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231249 · Beschlussvorlage

Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)

Nummer
231249
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
27.07.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.09.2023 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 15.08.2023 Empfehlung
  3. Sitzung der Baumkommission 04.09.2023 Empfehlung
  4. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 10.08.2023 Empfehlung
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Untergeordnet

  1. 231249-01 AA CDU/SPD u.w. Änderungsantrag: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg) Antrag zur Vorlage 231249
  2. 231249-16 N- Vorlage Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg); hier: Ergebnis der politischen Beteiligung zur Materialauswahl für die zukünftige Oberfläche in der Fußgängerzone Bad Godesberg
  3. 231249-02 Interfraktionelle Große Anfrage zu „Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)“, DS 231249
  4. 231249-06 Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  5. 231249-09 ST Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg); hier Beantwortung der Fragen zur Maßgabe der Vertagung 231249-08
  6. 231249-15 AA SPD-Bezirksfraktion - Bad Godesberg: Oberflächenmaterial für die Bad Godesberger Fußgängerzone
  7. 231249-07 Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  8. 231249-18 Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg); hier Fragen zu Protokoll zu 231249-12
  9. 231249-17 AA SPD-Änderungsantrag: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg) Antrag zur Vorlage 231249
  10. 231249-13 ST CDU/SPD/FDP-Große Anfrage: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  11. 231249-12 CDU/SPD/FDP-Große Anfrage: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  12. 231249-10 AA Interfraktioneller Änderungsantrag: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg) Antrag zur Vorlage 231249
  13. 231249-11 Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg); hier Änderung des Beschlusses 231249-08 und Mitteilung der Prüfergebnisse
  14. 231249-20 ST Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg) - Stellungnahme zu DS 231249-19
  15. 231249-14 Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg); hier: Ergebnis der politischen Beteiligung zur Materialauswahl für die zukünftige Oberfläche in der Fußgängerzone Bad Godesberg
  16. 231249-08 Entwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  17. 231249-19 CDU/SPD/FDP-Große Anfrage: Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
  18. 231249-03 ST Interfraktionelle Große Anfrage zu „Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)“, DS 231249
  19. 231249-05 ST Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)

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Beschlussvorlage
öffentlich
231249
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
Vorentwurfsplanung/Objektplanung „Am Fronhof
und Theaterplatz“ (ISEK Bad Godesberg)
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.08.2023 Empfehlung
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 15.08.2023 Empfehlung
Baumkommission 04.09.2023 Empfehlung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.09.2023 Entscheidung
Beschlussvorschlag
1. Dem vorgelegten Vorentwurf zum Ausbau der Fußgängerzone zwischen
Am Fronhof und Theaterplatz im Stadtbezirkszentrum Bad Godesberg
wird zugestimmt.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Grundlage des Vorentwurfes,
weitere Planungsschritte einzuleiten, sodass die Beantragung von
Fördermitteln im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den
Klimawandel“ und anschließende Umsetzung der Planung erfolgen
kann.
Begründung
„Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung der Bad Godesberger Innenstadt ist die
Aufwertung derzeit problematischer Bereiche, die neben funktionalen Mängeln
auch bauliche und strukturelle Defizite erkennen lassen.“ (Leitbild, S. 95)
Leitbild und ISEK als Grundlage
Das Anfang 2020 vom Rat der Stadt Bonn beschlossene und in der
Bezirksvertretung Bad Godesberg angenommene Leitbild für Bad Godesberg
(DS-Nr. 190431) beschreibt, noch vor der Pandemie die Aufwertung der
Fußgängerzone als einen der wichtigsten Handlungsbedarfe in der Innenstadt
von Bad Godesberg. Im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Innenstadt
Bad Godesberg (ISEK) werden konkrete Maßnahmen dazu formuliert.
Städtebaulicher und freiraumplanerischer WettbewerbSeite 1 von 165
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Daher hat die Stadt Bonn im Jahr 2021 einen städtebaulichen und
freiraumplanerischen Wettbewerb zur Neugestaltung der Innenstadt
durchgeführt, an dem beispielsweise auch Einzelhandelsexperten, die Polizei
und das Schauspielhaus sowie Vertreter*innen der Bezirksvertretung Bad
Godesberg beteiligt waren (DS-Nr. 202028).
Der Wettbewerbssiegerentwurf sieht für den Bereich Am Fronhof bis
Theaterplatz eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch Begrünung,
Entsiegelung und neues multifunktionales Stadtmobiliar sowie eine einheitliche
Gestaltung „Stadtteppich“ als Bodenbelag vor.
Beauftragung des Wettbewerbssiegers
Auf Grundlage dieses Gestaltungsentwurfes hat der Rat der Stadt Bonn das
Büro capattistaubach urbane Landschaften aus Berlin mit der Ausarbeitung der
weiteren Planung, bei vorheriger einstimmiger Annahme der Bezirksvertretung
Bad Godesberg, beauftragt (DS-Nr. 220932).
Öffentlichkeitsbeteiligung
Daraufhin wurde im Februar 2023 zu den Vorentwurfsvarianten der Planung
eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Die vorliegende Beschlussvorlage
dient der Festlegung der daraufhin, aufgrund der Beteiligungsergebnisse und
ämterübergreifender Abstimmungen, angepassten Vorentwurfsplanung. Die
Vorentwurfsplanung enthält die grundlegenden Gestaltungsmerkmale, wie
Baumstandorte, entsiegelte Flächen oder Bankstandorte welche in der
Entwurfsplanung bezüglich Materialität oder exakter Verortung konkretisiert
werden.
Vorentwurf
Die Festlegung auf eine Vorzugsvariante des Vorentwurfes ist notwendig, um
den Entwurf der Planung ausarbeiten und die notwendige Planreife rechtzeitig
zur Beantragung von Fördermitteln erreichen zu können.
Ziele der Planung:
Der Neugestaltung der zentralen Fußgängerzone in Bad Godesberg liegt kein
singuläres Ziel zugrunde. Vielmehr greifen die positiven Effekte der Aufwertung
ineinander und sollen die Innenstadt als Begegnungs- und Handelsort stärken.
Eine durch die Erneuerung erreichte hohe Aufenthaltsqualität wird dem Handel,
der Gastronomie und den Kulturbetrieben zu Gute kommen, aber auch den
sozialen Treffpunkt Innenstadt stärken. Denn durch zusätzliche Begrünung,
hochwertige Pflasterung multifunktionales Mobiliar und attraktive
Wasserelemente weist die Fußgängerzone zukünftig Alleinstellungsmerkmale
auf, die sie als Aufenthalts- und Erlebnisort Innenstadt von der Online-
Konkurrenz sinnvoll abhebt. Dies wird sich positiv auf die ganzjährige
Besucherfrequenz und damit auch die vorhandene Kaufkraft auswirken.
Aufgrund der zukünftig vermehrt auftretenden Hitzetage ist eine Entsiegelung
und Begrünung der Platzflächen dringend angezeigt. Denn Ausflüge oder
Einkäufe im öffentlichen Raum, auch Veranstaltungen, werden nur dann
nachgefragt werden, wenn angenehme bzw. erträgliche klimatische
Bedingungen vor Ort herrschen. Die im Vorentwurf enthaltenen Baumstandorte
auf dem Theaterplatz werden ihre schattenspendende und kühlende Wirkung
erst in ca. 20 Jahren voll entfalten können. Zu einem Zeitpunkt, da die Anzahl
der Hitzetage, gemäß vieler Prognosen, deutlich höher liegen wird als heute.
Daher ist es sinnvoll und richtig Klimaanpassungsmaßnahmen bereits heute zu
realisieren, um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt als attraktivenSeite 2 von 165
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Begegnungs- und Handelsort nachhaltig zu stärken.
Die Planung (Vorentwurf):
Die Umgestaltung der Innenstadt Bad Godesberg wird in zwei Bauabschnitten
erfolgen.
Das Planungsgebiet der Fußgängerzone erstreckt sich von dem Platz Am
Fronhof bis zum Theaterplatz.
Theaterplatz (Teilbereich 1):
Im Zuge der Neugestaltung wird dem Theaterplatz eine eigenständige,
vegetative Nutzungscharakteristik zugesprochen mit der Funktion als
Hauptplatz für hinreichend Verweil- und Aufenthaltsangeboten. Im Herzen
dieses Platzes ist ein „Baumhain“ als grüne Oase vorgesehen.
Dieser soll sowohl Klimaanpassungsstrategien (Microklima, Kühlung,
Verschattung, Co2-Bindung, Wasserkreislauf, etc.) als auch die
gesellschaftlichen Veränderungen (Aufenthalt und Kommunikation,
Multicodierung und Austausch, Mehrgenerationen-Koexistenz usw.) sicht- und
erlebbar werden lassen. Der Vorentwurf sieht hochgeastete Bäume im
Zusammenspiel mit Aufenthalts- und Spielangeboten (Spielskulptur, Spiel-
Rohrtelefon, Brunnen, Trinkwasserspender, usw.) vor. In den nachfolgend
aufgeführten Varianten können einzelne Elemente entfallen.
Sowohl die Dimensionierung des Baumhains, die reversiblen
Ausstattungselemente (Bänke, Mülleimer, etc.), die neugeordneten festen
Beleuchtungsmaste als auch der Entfall des Bestandbrunnens begünstigen die
freiwerdenden Veranstaltungsflächen und den dadurch neugeschaffenen
Bühnenstandort am Theaterplatz. Versorgungsstationen, welche an zentralen
Standorten im gesamten Realisierungsbereich verteilt sind, erleichtern den
Veranstaltern von Festen die Versorgung mit Strom und Wasser. Eine Bühne
mit den Maßen (12mx6m) hat ebenso Einzug in die Planung gefunden. Eine
Sitzbank lädt zudem an heißen Sommertagen bei Wunsch zum konsumfreien
Verweilen unter dem Baumhain als schattenspendenden und kühlen Platz ein.
Um den Wasserkreislauf möglichst zu erhalten, wenig zu versickern
(Schwammstadt-Prinzip) oder in den Kanal einzuleiten, werden Baumrigolen
unter dem Baumhain geplant, um eine autarke Wasserversorgung der Bäume
zu gewährleisten. Eine barrierefreie Wasserführung von der Koblenzer Straße
bis hin zum Fronhof unterstreicht den Wohlfühlfühlcharakter des Platzes und
stellt eine Verbindung der Plätze Am Fronhof und Theaterplatz in seiner
Gestaltung dar. Überfahrbare Nebeldüsen tragen zum Wohlfühlfaktor bei und
Wirken der Überhitzung im Sommer entgegen.
Es haben sich im Zuge der Planung drei Varianten zum Theaterplatz
herauskristallisiert.
In Abstimmung mit den Fachämtern gibt es die Variante 3, welche als
Vorzugsvariante empfohlen wird. Diese Variante mündet mittelfristig in einer
zweistufigen Erweiterung des Baumhains gemäß Masterplanentwurf.
Theaterplatz Variante 1(Wettbewerb):
Die Variante 1 sieht einen Baumhain mittig des Theaterplatzes vor, welches in
seiner Dimensionierung auch der Juryprämierten Variante aus dem
Wettbewerb entspricht.
Die Bestandsbäume am Theaterplatz entfallen und eine Ersatzpflanzung wird in
dem Baumhain erfolgen. Durch diesen Eingriff kann eine langfristige
Umgestaltung im Endzustand erreicht werden.Seite 3 von 165
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Hiervon profitieren sowohl die Feuerwehr, welche freien Zugang zur
Anleiterung haben, die Gewerbetreibenden, da die Schaufenster freistehen und
für Außengastronomie genutzt werden kann, als auch die Veranstalter, welche
die freigewordenen Flächen als Standort für Buden nutzen können, ohne im
Konflikt mit den Feuerwehrflächen oder Bestandsbäumen zu stehen. Alle zuvor
beschriebenen Elemente (Wasserspiel, Spielemente, Sitzbank, etc.) können in
dieser Variante verwirklicht werden.
Theaterplatz Variante 3 (Vorzugsvariante):
In der Variante 3 werden die Bestandsbäume erhalten und eine
„Interimslösung“ bis zum Ableben der Bestandsbäume vor den Hausfassaden
geplant. Die Bäume wurden erneut begutachtet und als entwicklungsfähig und
mittelfristig erhaltenswert bewertet, so dass sie aus stadtklimatischen Gründen
in dieser ersten Phase mit eingeplant werden. Dies ist sinnvoll, da
Neupflanzungen die positiven Eigenschaften des Altbaumbestandes in den
ersten 5-10 Jahren nicht ausreichend kompensieren können, bis sie einen
wirkungsvollen Kronenumfang ausgebildet haben. Dem Schutz der
Bestandsbäume während der Bauphase kommt daher eine besondere
Bedeutung zu. Durch die nötige Feuerwehrumfahrt zwischen Bestandsbäumen
und geplantem "kleinem Baumhain" wird dieser im Vergleich zum Masterplan
erheblich in der ersten Phase reduziert und Elemente innerhalb des „kleinen
Baumhains“ entfallen vorerst ersatzlos aufgrund des Mangels an Fläche. Sie
können im Rahmen der späteren Erweiterung des Baumhains nachgerüstet
werden.
Theaterplatz Variante 2 (Teilinterimslösung):
Die im Portfolio benannte Variante 2 wird als Kompromisslösung zwischen den
Phasen der Varianten gesehen. Hier werden die nördlichen Bestandsbäume bis
zum Erreichen der Reststandzeit mit dem erweiterten (großen) Baumhain in
Einklang gebracht. Die unterirdische Bebauung im Endzustand kann zugunsten
einer blau-grünen Infrastruktur hergestellt werden.
Nach Vorgabe der Feuerwehr sind die Gebäude auf dem Theaterplatz mit dem
Hubrettungsfahrzeug (Drehleiter) anzuleitern. Um die Menschenrettung aller
Nutzungseinheiten gewährleisten zu können, müssen die Fassaden mit dem
Korb der Drehleiter erreicht werden. Dazu sind Schneisen von zwei Metern
Breite zwischen allen Bäumen notwendig. Vorhandene Äste sind so weit
zurückzuschneiden, dass keine Behinderung der Rettung erfolgt. Die Bäume
am Theaterplatz sind in Richtung Gebäudefassade bereits rückgeschnitten.
Eine massive Reduktion der Baumpflanzungen wird ggf. auch im Hinblick auf
die Förderung eine erhebliche Rolle spielen. Mittelfristig wird das Ziel des
Masterplans angestrebt mit Ableben der Bestandsbäume diese Flächen an die
Gestaltung des Masterplans (Variante 1) phasenweise anzupassen. Für die
zukünftige Entwicklung des Theaterplatzes ist die zweistufige Erweiterung des
Baumhains vorgesehen: mit nachlassender Vitalität der Bestandsbäume kann
die Feuerwehrumfahrt in Richtung Gebäudefassaden verschoben werden, mit
Entfall der Pavillonbauten gegenüber dem Schauspielhaus kann die Bühne um
platziert werden. Als Vorgriff auf diese beiden Maßnahmen soll die unter dem
Baumhain gelegene Baumrigole diese Erweiterungen (in ihrer
Dimensionierung) unterirdisch vorwegnehmen. Eine Anpassung dieser Flächen
an den Endzustand wird eine bauliche Maßnahme an den Oberflächenbelägen
nach sich ziehen, sodass künftig keine tiefgreifenden Eingriffe in die
Infrastruktur mehr erforderlich werden.Seite 4 von 165
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Am Michaelshof Nord (Teilbereich 2;Pavillons):
Die Vorzugsvariante mit Erhalt der Pavillons sieht eine Begrünung mit
Außengastronomie und Spielelementen vor.
Auch hier ist analog zum Theaterplatz ein verbindendes Element beider Plätze
das Spiel mit Gegensätzen (Licht und Schatten, Offenheit und
Geschlossenheit). Der etwa 100-jährige Bestandsbaum wird in einem
Staudengarten eingefasst und die Fläche zwischen den Pavillons wird
multifunktional als entsiegelter Spielbereich gestaltet werden. Die
Außengastronomie wird weiterhin gemäß Sondergenehmigung möglich sein.
Mehrflächen für Gastronomie werden in Richtung Theater verlagert.
Die Sondernutzungserlaubnisse werden für Veranstaltungen so angepasst,
dass es keinen Konflikt der Nutzungsansprüche bei Veranstaltungen mit der
Feuerwehr geben wird.
Am Michaelshof Süd (Teilbereich 3;Schauspielhaus):
Entlang des Schauspielhauses ist ein in Teilen begehbares Pflanzbeet geplant,
welches sich künftig mit potenzieller Fassadenbegrünung in das Gesamtbild
fügt. Im Bereich der Fassade wird es ausreichend Arbeitsfläche zur
Unterhaltung der Wand und Werbetafeln an dem Theater geben. Unterbrochen
wird die Begrünung durch Bänke, welche zum Verweilen mit seitlichem Blick
auf die Godesburg einladen. Im Bereich der öffentlichen Toilette sind ebenfalls
in Kombination von Pflanzbeeten mit Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Die
Bestandsbaumscheiben werden entsiegelt und erweitert. In geregeltem
Abstand sind versiegelte Durchgänge zur Querung vorgesehen. Während der
Bauzeit wird der Fokus auf den Schutz der Bestandsbäume gelegt. An den
Eingängen zur Fußgängerzone wurden gemäß des Mobilitätskonzeptes
Abstellanlagen (teilweise überdacht) sinnvoll platziert.
Am Fronhof (Teilbereich 5;Nord):
Es wird im Zuge der Planung eine „Gartenpasssage“ geplant, worin Aufenthalt,
Spielelemente und Tiefbeete mit Rigolen kombiniert werden. Auch hier
verstehen die sich wiederholenden Elemente als Verknüpfung der beiden
Plätze Theaterplatz und Fronhof. Im Bereich der Pfarrer-Minartz-Straße sind für
die Stärkung der Mobilität weitere Fahrrad-Abstellanlagen und im Sinne der
Entsiegelung ein Pflanzbeet vorgesehen.
Vor dem Haus Am Fronhof 6 am südlichen Kopf des Tiefbeetes ist zudem eine
demontierbare Sitzbank vorgesehen, die bei Bedarf an Veranstaltungen als
Fläche für eine Bühne (z.B. Stadtfest) oder Fahrgeschäfte zur Verfügung steht.
Am Fronhof (Teilbereich 6;Süd):
Der ca. 70-Jährige Bestandsbaum mit dem Hochbeet wird erhalten und mit
einem Holzdeck ergänzt, welches mit einem schattigen Platz zum Verweilen
einlädt. Unterhalb der heutigen Platzfläche ist eine Regenrückhaltung zur
Selbst?versorgung der Begrünung vorgesehen. Weitere Bestandsbäume
werden mit einheitlichen Bänken im gesamten Realisierungsbereich
ausgestattet.
Brunnenallee (Teilbereich 7;Süd):
Dem westlichen Eingang zu der Fußgängerzone wird eine
Erschließungsfunktion als Charakteristik zugesprochen. Der bestehende Baum
(privat) wird mit einer Sitzskulptur eingefasst. Es ist vorgesehen diesen Bereich
mit Beeten und Außengastronomie in Einklang zu bringen (Cafégarten).
Gemäß Mobilitätskonzept sind hier für die Erschließung u.a.
Fahrradabstellplätze (teilw. überdacht) in ausreichendem Maße geplant.Seite 5 von 165
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Im Bereich der Bearbeitungsgrenze Am Kurpark werden des Weiteren zwei
weitere Bäume oberhalb von Baumrigolen gepflanzt.
Fläche über der Tiefgarage zwischen Am Fronhof und Am Michaelshof
(Teilbereich 4;privat):
Die dargestellte Fläche steht in direktem Zusammenhang zu der
Fußgängerzone und wurde daher im Gesamtkontext mit eingeplant. Hier
besteht bereits im Bestand eine einheitliche Oberflächengestaltung, sodass
diese auch in Zukunft als Teil der Fußgängerzone mitgestaltet werden könnte.
Die Umgestaltung setzt eine Einigung mit den Eigentümern der Flächen voraus.
Hier wird ein Vorschlag unterbreitet die Fläche multifunktional zu nutzen. Der
Hof südliche der Pfarrer-Minartz-Straße wäre der ideale Standort für ein
Generationentreff zusammen mit einer Mobilitätsstation (Abstellanlagen,
Luftpumpe, Reparaturstation).
Als Alternative wird gemäß Variante 2 ein Generationentreff zusammen mit
Sport-Spielgeräten (Tischtennis, Schach, Kartenspieltisch) vorgeschlagen.
Bearbeitungsgrenze:
Die Bearbeitungsgrenze der Planung geht teilweise über die städtischen
Liegenschaften hinaus um ein gesamteinheitliches Konzept zu verwirklichen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Gestaltung privater Flächen bis hin zur
Hauskante nur mit Zustimmung der Eigentümer verwirklicht werden kann. Es
laufen aktuell Gespräche mit den betroffenen Eigentümern. Eintragungen zu
Geh- und Fahrrechten (Wegerecht) der Stadt Bonn bzw. die Allgemeinheit
werden derzeit geprüft.
Beteiligung der Öffentlichkeit (Ergebnisse)
Im Februar dieses Jahres wurde der Öffentlichkeit die erste Überarbeitung des
Wettbewerbssiegerentwurfes für die Fußgängerzone Am Fronhof bis
Theaterplatz präsentiert.
• 10. Februar: Informationsveranstaltungen für die Eigentümerschaft und
Gewerbetreibende
• 11. Februar: Kinderbeteiligung, ein Stadtrundgang durch das
Plangebiet sowie eine öffentliche Abendveranstaltung in der Stadthalle.
• Februar: Planungsstand online unter www.bonn-macht-mit.de zur
Information und Abgabe von Anregungen
• 02.03.2023 1.Sitzung Forum für die Innenstadt
• Vernetzungstreffen des Zentrenmanagements und Rundgang mit
Gewerbetreibenden am 15.03.2023
• Beteiligung der Eigentümerschaft und Gewerbetreibenden zum
Planungsstand am 08. Mai 2023 im Trinkpavillon
• Gespräche zu Veranstaltungsflächen und –bedarfen mit Vertreter*innen
des Schauspielhauses, des Festausschusses und Stadtmarketing e.V.
im Juni 2023
Alle Anregungen und Veranstaltungen wurden dokumentiert (siehe Anlagen)
und dem beauftragten Planungsbüro sowie intern der Fachverwaltung zur
Prüfung auf die Berücksichtigung der jeweiligen Anregungen vorgelegt.
Nachfolgend wird der Umgang mit den als wesentlich identifizierten
Anregungen aus der Beteiligung erläutert.Seite 6 von 165
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Umgang mit Beteiligungsergebnissen – erfolgte Plananpassungen
Rettungswege und Veranstaltungen
Eine zentrale Anregung, sowohl von Gewerbetreibenden als auch vieler
Innenstadtbesucher*innen ist, die Durchführbarkeit von Festen und
Veranstaltungen in der zentralen Fußgängerzone (insbesondere Theaterplatz)
auch zukünftig sicherzustellen. Zwar werden ein höherer Grünanteil und
Baumpflanzungen meist begrüßt, es sollte aber weiterhin möglich sein
beispielsweise das Stadtfest, die Sessionseröffnung des Karnevals, das
Weinfest und den Nikolausmarkt im Plangebiet veranstalten zu können.
Für die Prüfung ist maßgeblich, ob die notwendigen Rettungswege und
Aufstellflächen für die Feuerwehr auch an Veranstaltungstagen gegeben sind.
Das beauftragte Planungsbüro hat in Abstimmung mit den zuständigen Stellen
der Verwaltung und der Feuerwehr daraufhin am Beispiel des Stadtfestes, des
Weinfestes sowie des Nikolausmarktes aufgezeigt, welche
Veranstaltungsflächen weiterhin zu Verfügung stehen können und wo eine
Bühne (12 x 6 Meter) auf dem Theaterplatz auch nach der Neugestaltung
aufgestellt werden kann und welchen Flächenbedarfe für ca. 500
Besucher*innen einnehmen
Anschließend wurden nach Anforderungen jeweiliger Veranstaltungen Pläne
erstellt, worin der Bestand an Ständen, Versorgungsanschlüssen- und
Leistungen, Fahrgeschäften sowie Buden nach wie vor nachgewiesen werden
konnten (Beispiel s. Anlage Stadtfest Nachweis).
Stadtfest:
Bestand Planung
Bühnen: (12m x 6m + 5m x 4m) Bühnen: (12m x 6m + 5m x 4m)
Verkaufsstände: ca.50 Verkaufsstände: ca.50
Im Ergebnis können alle Veranstaltungen weiterhin unter Einhaltung geeigneter
Baumschutzmaßnahmen auf dem Theaterplatz und Am Fronhof stattfinden.
Durch mittelfristigen Entfall der Bestandsbäume auf dem Theaterplatz, den
Wegfall der Glasvitrinen am Verbindungsweg Richtung Koblenzer Straße, dem
Bestandsbrunnen auf dem Theaterplatz und Neupositionierung der
Beleuchtungsmasten werden zusätzliche Standflächen frei, sodass teilweise
eine Neuaufteilung der Budenstandorte im Plangebiet erforderlich werden wird.
Nicht möglich wird aufgrund der Baumpflanzungen und Rettungswege zukünftig
eine große Bühne (Bsp. Theaterfest 2018: 16 x 12 Meter) sein. Allerdings
würde diese auch im aktuellen Zustand des Theaterplatzes nicht von der
Feuerwehr genehmigt werden. Alternativ kann eine Bühne dieser Dimension
zukünftig auf einer temporär dafür gesperrten Straße Am Kurpark auf Höhe des
Schauspielhauses oder im Kurpark (siehe Sommerfest der Vereine) aufgestellt
werden.
Bauphase:
Es ist vorgesehen die Maßnahme in zwei Bauabschnitten mit einer
Gesamtbauzeit von ca.3 Jahren abzuschließen. Die Priorisierung der
Bauabschnitte erfolgt im Zuge der weiteren Planung und wird in den nächsten
Leistungsphasen durch einen Bauzeitenplan ergänzt. Während der gesamten
Bauzeit bleibt das oberste Ziel die Funktionalität der Fußgängerzone
(Begehung und Anlieferung der Geschäfte) weitestgehend zu erhalten und mitSeite 7 von 165
Seite 8
Hilfe eines ausgeklügelten Baustellenmanagements die Einschränkungen auf
das Geringste zu reduzieren. Vorgesehen ist eine Wanderbaustelle zu
errichten, sodass ein großflächiger Aufriss der Innenstadt verhindert werden
soll.
Pavillons
Die Verwaltung ist seit Juni 2022 im schriftlichen Austausch und in Gesprächen
bezüglich eines möglichen Ankaufes einer oder mehrerer Pavillons gegenüber
dem Schauspielhaus. Ergebnis dieses Austausches ist es, dass ein kurzfristiger
Ankauf der Pavillons während der Planungsphase zur Neugestaltung der
Fußgängerzone voraussichtlich nicht erfolgen kann. Daher wird die Planung die
bestehenden Pavillons berücksichtigen. Die Neugestaltung ist jedoch darauf
ausgerichtet, dass die Platzfläche nach einem erfolgreichen Ankauf und der
Niederlegung eines oder mehrerer Pavillons erweitert werden kann. So soll
dem Ziel der Schaffung eines neuen Michaelsplatzes vor dem Schauspielhaus
Rechnung getragen werden.
Begrünung
Die Notwendigkeit den Grünanteil in der Innenstadt und damit die
Klimaresilienz aber auch die Aufenthaltsqualität zu erhöhen wird von den
meisten Beteiligten bestätigt. Teilweise wird bemängelt, dass durch neue
Baumpflanzungen oder Grünbeete die Sichtbarkeit von Schaufenstern
eingeschränkt werden könnte. Ergänzend werden Vorschläge zur Fassaden-
und Dachbegrünung eingebracht.
Außengastronomie
Im Zuge der Umgestaltung wurden auch die Sondernutzungsrechte im Hinblick
auf die Außengastronomie ausgewertet, um sich gefestigte und durch die
Bevölkerung gerne angenommene Strukturen beizubehalten. Die
Außengastronomie kann bis auf wenige Einschränkungen (z.B. an
Veranstaltungstagen) weiterhin wie im Bestand (teils versetzt) erfolgen.
Wasser: Wasserlauf, Nebeldüsen, Godesberger Bach
Eine vielfach nachgefragte Ergänzung der Planung um die Offenlegung des
Godesberger Baches im Innenstadtbereich ist aus technischen Gründen nicht
sinnvoll umsetzbar (Tiefenlage des Bachbettes). Auch umfasst das
Bearbeitungsgebiet der ersten Bauabschnitte den betreffenden Bereich an der
Pfarrer-Minartz-Straße nicht. Der geplante Wasserlauf als Gestaltungselement
wird barrierefrei hergestellt. Die in der Beteiligung mehrfach genannten
Nebeldüsen zur Hitzereduzierung sind gestalterisch integriert in den Boden
eingelassen geplant.
Zures/Greenpass:
Eine Klimaanpassung der Fußgängerzone wird im Grundsatz von fast allen
Beteiligten als notwendig erachtet. Gründe sind hierfür der nachgewiesene
Hitzehotspot aufgrund des hohen Versiegelungsgrades und geringer
Durchlüftung in der Fußgängerzone (ZURES-Studie 2019). Dementsprechend
wird die zusätzliche Begrünung, Entsiegelung und ein höherer Anteil von
Wasser bzw. das Schwammstadtkonzept begrüßt. Gegenteilige Anregungen
beziehen sich darauf, dass die Innenstadt von Bad Godesberg bereits von
großen Grünräumen umgeben ist und merklich kühler sei, als z.B. die Bonner
Innenstadt. Eine zusätzliche Begrünung wird daher als eher nicht erforderlich
angesehen. Die ZURES-Studie weist die hohen sommerlichen TemperaturenSeite 8 von 165
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z.B. auf dem Theaterplatz nach, diesen kann unmittelbar nur durch
Verschattung und Verdunstungsleistung bzw. technisch durch Wasserelemente
entgegengewirkt werden. Angrenzende Parkanlagen haben aufgrund der den
Platz einfassenden Gebäude (Barrieren) und der sich stark aufheizenden
Fassaden und Pflaster keine merkliche hitzereduzierende Wirkung auf den
Platz. Dies kann durch die im Vorentwurf vorgesehene Entsiegelung und
Baumpflanzungen erreicht werden. Auf Grundlage der Vorzugsvariante wird die
Klimawirkung der Planung von einem Fachgutachter berechnet werden
(Greenpass). Ein Vorabzug auf Grundlage von Vorplanungen weist
insbesondere eine positive Auswirkung auf die Versickerungsleistung in der
Innenstadt aufgrund der Entsiegelung nach. Fassaden und Dachbegrünung
sind hierzu ergänzende Maßnahmen, welche im Zuge des im ISEK ab 2025
vorgesehenen Hof- und Fassadenprogramms für die Eigentümerschaft
unterstützt werden kann. Durch das Anlegen von Grünbeeten am
Schauspielhaus wird in der Vorentwurfsplanung die Möglichkeit einer
anschließend herzustellenden bodengebundenen Fassadenbegrünung des
städtischen Gebäudes geschaffen.
Weitere Anregungen:
Glasfaser, Fernwärme, Kanal
Die Versorgungsträger haben den Wunsch einer Mitverlegung geäußert. Es
wird angestrebt diesen Synergieeffekt für eine gemeinsame Arbeit auch im
Hinblick auf ein langfristig erhaltenswertes Projekt zu nutzen.
Sowohl die Telekom, als auch die Stadtwerke werden im Zuge der Maßnahme
ihre Leitungen erneuern. Die Erweiterung der Fernwärmetrasse ist bis dato
nicht vorgesehen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass hier ein
mittelfristiger Eingriff folgen kann. Die Kanalleitungen sind in ausreichend
intaktem Zustand, sodass mit der Erneuerung des Kanals 2022 Am Fronhof
hier für das Projekt kein weiterer Austausch vorgesehen ist.
Finanzierung der Planung
Förderprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“:
Die Finanzierung der Objektplanung Am Fronhof /Theaterplatz soll zum Teil
über das Förderprogramm des Bundes „Anpassung urbaner Räume an den
Klimawandel“ erfolgen.
Das Bundesprogramm wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR) aufgesetzt, um Städte und Gemeinden bei der
Umsetzung einer klimagerechten Stadtentwicklung finanziell zu unterstützen.
Insbesondere die gezielte Entwicklung und Erneuerung von Park-, Grün- und
Freiflächen sollen gefördert werden, da diese einen großen Beitrag bei der
Bewältigung von klimatisch bedingten Herausforderungen leisten.
Die Bonner Stadtverwaltung ist dem Projektaufruf für das Bundesprogramm
vom 15.07.2022 gefolgt - und es wurde eine Projektskizze für die
„Klimagerechte Neugestaltung Bonner Zentren – Bad Godesberger Innenstadt“
eingereicht. Die Skizze umfasst folgende Projekte:
▪ Bauliche Umgestaltung der Bad Godesberger Innenstadt
8 Mio. €
▪ Projektsteuerung Planungs-/Baumaßnahmen
300.000 €Seite 9 von 165
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▪ Finanzierung Wettbewerbsverfahren Masterplan (nachträglich)
252.000 €
▪ Dachbegrünung von drei Innenstadt-Stadtbahnabgängen
140.000 €
(Alte Bahnhofsstraße, Löbestraße/Moltkestraße)
Über eine Aufnahme aller eingereichten Projektskizzen in das Förderprogramm
entschied der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner
Sitzung am 01.03.2023. Für die Bonner Projektskizze wurde eine Aufnahme in
das Programm positiv beschieden und eine Fördersumme von 7.388.200,00 €
in Aussicht gestellt. Diese Fördersumme steht für die Jahre 2023 bis 2026 zur
Verfügung. Eine bauliche Umsetzung und Abrechnung der beantragten
Maßnahmen muss dementsprechend in diesem Förderzeitraum erfolgen. Die
Förderung des Fördergebers ist auf die Summe von 7.388.200,00 € gedeckelt
und entspricht dem maximalen Fördersatz von 85%. Bei einer
Kostensteigerung der Maßnahmen, verringert sich der Förderanteil
entsprechend, bzw. der kommunale Eigenanteil erhöht sich.
Weitere Schritte:
Das Antragsverfahren ist zweigeteilt:
- In der ersten -nun abgeschlossenen- Phase wurden die Projektskizzen
ausgewählt und eine Fördersumme in Aussicht gestellt.
- In der zweiten Phase werden die ausgewählten Förderkommunen
aufgefordert, einen Zuwendungsantrag für die Förderung ihres
konkreten Projektes zu stellen.
Der geforderte Zuwendungsantrag umfasst einen Ausgaben- und
Finanzierungsplan, einen Ablauf- und Zeitplan sowie die entsprechenden
Nachweise über die Gesamtfinanzierung.
Die Verwaltung hat bereits einen ersten Entwurf für den Zuwendungsantrag
erarbeitet und an das BBSR übermittelt. Der finale Zuwendungsantrag kann
jedoch erst auf Basis des abgestimmten und beschlossenen Vorentwurfs zum
Ausbau der Fußgängerzone zwischen Am Fronhof und Theaterplatz erarbeitet
werden. In Abhängigkeit von der beschlossenen Vorentwurfsplanung, können
die konkreten Kosten kalkuliert werden und die erforderlichen
Antragsunterlagen ausgefüllt werden.
Auf der Grundlage des vollständig eingereichten Antrags wird ein
Koordinierungsgespräch mit dem BBSR stattfinden . Dieses ist zwingender
Bestandteil des Antragsverfahrens und dient der Qualifizierung der
Antragsunterlagen. Anschließend wird ein entsprechender Förderbescheid
durch das BBSR erteilt. Danach kann mit der Umsetzung der Maßnahmen
begonnen werden.
Terminplanung/weiteres Vorgehen
Vorausgesetzt der Beschluss wird im August 2023 gefasst:
-April 2024 Freigabe Ausführungsreifer Entwurf, Einleitung der Vergabe
-Q4 2024 Baubeginn 1.BA
Anliegerbeiträge:
Die Ausbaumaßnahmen in der Bad Godesberger Innenstadt sind grundsätzlichSeite 10 von 165
Seite 11
geeignet, Beitragspflichten nach § 8 Kommunalabgabengesetz Nordrhein-
Westfalen (KAG NRW) auszulösen. Die beitragsfähigen Kosten können zu
maximal 80 % auf die Beitragspflichtigen umgelegt werden. Nach der
Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge werden die Straßenausbaubeiträge
zurzeit vollständig vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen, weshalb nach
derzeitiger Sach- und Rechtslage keine Zahlungen zu leisten sind. Die
Förderrichtlinie ist nach heutigem Stand befristet bis zum 31.12.2026
Planungskosten:
Die Planungskosten belaufen sich auf 917.675,00 € .
Die Baukosten werden im weiteren Verlauf der Planung konkretisiert.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.09.02 Maßnahmen des bes.
Städtebaurechts
1.09.02.06 ISEK Bad Godesberg
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
917.675,00 5610709023000 2023
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
Anlage/n
1 Lageplan Am Fronhof 1-250 (öffentlich)
2 Lageplan Theaterplatz 1-250 (öffentlich)
4 Nachweis Stadtfest (öffentlich)
6 Querschnitte ISEK (öffentlich)
7 Beteiligungsverfahren Kinder (öffentlich)
9 Protokoll Präsenzbeteiligung (öffentlich)Seite 11 von 165
Seite 12
10 Ergebnisse Onlinebeteiligung Bad Godesberg Februar 2023 (öffentlich)
11 Vorentwurf Portfolio Teil 1 (öffentlich)
12 Vorentwurf Portfolio Teil 2 (öffentlich)
13 Vorentwurf Portfolio Teil 3 (öffentlich)Seite 12 von 165
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Beteiligungsverfahren Kinder
Projekt: Neugestaltung der Plätze Am Fronhof und
Theaterplatz im Rahmen des ISEK Innenstadt Bad
Godesberg
_____________________________________________
Format der Beteiligung: Offenes Kinderforum
Datum der Beteiligung: 11. Februar 2023
Am 11. Februar 2023 fand im Rahmen der Neugestaltung der Plätze Am Fronhof und
Theaterplatz ein offenes Kinderforum statt. Zielgruppe waren Kinder bis 11 Jahre.
Die Kinder wurden über einen Bürgerbrief durch das Tiefbauamt der Stadt Bonn eingeladen.
Neben den in Bad Godesberg wohnenden Kindern wurden auch Godesberger Grundschulen
über die Möglichkeit der Beteiligung informiert. Das entsprechende Informationsschreiben
wurde über die Stabsstalle Bürgerbeteiligung versendet.
Von den 10 angemeldeten Kindern nahmen 5 Kinder mit ihren Eltern teil.
Nach einer Ortsbegehung mit innerstädtischem Rundgang wurden die Wünsche und
Vorstellungen der Kinder zur Platzgestaltung in den Räumlichkeiten der Godesberger
Stadthalle erarbeitet und mit folgende Ergebnissen dokumentiert:
I Wünsche und Anregungen zu Spielgeräten:
 Im Boden eingelassene und begehbare Netze und Trampoline
 Hängematten
 Kletterwand mit Klettergriffen
 Akustisches Sprachrohr
 Ein Karussell, das mit Menschenkraft in Bewegung gesetzt werden kann
 Wasserspielflächen
 Bäume mit Wendeltreppen, die zu verschiedenen Aussichtspunkten (gesicherte
Sitzmöglichkeiten in den Bäumen) in den Bäumen führt.
 Graffitiwand
 Freie Flächen, die mit Kreide bemalt werden können
 Spielmöglichkeiten auch für kleine Kinder
 Tischtennisplatte
 Aussichtsturm mit Tunnelrutsche
 Memoryspiel aus bunten Holzteilchen, die bewegt werden können und auf Stangen
befestigt sind
 Murmeldrehscheiben
 Bespielbare Klanginstrumente
 Fußballwand und kleine Tore
 Schachbrett
 Die Lokomotive im Innenstadtbereich sollte an einem anderen Ort aufgebaut werden,
da sie derzeit in der Nähe einer stark befahrenen Straße steht und zu weit abseits
platziert ist. Dadurch wird sie kaum wahrgenommen.Seite 33 von 165
 Spielbereiche sollten in der Nähe von Cafés sein, damit die Eltern Ihre Kinder während
des Cafébesuchs im Blick haben.
II Wünsche und Anregungen zur Ausstattung und Innenstadtgestaltung
 Offener Bücherschrank nur für Kinder
 Handyladestationen, W-LAN
 Grüne Innenstadt mit vielen Bäumen und Pflanzen
 Bänke, die Bäume umrunden
 Mülleimer, die kindgerecht gestaltet sind, z.B. als Krümelmonsterfiguren
 Sitzinseln, die Ruhe und Entspannung bieten
 Begehbare Pflanzentunnel, die im Sommer Schatten spenden
 Hindernisfreier Bodenbelag, damit Menschen mit Handicap in der Bewegung nicht
einschränkt sind (wenig Stolperkanten und Platten mit Rutschgefahr), unempfindliche
Bodenbeläge (Schlechtes Beispiel: Neugestaltung Bonner Fußgängerzone im Bereich
des Bonner Hauptbahnhofes)
 Panoramabänke, die zum Ausruhen oder Lesen einladen
 Öffentliche Toiletten für Familien
III Wünsche und Anregungen zur mobilen, sozialen und kulturellen Infrastruktur
 Kindgerechte Angebote:
o Kiosk für Kinder, mit preiswerten Süßigkeiten und Spielen
o Die Geschäfte müssen mehr die Kinder in den Blick nehmen. Es gibt dort nur
Angebote für Erwachsene. Die Kinder werden nicht bedacht.
o Schauspielhaus: Mehr Theaterprojekte für Familien und Kinder
o Kino: Mehr Kinderfilme, Kindertage, Familientage
 Da die Nutzung der Radwege im Bereich der Godesberger Grundschulen gefährlich
ist, benutzen viele Kinder die Godesberger Innenstadt. Das sollte zukünftig anders
geregelt werden. Es gibt viele Gefahrensituationen durch E-Scooter und Radverkehr
in der Godesberger Fußgängerzone.
 Mehr Fahrradständer und Möglichkeiten des sicheren Parkens von ZweirädernSeite 34 von 165
Protokoll Bürgerbeteiligung
174 GOD-OP I Innenstadt Bonn Bad Godesberg
ORT Stadthalle Bonn Bad Godesberg
DATUM 11.02.2023 18:00-20:00 Uhr
TEILNEHMER Stadt Bonn Frau Denny
/VERTEILER Stadt Bonn Herr Walter
Stadt Bonn Herr Yilmaz
Stadt Bonn Herr Schütt
Stadt Bonn Frau Sump
capattistaubach Herr Staubach
capattistaubach Herr Niehuus
Grunstückseigentümer
Bitte melden Sie Einsprüche gegen die Darstellungen dieses Protokolls bis 14 Tage nach Versand an.
Aufgestellt: 27.02.2023, Rickmer Niehuus, capattistaubach urbane landschaften
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
1 Bauablauf
1.1
Baumaßnahmen
Frage: Was passiert mit den Abbruchmaterialien? Gibt es ein Recyclingkonzept?
1.2 Bauabschnitte Frage: Wieso ist der Moltkeplatz nicht Teil der Maßnahme?
Antwort: Der Moltkeplatz wurde mit Fördergeldern errichtet, dadurch ist er für
eine bestimmte Zeit geschützt und darf nicht umgestaltet werden.
2 Baukosten
2.1Baukosten Frage: Wie hoch werden die Baukosten sein?
Antwort: Die Baukosten werden sich voraussichtlich auf 8 Mio. € belaufen.
3 Prozess
3.1 Neugestaltung
Innenstadt
Anmerkung: bei der Neugestaltung der Innenstadt sollten auch soziale Aspekte
eine rolle spielen. Ein Begegnungszentrum wäre begrüßenswert.
Anmerkung: Es ist nötig das Image von Bad Godesberg zu verbessern.
Kultur und Bildung (Schulen) sollten in den Prozess eigebunden werden.
4 Entwurf - räumlichSeite 35 von 165
Seite 2/2
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
4.1
Pavillonbauten
Anmerkung: Ein Platz gegenüber dem Theater hätte Charme.
Frage: Kann die Fläche zwischen den Pavillons freigemacht/zugänglich gemacht
werden?
Frage: Lassen sich die Pavillons käuflich erwerben?
Frage: Kann man einen Park auf den Pavillondächern errichten?
4.2
Veranstaltungsflä
che
Anmerkung: Es ist eine Fläche für Veranstaltungen mit Bühne für ca. 500
Teilnehmer vorzusehen.
4.3 Tiefgarage
Pfarrer Minartz
Str.
Anmerkung: Die Idee eines Mehrgenerationentreffpunkt auf der Tiefgarage wäre
zu begrüßen.
5 Entwurf - gestalterisch
5.1 Gestaltung Anmerkung: Der Ria-Maternus-Platz und der Moltkeplatz sind Steinwüsten. Die
Innenstadt sollte grüner werden.
6 Entwurf - funktional
6.1 Kinderspiel Anmerkung: Es fehlen komplette Kinderspielplätze im Bereich der Innenstadt.
6.2 Beleuchtung Frage: Kann die zukünftige Beleuchtung mit Solarstrom betrieben werden?
Anmerkung: Das neue Beleuchtungskonzept sollte der Entstehung von
Angsträumen entgegenwirken.
6.3
Digitalisierung
Anmerkung: Wlan und Ladestationen sollten Zukunft in der Innenstadt kostenfrei
zur Verfügung stehen.
Anmerkung: Es sind auch Angebote für Kinder ohne Handy anzubieten.
6.4 Orte zum
Verweilen
Es sind Orte zu schaffen die zum Verweilen einladen, ohne Geld zu kosten.
6.5 Inklusion Bei allen Umbaumaßnahmen sollte auf eine inklusive Gestaltung geachtet
werden.Seite 36 von 165
Protokoll Eigentümerbeteiligung
174 GOD-OP I Innenstadt Bonn Bad Godesberg
ORT Stadthalle Bonn Bad Godesberg
DATUM 10.02.2023 16:00-18:30 Uhr
TEILNEHMER Stadt Bonn Herr Walter
/VERTEILER Stadt Bonn Herr Yilmaz
Stadt Bonn Herr Schütt
Stadt Bonn Frau Sump
capattistaubach Herr Staubach
capattistaubach Herr Niehuus
Grunstückseigentümer
Bitte melden Sie Einsprüche gegen die Darstellungen dieses Protokolls bis 14 Tage nach Versand an.
Aufgestellt: 27.02.2023, Rickmer Niehuus, capattistaubach urbane landschaften
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
1 Bauablauf
1.1 Zeitplan Frage: Wann soll mit der Baumaßnahme begonnen werden?
Antwort: 2024 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.
1.2
Baumaßnahmen
Frage: Können private Baumaßnahmen in die Gesamtbaumaßnahme integriert
werden?
Frage: Wie lassen sich die Baumaßnahmen und eine Fortführung der
Gewerbetätigkeit kombinieren?
Antwort: Ein gutes Baustellenmanagement kann die Vereinbarkeit von
Baumaßnahmen und Gewerbebetrieb gewährleisten.
Frage: Wie lange dauert die Baumaßnahme?
Antwort: Es können ca. 300 bis 500 m²/Monat fertiggestellt werden.
1.3 Bauabschnitte Frage: Wo soll mit den Bauarbeiten begonnen werden?
Antwort: Es wird zwei Bauabschnitte geben. Mit welchem Bauabschnitt begonnen
werden soll ist noch nicht entschieden.
Frage: Wann sind die Maßnahmen an der Kurfürstenallee geplant?
Antwort: Ende der 20er Jahre
2 BaukostenSeite 37 von 165
Seite 2/3
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
2.1 Beteiligung
der Eigentümer
an den Baukosten
Frage: Werden die Grundstückseigentümer an den Baukosten beteiligt?
Antwort: Die zuständige Abteilung für KAG-Recht konnte dies noch nicht
abschließend beurteilen.
3 Prozess
3.1 Neugestaltung
Innenstadt
Einwand: Die Aufwertung des öffentlichen Raums reicht nicht aus, um den
Einzelhandelsstandort Godesberger Innenstadt wieder attraktiv zu machen.
Was ist das Ziel dieses Prozesses? Soll lediglich die Innenstadt hübsch gemacht
werden oder soll der Einzelhandelsstandort nachhaltig gestärkt werden?
3.2 Beteiligung Frage: Wie viel Veränderung ist noch möglich?
Antwort: Aktuell laufen Beteiligungsverfahren in denen Änderungsvorschläge
eingereicht werden können. Welche Vorschläge in der Planung weiter verfolgt
werden können steht noch nicht fest.
Anmerkung: Es ist mehr Transparenz im Beteiligungsprozess gewünscht.
4 Entwurf - räumlich
4.1
Pavillonbauten
Anmerkung: Die Pavillons lassen sich überblicken und versperren somit nicht den
Blick auf die Burg.
4.2
Gartenpassage
Anmerkung: Die Gartenpassage (Tiefbeete Frohnhof) sollte in ihrer Ausdehnung
und Ausrichtung überprüft werden, da sie die Blicke auf und den Zugang zu den
Gewerbeeinheiten im Erdgeschoß versperrt.
4.3 Wasserspiel /
Pavillon
Frage: Lässt sich das Wasserspiel, dass anstelle der Pavillons geplant war nicht
woanders platzieren?
Antwort: In der vorgeschlagenen Form leider nicht.
4.4 Kurfürstliche
Zeile
Anmerkung: Bei den Planungen zur Kurfürstlichen Zeile sind die Neubaupläne
zum Bad zu berücksichtigen.
5 Entwurf - gestalterisch
5.1 Tiefbeete Frage: Was lässt sich unter Tiefbeeten verstehen?
Antwort: Tiefbeete sind tiefer liegende Beete, die bei Starkregen anfallendes
Regenwasser aufnehmen können.Seite 38 von 165
Seite 3/3
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
6 Entwurf - funktional
6.1 Mobilität Anmerkung: Die Belange des Radverkehrs sind in den Planungen zu
berücksichtigen.Seite 39 von 165
Protokoll Beteiligung Gewerberbetreibende
174 GOD-OP I Innenstadt Bonn Bad Godesberg
ORT Stadthalle Bonn Bad Godesberg
DATUM 10.02.2023 19:00 - 21:00 Uhr
TEILNEHMER Stadt Bonn Herr Walter
/VERTEILER Stadt Bonn Herr Yilmaz
Stadt Bonn Herr Eggers
Stadt Bonn Frau Sump
capattistaubach Herr Staubach
capattistaubach Herr Niehuus
Gewerbetreiebende
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Aufgestellt: 27.02.2023, Rickmer Niehuus, capattistaubach urbane landschaften
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
1 Bauablauf
1.1
Baumaßnahmen
Anmerkung: Der Umbau der Koblenzer Straße hat zu Problemen für den
Einzelhandel in der Koblenzer Straße gesorgt. Es wäre zu begrüßen, wenn der
Umbau der Fußgängerzone weniger negative Folgen für den Einzelhandel hat.
2 Prozess
2.1 Neugestaltung
Innenstadt
Anmerkung: Man bekommt den Eindruck, dass bei der Umbauplanung wenig auf
die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden geachtet wurde.
Anmerkung: Die ISH Umfrage zur Godesberg Innenstadt sollte bei der weiteren
Planung berücksichtigt werden.
3 Entwurf - räumlich
3.1
Pavillonbauten
Anmerkung: Die Pavillons mit gastronomischem Angebot sollen erhalten bleiben.
3.2
Gartenpassage
Anmerkung: Die Gartenpassage (Tiefbeete Frohnhof) versperrt den Blick auf und
den Zugang zu den Geschäften im Erdgeschoß. Eine alternative, die die
Zugänglichkeit zu den Geschäften nicht behindert ist wünschenswert.
3.3
Fahrradständer
Frohnhof
Anmerkung: Die Nutzer und der Eigentümer der Frohnhofer Galeria akzeptieren
keine Fahrradständer vor den Schaufenstern auf privatem Grundstück.
Anmerkung CS: Was sagt denn die Bonner Stellplatzsatzung dazu?Seite 40 von 165
Seite 2/2
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
4 Öffentlicher Raum Bad Godesberg
4.1 Pflege
Öffentlicher Raum
Die Pflege und Instandhaltung des öffentlichen Raumes in Bad Godesberg lässt
zu wünschen übrig.Seite 41 von 165
Protokoll Beteiligung Stadtrundgang
174 GOD-OP I Innenstadt Bonn Bad Godesberg
ORT Innenstadt Bonn Bad Godesberg
DATUM 11.02.2023 13:30 – 15:00 Uhr
TEILNEHMER Stadt Bonn Herr Walter
/VERTEILER Stadt Bonn Herr Yilmaz
Stadt Bonn Herr Eggers
Stadt Bonn Frau Sump
capattistaubach Herr Staubach
capattistaubach Herr Niehuus
Bürger
Bitte melden Sie Einsprüche gegen die Darstellungen dieses Protokolls bis 14 Tage nach Versand an.
Aufgestellt: 27.02.2023, Rickmer Niehuus, capattistaubach urbane landschaften
Punkt Thema / Festlegung Zuständigkeit / Termin
1 Zuspruch
- Es sollte über Fassadenbegrünungen nachgedacht werden, z.B. an der
Frohnhofer Galeria
- Es sollten Nebeldüsen in der Innenstadt aufgestellt werden um die
Innenstadt an Hitzetagen zu kühlen.
- Es sollten Fahrradständer am Suppenhimmel vorgesehen werden.
- Der Godesberger Bach sollte wieder an die Oberfläche geholt werden.
2 Ablehnung
- Es gibt bereits viele tote Plätze in Godesberg, wir brauchen nicht noch
mehr
- Die Bebauung am Theaterplatz sollte nicht aufgestockt werden.
- Eine gerade Wasserlinie ist zu langweilig, ein geschwungener
Wasserlauf wäre wünschenswerter.Seite 42 von 165
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Wasserlauf der neue Wasserlauf sollte m.E. tiefer und breiter angelegt werden und nicht nur wie eine Regenrinne wirken. Auch könnte er mit Kopfsteinpflaster ausgekleidet sein, um ein wenig ein
offen gelegtes Bachbett zu simulieren. Damit könnte der Bachlauf oder Wasserlauf stärker eine wirkliche "Aufenthaltsqualität" entwickeln.
1 1 02.02.2023 ‐
17:58
Wasserlauf Ergänzung um die Sicherheit für die Querung des Wasserlaufs zu gewährleisten, könnten entlang des Wasserlaufs abschnittsweise Sitzbänke, Pflanzkästen oder andere Aufenthalts‐ oder
Gestaltungselemente gestellt werden. Auch könnte geprüft werden, ob der Wasserlauf nicht geradlinig, sondern geschwungen bzw. kurvig angelegt werden kann.
11.02.2023
Stadtmöbel mit Grünfläsche https://gartenmetall.de/stadtmoebel/pflanztroege‐mit‐bank/ 0 1 03.02.2023 ‐
12:56
Godesberger Bach Wenn die Daten auf openstreetmap stimmen, verläuft der Godesberger Bach unterirdisch unter der Pfarrer‐Minartz‐Straße. Könnte man den Bach in diesem Bereich (und/oder
anderswo) offenlegen?
0 2 08.02.2023 ‐
13:15
Wasserlinie Wenn die Wasserlinie ganzjährig Wasser führt, lassen sich die meisten Veranstaltungen (Stoffmarkt, Weihnachtsmarkt, Stadtfest, Karneval…) nicht, oder nur eingeschränkt durchführen.
Eine temporäre Abdeckung ist daher Vorraussetzung.
0 0 11.02.2023 ‐ 9:28
Begrünung Guten Tag, wer denkt denn bei der "Begrünung des Theaterplatzes", also die zusätzliche Baumpflanzung in der Mitte daran, dass auf dem Theaterplatz zukünftig noch Veranstgaltungen
möglich sein sollten: u.a. Sommerfest, Strettfood, Weihnachtsmarkt mit der großen, schönen Krippe? Wo soll der DRK‐Blutspende‐LKW stehen. Das gleiche Problem wird durch den
geplanten "Wasserlauf" am Ende des Theaterplatzes (Höhe Commerzbank) entstehen: wo ist da Platz für eine Zeile Weihnachtsmarktbuden und Passanten? Dieter Arenz, Bonner Straße
83 / happy printer‐Bonn
0 2 12.02.2023 ‐
11:38
Grüner, schöner, mehr Wasser, aber bitte nicht fern der
Realität
Bachläufe sind schön, müssen aber auch von Rollstuhlfahrern oder Menschen mit Rolllatoren überwindbar sein. Mehr Bäume in der Stadt sind toll, müssen aber so gepflanzt werden,
dass Veranstaltungen noch möglich sind, die Feurwehr noch an die Häuser zum Löschen kommmt, die Menschen über die entsiegelten Flächen ohne Gefahr laufen können und die
Kanalisation des Theaterplatzes nicht durch Wurzeleinwuchs geschädigt wird.
0 1 13.02.2023 ‐
17:34
Wasserlinien: Unfallgefahr, fehlende Barrierefreiheit,
Pflegebedarf
Die für den Theaterplatz vorgesehen Wasserlinien bringen einige gravierende Nachteile mit sich: • Sie stehen der Barrierefreiheit entgegen und behindern die Mobilität von Menschen
mit Handicap. • Für in Längsrichtung verkehrende Radfahrende sind sie unfallträchtig wie Rillenschienen der Straßenbahnen; für zu Fuß Gehende sind sie Stolperfallen. • Sie erfordern
permanente Aufsicht und Pflege, um Stauungen z. B. durch Unrat oder Laub zu vermeiden.
0 1 15.02.2023 ‐
16:07
Wasserspiele auf dem Theaterplatz Die eingeplanten Wasserspiele, die ursprünglich an Stelle der Pavillons geplant waren, könnte man sehr gut anstatt des geplanten "Baumpavillons" mittig auf dem Theaterplatz
positionieren. Dort behindern sie keinen Lieferverkehr und bieten im Sommer einen "Abkühlung". Da man diese abstellen kann, besteht nach wie vor die Möglichkeit auf dem Platz
Märkte, Stadtfeste und ähnliches durchzuführen. Rund um den Theaterplatz stehen genug Bäume, die man erhalten kann. Vor kurzem wurden dort auch noch neue kleine Bäume
gepflanzt. Damit würde auch die derzeitige Außengastronimie erhalten bleiben.
0 0 15.02.2023 ‐
16:59
Ökologie + deren Umsetzung Eine zentrale Begrünung (Baumhain) des Theaterplatzes ist nicht nur gut im Sinne der Ökologie, sondern auch des Gesamteindrucks. Sicherlich werden klimatische Entwicklungen
(klimaresistente, heimische Pflanzen) berücksichtigt. Die bestehenden Bäume stehen zu dicht an den Gebäuden, um sich entfalten zu können: Entfernen und den Baumhain ggf.
erweitern. Mit Sicherheit wird auch die Barrierefreiheit (wassergebundene Oberfläche im Baumhain, Absturzsicherung/Querung der Wasserlinien mit Rollstuhl, Kinderwagen und
Rollator) noch bedacht werden. Sichtachsen und Sichtbarkeit der Auslagen werden wohl noch beachtet werden.
0 0 16.02.2023 ‐ 1:57
Theaterplatz ‐ Retentionsvolumen bei Starkregen ‐
Kühlaggregat bei sommerlicher Überhitzung
Es wird angeregt, eine Kolonnade, die mit geringem Abstand zu den Bestandsgebäuden als eine selbständige Konstruktion den Platzraum vierseitig fasst, zu errichten. Eingearbeitet
sollen sein Markisen, Beleuchtung, einheitliche Werbeträger und Begrünung. Der Theaterplatz sollte durch eine seiner Bedeutung im Kontext der öffentlichen Räume Godesbergs
angemessene Gestaltung ausgezeichnet werden. Dieses Anforderungsprofil gilt unverändert. Zugleich ermöglicht der Kolonnaden Vorschlag das Aufgreifen und Umsetzen neuer
Themen und Aufgabenstellungen, die sich aus erhöhten ökologischen Anforderungen ergeben: Die Begrünung der Kolonnaden selbst ist dabei nur eine Option. Der technische
Fortschritt im Bereich der Energiegewinnung durch Solarpanele in Verbindung mit der Entwicklung neuer technischer Textilien dürfte in Zukunft neue Perspektiven für ökologische,
dezentrale Energiegewinnung verbunden mit Effekten der Mikroklimaregulierung durch Temperaturabsenkung eröffnen. Dieser Effekt könnte durch ein weiteres Gestaltungselement
gesteigert werden: Durch ein Schwammstadtkonzept kombiniert mit kontrolliertem Wassermanagement von temporärer Flutung und Entwässerung könnte der Platz als
Retentionsvolumen bei Starkregen und als Kühlaggregat bei sommerlicher Überhitzung fungieren. Eine abgesenkte Platzfläche, umlaufende Stufen und Rampen sowie steuerbare
Abläufe könnten die technischen Voraussetzungen bilden und darüber hinaus eine gestalterische Aufwertung ermöglichen. Im Sommer würden Wasserspiele zur Kühlung beitragen und
gleichermaßen die Kinder erfreuen. Als städtebauliches Beispiel für Wasserinstallationen im öffentlichen Raum sei hier nur der Benjamin Platz in Berlin erwähnt.
0 0 17.02.2023 ‐
16:42
Wasserlinien / Radverkehr Sehr geehrte Dame und Herren, Zu den "Wasserlinien" (7) in den Bereichen 12 und 14 folgende Kritik: Soweit auf dem ausgehängten Plan erkennbar, sind das nicht abgedeckte
Vertiefungen, die mit einem Fahrrad nicht überquert werden können. Das führt mich gleich zu der Frage, ob beide Bereiche nicht mehr für Durchfahrt mit Fahrrad erlaubt sein sollen.
Das darf nach meiner Auffassung nicht sein. Ich bitte um Darstellung und Erläuterung, welche Wege auf dem Fahrrad zugelassen sein sollen. Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass
es durchaus sinnvoll ist, in diesen Bereichen Rad‐ und Fußgängerverkehr zuzulassen. Nur so können beide die gebotene Rücksichtnahme aufeinander lernen.
1 0 18.02.2023 ‐
15:39
Wasserlinien Radverkehr Soweit ich der Beschilderung entnehmen kann ist der Theaterplatz eine reine Fußgängerzone! Das befahren mit dem Fahrrad also nicht erlaubt , jedoch wohl geduldet , weil nicht
kontrolliert und unter Strafe gestellt ist , wie das möglich wäre .
23.02.2023
Wasserlauf Da Godesberg sehr viel alte Bevölkerung hat sehe ich mit Sorge die problemlose Begehbarkeit der Plätze in Gefahr. Wie kann der Wasserlauf mit einem Rollator gequert werden? Wer
sorgt für die Sauberkeit des Wassers?
0 0 20.02.2023 ‐ 9:18
Bäume statt Tiefbeetflächen vor der Fronhofer Galeria Auf dem nordwestlichen Teil des Fronhofs sind großräumige Tiefbeete mit Sträuchern vorgesehen, die die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der anliegenden Geschäftsflächen
einschränken. Statt der flächenintensiven Tiefbeete sollten ähnlich wie auf dem Theaterplatz hochstämmige Bäume gepflanzt werden, wobei auch hier das Oberflächenwasser
gesammelt und unter dem Plattenbelag an Wurzelräume oder andere Versickerungsdrainagen geführt werden kann. Dadurch werden die Sicht und der Zugang zu Schaufenstern und
Geschäften nur minimal eingeschränkt. Bei geschickter Standortwahl der Bäume bleibt vielleicht sogar Platz für eine zeitweise transportable Bühne oder ein Kinderkarussell. Die
Notwendigkeit von Tiefbeeten auf Plätzen inmitten der Fußgängerzone ist in Bad Godesberg mit seinen südlich der Innenstadt angrenzenden und weitgehend unversiegelten
Parkflächen fragwürdig.
0 3 22.02.2023 ‐
14:53
Größere Freifläche auf dem Theaterplatz Der Theaterplatz an der Koblenzer Straße bildet zwischen Fronhof und Moltkeplatz den zentralen Bereich der Bad Godesberger Innenstadt. Um dort bei Bedarf eine temporäre Bühne
oder ein Kinderkarussell aufstellen zu können, sollte die vorgesehene Baum‐Bepflanzung im westlichen Bereich des Theaterplatzes etwas reduziert werden.
0 1 22.02.2023 ‐
14:55
Entsiegelung in der Fußgängerzone vermeiden Die Berücksichtigung von Schwammstadt‐Funktionen ist auch in der Innenstadt zu begrüßen. Dabei darf aber die Attraktivität und Funktionalität des lokalen Einzelhandels in der
zentralen Fußgängerzone nicht leiden. Statt entsiegelter Flächen, die insbesondere weiträumig unter Bäumen vorgesehen und mit einer durchlässigen sandigen Oberfläche ausgestattet
sind, sollte das Oberflächenwasser gesammelt und unter dem Plattenbelag an die Wurzelräume oder in Versickerungsdrainagen geführt werden. Die Neupflanzungen sollten im
Stammbereich ähnlich wie auf den Fußwegen der Koblenzer Straße entsiegelt werden. Ein entsprechend durchgängig versiegelter Plattenbelag erleichtert auch die regelmäßig
erforderliche Reinigung der Fußgängerzone durch BonnOrange. Es hat einen guten Grund, warum die Fußgängerzonen ebenso wie die Gehwege nicht großräumig entsiegelt werden;
dieser Grund gilt auch für den Theaterplatz mit seinen alten und neuen Bäumen.
0 2 22.02.2023 ‐
14:56
Wasserlauf als Reminiszenz des historischen Godesberger
Bachverlaufs
Statt die beiden geradlinig vorgesehenen Wasserrinnen auf dem Theaterplatz zwischen Fronhof und Koblenzer Straße, die nur einige Millimeter tief und in den Wintermonaten trocken
sein werden, sollte durch derartige oder ggf. auch etwas tiefere Wasserrinnen, die bei mehr Wasserdurchfluss möglicherweise auch ganzjährig betrieben werden könnten, über
geeigneten Stellen oberhalb oder in unmittelbarer Nähe des kanalisierten Godesberger Bachlaufs in der Pfarrer‐Minartz‐Straße und der Villichgasse konzipiert werden. Damit ist
keinesfalls eine Offenlegung des in ca. 2 Meter Tiefe kanalisierten Godesberger Bachs beabsichtigt, sondern eine Reminiszenz an den Verlauf des Godesberger Baches, der die
Innenstadt wassertechnisch mit dem Rhein verbindet, während daneben die Achse Fronhof, Theaterplatz, Alte Bahnhofstraße und Rheinallee als Verkehrsachse eine andere Verbindung
ohne Wasserbezug zwischen Innenstadt und Rheinpromenade bilden. Der künstlich wirkende Wasserbezug auf dem Theaterplatz ist insbesondere an der beengteren Verbindung zur
Koblenzer Straße problematisch.
0 1 22.02.2023 ‐
14:57
Sprühnebel statt Brunnen unter Bäumen Statt einen Brunnen auf dem Theaterplatz unter den Bäumen zu planen, sollte eine wassertechnische Anlage ggf. als begehbares Wasserspiel, das auch für Kinder attraktiv ist, ungefähr
am derzeitigen Brunnenstandort geplant werden, die zeitgesteuert oder ab bestimmten Temperaturen auf individuelle Anforderung einen Wassernebel versprühen kann, um die
Umgebungstemperatur zu senken. Derartige Wassernebel dürften eine größere Wasseroberfläche produzieren und damit effektiver sein als die derzeit vorgesehenen Wasserrinnen.
Grundsätzlich sollten wassertechnische Anlagen in Bonn einfach zu warten sein. Besser wenige Brunnen, die funktionieren als viele Brunnen, die nicht alle funktionieren.
0 1 22.02.2023 ‐
14:59
Wasser + Grün im Stadtbild von BAD Godesberg Als "Bäderstadt" sollte das Wasser auch im Stadtbild eine Rolle spielen: Bachläufe, Trinkbrunnen, vielleicht wieder ein Offenlegen des Godesberger Baches, wo möglich, könnte
angedacht werden. Wasserspielplätze (tolles Beispiel in Heide/Holstein ‐ Marktplatz) sind auch für Kinder ein großer Anziehungspunkt. Im Kurpark können derlei Projekte sicherlich gut
umgesetzt werden. Fassaden‐ und Dachbegrünung von Städtischen Gebäuden (Theater, Schulen, Verwaltung). Blühwiesen mit einheimische Pflanzen für Insekten und Vögel anlegen
(ebenfalls im Kurpark gut möglich).
0 2 22.02.2023 ‐
19:24
Wasserlauf und Wasserspiel zur Tempererierung, zum
Wohlfühlen u als Alleinstellungsmerkmal des Stadtbezirks
Ich habe 2 Anmerkungen: 1. Wasserrinne und 2. Wasserspiel Zu 1. Die im Architektenentwurf vorgesehene Wasserrinne bedarf aus meiner Sicht einer Erläuterung. Ich würde die
Wasserführung nicht als "Bypass" zum Godesberger Bach machen, sprich ein zweiter "natürlicher" Bachlauf mit größerer Tiefe. Ich beziehe mich hier auf die Freiburger "Bächle". Der
Link zu Freiburg: https://ese.freiburg.de/pb/622004.html Aus meiner Sicht sollte am Anfang der Brunnenallee ein Wasserspeicher durch das Fließwasser des Godesberger Baches befüllt
werden, der die künstliche Wasserrinne konstant bedienen kann, der aber auch eine regelmäßige stärkere Reinigungsspülung möglich machen sollte. Das Ende der künstlichen
Wasserrinne würde dann wieder (an irgendeiner Stelle) in den Godesberger Bach führen. Die Wasserrinne sollte so gestaltet werden, dass eine bodengleiche Abdeckung
(Veranstaltungen, Winter o.ä.) möglich ist. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass es immer Frischwasser gibt, kein umlaufendes, abgestandenes Wasser. Wie schon in Grenada oder
anderswo tragen diese "künstlichen" Wasserläufe zur angenehmeren Temperierung der Innenstadt bei und sie sind ‐ wie in Freiburg ‐ auch ein beliebter Spiel‐ und Aufenthaltsort für
Kinder. Die Wasserrinne sollte so gestaltet werden, dass eine bodengleiche Abdeckung (für Veranstaltungen, im Winter o.ä.) möglich ist. Zu 2. Ein Wasserspiel, wie z.B. auf dem Vorplatz
der Bundeskunsthalle, würde auch die Innenstadt prägen, hätte Temperierungsfunktion und wäre ein Aniehungspunkt für Besucher / Besucherinnen.
0 1 23.02.2023 ‐
12:01
Mehr grün ‐ wie wunderbar! Das viele Grün, das für die Innenstadt geplant ist, begrüße ich sehr. Meines Erachtens steigt damit die Aufenthaltsqualität immens. Entsprechende Sitzplätze finde ich wichtig. Die
üblichen Märkte würden durch mehr grün sehr gewinnen. Wer schon einmal beim Flohmarkt verkauft hat, weiß, wovon ich spreche. In Bad Godesberg staut sich die Hitze immer sehr ‐
sowohl durch den riegelhaften Bau der Fronhofer Galeria, der den Luftaustausch mit dem "Ländchen" behindert, alsauch durch die Backsteine, die die Hitze speichern und das wenige
grün.
0 0 23.02.2023 ‐
20:42
Theaterplatz unter Bäumen schöne Idee Ich begrüße sehr die Vorplanung, auf dem Theaterplatz mehr Bäume zu pflanzen. Als alte Godesbergerin habe ich gesehen, dass der ursprüngliche Veranstaltungsort mit Podium nie
richtig funktioniert hat. In den 80er Jahren haben wir als Jugendliche drauf abgehangen, hin und wieder fand mal etwas statt, aber so richtig angenommen wurde der Platz für
Veranstaltungen nie. Ein Platz, wo auch Kinder gerne hingehen, würde die Innenstadt sehr beleben. Ich teile die Meinung anderer Kommentatoren, dass unbedingt die Pflege neuer
Einrichtungen wie dem Rohrtelefon und natürlich der Bäume im Haushalt berücksichtigt sein sollte. Wenn dies der Fall ist, würde ich mich sehr über einen kinderfreundlichen Platz in
der Mitte Godesbergs mit Sitzgelegenheiten freuen. Für unsere Märkte ist die Innenstadt immer noch groß genug, und Stände kann man auch unter Bäumen aufbauen. Ich finde das
sogar viel idyllischer.
0 0 23.02.2023 ‐
20:48
100 Jahre alten Baum ins Zentrum rücken Ich finde es eine tolle Idee, den 100 Jahre alten Baum gegenüber des Theaters auf dem Michaelshof ins Zentrum eines neuen Platzes zu rücken, indem die Pavillonbauten entfernt
werden. Er ist momentan völlig zugebaut und man hat eher den Eindruck, dass der den Innenhof der Pavillons verdunkelt, alst dass der die Stadt bereichern würde. Gleichzeitig würde
der Blick zur Burg ‐ und damit auch wieder ins Grün ‐ frei gemacht. Sitzplätze von einer angrenzenden Restauration wären schön, hier teile ich die Idee eines anderen Bürgers, douglas
vielleicht ein wenig weiter ziehen zu lassen, damit das beliebte Bistro quasi an Ort und Stelle bleiben kann. Interaktive Wasserspiele wären eine wunderbare Attraktion für Kinder und
Jugendliche ‐ an letztere denkt man eh viel zu selten. Auch das Theater würde aus meiner Sicht sehr aufgewertet. Zur Zeit lädt nichts ein, vor oder nach einem Theaterbesuch an dem
Ort zu verweilen.
0 1 23.02.2023 ‐
20:54
Punkte ‐ Umlaufbreite herstellen, um die neue Bepflanzung am Theaterplatz (min 3,5m) nebst Anleitbarkeit der südlichen Anliegergebäude sicher zu stellen. ‐ Barrierefreie Querung des
offenen Kanals an jeder Stelle‐ auch für Nutzer von Rollatoren ohne Zwischenschrittnotwendigkeit im Wasser. ‐ Bepflanzung sollten die Sichtachsen auf Gewerbeflächen und deren
Schaufenster nicht verbergen (Bsp. Leyendeckers). ‐‐> Die Bepflanzung der Beete darf nicht die werbliche Wirkung der Schaufenster einschränken. Hinter den Tiefbeeten mit
Bepflanzungen, die deutlich in die Sichthöhe ragen, verschwinden Fensterflächen für die möglichen Kunden. Es sollte über notwendige Anpassungen an der Gestaltungssatzung
gesprochen werden um auch Fenster im 1.OG zu Werbezwecken nutzen zu können ohne das Stadtbild zu sehr zu beeinträchtigen. ‐‐> zur Darstellung einer Sichtachse für die Fenster des
Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Fronhof Nord mit Bepflanzungen von einer Höhe /Hochstamm von min. 2,5 m über Erdgleiche / Hochbeethöhe arbeiten ‐ Sehr wichtig: Eine
langfristige Pflege von Grünflächen, Wasserelementen (und deren Betrieb), Dekorationselementen, Parkbänken usw. muss finanziell im Stadthaushalt gesichert werden. Dies gilt auch
für die Entfernung von Müll sowie Leerung von Mülleimern. ‐ Heimische Gewächse bepflanzen. ‐ Aus hygienischen Gründen Einbau von selbstreinigenden Filteranlagen an den
Wasserspielen, Brunnen etc.
0 0 27.02.2023 ‐
13:39
Wasser weniger geeignet, bei Bäumen auch an
Taubenkonzept denken.
Grundsätzlich begrüße ich die Gestaltung mit mehr Grün und Wasser. Allerdings zeigen die Erfahrungen in Bad Godesberg , dass gerade die Wasserplätze in der Regel nicht in gutem
Zustand sind. Entweder sie sind trocken oder vermüllt oder beides. Aktuelles Beispiel ist der verbliebene Brunnen im Stadtpark Ausgang Rigalsche Wiese (voll mit Blättern und darin
liegendem ausgerissenen Schild). Die große Fläche daneben wurde kürzlich erst durch eine Bepflanzung ersetzt. Auch die Teiche im Stadtpark sind zum Teil verdreckt. Weiteres Beispiele
ist die Brunnenanlage gegenüber der Post. Wurden Planungen durchgeführt, ob Wasserflächen/Wasserspiele auch im Sommer (wenn Wasser knapp ist ) aus Gründen der
Wassersparsamkeit überhaupt genutzt werden können? Nichts ist so unattraktiv wie einen trocknes Wasserspiel. Zu den Bäumen und Sitzgelegenheizten sollte ein geeignetes
Taubenkonzept mitgedacht, geplant und dauerhaft organisiert werden, Erfahrungsgemäß hat man sonst an den schattigen Plätzen und Sitzgelegenheiten wenig Freude. Eine größere
Freifläche sollte erhalten bleiben. Im Sommer sieht man am Wochenende oft Familien mit kleinen Kindern auch auf Fahrrädern oder mit Bällen auf dem Theaterplatz spielen. Ziel ist ja,
dass die Innenstadt attraktiv ist. ich finde die Gelegengheiten zur Dach‐ und Fassadenbegrünung werden noch viel zu wenig genutzt.
0 0 28.02.2023 ‐
18:22
Zu visionär, zu wenig realitätsbezogen Eine verstärkte Begrünung des Theaterplatzes mit der Möglichkeit nach wie vor Marktstände zu platzieren ist ein durchaus positiver Ansatz. Die Umlegung des Springbrunnens auf dem
Theaterplatz und ebenso die Schaffung von Tiefbeeten und Wasserläufen, die zusätzliche Stolperfallen und Behinderungen für Rollator‐, Rollstuhl‐ und Fahrradfahrer darstellen, sowie
die Installation von Nebeldüsen, die max. drei Sommermonate von Nutzen sind, muss sehr genau abgewogen werden. Unbedingt erforderlich wäre eine Zusage für konsequente Pflege
und Instandhaltung.
0 0 28.02.2023 ‐
20:28
Grüne Innenstadt realisieren Der Entwurf von Capattistaubach zeigt schön, wie Kinder unter Bäumen spielen und Erwachsene nach dem Einkauf im Schatten der Bäume im Café oder auf einer Bank sitzen und dass
es einfach eine Freude sein wird, sich in der Innenstadt von BaGo aufzuhalten. Ich kann es eigentlich kaum erwarten. Man sollte bald starten: Bis die Bäume so groß sein werden, dauert
es leider etwas.
0 0 28.02.2023 ‐
22:07
Beteiligung 2023: Ihre Meinung zum Thema Grün und WasserSeite 43 von 165
Titel Beitragstext Anzahl an
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Wasserlauf der neue Wasserlauf sollte m.E. tiefer und breiter angelegt werden und nicht nur wie eine Regenrinne wirken. Auch könnte er mit Kopfsteinpflaster ausgekleidet sein, um ein wenig ein
offen gelegtes Bachbett zu simulieren. Damit könnte der Bachlauf oder Wasserlauf stärker eine wirkliche "Aufenthaltsqualität" entwickeln.
1 1 02.02.2023 ‐
17:58
Wasserlauf Ergänzung um die Sicherheit für die Querung des Wasserlaufs zu gewährleisten, könnten entlang des Wasserlaufs abschnittsweise Sitzbänke, Pflanzkästen oder andere Aufenthalts‐ oder
Gestaltungselemente gestellt werden. Auch könnte geprüft werden, ob der Wasserlauf nicht geradlinig, sondern geschwungen bzw. kurvig angelegt werden kann.
11.02.2023
Stadtmöbel mit Grünfläsche https://gartenmetall.de/stadtmoebel/pflanztroege‐mit‐bank/ 0 1 03.02.2023 ‐
12:56
Godesberger Bach Wenn die Daten auf openstreetmap stimmen, verläuft der Godesberger Bach unterirdisch unter der Pfarrer‐Minartz‐Straße. Könnte man den Bach in diesem Bereich (und/oder
anderswo) offenlegen?
0 2 08.02.2023 ‐
13:15
Wasserlinie Wenn die Wasserlinie ganzjährig Wasser führt, lassen sich die meisten Veranstaltungen (Stoffmarkt, Weihnachtsmarkt, Stadtfest, Karneval…) nicht, oder nur eingeschränkt durchführen.
Eine temporäre Abdeckung ist daher Vorraussetzung.
0 0 11.02.2023 ‐ 9:28
Begrünung Guten Tag, wer denkt denn bei der "Begrünung des Theaterplatzes", also die zusätzliche Baumpflanzung in der Mitte daran, dass auf dem Theaterplatz zukünftig noch Veranstgaltungen
möglich sein sollten: u.a. Sommerfest, Strettfood, Weihnachtsmarkt mit der großen, schönen Krippe? Wo soll der DRK‐Blutspende‐LKW stehen. Das gleiche Problem wird durch den
geplanten "Wasserlauf" am Ende des Theaterplatzes (Höhe Commerzbank) entstehen: wo ist da Platz für eine Zeile Weihnachtsmarktbuden und Passanten? Dieter Arenz, Bonner Straße
83 / happy printer‐Bonn
0 2 12.02.2023 ‐
11:38
Grüner, schöner, mehr Wasser, aber bitte nicht fern der
Realität
Bachläufe sind schön, müssen aber auch von Rollstuhlfahrern oder Menschen mit Rolllatoren überwindbar sein. Mehr Bäume in der Stadt sind toll, müssen aber so gepflanzt werden,
dass Veranstaltungen noch möglich sind, die Feurwehr noch an die Häuser zum Löschen kommmt, die Menschen über die entsiegelten Flächen ohne Gefahr laufen können und die
Kanalisation des Theaterplatzes nicht durch Wurzeleinwuchs geschädigt wird.
0 1 13.02.2023 ‐
17:34
Wasserlinien: Unfallgefahr, fehlende Barrierefreiheit,
Pflegebedarf
Die für den Theaterplatz vorgesehen Wasserlinien bringen einige gravierende Nachteile mit sich: • Sie stehen der Barrierefreiheit entgegen und behindern die Mobilität von Menschen
mit Handicap. • Für in Längsrichtung verkehrende Radfahrende sind sie unfallträchtig wie Rillenschienen der Straßenbahnen; für zu Fuß Gehende sind sie Stolperfallen. • Sie erfordern
permanente Aufsicht und Pflege, um Stauungen z. B. durch Unrat oder Laub zu vermeiden.
0 1 15.02.2023 ‐
16:07
Wasserspiele auf dem Theaterplatz Die eingeplanten Wasserspiele, die ursprünglich an Stelle der Pavillons geplant waren, könnte man sehr gut anstatt des geplanten "Baumpavillons" mittig auf dem Theaterplatz
positionieren. Dort behindern sie keinen Lieferverkehr und bieten im Sommer einen "Abkühlung". Da man diese abstellen kann, besteht nach wie vor die Möglichkeit auf dem Platz
Märkte, Stadtfeste und ähnliches durchzuführen. Rund um den Theaterplatz stehen genug Bäume, die man erhalten kann. Vor kurzem wurden dort auch noch neue kleine Bäume
gepflanzt. Damit würde auch die derzeitige Außengastronimie erhalten bleiben.
0 0 15.02.2023 ‐
16:59
Ökologie + deren Umsetzung Eine zentrale Begrünung (Baumhain) des Theaterplatzes ist nicht nur gut im Sinne der Ökologie, sondern auch des Gesamteindrucks. Sicherlich werden klimatische Entwicklungen
(klimaresistente, heimische Pflanzen) berücksichtigt. Die bestehenden Bäume stehen zu dicht an den Gebäuden, um sich entfalten zu können: Entfernen und den Baumhain ggf.
erweitern. Mit Sicherheit wird auch die Barrierefreiheit (wassergebundene Oberfläche im Baumhain, Absturzsicherung/Querung der Wasserlinien mit Rollstuhl, Kinderwagen und
Rollator) noch bedacht werden. Sichtachsen und Sichtbarkeit der Auslagen werden wohl noch beachtet werden.
0 0 16.02.2023 ‐ 1:57
Theaterplatz ‐ Retentionsvolumen bei Starkregen ‐
Kühlaggregat bei sommerlicher Überhitzung
Es wird angeregt, eine Kolonnade, die mit geringem Abstand zu den Bestandsgebäuden als eine selbständige Konstruktion den Platzraum vierseitig fasst, zu errichten. Eingearbeitet
sollen sein Markisen, Beleuchtung, einheitliche Werbeträger und Begrünung. Der Theaterplatz sollte durch eine seiner Bedeutung im Kontext der öffentlichen Räume Godesbergs
angemessene Gestaltung ausgezeichnet werden. Dieses Anforderungsprofil gilt unverändert. Zugleich ermöglicht der Kolonnaden Vorschlag das Aufgreifen und Umsetzen neuer
Themen und Aufgabenstellungen, die sich aus erhöhten ökologischen Anforderungen ergeben: Die Begrünung der Kolonnaden selbst ist dabei nur eine Option. Der technische
Fortschritt im Bereich der Energiegewinnung durch Solarpanele in Verbindung mit der Entwicklung neuer technischer Textilien dürfte in Zukunft neue Perspektiven für ökologische,
dezentrale Energiegewinnung verbunden mit Effekten der Mikroklimaregulierung durch Temperaturabsenkung eröffnen. Dieser Effekt könnte durch ein weiteres Gestaltungselement
gesteigert werden: Durch ein Schwammstadtkonzept kombiniert mit kontrolliertem Wassermanagement von temporärer Flutung und Entwässerung könnte der Platz als
Retentionsvolumen bei Starkregen und als Kühlaggregat bei sommerlicher Überhitzung fungieren. Eine abgesenkte Platzfläche, umlaufende Stufen und Rampen sowie steuerbare
Abläufe könnten die technischen Voraussetzungen bilden und darüber hinaus eine gestalterische Aufwertung ermöglichen. Im Sommer würden Wasserspiele zur Kühlung beitragen und
gleichermaßen die Kinder erfreuen. Als städtebauliches Beispiel für Wasserinstallationen im öffentlichen Raum sei hier nur der Benjamin Platz in Berlin erwähnt.
0 0 17.02.2023 ‐
16:42
Wasserlinien / Radverkehr Sehr geehrte Dame und Herren, Zu den "Wasserlinien" (7) in den Bereichen 12 und 14 folgende Kritik: Soweit auf dem ausgehängten Plan erkennbar, sind das nicht abgedeckte
Vertiefungen, die mit einem Fahrrad nicht überquert werden können. Das führt mich gleich zu der Frage, ob beide Bereiche nicht mehr für Durchfahrt mit Fahrrad erlaubt sein sollen.
Das darf nach meiner Auffassung nicht sein. Ich bitte um Darstellung und Erläuterung, welche Wege auf dem Fahrrad zugelassen sein sollen. Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass
es durchaus sinnvoll ist, in diesen Bereichen Rad‐ und Fußgängerverkehr zuzulassen. Nur so können beide die gebotene Rücksichtnahme aufeinander lernen.
1 0 18.02.2023 ‐
15:39
Wasserlinien Radverkehr Soweit ich der Beschilderung entnehmen kann ist der Theaterplatz eine reine Fußgängerzone! Das befahren mit dem Fahrrad also nicht erlaubt , jedoch wohl geduldet , weil nicht
kontrolliert und unter Strafe gestellt ist , wie das möglich wäre .
23.02.2023
Wasserlauf Da Godesberg sehr viel alte Bevölkerung hat sehe ich mit Sorge die problemlose Begehbarkeit der Plätze in Gefahr. Wie kann der Wasserlauf mit einem Rollator gequert werden? Wer
sorgt für die Sauberkeit des Wassers?
0 0 20.02.2023 ‐ 9:18
Bäume statt Tiefbeetflächen vor der Fronhofer Galeria Auf dem nordwestlichen Teil des Fronhofs sind großräumige Tiefbeete mit Sträuchern vorgesehen, die die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der anliegenden Geschäftsflächen
einschränken. Statt der flächenintensiven Tiefbeete sollten ähnlich wie auf dem Theaterplatz hochstämmige Bäume gepflanzt werden, wobei auch hier das Oberflächenwasser
gesammelt und unter dem Plattenbelag an Wurzelräume oder andere Versickerungsdrainagen geführt werden kann. Dadurch werden die Sicht und der Zugang zu Schaufenstern und
Geschäften nur minimal eingeschränkt. Bei geschickter Standortwahl der Bäume bleibt vielleicht sogar Platz für eine zeitweise transportable Bühne oder ein Kinderkarussell. Die
Notwendigkeit von Tiefbeeten auf Plätzen inmitten der Fußgängerzone ist in Bad Godesberg mit seinen südlich der Innenstadt angrenzenden und weitgehend unversiegelten
Parkflächen fragwürdig.
0 3 22.02.2023 ‐
14:53
Größere Freifläche auf dem Theaterplatz Der Theaterplatz an der Koblenzer Straße bildet zwischen Fronhof und Moltkeplatz den zentralen Bereich der Bad Godesberger Innenstadt. Um dort bei Bedarf eine temporäre Bühne
oder ein Kinderkarussell aufstellen zu können, sollte die vorgesehene Baum‐Bepflanzung im westlichen Bereich des Theaterplatzes etwas reduziert werden.
0 1 22.02.2023 ‐
14:55
Entsiegelung in der Fußgängerzone vermeiden Die Berücksichtigung von Schwammstadt‐Funktionen ist auch in der Innenstadt zu begrüßen. Dabei darf aber die Attraktivität und Funktionalität des lokalen Einzelhandels in der
zentralen Fußgängerzone nicht leiden. Statt entsiegelter Flächen, die insbesondere weiträumig unter Bäumen vorgesehen und mit einer durchlässigen sandigen Oberfläche ausgestattet
sind, sollte das Oberflächenwasser gesammelt und unter dem Plattenbelag an die Wurzelräume oder in Versickerungsdrainagen geführt werden. Die Neupflanzungen sollten im
Stammbereich ähnlich wie auf den Fußwegen der Koblenzer Straße entsiegelt werden. Ein entsprechend durchgängig versiegelter Plattenbelag erleichtert auch die regelmäßig
erforderliche Reinigung der Fußgängerzone durch BonnOrange. Es hat einen guten Grund, warum die Fußgängerzonen ebenso wie die Gehwege nicht großräumig entsiegelt werden;
dieser Grund gilt auch für den Theaterplatz mit seinen alten und neuen Bäumen.
0 2 22.02.2023 ‐
14:56
Wasserlauf als Reminiszenz des historischen Godesberger
Bachverlaufs
Statt die beiden geradlinig vorgesehenen Wasserrinnen auf dem Theaterplatz zwischen Fronhof und Koblenzer Straße, die nur einige Millimeter tief und in den Wintermonaten trocken
sein werden, sollte durch derartige oder ggf. auch etwas tiefere Wasserrinnen, die bei mehr Wasserdurchfluss möglicherweise auch ganzjährig betrieben werden könnten, über
geeigneten Stellen oberhalb oder in unmittelbarer Nähe des kanalisierten Godesberger Bachlaufs in der Pfarrer‐Minartz‐Straße und der Villichgasse konzipiert werden. Damit ist
keinesfalls eine Offenlegung des in ca. 2 Meter Tiefe kanalisierten Godesberger Bachs beabsichtigt, sondern eine Reminiszenz an den Verlauf des Godesberger Baches, der die
Innenstadt wassertechnisch mit dem Rhein verbindet, während daneben die Achse Fronhof, Theaterplatz, Alte Bahnhofstraße und Rheinallee als Verkehrsachse eine andere Verbindung
ohne Wasserbezug zwischen Innenstadt und Rheinpromenade bilden. Der künstlich wirkende Wasserbezug auf dem Theaterplatz ist insbesondere an der beengteren Verbindung zur
Koblenzer Straße problematisch.
0 1 22.02.2023 ‐
14:57
Sprühnebel statt Brunnen unter Bäumen Statt einen Brunnen auf dem Theaterplatz unter den Bäumen zu planen, sollte eine wassertechnische Anlage ggf. als begehbares Wasserspiel, das auch für Kinder attraktiv ist, ungefähr
am derzeitigen Brunnenstandort geplant werden, die zeitgesteuert oder ab bestimmten Temperaturen auf individuelle Anforderung einen Wassernebel versprühen kann, um die
Umgebungstemperatur zu senken. Derartige Wassernebel dürften eine größere Wasseroberfläche produzieren und damit effektiver sein als die derzeit vorgesehenen Wasserrinnen.
Grundsätzlich sollten wassertechnische Anlagen in Bonn einfach zu warten sein. Besser wenige Brunnen, die funktionieren als viele Brunnen, die nicht alle funktionieren.
0 1 22.02.2023 ‐
14:59
Wasser + Grün im Stadtbild von BAD Godesberg Als "Bäderstadt" sollte das Wasser auch im Stadtbild eine Rolle spielen: Bachläufe, Trinkbrunnen, vielleicht wieder ein Offenlegen des Godesberger Baches, wo möglich, könnte
angedacht werden. Wasserspielplätze (tolles Beispiel in Heide/Holstein ‐ Marktplatz) sind auch für Kinder ein großer Anziehungspunkt. Im Kurpark können derlei Projekte sicherlich gut
umgesetzt werden. Fassaden‐ und Dachbegrünung von Städtischen Gebäuden (Theater, Schulen, Verwaltung). Blühwiesen mit einheimische Pflanzen für Insekten und Vögel anlegen
(ebenfalls im Kurpark gut möglich).
0 2 22.02.2023 ‐
19:24
Wasserlauf und Wasserspiel zur Tempererierung, zum
Wohlfühlen u als Alleinstellungsmerkmal des Stadtbezirks
Ich habe 2 Anmerkungen: 1. Wasserrinne und 2. Wasserspiel Zu 1. Die im Architektenentwurf vorgesehene Wasserrinne bedarf aus meiner Sicht einer Erläuterung. Ich würde die
Wasserführung nicht als "Bypass" zum Godesberger Bach machen, sprich ein zweiter "natürlicher" Bachlauf mit größerer Tiefe. Ich beziehe mich hier auf die Freiburger "Bächle". Der
Link zu Freiburg: https://ese.freiburg.de/pb/622004.html Aus meiner Sicht sollte am Anfang der Brunnenallee ein Wasserspeicher durch das Fließwasser des Godesberger Baches befüllt
werden, der die künstliche Wasserrinne konstant bedienen kann, der aber auch eine regelmäßige stärkere Reinigungsspülung möglich machen sollte. Das Ende der künstlichen
Wasserrinne würde dann wieder (an irgendeiner Stelle) in den Godesberger Bach führen. Die Wasserrinne sollte so gestaltet werden, dass eine bodengleiche Abdeckung
(Veranstaltungen, Winter o.ä.) möglich ist. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass es immer Frischwasser gibt, kein umlaufendes, abgestandenes Wasser. Wie schon in Grenada oder
anderswo tragen diese "künstlichen" Wasserläufe zur angenehmeren Temperierung der Innenstadt bei und sie sind ‐ wie in Freiburg ‐ auch ein beliebter Spiel‐ und Aufenthaltsort für
Kinder. Die Wasserrinne sollte so gestaltet werden, dass eine bodengleiche Abdeckung (für Veranstaltungen, im Winter o.ä.) möglich ist. Zu 2. Ein Wasserspiel, wie z.B. auf dem Vorplatz
der Bundeskunsthalle, würde auch die Innenstadt prägen, hätte Temperierungsfunktion und wäre ein Aniehungspunkt für Besucher / Besucherinnen.
0 1 23.02.2023 ‐
12:01
Mehr grün ‐ wie wunderbar! Das viele Grün, das für die Innenstadt geplant ist, begrüße ich sehr. Meines Erachtens steigt damit die Aufenthaltsqualität immens. Entsprechende Sitzplätze finde ich wichtig. Die
üblichen Märkte würden durch mehr grün sehr gewinnen. Wer schon einmal beim Flohmarkt verkauft hat, weiß, wovon ich spreche. In Bad Godesberg staut sich die Hitze immer sehr ‐
sowohl durch den riegelhaften Bau der Fronhofer Galeria, der den Luftaustausch mit dem "Ländchen" behindert, alsauch durch die Backsteine, die die Hitze speichern und das wenige
grün.
0 0 23.02.2023 ‐
20:42
Theaterplatz unter Bäumen schöne Idee Ich begrüße sehr die Vorplanung, auf dem Theaterplatz mehr Bäume zu pflanzen. Als alte Godesbergerin habe ich gesehen, dass der ursprüngliche Veranstaltungsort mit Podium nie
richtig funktioniert hat. In den 80er Jahren haben wir als Jugendliche drauf abgehangen, hin und wieder fand mal etwas statt, aber so richtig angenommen wurde der Platz für
Veranstaltungen nie. Ein Platz, wo auch Kinder gerne hingehen, würde die Innenstadt sehr beleben. Ich teile die Meinung anderer Kommentatoren, dass unbedingt die Pflege neuer
Einrichtungen wie dem Rohrtelefon und natürlich der Bäume im Haushalt berücksichtigt sein sollte. Wenn dies der Fall ist, würde ich mich sehr über einen kinderfreundlichen Platz in
der Mitte Godesbergs mit Sitzgelegenheiten freuen. Für unsere Märkte ist die Innenstadt immer noch groß genug, und Stände kann man auch unter Bäumen aufbauen. Ich finde das
sogar viel idyllischer.
0 0 23.02.2023 ‐
20:48
100 Jahre alten Baum ins Zentrum rücken Ich finde es eine tolle Idee, den 100 Jahre alten Baum gegenüber des Theaters auf dem Michaelshof ins Zentrum eines neuen Platzes zu rücken, indem die Pavillonbauten entfernt
werden. Er ist momentan völlig zugebaut und man hat eher den Eindruck, dass der den Innenhof der Pavillons verdunkelt, alst dass der die Stadt bereichern würde. Gleichzeitig würde
der Blick zur Burg ‐ und damit auch wieder ins Grün ‐ frei gemacht. Sitzplätze von einer angrenzenden Restauration wären schön, hier teile ich die Idee eines anderen Bürgers, douglas
vielleicht ein wenig weiter ziehen zu lassen, damit das beliebte Bistro quasi an Ort und Stelle bleiben kann. Interaktive Wasserspiele wären eine wunderbare Attraktion für Kinder und
Jugendliche ‐ an letztere denkt man eh viel zu selten. Auch das Theater würde aus meiner Sicht sehr aufgewertet. Zur Zeit lädt nichts ein, vor oder nach einem Theaterbesuch an dem
Ort zu verweilen.
0 1 23.02.2023 ‐
20:54
Punkte ‐ Umlaufbreite herstellen, um die neue Bepflanzung am Theaterplatz (min 3,5m) nebst Anleitbarkeit der südlichen Anliegergebäude sicher zu stellen. ‐ Barrierefreie Querung des
offenen Kanals an jeder Stelle‐ auch für Nutzer von Rollatoren ohne Zwischenschrittnotwendigkeit im Wasser. ‐ Bepflanzung sollten die Sichtachsen auf Gewerbeflächen und deren
Schaufenster nicht verbergen (Bsp. Leyendeckers). ‐‐> Die Bepflanzung der Beete darf nicht die werbliche Wirkung der Schaufenster einschränken. Hinter den Tiefbeeten mit
Bepflanzungen, die deutlich in die Sichthöhe ragen, verschwinden Fensterflächen für die möglichen Kunden. Es sollte über notwendige Anpassungen an der Gestaltungssatzung
gesprochen werden um auch Fenster im 1.OG zu Werbezwecken nutzen zu können ohne das Stadtbild zu sehr zu beeinträchtigen. ‐‐> zur Darstellung einer Sichtachse für die Fenster des
Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Fronhof Nord mit Bepflanzungen von einer Höhe /Hochstamm von min. 2,5 m über Erdgleiche / Hochbeethöhe arbeiten ‐ Sehr wichtig: Eine
langfristige Pflege von Grünflächen, Wasserelementen (und deren Betrieb), Dekorationselementen, Parkbänken usw. muss finanziell im Stadthaushalt gesichert werden. Dies gilt auch
für die Entfernung von Müll sowie Leerung von Mülleimern. ‐ Heimische Gewächse bepflanzen. ‐ Aus hygienischen Gründen Einbau von selbstreinigenden Filteranlagen an den
Wasserspielen, Brunnen etc.
0 0 27.02.2023 ‐
13:39
Wasser weniger geeignet, bei Bäumen auch an
Taubenkonzept denken.
Grundsätzlich begrüße ich die Gestaltung mit mehr Grün und Wasser. Allerdings zeigen die Erfahrungen in Bad Godesberg , dass gerade die Wasserplätze in der Regel nicht in gutem
Zustand sind. Entweder sie sind trocken oder vermüllt oder beides. Aktuelles Beispiel ist der verbliebene Brunnen im Stadtpark Ausgang Rigalsche Wiese (voll mit Blättern und darin
liegendem ausgerissenen Schild). Die große Fläche daneben wurde kürzlich erst durch eine Bepflanzung ersetzt. Auch die Teiche im Stadtpark sind zum Teil verdreckt. Weiteres Beispiele
ist die Brunnenanlage gegenüber der Post. Wurden Planungen durchgeführt, ob Wasserflächen/Wasserspiele auch im Sommer (wenn Wasser knapp ist ) aus Gründen der
Wassersparsamkeit überhaupt genutzt werden können? Nichts ist so unattraktiv wie einen trocknes Wasserspiel. Zu den Bäumen und Sitzgelegenheizten sollte ein geeignetes
Taubenkonzept mitgedacht, geplant und dauerhaft organisiert werden, Erfahrungsgemäß hat man sonst an den schattigen Plätzen und Sitzgelegenheiten wenig Freude. Eine größere
Freifläche sollte erhalten bleiben. Im Sommer sieht man am Wochenende oft Familien mit kleinen Kindern auch auf Fahrrädern oder mit Bällen auf dem Theaterplatz spielen. Ziel ist ja,
dass die Innenstadt attraktiv ist. ich finde die Gelegengheiten zur Dach‐ und Fassadenbegrünung werden noch viel zu wenig genutzt.
0 0 28.02.2023 ‐
18:22
Zu visionär, zu wenig realitätsbezogen Eine verstärkte Begrünung des Theaterplatzes mit der Möglichkeit nach wie vor Marktstände zu platzieren ist ein durchaus positiver Ansatz. Die Umlegung des Springbrunnens auf dem
Theaterplatz und ebenso die Schaffung von Tiefbeeten und Wasserläufen, die zusätzliche Stolperfallen und Behinderungen für Rollator‐, Rollstuhl‐ und Fahrradfahrer darstellen, sowie
die Installation von Nebeldüsen, die max. drei Sommermonate von Nutzen sind, muss sehr genau abgewogen werden. Unbedingt erforderlich wäre eine Zusage für konsequente Pflege
und Instandhaltung.
0 0 28.02.2023 ‐
20:28
Grüne Innenstadt realisieren Der Entwurf von Capattistaubach zeigt schön, wie Kinder unter Bäumen spielen und Erwachsene nach dem Einkauf im Schatten der Bäume im Café oder auf einer Bank sitzen und dass
es einfach eine Freude sein wird, sich in der Innenstadt von BaGo aufzuhalten. Ich kann es eigentlich kaum erwarten. Man sollte bald starten: Bis die Bäume so groß sein werden, dauert
es leider etwas.
0 0 28.02.2023 ‐
22:07
Beteiligung 2023: Ihre Meinung zum Thema Grün und WasserSeite 44 von 165
Titel Beitragstext Anzahl an Kommentaren Anzahl der Bewertungen Erstellungsdatum Autor
Wasserlinie ‐ ein Sicherheitsrisiko für Veranstaltungen bisher war es Tradition, den Karnevalszug durch die Innenstadt zu führen. Durch die Wasserlinie ist diese Nutzung wohl komplett aus Sicherheitsgründen gesperrt. Gibt es eventuell eine
temporäre Abdeckung der Wasserlinie für Veranstaltungen?
0 2 10.02.2023 ‐ 19:33
Picknickbereich Der Ort für den Picknickbereich ist einer der klimatisch ungünstigen Orte der Innenstadt: zugig, kalt und durch die hohe Umgebungsbebauung relativ dunkel. Als Fahrrad‐Park‐und
Serviceplatz ist er besser geeignet.
0 0 11.02.2023 ‐ 9:22
Nutzung / Allgemein *Aussengastronomie muss auch in ihrer stadtgesellschaftlichen Funktion unbedingt beibehalten und ausgebaut werden * Verweilen mit Konsum etwa in dem aussengastronomischen
Angebot der Betriebe des HoGa auch als "Schutzgebühr" und Leitfaktor für bestimmte Gäste / Kunden nutzen. Ein reines Verweilen ohne Konsum verfolgt keine Leitfunktion und Freude an
Bewirtschaftung von Flächen in Patenschaftsmodellen *gerade die Betriebe im Bereich Michaelsplatz und Theaterplatz erfüllen für ältere Anwohner eine Funktion gegen die Vereinsamung
und Erfüllung der Freizeit *es bedarf eines Wassermanagements für den Theaterplatz * es benötigt einen Umlauf um die Neubepflanzung auf dem Theaterplatz in ausreichender Breite ua
zur Darstellung der Brandschutzvorgaben und Anleiterungsfähigkeit bzgl. der Anliegerschaft aus den Gebäuden auf der südlichen Platzseite *eine rein wassergebundene Fläche etwa auf
dem Theaterplatz hat aus unserer Erfahrung immer einen erheblichen Verschmutzungsgrad der umliegenden öffentlichen Flächen nach sich ziehend und ist einmal mit alternativen Belagen
zu entwickeln *alle Sitzgelegenheiten sollten ohne offene Aufständerung auskommen und verkleidet werden. Durch offene Ständerung wird eine Müllansammlung unter den
Sitzmöglichkeiten befeuert welche idR nicht hinreichend gesäubert werden kann. *eine Ausstattung der Sitzflächen in Holz ist aus unserer Erfahrung sehr kurzfristig unansehnlich und
aufbrechend. Beispielhaft seien hier der Rheinboulevard in Köln Deutz oder die Sitzausstattung auf den Bahnsteigen "Köln Messe/Deutz" zu benennen. *ein Spielebereich sollte gegenüber
dem Standort im Freiraum zwichen den Pavillions alternativ und vergrößert auf dem Michaelshof entwickelt werden um dort die Frequenz zu erhöhen *zwischen den Pavillions den
Betreibern der Aussengastronomie die Patenschaft über Pflanzungen in Form von "Floralen" Raumteilern anbieten unter Beibehaltung oder Vergrößerung der Aussengastronomie *zur
Darstellung einer Sichtachse für die Fenster des Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Fronhof Nord mit Bepflanzungen von einer Höhe /Hochstamm von min. 2,5 m über Erdgleiche /
Hochbeethöhe arbeiten *die Querungshilfen für die Wasserlinien (östlich Fronhof Richtung Theaterplatz) so ausbilden, dass Rollatorfahrer:innen ohne Zwischenschritt im Kanal diesen an
jeder Stelle überschreiten können.
0 0 13.02.2023 ‐ 10:52
nachhaltige Nutzbarkeit Wir wollen eine Innenstadt, in der man gut einkaufen, gut versorgt, gut essen und kulturell unterhalten werden kann, d.h. das Wichtigste sind die Ärzte, die Geschäfte, die Gastronomie,
Kino und Theater. Diese müssen erhalten und unterstützt werden, damit die Menschen nach Bad Godesberg kommen. Die Gestaltung der Innenstadt sollte dies alles berücksichtigen. Die
Stadt grüner zu machen und mit mehr Wasserspielen zu gestalten ist toll, sollte dies aber berücksichtigen.
0 0 13.02.2023 ‐ 17:44
Zusätzliche Bäume auf dem Theaterplatz behindern
Veranstaltungen
Die geplante „grüne Mitte“ mit weiteren Bäumen auf dem Theaterplatz reduziert die Fläche für zukünftige, das Zentrum belebende Veranstaltungen (z. B. den Nikolausmarkt). Schon 2022
mussten die Standbetreiber beim Nikolausmarkt wegen Brandschutzauflagen (Schwenkbereiche für Feuerwehr‐Leiterfahrzeuge) Einschränkungen in Kauf nehmen. Ich fürchte, dass weitere
Bepflanzungen dieses Problem massiv vergrößern.
1 1 15.02.2023 ‐ 16:09
Genug Platz für den Markt Meines Erachtens hat der Weihnachtsmarkt genug Platz in Bad Godesberg. Es gibt ja nicht nur den Theaterplatz. Wenn durch die Neugestaltung eine ständige Belebung erreicht werden
kann, weil die Innenstadt einladender wird (und im Sommer nicht mehr so brüllend heiß ist), ist dies für mich die erste Priorität. Weitere belebende Aktionen sind zu begrüßen und werden
sicher mit etwas Kreativität und Freude in der Innenstadt genug Raum finden.
23.02.2023
Fläche zwischen den Pavillons: Gastronomie beibehalten Dort gibt es derzeit eine lebhaft genutzte Gastronomie, die Frequenz erzeugt und die Aufenthaltsqualität im Bad Godesberger Zentrum steigert. Diese Fläche anders zu nutzen, ignoriert
den bewährten derzeitigen Zustand, erzeugt hohe Kosten und wirkt kontraproduktiv.
0 1 15.02.2023 ‐ 16:11
alternative Nutzungsmöglichkeiten des Theaterplatzes Die eingeplanten Wasserspiele, die ursprünglich an Stelle der Pavillons geplant waren, könnte man sehr gut anstatt des geplanten "Baumpavillons" mittig auf dem Theaterplatz
positionieren. Dort behindern sie keinen Lieferverkehr und bieten im Sommer einen "Abkühlung". Da man diese abstellen kann, besteht nach wie vor die Möglichkeit auf dem Platz Märkte,
Stadtfeste und ähnliches durchzuführen. Rund um den Theaterplatz stehen genug Bäume, die man erhalten kann. Vor kurzem wurden dort auch noch neue kleine Bäume gepflanzt. Damit
würde auch die derzeitige Außengastronomie erhalten bleiben.
0 0 15.02.2023 ‐ 17:03
Nutzung des Theaterplatzes Attraktive Aufenthaltsorte sind gut. Ich sehe aber keine Abfallbehälter ‐ die Vermüllung des Platzes ist derzeit aber ein elementares Problem, vor allem zunehmend auch bei Essen + Trinken
in öffentlichen Bereichen. Die Aufenthaltsqualität setzt auch ein WLAN‐Netz voraus und eine integrierte Internet/Facebook Präsenz (Wer/Was/Wo?). Die Funktionen für Rettung
(Feuerwehr, Anleiterung), Anlieferung und Veranstaltungen sind zu berücksichtigen.
0 1 16.02.2023 ‐ 1:42
Gastronomische Angebote am Theaterplatz In der Version mit Außengastronomie zwischen den Pavillons (gut für die Erlebnisqualität am Theaterplatz und Sicherung bestehender Existenzen) ist dort wie auch andernorts eine auch
optische qualitative Aufwertung wünschenswert. Solange essentielle Verkehrswege nicht gestört werden ist auch eine Ausweitung der Flächen wünschenswert: Der "tote" Platz wird visuell
kleiner, aber nicht zugebaut.
0 0 16.02.2023 ‐ 2:10
Theaterplatz Ich finde es nicht gut, den Theaterplatz mit Klettergeruest und als Grünfläche zu gestalten. Es gibt Spielplätze anderen Stellen in Godesberg. Man benötigt eine Fläche für Veranstaltungen,
Weihnachtsmarkt und Sitzmoeglichkeiten im Café.
0 0 16.02.2023 ‐ 10:29
öffentliche Toiletten Habe zu öffentlichen Toiletten nichts gefunden. Gibt es dazu von den Planern etwas, das ich übersehen habe oder wurde dieses Thema schlicht vergessen? Bei der Beteiligung zum
Bürgerhaushalt wird es regelmäßig angesprochen/vorgeschlagen.
0 1 18.02.2023 ‐ 10:29
Nutzung weiterhin familienfreundlich gestalten Liebe Planende, aktuell zeichnet sich die Nutzung vor der Fronhofer Galerie dadurch aus, dass sie von klein bis groß attraktiv ist. Spielende Kinder bis einkaufende und die Cafés nutzende
Senioren! Schafft zukünftig am besten noch mehr Spielgeräte für die Kleinen und Freiräume für die Großen. Die Fläche zerteilende Hoch‐ oder Niederbeete oder Ähnliches ständen dem
entgegen. Bringt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in die Innenstadt! Viele Grüße matthias.r.wagner@freenet.de
0 1 19.02.2023 ‐ 22:23
Tote Stelle an der Fronhofer Galeria durch Beete belebt Ich empfinde die Teile des Platzes von der Kirche St. Marien aus gesehen als ziemlich tot ‐ obwohl sie von der Burgseite DER Eingang zur Stadt ist. Außer der Eisenbahn für Kleinkinder, die
immer schon eine Attraktion für ihre Zielgruppe war, passiert dort nichts. Die Fläche wird nicht einmal für Märkte genutzt, sie beginnen erst vor der Galeria. Eine Begrünung an dieser Stelle
wäre sehr einladend, finde ich. Auch für die kleinen Kinder, die gerne um etwas herum laufen.
0 0 23.02.2023 ‐ 21:07
Raum zur Nutzung lassen und öffentliche Toiletten Öffentliche Toiletten wären für alle Veranstaltungen und Nutzungen der Fläche wichtig und fehlen bisher. Die geplanten Änderungen sollten berücksichtigen, dass die Fläche auch noch für
Märkte und Karnevals‐Umzüge nutzbar bleiben sollte. In den Randbereichen sind Spielmöglichkeiten für Kinder gut und können auch die Außengastronomie möglichkeiten aufwerten wenn
die Kinder sich zwischendurch dort beschäftigen können. Ich denke z.B wie an den Spielplatz vor dem alten Stadttor in der Bonner Innenstadt. Da kann man im Kaffee sitzen wärend die
Kinder nebenan auf den Spielflächen mit dem weichen Bodenbelag spielen
0 0 23.02.2023 ‐ 22:06
PUNKTE ‐ Einbringung von Spielelementen auf dem Michaelshof zur Frequenzerhöhung und Herstellung höherer Aufenthaltsdauer. ‐ die bisher geplanten, aufgeständerten Sitzmöglichkeiten ohne
Verbauung werden zu dem Problem der Vermüllung unterhalb dieser Sitz‐Flächen führen. Daher sprechen wir uns dafür aus, die Sitzmöbel nicht offen aufzuständern, sondern zumindest zu
verblenden. Besser noch ist, kein verblendetes Ständerwerk vorzusehen. ‐ Die Stadthalle, das Kurfürstenbad, das kleine Theater, das Schauspielhaus und andere Institutionen sind wichtige
Frequenzbringer für die Bad Godesberger Innenstadt, auch nach Geschäftsschluss. Messen, Kongresse und Freizeitangebote sorgen für eine Belebung Bad Godesbergs und steigern die
Attraktivität der Stadt. Die Sanierung der Stadthalle muss daher mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Ausreichende Parkmöglichkeiten und Anbindungen sind zu beachten.
0 0 27.02.2023 ‐ 13:39
Veranstaltungen Als Bad Godesberg Stadtmarketing e.V. veranstalten wir über 90 % der Veranstaltungen in der Bad Godesberger Innenstadt. Bei dem neuen Konzept fehlt uns ein großer Platz als zentraler
Punkt für Bühnen, Karussells etc. Sollte der Theaterplatz und der Fronhof wie geplant verändert werden, würden wir keine Veranstaltungen umsetzen können, da dort aufgrund der
Feuerwehrzufahrten keine Stände bzw. zuwenig Stände für Standgeldeinnahmen platziert werden könnten, sodass die Kosten der Veranstaltung nicht genügend gedeckt sein würden.
Unser Verein wäre somit in seinem Fortbestand in Gefahr. Zudem möchten die ortsansässigen Miglieder in der Innenstadt mehr Veranstaltungen (neu geplanter Bauernmarkt in der
gesamten Innenstadt Bad Godesberg) dem hier die Fläche genommen wird. Durch nicht mehr durchführbare Veranstaltungen werden hier ebenfalls die Synergieeffekte (mehr Besucher am
WE, Kaufkraft aus anderen Orten nach Bad Godesberg verlagern) nicht mehr nutzbar. Ein großer Kostenapparat ist die Verstromung der Veranstaltungen. Als Lösung hier wäre eine
festverbaute Stromversorgung (evtl. mit im Boden versenkbaren Säulen) und/oder Laternen die mit Stromanschlüssen versehen sind (dies würde der Innenstadt auch järlich eine
Weihnachtsbeleuchtung garantieren welche wir jährlich aufhängen).
0 1 28.02.2023 ‐ 13:16
Beteiligung 2023: Ihre Meinung zum Thema NutzungSeite 45 von 165
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Neuer Theaterplatz
Wenn der neue Theaterplatz ohne die Pavillons geplant würde und hoffentlich wird, wäre eine deutliche (Wieder)Belebung der Bereiche vom Michaelsplatz nach oben zu den City‐
Terrassen hin Richtung Godesburg zu erwarten. Eine Art Freilichtterrassierung gegenüber dem Theater (visuelle Einbindung der bisherigen Terrassen) würde aus dem gesamten
Theaterplatz dann wieder ein Gesamtbild schaffen und die bisherigen visuellen Blockaden aufheben. Auch könnte der Theaterplatz dann viel Leben entwickeln, wenn dort
Gastronomie, innovative Wasserspiele und Aufenthaltselemente auch für Kinder angelegt würden. Den Eigentümern der Pavillons sollte ansprechende Alternativen als Ausgleich
angeboten werden, um deren bisherige Tätigkeiten an anderen attraktiven Standorten weiter zu betreiben.
1 1 11.02.2023 ‐ 15:55
fehlgeplante Cityterrassen und attraktive Standorte
Es sei uns erlaubt, darauf hinzuweisen, dass die Pavillons schon seit den 1960 Jahren stehen. Das Altstadtcenter mit den Cityterrassen aber viel später geplant und gebaut wurde. Das
sich dort oben keine Geschäfte und fast keine Gastronimie gehalten haben, lag sicher nicht an den Pavillons. Es war eine städtebauliche Fehlplanung, da die Konsumente sich leider
nicht an die Visionen gehalten haben und von ihrem Laufweg abzubringen waren. Für die 1a Lage des Theaterplatzes wird es schwer für die dort ansässigen Pavillonmieter einen
genauso attraktiven Standort wiederzufinden.
13.02.2023
Weitere Möglichkeiten für Bereich der Pavillons
Für den Bereich mit den Pavillons vor dem Theater (im Entwurf "Michaelsplatz" genannt) wurden im Entwurf drei Möglichkeiten dargestellt: A: Ersetzen aller Pavillons durch einen
Platz B: Erhalt des Pavillons vorne links (mit dem Tee‐Geschäft und dem Reisebüro) und Ersetzen der anderen Pavillons durch einen Platz C: Beibehalten aller Pavillons und
Umgestaltung des vorhandenen Platzes dazwischen Ich sehe zwei weitere Möglichkeiten: D: Ersetzen nur des Pavillons vorne rechts (mit dem Bistro inkl. Glas‐Vorbau und dem Tabak‐
Geschäft) durch einen Platz (natürlich unter Einbeziehung des vorhandenen Platzes zwischen den Pavillons) E: Erhalten aller Pavillons und Errichtung eines Dachgartens bzw. eines
höher gelagerten Platzes auf diesen Bei der Möglichkeit D sollte insbesondere das Bistro, das gut frequentiert ist, in der Nähe erhalten bleiben. Eine Möglichkeit dazu wäre, dass es in
den Geschäftsraum der Parfümerie in dem direkt rechts daneben gelegenen Gebäude zieht und die Parfümerie z.B. einen anderen (derzeitig freien) Geschäftsraum am Theaterplatz
bezieht. Die Möglichkeit D wäre einfacher und kostengünstiger zu realisieren als die Möglichkeit B, da die Stadt nur einen der Pavillons erwerben müsste, würde aber den größten Teil
des Nutzes beibehalten. Bei der Möglichkeit E könnte der Dachgarten bzw. der höher gelagerte Platz sehr ähnlich gestaltet werden wie der Platz, der für Möglichkeit A vorgeschlagen
wurde. Oberhalb des vorhandenen Platzes zwischen den Pavillons könnten (als Boden des neuen Gartens bzw. Platzes) Glaselemente verwendet werden. Der vorhandene Baum würde
selbstverständlich erhalten bleiben und im neuen Garten bzw. Platz noch deutlicher in Erscheinung treten.
0 0 12.02.2023 ‐ 11:32
Klinkerpflaster Wiederverwendung
Es wäre schön, wenn der Bodenbelag der Godesberger Innenstadt einheitlich gestaltet werden würde. Momentan dominiert Klinkerpflaster das Stadtbild. Im Sinne der Nachhaltigkeit
und Wirtschaftlichkeit wäre es gut darüber nachzudenken, ob der Klinkerbelag nicht bestehen bleiben könnte und die aktuellen Lücken/Ausbesserungen nicht durch Klinkerbelag
ersetzt werden könnten, anstatt umgekehrt den Klinkerbelag zu entfernen und nur noch Reste des Belags außerhalb des Planungsumgriffes zu belassen. 0 0 12.02.2023 ‐ 12:56
Falscher Ansatz
Die vorlegten Entwürfe sind keine passenden Lösungsvorschläge: sie ignorieren völlig die Notwendigkeit, den 

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Datenstand: 02.11.2026, 18:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de