231249-08 · Beschlussvorlage
Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
Kerndaten
- Nummer
- 231249-08
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 25.02.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Theaterpassage Hauptort
- Am Fronhof
- Theaterplatz
- Michaelplatz
- Koblenzer Straße
- Brunnenallee
- Am Kurpark
- Am Michaelshof
- Berliner Platz
- Alt-Godesberg
- Bad Godesberg
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 231249-08 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg) Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 06.03.2025 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 12.03.2025 Entscheidung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 02.04.2025 Empfehlung Begründung der Eilbedürftigkeit: Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant. Damit entsprechend der stufenweisen Beauftragung in die weitere Planungsphase eingetreten werden kann, ist ein Beschluss der Entwurfsplanung zwingend erforderlich. Nach Beschlussfassung der Entwurfsplanung am 12.03.2025 wird das Ingenieurbüro mit der Erstellung der Ausbauplanung beauftragt, die dann der BV Bad Godesberg in der zweiten Jahreshälfte 2025 zum Beschluss vorgelegt wird. Bei Abweichung von dieser Abfolge der Beschlussfassung würde sich der Zeitplan samt Baubeginn nach hinten verschieben. Beschlussvorschlag 1. Der vorgelegten Entwurfsplanung zum Ausbau der Fußgängerzone zwi- schen Am Fronhof und Theaterplatz im Stadtbezirkszentrum Bad Go- desberg wird zugestimmt. 2. Die Verwaltung wird beauftragt weitere Planungsschritte einzuleiten. Begründung Nach dem Beschluss des Vorentwurfes mit Maßgaben am 06.09.2023 (DS- Nr.231249) wurde auf dieser Grundlage die Planung zu einem fertigen Entwurf präzisiert. Der Stand der Prüfaufträge ist den Stellungnahmen DS-231249-03 ST und DS-231249-05 ST zu entnehmen. Die positiv beschiedenen Prüfaufträge sind in dem Entwurf berücksichtigt und wiederzufinden. Im Zuge der Entwurfsplanung wurden zu den gestalterischen Plänen auch technische Fachplanungen für die Funktionstüchtigkeit der Anlagen benötigt. Daher wurde nach Beschluss das Fachplanungsbüro SWECO mit der Planung von Ingenieurbauwerken und Technischer Ausstattung beauftragt.Seite 1 von 90 Seite 2 Die Ergebnisse und Nachweise der technischen Planung wurden dann in die Gestaltung überführt und liegen nun in Form der Entwurfsplanung vor. Entwurfsplanung Planungsgebiet: Der Realisierungsbereich umfasst ca. 14.870m²: 1.Bauabschnitt Am Fronhof ca. 6.520m² 2.Bauabschnitt Theaterplatz ca. 8.350m² Die endgültige Reihenfolge der Bauabschnitte wird in der weiteren Planung in einem Bauablaufplan sinnvoll ermittelt und dargestellt. Denkmalschutz: Im Planungsgebiet befinden sich Bau- (Schauspielhaus, Kirche) und Bodendenkmale. Eine Archäologische Baubegleitung wird daher für die Bauausführung hinzugezogen. Für den verbesserten barrierefreien Zugang zum Schauspielhaus wird im Zuge der Genehmigungsplanung ein Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis zur Veränderung der Treppenanlage gestellt. Sondernutzungen: In der Fußgängerzone finden ganzjährig diverse Märkte (Nikolausmarkt), Veranstaltungen (Karneval) und Festivitäten (Stadtfest, Weinfest) statt. Weiterhin bestehen für die Außengastronomie genehmigte Sondernutzungsflächen, die im Zuge der Umgestaltung keine Flächenreduzierung der aktuellen Nutzung aufweisen sollen. Die Wochenmärkte und Sonderveranstaltungen werden unter Vorbehalt einer hohen Flexibilität bei der Planung berücksichtigt. Bodenhülsen für Sonnenschirme, die bereits im Bestand existieren, sind berücksichtigt(siehe Anlage Lageplan Nutzungen.. Index A). Die Sondernutzungen (18 Tische) im Innenbereich der Pavillonbauten am Michaelplatz werden zugunsten einer Freiraumgestaltung aufgegeben und dem Bereich teilweise künftig vorgelagert. Erschließung: Die Fußgängerzone bleibt für den MIV weiterhin gesperrt. Rettungs-, Liefer- und Unterhaltungsfahrzeuge können weiterhin nachweislich den Realisierungsbereich befahren (s. Anlagen Schleppkurvennachweis/Feuerwehrzufahrten). Klimaanpassungsstrategie:Seite 2 von 90 Seite 3 Im gegenständlichen Projektgebiet liegen überwiegend humanbioklimatisch ungünstige bis sehr ungünstige Bedingungen mit einem relevanten bis hohen thermischen Belastungsniveau vor (siehe Klimacheck GREENPASS vom 10.03.2023). Das zuvor beschriebene Planungskonzept war insofern in eine Klimaanpassungsstrategie mit Maßnahmen zur Verbesserung des thermischen Komforts einzubetten, die wie folgt beschrieben werden: WASSER sammeln Optimierung von Wege- und Raumprofilen zur Etablierung von Stauraum in Kombination mit technischen und konstruktiven Lösungen (Baumrigolen Theaterplatz, Theaterpassage, Regengarten Fronhof). Regenwassersammlung an der Oberfläche, Niederschlagswasservorbehandlung in z.B. DiBt-zugelassenen Filterrinnen und Schächten und/oder Weiterleitung in unterirdische Sedimentationsanlagen und anschließende Ableitung in Rigolen. WASSER versickern Einsatz von wasserdurchlässigen Flächenbefestigungen in ungebundener Bauweise mit unterschiedlichen Korngrößenverteilungen des gesamten Schichtaufbaus, als Beitrag zu einem günstigen Verdunstungseffekt mit positiven Auswirkungen für den Wasserkreislauf, die Bodenfunktionen und das Stadtklima. WASSER speichern Kombination von Bäumen mit Versickerungsanlagen in Form sog. Baum- Rigolen als konstruktive Anlage (Theaterplatz). Das oberflächlich anfallende Niederschlagswasser kann über Sinkkästen und zwischengeschalteter Vorbehandlung in das Baumsubstrat eingeleitet werden und/oder sickert durch den Wurzelraum des Bodens und kann dabei teilweise bereits von den Bäumen aufgenommen werden. Auf Grund der Mächtigkeit des Wurzelraums (ca.1.50m) ist die Sickerstrecke somit deutlich länger als bei einer Mulde, hat jedoch keinen vergleichbar hohen organischen Bodenanteil wie letztere. Aufgrund des schwach durchlässig anstehenden Bodens wird das Wasser in der Baumrigole gespeichert und nur langsam versickert. WASSER verdunsten Anlegen von »Regengärten" (Theaterpassage, Fronhof) als urbane Pocket- Oasen durch Aufbringen von aktiv genutztem Mutterboden und Einsatz geeigneter Pflanzen, die starke Hitzewellen, Trockenheit und Fröste vertragen. Durch vegetative Beschattung wird die Luft- und Strahlungstemperatur gesenkt sowie die Luftqualität verbessert indem die Sauerstoffproduktion angeregt und die Luftfeuchtigkeit erhöht wird.Seite 3 von 90 Seite 4 WASSER spenden Um in den heißen Sommermonaten für nötige Erfrischung zu sorgen, sind Wasserelemente wie Brunnen, Trinkbrunnen, Nebelstelen, sowie lineare Wasserelemente konzipiert, die dazu beitragen das Mikroklima im stark verbauten Gebiet nachhaltig zu verbessern. Regenwasserbewirtschaftungskonzept (RWB): In Kooperation mit der Fachplanung (SWECO) wurde für die urbane Gestaltung ein Regenwasserbewirtschaftungskonzept (RBW) entwickelt, um neben den ästhetischen und sozialen auch die ökologischen Funktionen des Freiraums zu stärken. Das vorliegende Konzept folgt dem Paradigma der „Schwammstadt". Dies beinhaltet die weitest gehende Abkehr der kanalgebundenen Ableitung von Niederschlagswasser. Das Konzept der Schwammstadt baut auf der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung auf. Versickerung, Verdunstung und Retention sind die bevorzugten Verfahren zum Umgang mit Regenwasser - Ableitung wird - soweit möglich – vermieden und/oder - soweit möglich - nur gedrosselt vorgenommen. Dieser Umgang mit Niederschlagswasser führt zu einer Entschärfung urbaner Hitzeinseln durch die von blau-grünen Maßnahmen ausgehende Verdunstung und Verschattung. Wasserelemente/ Cool-Spots: Basierend auf der Kaltluftanalysekarte der Stadt Bonn, liegt das Gebiet nicht im Einzugsbereich einer maßgeblichen Frischluftschneise bzw. Kaltluftbahn (Stadtklimaanalyse Bonn: Rasterbasierte Modellergebnisse Kaltluftvolumenstromdichte). Nur aus dem Kurpark südlich des Projektgebietes strömt geringfügig kalte Luft in Richtung Norden. Die nächtliche Abkühlung ist somit eingeschränkt, was die Relevanz einer klimaresilienten Gestaltung erhöht. Als Teil der Klima- Anpassungsstrategie sind insofern u.a. auch verschiedene Wasserelemente als Cool-Spots geplant, die insbesondere an heißen Sommertagen nicht nur zur Attraktivierung der Innenstadt als vielmehr auch zu einem positiven stadtklimatischen Effekt durch Verdunstungskühlung beitragen. Daher sollen nachfolgende Wasserelemente durch eine erhöhte Verdunstung für eine merkliche Abkühlung der Umgebung sorgen und insbesondere die gefühlte Temperatur absenken: • Wasserläufe • Nebelstelen • Trinkwasserspender • Brunnen (Theaterplatz; kein Trinkwasser)Seite 4 von 90 Seite 5 • Wasserspiel (Am Fronhof) Wasserläufe: Von der Koblenzer Straße kommend, akzentuieren, durch das Schauspielhaus (Michaelplatz) unterbrochen, zwei Wasserläufe (71m im 1.BA bzw. 63m im 2.BA) die linearen Bewegungsräume (Passagen) bis hin zur Fronhof Galeria. Die Wasserläufe sind als ca. 1.20m breites Band aus dunklen Natursteinplatten konzipiert, in denen ein zur Mitte hin bis zu 5cm abgesenkter, mäandrierender Wasserlauf gefräst ist. Die so abgeflachten Mulden sind begeh- und überfahrbar ausgeführt, an definierten Stellen (öffentliche Einrichtungen) unterbrochen und mit der Behindertengemeinschaft Bonn abgestimmt. An den jeweiligen Anfangs- und Endpunkten sind Öffnungen für Wasseraus- und - eintritt in den Stein eingelassen. Das Wasser wird, ähnlich zum Brunnen am Theaterplatz, in einem Umlaufsystem geführt. Die Materialität und Formate werden im Zuge der Ausführungsplanung ausgewählt und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Nebelstelen: Zur Steigerung des klimatischen Komforts an Hitzetagen sind im Projektgebiet an insgesamt 3 Stellen, sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechende Nebelstelen verortet, die als Hochdrucknebelanlage (50-70bar) betrieben werden. Dieser hohe Druck ist notwendig, um das Wasser in sehr feinen Nebel zu verwandeln. Das unter Hochdruck stehende Wasser wird durch die Düsen geleitet, die es in winzige Tröpfchen (Nebel) zerstäuben. Dieser Nebel hat eine sehr große Oberfläche, die eine schnelle Verdunstung und damit Kühlung oder Befeuchtung ermöglicht. Der erzeugte Nebel wird gleichmäßig in der Umgebung verteilt. Die Höhe und Anordnung der Düsen auf der Stele sind so gestaltet, dass sie eine optimale Abdeckung und Verteilung des Nebels gewährleisten. Die Nebelstelen selbst bestehen aus einer robusten, freistehenden Struktur, die aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und auf einer Fundamentplatte verschraubt sind. Der Einsatz von Nebelstelen ist in folgenden Bereichen vorgesehen: Bereich Pavillongarten 2Stk. Bereich Regengarten 3Stk. Bereich Fronhof Süd 3Stk. Umlegung von Kanalhaltungen:Seite 5 von 90 Seite 6 Am Fronhof ist gemäß Wettbewerbsergebnis und Vorentwurfsbeschluss ein Tiefbeet geplant. Unter dem künftigen Beet verläuft die Bestandstrasse des Kanals. Des Weiteren befindet sich ein Unterhaltungsschacht in der geplanten Grünfläche. Daher soll die Kanalhaltung in die Feuerwehrzufahrt gelegt werden. Dies hat zur Folge, dass im Havarie-Fall des Kanals nicht das Beet und die Ausstattung wieder entfernt werden müssen. Am Theaterplatz soll ein kleiner Baum-Hain mit einem Rigolensystem verwirklicht werden. Auch hier ist eine Umlegung der Kanalhaltung geplant, um die Umgestaltung langfristig nicht zu gefährden. Vegetation: Die ausgewählte Vegetation und Begrünung ist in der Anlage „Portfolio Vegetation“ zu finden. Ausstattungen Alle zum jetzigen Planungsstand abgestimmten Ausstattungen sind in dem Ausstattungskatalog (s. Anlage Ausstattungskatalog_IndexB) wiederzufinden. Die Bemusterung erfolgt in der Ausführungsplanung und wird den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Beleuchtungskonzept: Die Lichtkonzeption verfolgt das Ziel, die Fußgängerzone bei Nacht in einer spezifischen Gesamtstruktur erscheinen zu lassen und besondere Lichtsituationen zu einem abwechslungsreichen und stimmigen Gesamtgefüge zu entwickeln. Neben der funktionalen Grundausleuchtung werden insofern auch raumbildende sowie dekorative Beleuchtungskörper in den Bereichen Theaterplatz, Michaelplatz, Fronhof integriert. Das Beleuchtungskonzept ist darauf ausgelegt, die Grundausleuchtung durch einen einheitlichen Leuchtentyp mittels Mastleuchten zu realisieren. Zur Belebung der Platzatmosphäre sind vor dem Theater und Am Fronhof zwei figurative Sonderleuchten vorgesehen, die den Stadtraum mittels Multi- Lichtpunkten durch szenische Stimmungen attraktivieren. Grundausleuchtung: Die Grundbeleuchtung der Innenstadt wird mittels Mast-Aufsatzleuchten der Fa. TRILLUX, Modell 9851, realisiert. Die Leuchte TRILUX Modell 9851, speziell die Variante 9851, ist eine dekorative LED-Klassikleuchte für die Mastaufsatzmontage, die durch ihre hoheSeite 6 von 90 Seite 7 Schutzart und robuste Konstruktion eine energieeffiziente Lösung für die gegenständliche Beleuchtungsaufgabe darstellt. Sonderleuchten: Zur Belebung der Platzatmosphären wird die Grundausleuchtung durch figurative Sonderleuchten mit Projektorspot (Gobo) ergänzt. Hierfür wurde eine Leuchte der Fa. SELUX, Modell Olivio Floracion, alternativ Sistema 3, ausgewählt, die mit einer Mastneigung von 7% aufgestellt und mit einem Anfahrschutz versehen ist. Beide Modelle eignen sich ideal für die Beleuchtung von Fußgängerzonen, Parks und öffentlichen Plätzen. Sie bieten eine hervorragende Kombination aus Funktionalität, Designflexibilität und technischer Exzellenz. Sie sollen die Platzsituationen durch szenische Stimmungen attraktiveren und modellieren das Miteinander zwischen Platzerlebnis und Ausleuchtungserfordernis. GOBO-Effektstrahler (Akzentuierung): Der Olivio Gobostrahler ergänzt als Highlight- Medium die Olivio Systemleuchten Am Fronhof und Theaterplatz (Schauspielhaus). Er ermöglicht flexible und beeindruckende Lichtprojektionen und bietet vielseitige Designmöglichkeiten von der klassischen weißen Lichtprojektion über einfarbige und vielfarbig bunte bis hin zu feinabgestuften Bildern aus Grauverläufen oder CMYK-Rasterungen. Alle erwähnten Leuchten sind in der Anlage „Portfolio Ausstattungen“ wiederzufinden. Private Flächen: Innerhalb des Realisierungsbereiches befinden sich private Flächen, welche öffentlich wahrgenommen und genutzt werden. Diese sollen gemäß Wettbewerbsergebnis in die Umgestaltung mit einfließen. Erste Gespräche im August 2024 mit den Eigentümern verliefen positiv. Aktuell wird eine vertragliche Regelung (Gestattung) ausgearbeitet und anschließend den (Teil- )Eigentümern zur Gegenzeichnung vorgelegt. Im Falle keiner vertraglichen Einigung entfallen die privaten Flächen aus der Umgestaltung. Dies kann u.U. eine Planänderung nach sich ziehen. Aufgrund teils vieler Teileigentümer und der kurzen Zeitschiene waren weder Änderung des Planungsrechts (Bebauungsplan) noch ein Ankauf realisierbar. Bodentextur: Als Maßnahme zur Senkung der Thermischen Speicherfähigkeit (TSS) und zur Begegnung der „urban heat" Problematik, wird ferner mit dem flächigem ErsatzSeite 7 von 90 Seite 8 der im Bestand vorhandenen dunklen Oberflächen des vorhandenen Stadtbodenbelags durch eine helle, wasserdurchlässige Flächenbefestigung der Stadtbodentextur begegnet, die nicht nur den Abstrahlungseffekt deutlich verbessert (Albedomanagement) als vielmehr auch dafür sorgt, dass weniger Sonnenenergie gespeichert wird, die in der Nacht wieder als Wärme abgestrahlt werden kann. Ausgewählt wurden für die grundliegende Flächenbefestigung hochwertige Betonsteinpflaster in einer Mischung aus drei verschiedenen, hellen Grau- Beigen Farbtönen der CORIO bzw. PALLADIO Produktpalette. Handmuster werden zu der Sitzung eingereicht. Das konkrete Mischungsverhältnis sowie die Detailierung des Verbands werden im Zuge der Ausführungsplanung definiert und zur politischen Beratung vorgelegt. Gussasphalt (Regengarten Fronhof) Die rahmenden Flächen der im Regengarten vorgesehenen Intarsien, werden in einem fugenlosen Material mit einer Deckschicht aus 3,5cm Gussasphalt MA 8 S, Abstreuung 1/3, erstellt, wobei die technischen Anforderungen mit einer Belastungsklasse 0.3 festgesetzt werden. Wassergebundene Wegedecke (Theaterplatz) Am Theaterplatz wird eine baumbestellte Platzintarsie in wassergebundener Decke mit einer Deckschicht Körnung 0/11, Dicke 4 cm, plus Stabilizer, Farbe 'nach Wahl' hergestellt. Für die erhöhte Beanspruchung des Belags im Bereich der Sitzmöglichkeiten (Scharren) ist eine zusätzliche Verstärkung des Untergrunds vorzusehen. Die Auswahl der Farbe und Körnung erfolgt in Form einer Bemusterung in der Ausführungsplanung und wird der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt. Fallschutzbelag Spielflächen Der Fallschutzbereich (Intarsie) für die Rutsche des Kletterturms im Regengarten wird mit einem zweischichtigen EPDM-Belag, ausgelegt für Fallhöhen bis zu 1,50 m, ausgestattet. Einfarbig in Farbton RAL 5015 Himmelblau. Barrierefreiheit/Blindenleitsystem (Lageplan s. Anlage): Bewegungsflächen und Anpassungsbereiche sind grundsätzlich nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit geplant und mit dem Behinderten- Gemeinschaft Bonn e.V. abgestimmt. Das taktile Leitsystem deckt die Länge der Fußgängerzone über einen quer liegenden Auffindestreifen an der Koblenzer Straße beginnend bis hin zurSeite 8 von 90 Seite 9 Fronhofer Galeria ab und erschließt öffentliche Einrichtungen wie Sparkasse, Ärztehäuser und das Schauspielhaus. Der niveaugleiche barrierefreie Zugang zum Schauspielhaus wird durch ein „Verziehen“ des Geländeverlaufes in alle Richtungen erfolgen. Hierzu bedarf es eines Antrages bei der Unteren Denkmalbehörde im Zuge der Genehmigungsplanung. Die Bushaltestelle an der Brunnenallee ist ebenso in das Leitsystem einbezogen. Von hier wird eine taktile Leitlinie bis an die Fassade der Galeria geführt, die im Sinne von „Sonstige Leitelemente" bis auf Am Fronhof führt und dort an das zentrale Leitsystem andockt. Bauabschnitt Fronhof: Holzdeck am Fronhof: Als raumprägendes und bestimmendes Element der Platzgestaltung, wird der von einem gemauerten Hochbeet gefasste Bestandsbaum herangezogen. Dieser wird in Lage und Höhe (Stammfuss) erhalten und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität von einem aus mehreren Ebenen bestehenden, komfortablen Holzdeck in die Gestaltung integriert. Das Holzdeck reagiert mittels unterschiedlicher Sitzhöhen auf die topografischen Gegebenheiten und ist als Sitz-Liege- und Spielobjekt konzipiert. Die Varianz der Sitzhöhe ermöglicht eine angenehme Nutzung für Personen unterschiedlichen Alters. Die verschieden gestalteten Deckbereiche stellen eine attraktiv bespielbare Fläche für Kleinkinder dar. Der Raum unter dem Holzdeck ist komplett entsiegelt und weitet sich in Richtung Eiscafé nach Norden zu einer kleineren Platzfläche aus wassergebundener Decke, in der ein weiterer Bestandsbaum integriert ist. Für klimatischen Komfort ist hier ein Trinkbrunnen, für Festivitäten ein Unterflur- Elektrant verortet. Regengarten am Fronhof: Der bereits in der Wettbewerbskonzeption als „Regengarten" mit ergänzenden Sitz- und Spielangeboten konzipierte Bereich, bleibt in seiner Grundkonzeption erhalten. Als räumlich gegliederter Retentionsgarten, in den verschiedene Pflanz- und Spielflächen integriert sind, bedient er in einem städtisch, stark anthropogen geprägten Zentrum, stadtklimatische Erfordernisse und wird von einer starken Biodiversität und Artenvielfalt geprägt. Nach Süden schließt der dem Gebäude Fronhof 4-10 vorgelagerte, vegetativ akzentuierte Bereich, an die zentrale Platzfläche des Fronhofs an. Hier sind in die Platine, drei verschieden große, farblich akzentuierte, kreisrunde, mit 1-5 Wasserfontänen bestückte „Teller" für eine max. Wasser-Springhöhe von 2m eingelassen sowie eine Nebelstele positioniert. Darauf folgt ein Fallschutzbereich aus EPDM, auf dem die Rutsche des rückwärtigenSeite 9 von 90 Seite 10 Spielturms mündet. Da sich eine vegetative Beschattung der nach Süden orientierten Rutsche in einem EPDM-Belag sinnvoll nur bedingt realisieren lässt, wurde hier eine weitere Nebelstele verortet. Weiterhin eine von zwei miteinander verbundenen „Rufsäulen", deren Pendant in einer der rückwärtigen Pflanzflächen verortet ist. Die Pflanzflächen sind der „Schwammstadt" -Konzeption folgend und analog zu den Pflanzflächen entlang der Theaterpassage, als ca. 20cm abgesenkte Tiefbeete angelegt. Die Pflanzflächen selbst, sind als Staudenmischpflanzungen mit vereinzelten Kleinbäumen/Sträuchern angelegt und zum Schutz der Staudenpflanzungen mit Einfassungen aus einem niedrigen Staketen-Zaun geplant. Zwei lang gestreckte, 1m breite Sonderbänke, bieten vegetativ gerahmte, großzügige und zugleich geschützte Aufenthalts- und Rückzugbereiche. Zur Steigerung des klimatischen Komforts ist in diesem Bereich eine weitere Nebelstele zur Aufstellung geplant. Cafégarten Fronhof/Kurpark: Im Zuge der weiteren Planungsvertiefung wurde auch dieser Bereich unter Einbeziehung einer weiteren, östlich gelegenen Fläche, gestalterisch überarbeitet und angepasst. Unter Ersatz der derzeit trennenden Mauereinfassungen wird der Bereich unter Integration des Bestandsbaums (Aesculus hippocastanum) großflächiger entsiegelt, insgesamt einladender und offener gestaltet und mit einer Unterpflanzung aus Stauden und Gräsern als vegetativ geprägter »Café-Garten", ähnlich zur Bepflanzung des »Pavillongartens" qualifiziert. Die Vegetation ist überwiegend laubabwerfend konzipiert, aber mit einer interessanten jahreszeitlichen Färbung, sowohl durch die reiche Blüte als auch durch das grüne Laub, das von silberblättrigen Pflanzen durchsetzt ist. Die mediterran inspirierte Zusammensetzung ist so gewählt, dass sie sich an trockenheitsanfällige und pflegeleichte Situationen anpassen kann. In die Pflanzflächen sind zwei räumlich getrennte »Servicebereiche" aus wassergebundener Decke integriert in denen eine temporäre Bestuhlung für die Außengastronomie sowie ein Spielelement (Kugel-Labyrinth) vorgehalten wird. Die bestehende Höhendifferenz zur Brunnenallee wird mittig zwischen den beiden Pflanzflächen mittels Rampe und seitlich angelagerten Treppenstufen vermittelt. Trinkwasserspender Am Fronhof: In unmittelbarer Nähe des Holzdecks Am Fronhof ist ein Trinkbrunnen für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser vorgesehen. Er verfügt über eine Drucktaste oder einen Sensor, der die Wasserabgabe steuert. Durch die Möglichkeit, berührungslose Sensoren zu verwenden, wird eine hohe Hygiene gewährleistet. Der Brunnen ist so konzipiert, dass das Wasser nicht stagnieren kann, wodurch die Bildung von Keimen und Bakterien minimiert wird. Der Brunnen hat ein eingebautes Abflusssystem, das überschüssiges Wasser effizient ableitet. Dies verhindert Wasseransammlungen und sorgt für Sauberkeit rund um den Brunnen. Der Abfluss ist so gestaltet, dass er leichtSeite 10 von 90 Seite 11 zugänglich und wartungsfreundlich ist. Wasserspiel am Fronhof: Als Teil des Regengartens ist Am Fronhof auf einer Fläche von ca. 6x8 m, ein in 3 abgesenkten "Tellern" verortetes, quirliges Fontänenspiel mit insgesamt 9 Düsen angelegt. Die Düsen sind als Vollstrahldüsen mit einem Düsenaustritt von 8-16 mm für eine max. Springhöhe von 2 m ausgelegt. Diese werden über 3 Pumpen, die jeweils über einen Frequenzumrichter betrieben werden, in Gruppen eingespeist, um hier ein abwechslungsreiches Wasserspiel zu erhalten. Die Düsentöpfe sind mit schwerlastbefahrbaren, gelaserten Abdeckrosten versehen und dienen zur Rückführung des herabfallenden Wassers der Fontänen. Bauabschnitt Theaterplatz: Bühne am Theaterplatz: Die den Platz in der Vertikale prägende Baumhalle wird nach Westen durch ein multifunktional konzipiertes Element, dass sowohl Bühne als auch Tribüne zugleich ist, in der Horizontalen ergänzt. Es verleiht dem Platz eine dem Namen entsprechende, Sinn stiftende Identität mit hoher Strahlkraft und Nutzungsvielfalt. Die Form der Bühne entspricht einem ungleichmäßigen Trapez, das auf der längeren Seite (10,7m) eine Bank mit geneigter Rückenlehne formuliert. Die Rückenlehne der Bank fungiert gleichzeitig als Sitzfläche auf der Bühne. An der gegenüberliegenden Seite wird die Bühne durch verschieden tief gestaffelte Stufen (15/30 und 15/60) erschlossen. Die übrigen Seitenflächen fungieren als Sitzkanten. In den Bühnenboden ist ein 2x2m großes, abschließbar und wassergeschütztes Staufach eingelassen, welches über eine Hebe-Flügeltür mittels Scharnieren nach oben geöffnet (und zur Lagerung von Gegenständen bei Veranstaltungen genutzt) werden kann. Die Seitenflächen der durch verschieden tiefe Stufen erschlossenen Bühne formulieren unterschiedlichste Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten in Form von breiten und schmalen Sitzkanten, einer als „Stadtsofa" geprägten ca. 10m langen Bank mit Rückenlehne, die gleichzeitig auch als Sitzfläche auf der Bühne dient, sowie einem sich zur Baumhalle orientierten Picknick-Tisch. Als «Tree-Bühne» stilisiert, akzentuiert sie einen konsumfreien Bereich für informelle Performance in unmittelbarer Nachbarschaft gastronomischer Angebote. Die zentrale Bühnenfläche entspricht den Anforderungen der für das Stadtfest geforderten großen Bühne (12 x 6m). An den Seitenflächen der Bühne sind die Bodenhülsen für den temporären Aufbau von Traversen sowie ein Unterflur- Elektrant eingelassen. Die Materialität und Konstruktion der Bühne wird im Zuge derSeite 11 von 90 Seite 12 Ausführungsplanung detailliert und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Gartenpassage am Schauspielhaus: Die den Kurpark und die Godesburg verbindende „Kulturachse" findet, von einer beidseitig akzentuierten Pflanzung begleitet, als „Gartenpassage" ihre freiräumliche Bestimmung. Die gusseisernen Baumscheiben der den Raum westseitig begleitenden Platanenreihe sollen dazu künftig entfallen und durch eine Unterpflanzung aus Stauden und Gräsern, ergänzt mit zahlreichen Frühlings- und Sommerzwiebelgewächsen, ersetzt werden. An definierten Stellen sind entlang der Platanenreihe insgesamt 12 Fahrradstellplätze verortet. Die dem Schauspielhaus vorgelagerte Fläche ist als aufgelockerter, gegliederter Pflanzstreifen konzipiert, in dem Angebote für Aufenthalt (Bänke) und Spiel sowie zwei Fahrradstellplätze (Bühneneingang) vorgesehen sind. Während die vorhandene Skulptur den nördlichen Abschluss am Schauspielhaus markiert, bildet eine kleine, mit einem Baum pointierte Platzfläche aus wassergebundener Decke, den südlichen Abschluss/Auftakt im Übergangsbereich zum Kurpark. Die kleine Platzfläche erschließt den Bereich des Notausgangs und Behinderten-WC und bildet mit einer Sonderbank und zwei Spielelementen (Wackelgras) akzentuiert, einen konsumfreien Aufenthaltsbereich in der Nähe gastronomischer Angebote. Die Pflanzstreifen sind in schmale, mind. 80cm breite, niveaugleiche Pflanzungen und ca. 20cm tiefer liegende, ca. 2,2 m breite Tiefbeete unterschieden, in denen sich Wasser sammeln kann und soll, um dieses vor allem im Trockenheitsfall der Vegetation über einen längeren Zeitraum verfügbar zu machen. Hierfür ist sowohl nach unten, insbesondere aber zur Seite eine Abdichtung vorgesehen, um eine Vernässung der Kellerwand des Schauspielhauses zu verhindern. Entlang des Schauspielhauses ist ein Funktionsstreifen von 50cm freigehalten. Die Pflanzflächen selbst sind als Staudenmischpflanzungen mit vereinzelten Kleinbäumen/Sträuchern angelegt, wobei die Gehölzpflanzungen (Kleinbäume) keinen Kronenschluss mit der gegenüber liegenden Platanenreihe bilden und so gesetzt sind, dass die Blickachse zur Godesburg gewährleistet ist. Zum Schutz der Staudenpflanzungen sind Einfassungen mit einem niedrigen Staketen-Zaun geplant. Pavillongarten: Die zwischen den Pavillonbauten liegende, von einem imposanten, fast hundertjährigen Bestandsbaum (Salix) überstandene, derzeit vollversiegelte und von Gastro-Nutzungen eingenommene Fläche, soll entsiegelt einem breiteren Nutzungsspektrum zugeführt werden. Dazu wird der von den Pavillonbauten Hof artig gerahmte, etwa 150 m2 große Innenbereich, in diesem Sinn als vegetativ akzentuierter „Pocket-Garten" mit Aufenthalts- und Spielangeboten qualifiziert.Seite 12 von 90 Seite 13 Dem ca. 25 cm erhöht stehenden Bestandsbaum wird durch eine Z-Profil Aufkantung Rechnung getragen, welche die höher liegende, mit Ziergräsern, kleinen bis mittelgroßen Sträuchern sowie Stauden und reich blühenden Zwiebelgewächsen bestückte Pflanzfläche fasst, in die nach Süden hin ein Bankelement mit Rückenlehne eingebunden ist. Hier schließt sich ein Aufenthaltsbereich aus wassergebundener Decke an, in der weitere Sitzelemente sowie ein Wasserspielelement (Wasserstrudel) verortet sind. Zur Steigerung des klimatischen Komforts sind in der nach Süden orientierten, voll besonnten Fläche, in zwei weiteren kleinen Pflanzflächen, je eine Nebelstele positioniert. Die bisherigen Sondernutzungen werden im zum Schauspielhaus orientierten Vorbereich des Pavillongarten verortet. Hier besteht die Möglichkeit 6 Tische/ 28 Bestuhlungen anzubieten. Die dort derzeit positionierten Fahnenmaste werden künftig dem Schauspielhaus seitlich vorgelagert. Brunnen am Theaterplatz: Zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und stadtklimatischen Komfort ist zwischen den Baumstellungen östlich der Bühne eine ca. 3 m breite, flache Wasserschale als zweischaliges Natursteinelement, bestehend aus einem äußeren, breiten Rand zum Sitzen und einem innen liegenden, ca. 25cm vertieften Becken verortet. Das Wasser tritt aus dem Beckenboden aus und wird bündig bis an den Beckenrand geführt. Dort fließt es über eine umlaufende Rinne ab und wird in das Kreislaufsystem zurückgespeist. Im Beckenboden ist eine LED-Beleuchtung integriert, die das Becken in den Abendstunden leicht erhellt. Der Technikschacht ist als Unterflurbauwerk der Bühne nach Westen vorgelagert. Die Planung der Wassertechnik mit Schaltanlage zur Versorgung und Steuerung der Wasserelemente ist Bestandteil der Fachplanung TA (Sweco) und in einem separaten Bericht (s. Anlage) beschrieben. Kosten (Brutto): Baukosten Objektplanung (Kostenberechnung): 9.422.563,69€ Baunebenkosten Objektplanung (Annahme 25%): 2.355.640,93€ Kanalumlegung: 586.027,40€ _____________ Gesamtkosten: 12.364.232,02€Seite 13 von 90 Seite 14 Meilensteine und Planungsziele: • Einreichung der beschlossenen Entwurfsplanung beim Fördergeber zur baufachlichen Prüfung (März 2025) • Beschluss der Ausführungsplanung und Einleitung der Vergabe Q3/Q4 • Förderantrag Städtebauförderung mit Leistungsphase 6 gem. HOAI für den ersten Bauabschnitt zum 30.09.2025 • Baubeginn mit 1. Bauabschnitt Frühjahr 2026 Weitere Schritte zur Förderung und Finanzierung: Für das Projekt Klimagerechte Neugestaltung der Bad Godesberger Fußgängerzone wurden Anträge in zwei Förderprogrammen gestellt: 1)Bundesprogramm Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel (AURAK) (Siehe DS-Nr. 240629) o Erhalt Zuwendungsbescheid am 12. April 2024 durch Frau Bundesbauministern Geywitz unter Vorbehalt der baufachlichen Prüfung (siehe Punkt Meilensteine und Planungsziele) o Förderung von ca. 6,3 Mio. € (85 % Fördersatz), mit Eigenanteil der Stadt Bonn rund 7,4 Mio. € o Förderung der blau-grünen Infrastruktur o Projektlaufzeit von 2024-2027 o Nächster Schritt: Einreichung der Unterlagen (Entwurfsplanung) beim Fördergeber zur baufachlichen Prüfung, im Anschluss Festlegung der tatsächlichen Fördersumme durch den Fördergeber 2)Städtebauförderung – Programmjahr 2025 (siehe DS-Nr.241231) o Einreichung Förderantrag zum 30.09.2024, Bewilligung noch offen! o Angemeldete Förderung von ca. 3,49 Mio. € (Fördersatz 60 %) mit Eigenanteil der Stadt Bonn von rund 5,82 Mio. €Seite 14 von 90 Seite 15 o Förderung des sogenannten „städtebaulichen Mehraufwandes“, der grauen Infrastruktur o Projektlaufzeit 2025-2028 o Nächster Schritt: Beratung des Einplanungsvorschlags des Städtebauförderprogramms 2025 für den Regierungsbezirk Köln am 07.03.25 in der Kommission für Regionalplanung und Strukturfragen des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln– Einstufung des Bonner Antrags in eine Förderpriorität Abhängigkeiten und Risikoeinschätzung: Finanzierungsunsicherheit aktuell • bislang keine Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2024; Antragstellung für das Programm 2025 erfolgte fristgerecht (siehe DS- Nr. 241231); aktuell noch keine Förderzusage zur „grauen Infrastruktur“ • AURAK-Förderung und Städtebauförderung laufen nicht mehr parallel; daher Deckungslücke in 2028 erwartbar, da AURAK Förderung befristet bis Dezember 2027 • AURAK-Förderbescheid aktuell unter Vorbehalt der Ergebnisse der baufachlichen Prüfung der Entwurfsplanung, erst nach Prüfung durch den Fördergeber Festlegung der tatsächlichen Fördersumme Die Stadtverwaltung hatte in 2024 die Bezirksregierung Köln, das zuständige Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauweisen über die Abhängigkeiten dieser beiden Förderkulissen informiert und für das Thema sensibilisiert. Da die Bundeszusage zur Mitfinanzierung der Städtebauförderung des Landes inzwischen vorliegt, hat die Verwaltung die zuständige Landesministerin angeschrieben, um nun, da Fördermittel beim Land zur Verfügung stehen, noch einmal auf die Dringlichkeit dieses Förderantrags hinzuweisen. Die Vorgaben des § 82 GO NRW (vorläufige Haushaltsführung) sind erfüllt, da es sich um eine Fortsetzungsmaßnahme (Planung und Beantragung Fördermittel) handelt. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.09.02 bes. Städtebaurecht 1.09.02.06 ISEK Bad Godesberg Investive Kosten der Maßnahme, Finanzierung aus dem Förderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel"Seite 15 von 90 Seite 16 Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen 558.217,98 EUR 1.507.188,53 EUR 4.549.476,49 EUR 5610709023010, 78.5200 2025 2026 2027 Einzahlungen 474.485,28 EUR 1.281.110,25 EUR 3.867.055,02 EUR 5610709023010, 68.1100 2025 2026 2027 Investiver Finanzsaldo (städtischer Eigenanteil) 83.732,70 EUR 226.078,28 EUR 682.421,47 EUR 2025 2026 2027 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 595,00 EUR 595,00 EUR 595,00 EUR 3.000,00 EUR 3.000,00 EUR 3.000,00 EUR 161000902, 72.1000, Innenauftrag 6109028 74.1000 2025 2026 2027 2025 2026 2027 Einzahlungen / Erträge 3.055,75 EUR 3.055,75 EUR 3.055,75 EUR 161000902, 61.1000, Sachkonto 414000 2025 2026 2027 Haushaltsbelastung jährlich 539,25 EUR Verbleibende investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / Veranschlagt Noch bereit- DeckungSeite 16 von 90 Seite 17 FiPos in zustellen Auszahlungen 553.840,00 EUR 973.230,00 EUR 2.351.973,00 EUR 1.870.306,00 EUR 5610709023000, 78.5200 2025 2026 2027 2028 Einzahlungen 0,00 EUR 2025 - 2028 Investiver Finanzsaldo (städtischer Eigenanteil) 5.749.349,00 EUR 5610709023000, 68.1100 Anlage/n 1 25-01-13_174_01_GOD-OP_Ausschnitt_Spielturm (öffentlich) 2 25-01-17_GOD_LPH3_Material- Ausstattungskatalog_IndexB (öffentlich) 3 174_01_CS_3_LP_01_01-02_Übersichtsplan_Index B (öffentlich) 4 174_01_CS_3_LP_02_01_Gestalterischer Lageplan BA1_Index B (öffentlich) 5 174_01_CS_3_LP_03_02_Gestalterischer Lageplan BA2 Index B (öffentlich) 6 174-01_CS_3_LD_01_01-02_Leitdetail_Lageplan_Wasserlauf_Index A (öffentlich) 7 174-01_CS_3_LD_02_01-02_Leitdetail_Details_Wasserlauf_Index A (öffentlich) 8 174-01_CS_3_LD_04_02_Leitdetail_Brunnen Theaterplatz (öffentlich) 9 174-01_CS_3_LD_05_01-02 Leitdetail Nebelstele (öffentlich) 10 174-01_CS_3_LD_06_01_Leitdetail_Holzdeck Frohnhof_Index A (öffentlich) 11 174-01_CS_3_LD_06_01-02_Leitdetail Sonderbänke A (öffentlich) 12 174-01_CS_3_LD_06_01-02b_Leitdetail Sonderbänke B (öffentlich) 13 174-01_CS_3_P_03_01-02_Portfolio_Pflanzkonzeption (öffentlich) 14 174-01_CS_3_RD_02_01-02_Regeldetail_Aufbauten_IndexA (öffentlich) 15 174-01_CS_3_RD_03_01-02_Regeldetail_Baumeinfassung_IndexA (öffentlich) 16 174-01_CS_3_SH_01_Schnitte_Index B (öffentlich) 17 174-01_CS_3_SH_02_Schnitte_Index B (öffentlich) 18 174-01_CS_3_SP_04_01-02 Lageplan - Nutzungen Stadfest_Index A (öffentlich)Seite 17 von 90 Seite 18 19 174-01_CS_3_SP_05_01-02 Lageplan Nutzungen Nikolausmarkt_Index A (öffentlich) 20 174-01_CS_3_SP_06_01-02 Lageplan Nutzungen Weinfest_Index A (öffentlich) 21 174-01_CS_3_SP_07_01-02_Blindenleitsystem (öffentlich)Seite 18 von 90 %1,2 67,9 67 67,89 67,96 68,00 67,80Innenstadt Bonn Bad Godesberg Ausschnitt Spielturm LPH 3 13.01.2025 M 1:50 Zugang über Trittstufe seitliche Begrenzung durch Holzwände Fallschutz EPDM Belag Referenzprodukt: `Forest Hut` Sonderkonstruktion, Fa. Earthscape Plangrundlage: 174_01_CS_3_LP_02_01 Gestalterischer Lageplan BA1, Stand 13.01.2025 Wasserspiel Zugang seitlich über Trittstufe Zugang seitlich über Trittstufe Turm nach hinten geschlossen Fallschutzbelag EPDM hinter Rutsche in untere Turmebene verlängern N RohrtelefonSeite 19 von 90 Seite 20 von 90 Seite 21 von 90 Seite 22 von 90 Seite 23 von 90 Seite 24 von 90 Innenstadt Bad Godesberg GOD01 | Befestigungen / Oberflächen | Betonstein Pflasterflächen Beispiel Verlegrichtung 0,2 5,0 t-k- ' T T T ' T T T T T T T T T cß capattistaubach6 | GOD-OP | Material-Ausstattungskatalog Entwurfsplanung_LPH 3 | 17.01.2025Seite 25 von 90 Seite 26 von 90 Seite 27 von 90 Seite 28 von 90 Seite 29 von 90 Seite 30 von 90 Innenstadt Bad Godesberg GOD02 | Ausstattungen | Sitzgelegenheiten Sonderbänke cz Fronhof Lounge-Bank 1i Pavillongarten Lounge-Bank 2 Fronhof/ Theaterpassage Lounge-Bank 3 cß capattistaubach12 | GOD-OP | Material-Ausstattungskatalog Entwurfsplanung_LPH 3 | 17.01.2025 Fronhof Bank-Tisch-Kombination Holzbelattung Voll-Profil, Eiche geölt 50x100 mm oder 30x100 mm, sämtliche Kanten gefast - 1mm Unterkonstruktion Stahl, Rohrprofile feuerverzinkt und pulverbeschichtet Durchsteckschutz zwischen Holzlattung und Unterkonstruktion mit z.Bsp.: Gittermatte 5x5 mm Fronhof/ Regengarten Sonnen-Deck HINWEIS: Das Hindurchfallen von Gegenständen und Müllansammlungen werden konstruktiv durch einen Durchsteckschutz zwischen Holzlattung und Unterkonstruktion verhindertSeite 31 von 90 Seite 32 von 90 Seite 33 von 90 Seite 34 von 90 Seite 35 von 90 Seite 36 von 90 Seite 37 von 90 Seite 38 von 90 Seite 39 von 90 Seite 40 von 90 Seite 41 von 90 Kinderspielplatz Zürichhorn, ZürichSeite 42 von 90 Seite 43 von 90 Seite 44 von 90 Seite 45 von 90 Das Rührwerk, in dem mit Wasser gefüllten Zylinder erzeugt bei zu- nehmender Beschleunigung einen gut beobachtbaren Wasserstrudel. Während sich ein Sogtrichter nach unten bildet, steigt gegen-läufig das Wasser als Gegenstrudel im Zylinder empor. Die Wassermengen, die sich zum Trichter formieren, rotieren in spiraliger Bewegungsform in zwei Richtungen und erzeugen ihre eigene Gegenbewegung. Nicht nur, dass es phantastisch aussieht, auf dem Gras kann man sich mal so richtig baumerln lassen. Kein Fallschutz notwendig, ideal für Fußgängerzonen. - Bewegungsaktivität: drehen, sitzen, leichtes Wackeln, Bewegungsspiel Eine neue Interpretation des klassischen Tic-Tac-Toe-Spiels. Mit zwei Feldern im selben Objekt ist es möglich, dass zwei Gruppen gleichzeitig spielen. Rahmen und Fuß: Verzinkter Stahl, Holz: Eiche/DouglasieSeite 46 von 90 Barrierefreies Spielelement auf drei Ebenen mit vielfältigen Heraus-forderungen. Der Turm verfügt über eine Doppelrutsche aus Edelstahl, eine barrierefreie Transferbank mit Halte-griffen, einen Aussichtsbalkon und eine Netzhängematte im Innenbereich. Kinder können durch Flexform-Dreieckshänge-matten den Turm weiter hinaufklettern und von der dritten Ebene aus einen Aussichtsblick genießen. Der Turm ist so konzipiert, dass er viele Räume und Spielmöglichkeiten bietet. Auf Bodenniveau können Kinder unter die Hütte kriechen. Es gibt sowohl feste Oberflächen als auch Hängemattennetze und Flexform-Netze, die sich bewegen und reagieren, wenn Kinder sie über-querenSeite 47 von 90 Seite 48 von 90 Seite 49 von 90 Modell: Olivio Sistema AnfahrschutzSeite 50 von 90 Akzentuierung Präzise Projektion für perfekte Inszenierungen Der Olivio Gobostrahler ermöglicht mit seinen Glasgobos und optischen Systemen faszinierende und vielfältige Projektionen im öffentlichen Raum – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Olivio Gobostrahler ergänzt als professionelles Event-, Marketing- und Highlight- Medium die Olivio Systemleuchten-Serie. Mit gelaserten Glasgobos im Inneren der Leuchte lässt sich jede gewünschte Grafik präzise und scharf konturiert projizieren – von der klassischen weißen Lichtprojektion über einfarbige und vielfarbig bunte bis hin zu fein abgestuften Bildern aus Grauverläufen oder CMYK-Rasterungen. Grafiken, Logos oder Texte können in höchster optischer Qualität publikumswirksam projiziert werden. Vielfarbige bunte Bilder sorgen – auch in feinen Abstufungen – für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Auch Fotografien werden in maximaler Qualität projiziert. Die Gobos aus Glas sind im professionellen Dauereinsatz überaus haltbar und farbstabil. .Seite 51 von 90 Seite 52 von 90 Seite 53 von 90 Seite 54 von 90 Seite 55 von 90 Seite 56 von 90 Seite 57 von 90 Seite 58 von 90 Seite 59 von 90 470 3000 2060 Wasserspiegel Werkstein ca. 7cm eingebunden Überlauf mit Rinnenkörper Düsentopf (D=300mm) mit Stein abdeckbar 350 100 470 350 2111 Schale aufliegend auf: 20cm Fundament 70cm Schottertragschicht Ring aufliegend auf: 80cm Fundament Schattenfuge min. 85mm 350 Schnitt M 1:50 470 Überlaufrinne 2006090 320150 350 350 100 Wasserspiegel umlaufender Rinnenkörper Detail "äußerer Ring" M 1:10 Material: Gesteinsvarietät 4, allseits gesägt, Sichtflächen seidenmatt gebürstet, obere Vorderkante abgerundet Randelement "äußerer Ring" 3teilig, je: Bogenlänge 3142 mm Maße HxB 452 x 300 mm Innere Schale: allseits gesägt, Innenseite geschliffen D 2360 mm H 250 mm Äußerer Ring: D Gesamt: 3000 mm H Gesamt: 470 mm 3000 3500 Technikschacht 3142 370 Druckleitung Frischwasser Saugleitung R1130 Revisionskasten, auspflasterbar Aufsicht M 1:50 Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_LD_04_02 Leitdetail Brunnen Theaterplatz 1:50/1:10 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A2 Erstellt: Format INDEX / Datum 01.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: MDeSeite 60 von 90 Seite 61 von 90 Seite 62 von 90 Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_LD_07_01-02 Leitdetail Sonderbänke 1:100/1:50 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A1 Erstellt: Format INDEX / Datum 01.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: MDe 80 2,80 2,40 2,40 60 2,90 11 2,50 13 11 2,60 50 2,00 1,40 2,20 50 2,00 1,40 2,10 80 60 3,80 2,30 2,90 4,20 Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Holzbelattung 100x50 mm 10 mm Fugen 405 1,18 42405 Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Holzbelattung 100x50 mm 10 mm Fugen 87 20 2 14 2 49 Rückenlehne L-Stahlprofil Sonderbank 1 Aufsicht 1:50 Michaelhof Sonderbank 1 Schnitt 1:10 Sonderbank 2 Schnitt 1:10Sonderbank 2 xAufsicht 1:50 Frohnhof Sonderbank 3 Aufsicht 1:50 Frohnhof Sonderbank 3 Schnitt 1:10 Sonderbank 1 Perspektive Sonderbank 2 Perspektive Sonderbank 3 Perspektive 405 45 Holzbelattung 100x50 mm 10 mm Fugen Quadratstahlträger Betonlatten Schotter Z-Profil Holz Latten 100x50 mm Rückenlehne L-Stahlprofil 23 3 16 3 60 1,07Seite 63 von 90 405 Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen 1,00 30405 75 Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen 1,00 Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Rechteckrohrprofile Holzbelattung 100x50 mm 20 mm Fugen Unterkonstruktion Rohrprofil, Stahl feuerverzinkt, farbbeschichtet Rückenlehne L-Stahlprofil 50 75 46 2 13 2 12 87 311145 Sonderbank 5 Aufsicht 1:50 Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_LD_07_01-02b Leitdetail Sonderbänke_2 1:100/1:50 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A1 Erstellt: Format INDEX / Datum 01.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: MDe 6,60 3,30 1,00 Tiefbeet 2020 3,60 1,00 50 203,0080 75 Sonderbank 4 Aufsicht 1:50 Sonderbank 4 Schnitt 1:10 Sonderbank 4 Perspektive Sonderbank 5 Schnitt 1:10 Sonderbank 5 PerspektiveSeite 64 von 90 Seite 65 von 90 Seite 66 von 90 amerikanische Sorte,Seite 67 von 90 Seite 68 von 90 Seite 69 von 90 Seite 70 von 90 Seite 71 von 90 Seite 72 von 90 Seite 73 von 90 Seite 74 von 90 Seite 75 von 90 Seite 76 von 90 Seite 77 von 90 Seite 78 von 90 Seite 79 von 90 Seite 80 von 90 Seite 81 von 90 Seite 82 von 90 Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_RD_02_01-02 Regeldetail Aufbauten 1:10 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A1 Erstellt: Format INDEX / Datum 24.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: DI Regelaufbau Guss-Asphalt (Regengarten Frohnhof), Bk 0,3 M 1:10 Regelaufbau Staudenfläche (außerhalb Baumscheiben) M 1:10 Regelaufbau wassergeb. Wegedecke begehbar (außerhalb Baumscheiben) M 1:10 Regelaufbau Fallschutzbelag EPDM M 1:10 Regelaufbau Betonpflaster befahrbar Bk 1,0 M 1:10 Regeldetail Traufstreifen Fassadenanschluss M 1:10 Ev2 150 MPa anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Kombinierte Frotschutz- und Tragschicht D 49 cm Natursteinschotter 0/32 EV 2 mind. 150 MPa Betonsteinpflaster D 12 cm Formate, Verlegung siehe Regeldetails Pflasterbelag Bettung D 4 cm Brechsand/Splittgemisch 0/5 In Anlehnung Bk 1,0 (Tafel 3, Zeile 1 RStO 12 F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen 12449 Ev2 45 MPa 65 Ev2 100 MPa anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Frostschutzschicht D 26,5 cm Schotter 0/45 EV 2 mind. 100 MPa Asphaltdeckschicht aus Gussasphalt MA 8 S, D 3,5 cm Abstreuung 1/3, Farbe n. Wahl Asphalttragschicht AC 22 TN, Bindemittel 50/70 D 10 cm In Anlehnung Bk 0,3 (Tafel 1, Zeile 1 RStO 12 F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I 41041 55 40 Ev2 45 MPa Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen Ev2 80 MPa anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Kombinierte Frotschutz- und Tragschicht D 30 cm Natursteinschotter 0/32, EV 2 mind. 80 MPa Dynamische Schicht 0/16 D 6 cm Deckschicht 0/11 mit Stabylizer D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Asphaltdeckschicht aus Gussasphalt MA 8 S, D 3,5 cm Abstreuung 1/3, Farbe n. Wahl Asphalttragschicht AC 22 TN, Bindemittel 50/70 D 10 cm In Anlehnung Bk 0,3 (Tafel 6, Zeile 1 RStO 12 F2-F3-Boden, Frosteinwirkungszone I 4630 40 55 Ev2 45 MPa Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen nde Boden / Baugrund d ch e er Füllboden m n e e Frotschutz- und h m Na ursteinschotter 0/32, m nd 80 MPa h ch 0/11 mit Stabylizer m Fa be beige n. Bemusterung anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Nivellierschicht, 6 cm Natursteinschotter 0/16 Basischicht, 3 cm aus Polyurethan gebundenes Gummifasergranulat Fugenlose Nutzschicht, 1 cm aus Polyurethan gebundenes EPDM-Granulat, EPDM Spielbelag für Fallhöhe bis 1.50 m, nach Vorgabe DIN 18035 Kombinierte Frotschutz- und Tragschicht D 45 cm Natursteinschotter 0/32 EV 2 mind. 45 MPa Ev2 80 MPa Ev2 80 MPa 13645 55 Ev2 45 MPa num Leistungsgrenze gen Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen Staudenpflanzung gem. Pflanzplan anstehender Boden / Auffüllung Rohboden 30 cm tiefenlockern/ aufreißen anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Basischicht, 3 cm aus Polyurethan gebundenes Gummifasergranulat Fugenlose Nutzschicht, 1 cm aus Polyurethan gebundenes EPDM-Granulat, Kombinierte Frotschutz- und Tragschicht D 45 cm Natursteinschotter 0/32 EV 2 mind. 45 MPa 15 Aufbau Baumscheiben gem. Regeldetail Baumeinfassungen Erdplanum Leistungsgrenze Freianlagen im Bestand: Austausch 15-35 cm Oberboden gegen ungewaschenen Füllkies 0/X bei Auffüllung: bis 15 cm unter OK mit Rohboden auffüllen bis OK 15 cm ungewaschener Füllkies gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` Bautenschutzmatte 8x500 (DxH in mm), mit Vließ bis ca. 1,5 cm u. GOK Fassade 50 Betonfundament Drainbeton, D 20 cm Tragschicht ca. 30 cm Natursteinschotter 0/32 anstehender Boden / Baugrund bzw. verdichteter Füllboden Mörtelbett MG III D. 4 cm Betonsteinpflaster D 12 cm Formate, Verlegung siehe Regeldetails Pflasterbelag Aufbau Staudenfläche gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` 17.07.2024MB A DI/ MB A 17.07.2024Seite 83 von 90 3 Baumgrube mit Staudenfläche (Tiefbeete Theaterpassage), M 1:20 4 Baumgrube mit wassergebundener Wegedecke (Theaterplatz) M 1:20 2 Baum Bestand wassergebundene Wegedecke M 1:20 1 Baum Bestand Baumscheibe mit Stauden bepflanzt M 1:20 Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_RD_03_01-02 Regeldetail Baumeinfassungen 1:20 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A1 Erstellt: Format INDEX / Datum 24.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: DI ca. 15 - 20 umlaufend Einfassung Stahlband 150/4 mm alt. 80/4 mm mit Punktankern Baumsubstrat verdichtungsfähig Dynamische Schicht 0/16 D 6 cm Entfernung Baumrost Bestand per Hand, Wurzelbereich vorsichtig per Hand freilegen Deckschicht 0/11 mit Stabylizer D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung anstehender Boden/ Baugrund Baumscheibe Bestand Austausch Oberboden gegen selbstmulchendes Intensivsubstrat D 20 cm, mind. 10 cm im Bestand Lava 11/16 22,5% Lava 8/11 22,5% Lava 5/8 22,5% Lava 2/5 22,5% RAL-zertifizierter Kompost 10% gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` anstehender Boden/ Baugrund Baumscheibe Bestand Entfernung Baumrost Bestand per Hand, Wurzelbereich vorsichtig per Hand freilegen umlaufend Einfassung Stahlband 150/4 mm alt. 80/4 mm mit Punktankern > 10 Beeteinfassung/ Durchlaufschutz aus Staketenzaun Holzlattung ca. 50 Überlauf Anbindung an Kanal 20 130 110 FLL- Baumsubstrat auf Lavabasis D 110 cm Baumverankerung Dreibock mit Kokosstrick, Pfähle unbehandelt gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` anstehender Boden/ Baugrund aufreißen/ tiefenlockern kf-Wert 9x10-7 (gem. Angabe SWECO GmbH) 20 cm selbstmulchendes Intensivsubstrat Lava 11/16 22,5% Lava 8/11 22,5% Lava 5/8 22,5% Lava 2/5 22,5% RAL-zertifizierter Kompost 10% gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` Randeinfassung als Mulde Betonstein, 1cm vertieft 101,6060 ca. 230 Stahlkante 150/4 mm Dynamische Schicht 0/16 D 6 cm Deckschicht 0/11 mit Stabylizer D 4 cm, Farbe beige n. Bemusterung FLL- Baumsubstrat auf Lavabasis verdichtungsfähig D ca. 160 cm anstehender Boden/ Baugrund kf-Wert 9x10-7 (Angabe SWECO GmbH) Hohlboxen gem. Fachplanung SWECO GmbH D 60 cm alternativ: Ersatz duch FLL-Baumsubstrat Baumverankerung Dreibock mit Kokosstrick, Pfähle unbehandelt gem. Vorgabe AG `Bonner Standards` alternativ: Ersatz duch FLL-Baumsubstrat 1 3 4 2 2 Baum Bestand mit wassergebundener Wegedecke Baumgrube Planung mit wassergebundene Wegedecke Baumgrube Planung mit Staudenfläche Baum Bestand mit Staudenfläche Planung Legende Aufbau Pflanzflächen gem. Vorgabe AG `Bonner Standards`, Ergänzung Durchlaufschutz 17.07.2024MB A DI/ MB A 17.07.2024Seite 84 von 90 Seite 85 von 90 Seite 86 von 90 Seite 87 von 90 Seite 88 von 90 Seite 89 von 90 SPARKASSE ANBINDUNG ÄRTZTEHAUS ANBINDUNG ÄRTZTEHAUS ANBINDUNG KURPARK ANBINDUNG HALTESTELLE Mariannenplatz 23, 10997 Berlin, Am Fronhof, Am Kurpark, Theaterplatz, Am Michaelshof, Michaelplatz, 53177 Bonn 174-01 GOD-OP INNENSTADT BONN BAD GODESBERG 174-01_CS_3_SP_07_01-02 Übersichtsplan: Blindleitsystem 1:500 Projekt: Abteilung: 66-5 Planung und Neubau von Straßen MaßstabZeichnung-Nr. Plan: BUNDESSTADT BONN TIEFBAUAMT Bauherr: Bundesstadt Bonn Datum, Unterschrift / FREIGABE Berliner Platz 2, 53103 Bonn Landschaftsarchitektur: Datum, Unterschrift / FREIGABE N Tel: 030 - 44 00 97 26 DIN A1 Erstellt: Format INDEX / Datum 24.04.2024 Leistungsphase: Entwurf Gezeichnet: ML Übersichtsplan Tiefgarage Am Michaelshof.pdf (Stand 30.03.2023) Am Fronhof 1 bis7 unterer Keller.pdf (Stand 8.4.1975) 8016-150_Gesamt, Stand 28.03.2023.dwg PLANGRUNDLAGEN: LEGENDE Gebäude Bearbeitungsgrenze Bäume (Bestand und Planung) 1 Anbindung Schauspielhaus 2. Anbindung WC 3. Anbindung Ärtztehaus 4 Anbindung Sparkasse Leitstreifen aus Riffelplatte, B 30cm 11 12 13 13 14 Auffindestreife aus Noppenplatten, B 30cm Aufmerksamkeitsfeld aus Noppenplatten, 90x90cm VORABZUGSeite 90 von 90
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de