner vertraglichen
Einigung entfallen die privaten Flächen aus der Umgestaltung. Dies kann u.U.
eine Planänderung nach sich ziehen. Aufgrund teils vieler Teileigentümer und
der kurzen Zeitschiene waren weder Änderung des Planungsrechts
(Bebauungsplan) noch ein Ankauf realisierbar.
Bodentextur:
Als Maßnahme zur Senkung der Thermischen Speicherfähigkeit (TSS) und zur
Begegnung der „urban heat" Problematik, wird ferner mit dem flächigem ErsatzSeite 7 von 90
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der im Bestand vorhandenen dunklen Oberflächen des
vorhandenen Stadtbodenbelags durch eine helle, wasserdurchlässige
Flächenbefestigung der Stadtbodentextur begegnet, die nicht nur den
Abstrahlungseffekt deutlich verbessert (Albedomanagement) als vielmehr auch
dafür sorgt, dass weniger Sonnenenergie gespeichert wird, die in der Nacht
wieder als Wärme abgestrahlt werden kann.
Ausgewählt wurden für die grundliegende Flächenbefestigung hochwertige
Betonsteinpflaster in einer Mischung aus drei verschiedenen, hellen Grau-
Beigen Farbtönen der CORIO bzw. PALLADIO Produktpalette.
Handmuster werden zu der Sitzung eingereicht. Das konkrete
Mischungsverhältnis sowie die Detailierung des Verbands werden im Zuge der
Ausführungsplanung definiert und zur politischen Beratung vorgelegt.
Gussasphalt (Regengarten Fronhof)
Die rahmenden Flächen der im Regengarten vorgesehenen Intarsien, werden
in einem fugenlosen Material mit einer
Deckschicht aus 3,5cm Gussasphalt MA 8 S, Abstreuung 1/3, erstellt, wobei die
technischen Anforderungen mit einer
Belastungsklasse 0.3 festgesetzt werden.
Wassergebundene Wegedecke (Theaterplatz)
Am Theaterplatz wird eine baumbestellte Platzintarsie in wassergebundener
Decke mit einer Deckschicht Körnung 0/11, Dicke 4 cm, plus Stabilizer, Farbe
'nach Wahl' hergestellt. Für die erhöhte Beanspruchung des Belags im Bereich
der Sitzmöglichkeiten (Scharren) ist eine zusätzliche Verstärkung des
Untergrunds vorzusehen. Die Auswahl der Farbe und Körnung erfolgt in Form
einer Bemusterung in der Ausführungsplanung und wird der Politik zur
Beschlussfassung vorgelegt.
Fallschutzbelag Spielflächen
Der Fallschutzbereich (Intarsie) für die Rutsche des Kletterturms im
Regengarten wird mit einem zweischichtigen EPDM-Belag, ausgelegt für
Fallhöhen bis zu 1,50 m, ausgestattet. Einfarbig in Farbton RAL 5015
Himmelblau.
Barrierefreiheit/Blindenleitsystem (Lageplan s. Anlage):
Bewegungsflächen und Anpassungsbereiche sind grundsätzlich nach den
Grundsätzen der Barrierefreiheit geplant und mit dem Behinderten-
Gemeinschaft Bonn e.V. abgestimmt.
Das taktile Leitsystem deckt die Länge der Fußgängerzone über einen quer
liegenden Auffindestreifen an der Koblenzer Straße beginnend bis hin zurSeite 8 von 90
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Fronhofer Galeria ab und erschließt öffentliche Einrichtungen wie Sparkasse,
Ärztehäuser und das Schauspielhaus.
Der niveaugleiche barrierefreie Zugang zum Schauspielhaus wird durch ein
„Verziehen“ des Geländeverlaufes in alle Richtungen erfolgen. Hierzu bedarf es
eines Antrages bei der Unteren Denkmalbehörde im Zuge der
Genehmigungsplanung.
Die Bushaltestelle an der Brunnenallee ist ebenso in das Leitsystem
einbezogen. Von hier wird eine taktile Leitlinie bis an die Fassade der Galeria
geführt, die im Sinne von „Sonstige Leitelemente" bis auf Am Fronhof führt und
dort an das zentrale Leitsystem andockt.
Bauabschnitt Fronhof:
Holzdeck am Fronhof:
Als raumprägendes und bestimmendes Element der Platzgestaltung, wird der
von einem gemauerten Hochbeet gefasste Bestandsbaum herangezogen.
Dieser wird in Lage und Höhe (Stammfuss) erhalten und zur Steigerung der
Aufenthaltsqualität von einem aus mehreren Ebenen bestehenden,
komfortablen Holzdeck in die Gestaltung integriert. Das Holzdeck reagiert
mittels unterschiedlicher Sitzhöhen auf die topografischen Gegebenheiten und
ist als Sitz-Liege- und Spielobjekt konzipiert. Die Varianz der Sitzhöhe
ermöglicht eine angenehme Nutzung für Personen
unterschiedlichen Alters. Die verschieden gestalteten Deckbereiche stellen eine
attraktiv bespielbare Fläche für Kleinkinder dar.
Der Raum unter dem Holzdeck ist komplett entsiegelt und weitet sich in
Richtung Eiscafé nach Norden zu einer kleineren Platzfläche aus
wassergebundener Decke, in der ein weiterer Bestandsbaum integriert ist. Für
klimatischen Komfort ist hier ein Trinkbrunnen, für Festivitäten ein Unterflur-
Elektrant verortet.
Regengarten am Fronhof:
Der bereits in der Wettbewerbskonzeption als „Regengarten" mit ergänzenden
Sitz- und Spielangeboten konzipierte
Bereich, bleibt in seiner Grundkonzeption erhalten.
Als räumlich gegliederter Retentionsgarten, in den verschiedene Pflanz- und
Spielflächen integriert sind, bedient er in einem städtisch, stark anthropogen
geprägten Zentrum, stadtklimatische Erfordernisse und wird von einer starken
Biodiversität und Artenvielfalt geprägt. Nach Süden schließt der dem Gebäude
Fronhof 4-10 vorgelagerte, vegetativ akzentuierte Bereich, an die zentrale
Platzfläche des Fronhofs an. Hier sind in die Platine, drei verschieden große,
farblich akzentuierte, kreisrunde, mit 1-5
Wasserfontänen bestückte „Teller" für eine max. Wasser-Springhöhe von 2m
eingelassen sowie eine Nebelstele positioniert. Darauf folgt ein
Fallschutzbereich aus EPDM, auf dem die Rutsche des rückwärtigenSeite 9 von 90
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Spielturms mündet. Da sich eine vegetative Beschattung der nach
Süden orientierten Rutsche in einem EPDM-Belag sinnvoll nur bedingt
realisieren lässt, wurde hier eine weitere Nebelstele verortet. Weiterhin eine
von zwei miteinander verbundenen „Rufsäulen", deren Pendant in einer der
rückwärtigen Pflanzflächen verortet ist.
Die Pflanzflächen sind der „Schwammstadt" -Konzeption folgend und analog zu
den Pflanzflächen entlang der Theaterpassage, als ca. 20cm abgesenkte
Tiefbeete angelegt. Die Pflanzflächen selbst, sind als
Staudenmischpflanzungen mit vereinzelten Kleinbäumen/Sträuchern angelegt
und zum Schutz der Staudenpflanzungen mit Einfassungen aus einem
niedrigen Staketen-Zaun geplant. Zwei lang gestreckte, 1m breite
Sonderbänke, bieten vegetativ gerahmte, großzügige und zugleich geschützte
Aufenthalts- und Rückzugbereiche. Zur Steigerung des klimatischen Komforts
ist in diesem Bereich eine weitere Nebelstele zur Aufstellung geplant.
Cafégarten Fronhof/Kurpark:
Im Zuge der weiteren Planungsvertiefung wurde auch dieser Bereich unter
Einbeziehung einer weiteren, östlich gelegenen Fläche, gestalterisch
überarbeitet und angepasst. Unter Ersatz der derzeit trennenden
Mauereinfassungen wird der Bereich unter Integration des Bestandsbaums
(Aesculus hippocastanum) großflächiger entsiegelt, insgesamt einladender und
offener gestaltet und mit einer Unterpflanzung aus Stauden und Gräsern als
vegetativ geprägter
»Café-Garten", ähnlich zur Bepflanzung des »Pavillongartens" qualifiziert.
Die Vegetation ist überwiegend laubabwerfend konzipiert, aber mit einer
interessanten jahreszeitlichen Färbung, sowohl durch die reiche Blüte als auch
durch das grüne Laub, das von silberblättrigen Pflanzen durchsetzt ist. Die
mediterran inspirierte Zusammensetzung ist so gewählt, dass sie sich an
trockenheitsanfällige und pflegeleichte Situationen anpassen kann.
In die Pflanzflächen sind zwei räumlich getrennte »Servicebereiche" aus
wassergebundener Decke integriert in denen eine temporäre Bestuhlung für die
Außengastronomie sowie ein Spielelement (Kugel-Labyrinth) vorgehalten wird.
Die bestehende Höhendifferenz zur Brunnenallee wird mittig zwischen den
beiden Pflanzflächen mittels Rampe und seitlich angelagerten Treppenstufen
vermittelt.
Trinkwasserspender Am Fronhof:
In unmittelbarer Nähe des Holzdecks Am Fronhof ist ein Trinkbrunnen für die
Bereitstellung von sauberem Trinkwasser vorgesehen.
Er verfügt über eine Drucktaste oder einen Sensor, der die Wasserabgabe
steuert. Durch die Möglichkeit, berührungslose Sensoren zu verwenden, wird
eine hohe Hygiene gewährleistet. Der Brunnen ist so
konzipiert, dass das Wasser nicht stagnieren kann, wodurch die Bildung von
Keimen und Bakterien minimiert wird.
Der Brunnen hat ein eingebautes Abflusssystem, das überschüssiges Wasser
effizient ableitet. Dies verhindert Wasseransammlungen und sorgt für
Sauberkeit rund um den Brunnen. Der Abfluss ist so gestaltet, dass er leichtSeite 10 von 90
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zugänglich und wartungsfreundlich ist.
Wasserspiel am Fronhof:
Als Teil des Regengartens ist Am Fronhof auf einer Fläche von ca. 6x8 m, ein
in 3 abgesenkten "Tellern" verortetes, quirliges Fontänenspiel mit insgesamt 9
Düsen angelegt.
Die Düsen sind als Vollstrahldüsen mit einem Düsenaustritt von 8-16 mm für
eine max. Springhöhe von 2 m ausgelegt. Diese werden über 3 Pumpen, die
jeweils über einen Frequenzumrichter betrieben werden, in Gruppen
eingespeist, um hier ein abwechslungsreiches Wasserspiel zu erhalten. Die
Düsentöpfe sind mit schwerlastbefahrbaren, gelaserten Abdeckrosten versehen
und dienen zur Rückführung des herabfallenden
Wassers der Fontänen.
Bauabschnitt Theaterplatz:
Bühne am Theaterplatz:
Die den Platz in der Vertikale prägende Baumhalle wird nach Westen durch ein
multifunktional konzipiertes
Element, dass sowohl Bühne als auch Tribüne zugleich ist, in der Horizontalen
ergänzt. Es verleiht dem Platz eine dem Namen entsprechende, Sinn stiftende
Identität mit hoher Strahlkraft und Nutzungsvielfalt. Die Form der Bühne
entspricht einem ungleichmäßigen Trapez, das auf der längeren Seite (10,7m)
eine Bank mit geneigter Rückenlehne formuliert. Die Rückenlehne der Bank
fungiert gleichzeitig als Sitzfläche auf der Bühne. An der gegenüberliegenden
Seite wird die Bühne durch verschieden tief gestaffelte Stufen (15/30 und
15/60) erschlossen. Die übrigen Seitenflächen fungieren als Sitzkanten.
In den Bühnenboden ist ein 2x2m großes, abschließbar und wassergeschütztes
Staufach eingelassen, welches über eine Hebe-Flügeltür mittels Scharnieren
nach oben geöffnet (und zur Lagerung von Gegenständen bei Veranstaltungen
genutzt) werden kann. Die Seitenflächen der durch verschieden tiefe Stufen
erschlossenen Bühne formulieren unterschiedlichste Sitz- und
Aufenthaltsmöglichkeiten
in Form von breiten und schmalen Sitzkanten, einer als „Stadtsofa" geprägten
ca. 10m langen Bank mit Rückenlehne, die gleichzeitig auch als Sitzfläche auf
der Bühne dient, sowie einem sich zur Baumhalle orientierten Picknick-Tisch.
Als «Tree-Bühne» stilisiert, akzentuiert sie einen konsumfreien Bereich für
informelle Performance in unmittelbarer Nachbarschaft gastronomischer
Angebote.
Die zentrale Bühnenfläche entspricht den Anforderungen der für das Stadtfest
geforderten großen Bühne (12 x 6m). An den Seitenflächen der Bühne sind die
Bodenhülsen für den temporären Aufbau von Traversen sowie ein Unterflur-
Elektrant eingelassen.
Die Materialität und Konstruktion der Bühne wird im Zuge derSeite 11 von 90
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Ausführungsplanung detailliert und den politischen Gremien zur
Beschlussfassung vorgelegt.
Gartenpassage am Schauspielhaus:
Die den Kurpark und die Godesburg verbindende „Kulturachse" findet, von
einer beidseitig akzentuierten Pflanzung begleitet, als „Gartenpassage" ihre
freiräumliche Bestimmung.
Die gusseisernen Baumscheiben der den Raum westseitig begleitenden
Platanenreihe sollen dazu künftig entfallen und durch eine Unterpflanzung aus
Stauden und Gräsern, ergänzt mit zahlreichen Frühlings- und
Sommerzwiebelgewächsen, ersetzt werden. An definierten Stellen sind entlang
der Platanenreihe insgesamt 12 Fahrradstellplätze
verortet.
Die dem Schauspielhaus vorgelagerte Fläche ist als aufgelockerter,
gegliederter Pflanzstreifen konzipiert, in dem Angebote für Aufenthalt (Bänke)
und Spiel sowie zwei Fahrradstellplätze (Bühneneingang) vorgesehen sind.
Während die vorhandene Skulptur den nördlichen Abschluss am
Schauspielhaus markiert, bildet eine kleine, mit einem Baum pointierte
Platzfläche aus wassergebundener Decke, den südlichen Abschluss/Auftakt im
Übergangsbereich zum Kurpark. Die kleine Platzfläche erschließt den Bereich
des Notausgangs und Behinderten-WC und bildet mit einer Sonderbank und
zwei Spielelementen (Wackelgras) akzentuiert, einen konsumfreien
Aufenthaltsbereich in der Nähe
gastronomischer Angebote.
Die Pflanzstreifen sind in schmale, mind. 80cm breite, niveaugleiche
Pflanzungen und ca. 20cm tiefer liegende, ca. 2,2 m breite Tiefbeete
unterschieden, in denen sich Wasser sammeln kann und soll, um dieses vor
allem im Trockenheitsfall der Vegetation über einen längeren Zeitraum
verfügbar zu machen. Hierfür ist sowohl nach unten,
insbesondere aber zur Seite eine Abdichtung vorgesehen, um eine Vernässung
der Kellerwand des Schauspielhauses zu verhindern. Entlang des
Schauspielhauses ist ein Funktionsstreifen von 50cm freigehalten.
Die Pflanzflächen selbst sind als Staudenmischpflanzungen mit vereinzelten
Kleinbäumen/Sträuchern angelegt, wobei die Gehölzpflanzungen (Kleinbäume)
keinen Kronenschluss mit der gegenüber liegenden Platanenreihe bilden und
so gesetzt sind, dass die Blickachse zur Godesburg gewährleistet ist. Zum
Schutz der Staudenpflanzungen sind Einfassungen mit einem niedrigen
Staketen-Zaun geplant.
Pavillongarten:
Die zwischen den Pavillonbauten liegende, von einem imposanten, fast
hundertjährigen Bestandsbaum (Salix) überstandene, derzeit vollversiegelte
und von Gastro-Nutzungen eingenommene Fläche, soll entsiegelt einem
breiteren Nutzungsspektrum zugeführt werden. Dazu wird der von den
Pavillonbauten Hof artig gerahmte, etwa 150 m2 große Innenbereich, in diesem
Sinn als vegetativ akzentuierter „Pocket-Garten" mit Aufenthalts- und
Spielangeboten qualifiziert.Seite 12 von 90
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Dem ca. 25 cm erhöht stehenden Bestandsbaum wird durch eine Z-Profil
Aufkantung Rechnung getragen, welche die höher liegende, mit Ziergräsern,
kleinen bis mittelgroßen Sträuchern sowie Stauden und reich blühenden
Zwiebelgewächsen bestückte Pflanzfläche fasst, in die nach Süden hin ein
Bankelement mit Rückenlehne eingebunden
ist. Hier schließt sich ein Aufenthaltsbereich aus wassergebundener Decke an,
in der weitere Sitzelemente sowie ein Wasserspielelement (Wasserstrudel)
verortet sind. Zur Steigerung des klimatischen Komforts sind in der nach Süden
orientierten, voll besonnten Fläche, in zwei weiteren kleinen Pflanzflächen, je
eine Nebelstele positioniert. Die bisherigen Sondernutzungen werden im zum
Schauspielhaus orientierten Vorbereich des Pavillongarten verortet. Hier
besteht die Möglichkeit 6 Tische/ 28 Bestuhlungen anzubieten. Die dort derzeit
positionierten Fahnenmaste werden künftig dem Schauspielhaus seitlich
vorgelagert.
Brunnen am Theaterplatz:
Zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und stadtklimatischen Komfort ist
zwischen den Baumstellungen östlich der Bühne eine ca. 3 m breite, flache
Wasserschale als zweischaliges Natursteinelement, bestehend aus einem
äußeren, breiten Rand zum Sitzen und einem innen liegenden, ca. 25cm
vertieften Becken verortet. Das Wasser tritt aus dem
Beckenboden aus und wird bündig bis an den Beckenrand geführt. Dort fließt
es über eine umlaufende Rinne ab und wird in das Kreislaufsystem
zurückgespeist. Im Beckenboden ist eine LED-Beleuchtung integriert, die das
Becken in den Abendstunden leicht erhellt. Der Technikschacht ist als
Unterflurbauwerk der Bühne nach Westen vorgelagert. Die Planung der
Wassertechnik mit Schaltanlage zur Versorgung und Steuerung der
Wasserelemente ist Bestandteil der Fachplanung TA (Sweco) und in einem
separaten Bericht (s. Anlage) beschrieben.
Kosten (Brutto):
Baukosten Objektplanung (Kostenberechnung): 9.422.563,69€
Baunebenkosten Objektplanung (Annahme 25%): 2.355.640,93€
Kanalumlegung:
586.027,40€
_____________
Gesamtkosten:
12.364.232,02€Seite 13 von 90
Seite 14
Meilensteine und Planungsziele:
• Einreichung der beschlossenen Entwurfsplanung beim Fördergeber zur
baufachlichen Prüfung (März 2025)
• Beschluss der Ausführungsplanung und Einleitung der Vergabe Q3/Q4
• Förderantrag Städtebauförderung mit Leistungsphase 6 gem. HOAI für
den ersten Bauabschnitt zum 30.09.2025
• Baubeginn mit 1. Bauabschnitt Frühjahr 2026
Weitere Schritte zur Förderung und Finanzierung:
Für das Projekt Klimagerechte Neugestaltung der Bad Godesberger
Fußgängerzone wurden Anträge in zwei Förderprogrammen gestellt:
1)Bundesprogramm Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den
Klimawandel (AURAK) (Siehe DS-Nr. 240629)
o Erhalt Zuwendungsbescheid am 12. April 2024 durch Frau
Bundesbauministern Geywitz unter Vorbehalt der baufachlichen
Prüfung (siehe Punkt Meilensteine und Planungsziele)
o Förderung von ca. 6,3 Mio. € (85 % Fördersatz), mit Eigenanteil
der Stadt Bonn rund 7,4 Mio. €
o Förderung der blau-grünen Infrastruktur
o Projektlaufzeit von 2024-2027
o Nächster Schritt: Einreichung der Unterlagen (Entwurfsplanung)
beim Fördergeber zur baufachlichen Prüfung, im Anschluss
Festlegung der tatsächlichen Fördersumme durch den
Fördergeber
2)Städtebauförderung – Programmjahr 2025 (siehe DS-Nr.241231)
o Einreichung Förderantrag zum 30.09.2024, Bewilligung noch
offen!
o Angemeldete Förderung von ca. 3,49 Mio. € (Fördersatz 60 %)
mit Eigenanteil der Stadt Bonn von rund 5,82 Mio. €Seite 14 von 90
Seite 15
o Förderung des sogenannten „städtebaulichen Mehraufwandes“,
der grauen Infrastruktur
o Projektlaufzeit 2025-2028
o Nächster Schritt: Beratung des Einplanungsvorschlags des
Städtebauförderprogramms 2025 für den Regierungsbezirk Köln
am 07.03.25 in der Kommission für Regionalplanung und
Strukturfragen des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln–
Einstufung des Bonner Antrags in eine Förderpriorität
Abhängigkeiten und Risikoeinschätzung:
Finanzierungsunsicherheit aktuell
• bislang keine Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2024;
Antragstellung für das Programm 2025 erfolgte fristgerecht (siehe DS-
Nr. 241231); aktuell noch keine Förderzusage zur „grauen Infrastruktur“
• AURAK-Förderung und Städtebauförderung laufen nicht mehr parallel;
daher Deckungslücke in 2028 erwartbar, da AURAK Förderung befristet
bis Dezember 2027
• AURAK-Förderbescheid aktuell unter Vorbehalt der Ergebnisse der
baufachlichen Prüfung der Entwurfsplanung, erst nach Prüfung durch
den Fördergeber Festlegung der tatsächlichen Fördersumme
Die Stadtverwaltung hatte in 2024 die Bezirksregierung Köln, das zuständige
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW sowie das
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauweisen über die
Abhängigkeiten dieser beiden Förderkulissen informiert und für das Thema
sensibilisiert. Da die Bundeszusage zur Mitfinanzierung der
Städtebauförderung des Landes inzwischen vorliegt, hat die Verwaltung die
zuständige Landesministerin angeschrieben, um nun, da Fördermittel beim
Land zur Verfügung stehen, noch einmal auf die Dringlichkeit dieses
Förderantrags hinzuweisen.
Die Vorgaben des § 82 GO NRW (vorläufige Haushaltsführung) sind erfüllt, da
es sich um eine Fortsetzungsmaßnahme (Planung und Beantragung
Fördermittel) handelt.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.09.02 bes. Städtebaurecht 1.09.02.06 ISEK Bad Godesberg
Investive Kosten der Maßnahme, Finanzierung aus dem Förderprogramm
"Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel"Seite 15 von 90
Seite 16
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen 558.217,98
EUR
1.507.188,53
EUR
4.549.476,49
EUR
5610709023010,
78.5200
2025
2026
2027
Einzahlungen 474.485,28
EUR
1.281.110,25
EUR
3.867.055,02
EUR
5610709023010,
68.1100
2025
2026
2027
Investiver
Finanzsaldo
(städtischer
Eigenanteil)
83.732,70 EUR
226.078,28
EUR
682.421,47
EUR
2025
2026
2027
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
595,00 EUR
595,00 EUR
595,00 EUR
3.000,00 EUR
3.000,00 EUR
3.000,00 EUR
161000902,
72.1000,
Innenauftrag
6109028
74.1000
2025
2026
2027
2025
2026
2027
Einzahlungen /
Erträge
3.055,75 EUR
3.055,75 EUR
3.055,75 EUR
161000902,
61.1000,
Sachkonto
414000
2025
2026
2027
Haushaltsbelastung
jährlich
539,25 EUR
Verbleibende investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle / Veranschlagt Noch bereit- DeckungSeite 16 von 90
Seite 17
FiPos in zustellen
Auszahlungen 553.840,00
EUR
973.230,00
EUR
2.351.973,00
EUR
1.870.306,00
EUR
5610709023000,
78.5200
2025
2026
2027
2028
Einzahlungen 0,00 EUR 2025 - 2028
Investiver
Finanzsaldo
(städtischer
Eigenanteil)
5.749.349,00
EUR
5610709023000,
68.1100
Anlage/n
1 25-01-13_174_01_GOD-OP_Ausschnitt_Spielturm (öffentlich)
2 25-01-17_GOD_LPH3_Material- Ausstattungskatalog_IndexB (öffentlich)
3 174_01_CS_3_LP_01_01-02_Übersichtsplan_Index B (öffentlich)
4 174_01_CS_3_LP_02_01_Gestalterischer Lageplan BA1_Index B (öffentlich)
5 174_01_CS_3_LP_03_02_Gestalterischer Lageplan BA2 Index B (öffentlich)
6 174-01_CS_3_LD_01_01-02_Leitdetail_Lageplan_Wasserlauf_Index A
(öffentlich)
7 174-01_CS_3_LD_02_01-02_Leitdetail_Details_Wasserlauf_Index A
(öffentlich)
8 174-01_CS_3_LD_04_02_Leitdetail_Brunnen Theaterplatz (öffentlich)
9 174-01_CS_3_LD_05_01-02 Leitdetail Nebelstele (öffentlich)
10 174-01_CS_3_LD_06_01_Leitdetail_Holzdeck Frohnhof_Index A (öffentlich)
11 174-01_CS_3_LD_06_01-02_Leitdetail Sonderbänke A (öffentlich)
12 174-01_CS_3_LD_06_01-02b_Leitdetail Sonderbänke B (öffentlich)
13 174-01_CS_3_P_03_01-02_Portfolio_Pflanzkonzeption (öffentlich)
14 174-01_CS_3_RD_02_01-02_Regeldetail_Aufbauten_IndexA (öffentlich)
15 174-01_CS_3_RD_03_01-02_Regeldetail_Baumeinfassung_IndexA
(öffentlich)
16 174-01_CS_3_SH_01_Schnitte_Index B (öffentlich)
17 174-01_CS_3_SH_02_Schnitte_Index B (öffentlich)
18 174-01_CS_3_SP_04_01-02 Lageplan - Nutzungen Stadfest_Index A
(öffentlich)Seite 17 von 90
Seite 18
19 174-01_CS_3_SP_05_01-02 Lageplan Nutzungen Nikolausmarkt_Index A
(öffentlich)
20 174-01_CS_3_SP_06_01-02 Lageplan Nutzungen Weinfest_Index A
(öffentlich)
21 174-01_CS_3_SP_07_01-02_Blindenleitsystem (öffentlich)Seite 18 von 90
%1,2
67,9
67
67,89
67,96
68,00
67,80Innenstadt Bonn Bad Godesberg
Ausschnitt Spielturm LPH 3
13.01.2025 M 1:50
Zugang über Trittstufe
seitliche Begrenzung durch Holzwände
Fallschutz
EPDM Belag
Referenzprodukt: `Forest Hut` Sonderkonstruktion, Fa. Earthscape
Plangrundlage: 174_01_CS_3_LP_02_01 Gestalterischer
Lageplan BA1, Stand 13.01.2025
Wasserspiel
Zugang seitlich
über Trittstufe
Zugang seitlich
über Trittstufe
Turm nach hinten
geschlossen
Fallschutzbelag EPDM
hinter Rutsche in untere
Turmebene verlängern
N
RohrtelefonSeite 19 von 90
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Seite 24 von 90
Innenstadt Bad Godesberg GOD01 | Befestigungen / Oberflächen | Betonstein Pflasterflächen
Beispiel Verlegrichtung
0,2 5,0
t-k-
'
T T T '
T T T T T T T T T
cß capattistaubach6 | GOD-OP | Material-Ausstattungskatalog Entwurfsplanung_LPH 3 | 17.01.2025Seite 25 von 90
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Seite 30 von 90
Innenstadt Bad Godesberg GOD02 | Ausstattungen | Sitzgelegenheiten Sonderbänke
cz
Fronhof
Lounge-Bank 1i
Pavillongarten
Lounge-Bank 2
Fronhof/ Theaterpassage
Lounge-Bank 3
cß capattistaubach12 | GOD-OP | Material-Ausstattungskatalog Entwurfsplanung_LPH 3 | 17.01.2025
Fronhof
Bank-Tisch-Kombination
Holzbelattung
Voll-Profil, Eiche geölt
50x100 mm oder 30x100 mm,
sämtliche Kanten gefast - 1mm
Unterkonstruktion
Stahl, Rohrprofile feuerverzinkt und
pulverbeschichtet
Durchsteckschutz zwischen Holzlattung und
Unterkonstruktion mit z.Bsp.: Gittermatte
5x5 mm
Fronhof/ Regengarten
Sonnen-Deck
HINWEIS: Das Hindurchfallen von Gegenständen
und Müllansammlungen werden konstruktiv durch
einen Durchsteckschutz zwischen Holzlattung und
Unterkonstruktion verhindertSeite 31 von 90
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Seite 38 von 90
Seite 39 von 90
Seite 40 von 90
Seite 41 von 90
Kinderspielplatz Zürichhorn, ZürichSeite 42 von 90
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Seite 44 von 90
Seite 45 von 90
Das Rührwerk, in dem mit Wasser
gefüllten Zylinder erzeugt bei zu-
nehmender Beschleunigung einen gut
beobachtbaren Wasserstrudel. Während
sich ein Sogtrichter nach unten bildet,
steigt gegen-läufig das Wasser als
Gegenstrudel im Zylinder empor. Die
Wassermengen, die sich zum Trichter
formieren, rotieren in spiraliger
Bewegungsform in zwei Richtungen und
erzeugen ihre eigene Gegenbewegung.
Nicht nur, dass es phantastisch aussieht,
auf dem Gras kann man sich mal so richtig
baumerln lassen. Kein Fallschutz
notwendig, ideal für Fußgängerzonen.
- Bewegungsaktivität: drehen, sitzen,
leichtes Wackeln, Bewegungsspiel
Eine neue Interpretation des klassischen
Tic-Tac-Toe-Spiels. Mit zwei Feldern im
selben Objekt ist es möglich, dass zwei
Gruppen gleichzeitig spielen.
Rahmen und Fuß: Verzinkter Stahl,
Holz: Eiche/DouglasieSeite 46 von 90
Barrierefreies Spielelement auf drei Ebenen mit vielfältigen Heraus-forderungen. Der
Turm verfügt über eine Doppelrutsche aus Edelstahl, eine barrierefreie Transferbank
mit Halte-griffen, einen Aussichtsbalkon und eine Netzhängematte im Innenbereich.
Kinder können durch Flexform-Dreieckshänge-matten den Turm weiter hinaufklettern
und von der dritten Ebene aus einen Aussichtsblick genießen.
Der Turm ist so konzipiert, dass er viele Räume und Spielmöglichkeiten bietet. Auf
Bodenniveau können Kinder unter die Hütte kriechen. Es gibt sowohl feste Oberflächen
als auch Hängemattennetze und Flexform-Netze, die sich bewegen und reagieren,
wenn Kinder sie über-querenSeite 47 von 90
Seite 48 von 90
Seite 49 von 90
Modell: Olivio Sistema
AnfahrschutzSeite 50 von 90
Akzentuierung
Präzise Projektion für perfekte Inszenierungen
Der Olivio Gobostrahler ermöglicht mit seinen Glasgobos und optischen Systemen
faszinierende und vielfältige Projektionen im öffentlichen Raum – der Kreativität
sind keine Grenzen gesetzt.
Der Olivio Gobostrahler ergänzt als professionelles Event-, Marketing- und Highlight-
Medium die Olivio Systemleuchten-Serie. Mit gelaserten Glasgobos im Inneren der
Leuchte lässt sich jede gewünschte Grafik präzise und scharf konturiert projizieren –
von der klassischen weißen Lichtprojektion über einfarbige und vielfarbig bunte bis
hin zu fein abgestuften Bildern aus Grauverläufen oder CMYK-Rasterungen.
Grafiken, Logos oder Texte können in höchster optischer Qualität publikumswirksam
projiziert werden. Vielfarbige bunte Bilder sorgen – auch in feinen Abstufungen –
für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Auch Fotografien werden in maximaler
Qualität projiziert. Die Gobos aus Glas sind im professionellen Dauereinsatz überaus
haltbar und farbstabil.
.Seite 51 von 90
Seite 52 von 90
Seite 53 von 90
Seite 54 von 90
Seite 55 von 90
Seite 56 von 90
Seite 57 von 90
Seite 58 von 90
Seite 59 von 90
470
3000
2060
Wasserspiegel
Werkstein ca. 7cm eingebunden
Überlauf mit Rinnenkörper
Düsentopf (D=300mm) mit Stein
abdeckbar
350 100
470
350
2111
Schale aufliegend auf:
20cm Fundament
70cm Schottertragschicht
Ring aufliegend auf:
80cm Fundament
Schattenfuge min. 85mm
350
Schnitt
M 1:50
470
Überlaufrinne
2006090
320150
350
350
100
Wasserspiegel
umlaufender
Rinnenkörper
Detail "äußerer Ring"
M 1:10
Material:
Gesteinsvarietät 4,
allseits gesägt, Sichtflächen seidenmatt gebürstet,
obere Vorderkante abgerundet
Randelement "äußerer Ring" 3teilig, je:
Bogenlänge 3142 mm
Maße HxB 452 x 300 mm
Innere Schale:
allseits gesägt, Innenseite geschliffen
D 2360 mm
H 250 mm
Äußerer Ring:
D Gesamt: 3000 mm
H Gesamt: 470 mm
3000
3500
Technikschacht
3142
370
Druckleitung Frischwasser
Saugleitung
R1130
Revisionskasten,
auspflasterbar
Aufsicht
M 1:50
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_LD_04_02
Leitdetail Brunnen Theaterplatz
1:50/1:10
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A2
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
01.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
MDeSeite 60 von 90
Seite 61 von 90
Seite 62 von 90
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_LD_07_01-02
Leitdetail Sonderbänke
1:100/1:50
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A1
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
01.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
MDe
80
2,80
2,40
2,40
60
2,90
11
2,50
13
11
2,60
50
2,00 1,40
2,20
50
2,00
1,40
2,10
80
60
3,80
2,30
2,90
4,20
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Holzbelattung
100x50 mm
10 mm Fugen
405
1,18
42405
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Holzbelattung
100x50 mm
10 mm Fugen
87
20 2 14 2 49
Rückenlehne
L-Stahlprofil
Sonderbank 1 Aufsicht 1:50
Michaelhof
Sonderbank 1 Schnitt 1:10 Sonderbank 2 Schnitt 1:10Sonderbank 2 xAufsicht 1:50
Frohnhof
Sonderbank 3 Aufsicht 1:50
Frohnhof
Sonderbank 3 Schnitt 1:10
Sonderbank 1 Perspektive Sonderbank 2 Perspektive
Sonderbank 3 Perspektive
405
45
Holzbelattung
100x50 mm
10 mm Fugen
Quadratstahlträger
Betonlatten
Schotter
Z-Profil
Holz Latten
100x50 mm
Rückenlehne
L-Stahlprofil
23 3 16 3 60
1,07Seite 63 von 90
405
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
1,00
30405
75
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
1,00
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Rechteckrohrprofile
Holzbelattung
100x50 mm
20 mm Fugen
Unterkonstruktion
Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt,
farbbeschichtet
Rückenlehne
L-Stahlprofil
50 75
46 2 13 2 12
87
311145
Sonderbank 5 Aufsicht 1:50
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_LD_07_01-02b
Leitdetail Sonderbänke_2
1:100/1:50
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A1
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
01.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
MDe
6,60 3,30
1,00
Tiefbeet
2020 3,60
1,00 50
203,0080
75
Sonderbank 4 Aufsicht 1:50 Sonderbank 4 Schnitt 1:10 Sonderbank 4 Perspektive
Sonderbank 5 Schnitt 1:10
Sonderbank 5 PerspektiveSeite 64 von 90
Seite 65 von 90
Seite 66 von 90
amerikanische Sorte,Seite 67 von 90
Seite 68 von 90
Seite 69 von 90
Seite 70 von 90
Seite 71 von 90
Seite 72 von 90
Seite 73 von 90
Seite 74 von 90
Seite 75 von 90
Seite 76 von 90
Seite 77 von 90
Seite 78 von 90
Seite 79 von 90
Seite 80 von 90
Seite 81 von 90
Seite 82 von 90
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_RD_02_01-02
Regeldetail Aufbauten
1:10
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A1
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
24.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
DI
Regelaufbau Guss-Asphalt
(Regengarten Frohnhof), Bk 0,3
M 1:10
Regelaufbau Staudenfläche
(außerhalb Baumscheiben) M 1:10
Regelaufbau wassergeb. Wegedecke
begehbar (außerhalb Baumscheiben)
M 1:10
Regelaufbau Fallschutzbelag EPDM
M 1:10
Regelaufbau Betonpflaster
befahrbar Bk 1,0 M 1:10
Regeldetail Traufstreifen Fassadenanschluss
M 1:10
Ev2 150 MPa
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Kombinierte Frotschutz- und
Tragschicht
D 49 cm Natursteinschotter 0/32
EV 2 mind. 150 MPa
Betonsteinpflaster D 12 cm
Formate, Verlegung siehe Regeldetails
Pflasterbelag
Bettung
D 4 cm Brechsand/Splittgemisch 0/5
In Anlehnung Bk 1,0
(Tafel 3, Zeile 1 RStO 12
F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I
Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
12449
Ev2 45 MPa
65
Ev2 100 MPa
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Frostschutzschicht
D 26,5 cm Schotter 0/45
EV 2 mind. 100 MPa
Asphaltdeckschicht
aus Gussasphalt MA 8 S,
D 3,5 cm
Abstreuung 1/3, Farbe n. Wahl
Asphalttragschicht
AC 22 TN, Bindemittel 50/70
D 10 cm
In Anlehnung Bk 0,3
(Tafel 1, Zeile 1 RStO 12
F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I
41041
55
40
Ev2 45 MPa Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
Ev2 80 MPa
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Kombinierte Frotschutz- und
Tragschicht
D 30 cm Natursteinschotter 0/32,
EV 2 mind. 80 MPa
Dynamische Schicht 0/16
D 6 cm
Deckschicht 0/11 mit Stabylizer
D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Asphaltdeckschicht
aus Gussasphalt MA 8 S,
D 3,5 cm
Abstreuung 1/3, Farbe n. Wahl
Asphalttragschicht
AC 22 TN, Bindemittel 50/70
D 10 cm
In Anlehnung Bk 0,3
(Tafel 6, Zeile 1 RStO 12
F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I
4630
40
55
Ev2 45 MPa
Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
nde Boden / Baugrund
d ch e er Füllboden
m n e e Frotschutz- und
h
m Na ursteinschotter 0/32,
m nd 80 MPa
h ch 0/11 mit Stabylizer
m Fa be beige n. Bemusterung
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Nivellierschicht, 6 cm
Natursteinschotter 0/16
Basischicht, 3 cm
aus Polyurethan gebundenes
Gummifasergranulat
Fugenlose Nutzschicht, 1 cm
aus Polyurethan gebundenes
EPDM-Granulat,
EPDM Spielbelag für Fallhöhe bis 1.50 m,
nach Vorgabe DIN 18035
Kombinierte Frotschutz- und
Tragschicht
D 45 cm Natursteinschotter 0/32
EV 2 mind. 45 MPa
Ev2 80 MPa
Ev2 80 MPa
13645
55
Ev2 45 MPa
num Leistungsgrenze
gen
Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
Staudenpflanzung
gem. Pflanzplan
anstehender Boden /
Auffüllung Rohboden
30 cm tiefenlockern/ aufreißen
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Basischicht, 3 cm
aus Polyurethan gebundenes
Gummifasergranulat
Fugenlose Nutzschicht, 1 cm
aus Polyurethan gebundenes
EPDM-Granulat,
Kombinierte Frotschutz- und
Tragschicht
D 45 cm Natursteinschotter 0/32
EV 2 mind. 45 MPa
15
Aufbau Baumscheiben gem.
Regeldetail Baumeinfassungen
Erdplanum Leistungsgrenze
Freianlagen
im Bestand:
Austausch 15-35 cm Oberboden gegen
ungewaschenen Füllkies 0/X
bei Auffüllung:
bis 15 cm unter OK mit Rohboden auffüllen
bis OK 15 cm ungewaschener Füllkies
gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`
Bautenschutzmatte
8x500 (DxH in mm), mit Vließ
bis ca. 1,5 cm u. GOK
Fassade
50
Betonfundament
Drainbeton, D 20 cm
Tragschicht
ca. 30 cm Natursteinschotter 0/32
anstehender Boden / Baugrund
bzw. verdichteter Füllboden
Mörtelbett MG III
D. 4 cm
Betonsteinpflaster D 12 cm
Formate, Verlegung siehe Regeldetails
Pflasterbelag
Aufbau Staudenfläche gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` 17.07.2024MB A
DI/ MB A 17.07.2024Seite 83 von 90
3 Baumgrube mit Staudenfläche
(Tiefbeete Theaterpassage), M 1:20
4 Baumgrube mit
wassergebundener Wegedecke (Theaterplatz)
M 1:20
2 Baum Bestand
wassergebundene Wegedecke
M 1:20
1 Baum Bestand
Baumscheibe mit Stauden bepflanzt
M 1:20
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_RD_03_01-02
Regeldetail Baumeinfassungen
1:20
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A1
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
24.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
DI
ca. 15 - 20
umlaufend Einfassung Stahlband 150/4 mm
alt. 80/4 mm mit Punktankern
Baumsubstrat
verdichtungsfähig
Dynamische Schicht 0/16
D 6 cm
Entfernung Baumrost Bestand per Hand,
Wurzelbereich vorsichtig per Hand freilegen
Deckschicht 0/11 mit Stabylizer
D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung
anstehender Boden/ Baugrund
Baumscheibe Bestand
Austausch Oberboden gegen
selbstmulchendes Intensivsubstrat
D 20 cm, mind. 10 cm im Bestand
Lava 11/16 22,5%
Lava 8/11 22,5%
Lava 5/8 22,5%
Lava 2/5 22,5%
RAL-zertifizierter Kompost 10%
gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`
anstehender Boden/ Baugrund
Baumscheibe Bestand
Entfernung Baumrost Bestand per Hand,
Wurzelbereich vorsichtig per Hand freilegen
umlaufend Einfassung Stahlband 150/4 mm
alt. 80/4 mm mit Punktankern
> 10
Beeteinfassung/ Durchlaufschutz aus
Staketenzaun Holzlattung
ca. 50
Überlauf
Anbindung
an Kanal
20
130
110
FLL- Baumsubstrat auf Lavabasis
D 110 cm
Baumverankerung
Dreibock mit Kokosstrick,
Pfähle unbehandelt
gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`
anstehender Boden/ Baugrund aufreißen/ tiefenlockern
kf-Wert 9x10-7 (gem. Angabe SWECO GmbH)
20 cm selbstmulchendes Intensivsubstrat
Lava 11/16 22,5%
Lava 8/11 22,5%
Lava 5/8 22,5%
Lava 2/5 22,5%
RAL-zertifizierter Kompost 10%
gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`
Randeinfassung als Mulde
Betonstein, 1cm vertieft
101,6060
ca. 230
Stahlkante 150/4 mm
Dynamische Schicht 0/16
D 6 cm
Deckschicht 0/11 mit Stabylizer
D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung
FLL- Baumsubstrat auf Lavabasis
verdichtungsfähig D ca. 160 cm
anstehender Boden/ Baugrund
kf-Wert 9x10-7 (Angabe SWECO GmbH)
Hohlboxen gem. Fachplanung SWECO GmbH
D 60 cm
alternativ: Ersatz duch FLL-Baumsubstrat
Baumverankerung
Dreibock mit Kokosstrick, Pfähle unbehandelt
gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`
alternativ: Ersatz duch FLL-Baumsubstrat
1
3
4
2
2
Baum Bestand mit wassergebundener Wegedecke
Baumgrube Planung mit wassergebundene Wegedecke
Baumgrube Planung mit Staudenfläche
Baum Bestand mit Staudenfläche Planung
Legende
Aufbau Pflanzflächen gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`, Ergänzung Durchlaufschutz 17.07.2024MB A
DI/ MB A 17.07.2024Seite 84 von 90
Seite 85 von 90
Seite 86 von 90
Seite 87 von 90
Seite 88 von 90
Seite 89 von 90
SPARKASSE
ANBINDUNG ÄRTZTEHAUS
ANBINDUNG ÄRTZTEHAUS
ANBINDUNG KURPARK
ANBINDUNG HALTESTELLE
Mariannenplatz 23,
10997 Berlin,
Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz,
53177 Bonn
174-01 GOD-OP
INNENSTADT BONN BAD GODESBERG
174-01_CS_3_SP_07_01-02
Übersichtsplan: Blindleitsystem
1:500
Projekt:
Abteilung:
66-5 Planung und Neubau von Straßen
MaßstabZeichnung-Nr.
Plan:
BUNDESSTADT BONN
TIEFBAUAMT
Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE
Berliner Platz 2,
53103 Bonn
Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE
N
Tel:
030 - 44 00 97 26
DIN A1
Erstellt:
Format
INDEX / Datum
24.04.2024
Leistungsphase:
Entwurf
Gezeichnet:
ML
Übersichtsplan Tiefgarage Am Michaelshof.pdf (Stand 30.03.2023)
Am Fronhof 1 bis7 unterer Keller.pdf (Stand 8.4.1975)
8016-150_Gesamt, Stand 28.03.2023.dwg
PLANGRUNDLAGEN:
LEGENDE
Gebäude
Bearbeitungsgrenze
Bäume (Bestand und Planung)
1 Anbindung Schauspielhaus
2. Anbindung WC
3. Anbindung Ärtztehaus
4 Anbindung Sparkasse
Leitstreifen aus Riffelplatte, B 30cm
11
12
13
13
14
Auffindestreife aus Noppenplatten, B 30cm
Aufmerksamkeitsfeld aus Noppenplatten, 90x90cm
VORABZUGSeite 90 von 90

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Datenstand: 02.11.2026, 21:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de