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231175 · Antrag

Schutz der Goldammerpopulation am Annaberger Hof

Nummer
231175
Art
Antrag
Veröffentlicht
05.07.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 05.07.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 29.08.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Empfehlung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 57,7 KB Öffnen ↗

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Antrag
öffentlich
231175
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Elisabeth Struwe
05.07.2023
Schutz der Goldammerpopulation am Annaberger
Hof
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
29.08.2023 Empfehlung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt, bei den jährlichen Pflegemaßnahmen der
Obstbaumallee am Wegesrand zum Annaberger Hof die nachwachsende
Verbuschung an mehreren Stellen zwischen Obstbäumen, wo ausreichend
Platz ist, nicht zu entfernen.
Begründung
Bevor die Obstbaumallee vor geraumer Zeit angelegt wurde, befanden sich an
den Rändern der Wege, die durch die Weiden zum Annaberger Hof führen,
dichtes Gestrüpp aus Brombeeren, Weiß- Schwarzdorn u.a.. Dieses dornige
Buschwerk erwies sich als bevorzugtes Habitat für Vögel und Kleinsäuger, da
es Schutz, Nistmöglichkeiten und die Nähe zu den Weiden, wo Nahrung zu
finden ist, bot.
Diese Gebüsche wurden auch von einer Kolonie von Goldammern bewohnt, die
nur selten anzutreffen sind.
Als jedoch die Obstbaumallee angelegt wurde, entfernte man nicht nur das
Buschwerk im Pflanzbereich der Obstbäume, sondern auch in der weiteren
Umgebung zwischen Bäumen, obwohl Platz genug vorhanden ist für die
Obstbäume als auch für Gebüsche.
Seither ist die Goldammerkolonie verschwunden.
Als sich in diesem Frühjahr erneut Gebüsche bildeten, konnten wieder
vereinzelte Goldammer beobachtet werden, d.h. es hätte die Gelegenheit
gegeben, dass sich wieder eine Kolonie entwickeln konnte. Im Spätfrühjahr
wurde jedoch das Buschwerk zum wiederholten Male entfernt und damit die
Chance, dieser seltenen Art eine Neuansiedlungschance zu geben, vertan.
GoldammerSeite 1 von 2
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Die Goldammer besiedelt offene und halboffene Lebensräume wie Feldränder,
Heiden, Waldlichtungen, Obstwiesen, Weinberge oder Küsten mit einzelnen
Sträuchern.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 09:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de