231164-03 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bürgerantrag: Einrichtung eines Gehweges im Bereich Am Burggraben
Kerndaten
- Nummer
- 231164-03 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 21.11.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 231164-03 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Bürgerantrag: Einrichtung eines Gehweges im Bereich Am Burggraben Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 05.12.2023 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Der Bürgerantrag zielt auf eine Verbesserung des Fußverkehrs und die Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Straße Am Burggraben ab. Im Zuge der beschlossenen Umgestaltung der Straße zur Fahrradstraße wird angeregt zu prüfen, ob und wie Gehwege hergestellt bzw. aufgeweitet werden können. Dies betrifft insbesondere den Abschnitt zwischen Pastoratsgasse und Am Cöllenhof. Von der Pastoratsgasse aus kommend steht eine Verkehrsfläche von lediglich 6 m, im Weiteren von 7,5 m, zur Verfügung. Dies reicht nicht aus, um eine Fahrradstraße von 4 m (besser 4,5 m) und zwei Gehwege von mindestens 1,5 m (besser 2,5 m) herzustellen. Zudem befinden sich im unmittelbaren Umfeld zwei Schulen, sodass viele Schüler*innen sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad den Abschnitt passieren. Die Straße Am Burggraben ist hier nur aus Richtung Röckumstraße für den Kfz-Verkehr freigegeben. Anlieger auf beiden Seiten der Straße verhindern die Option nur auf einer Seite einen Gehweg zu errichten. Im Zuge dieser Vorprüfung sieht die Verwaltung vorbehaltlich die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches als Lösung vor. Auf Basis des aktuellen Netzmodellfalls kann auf dem Straßenabschnitt Am Burggraben ein berechneter DTV-Wert von 3.015 Kfz angenommen werden. Die Obergrenze für die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches liegt bei 4.000 Kfz pro Tag. Teile des Abschnitts sind derzeit schon niveaugleich ausgebaut und wirken gestalterisch verkehrsberuhigend. Durch die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches wird die Geschwindigkeit in der Engstelle deutlich reduziert, sodass die Sicherheit für zu Fuß Gehende / Schüler*innen erhöht wird (Bild 1). Um die Akzeptanz zu erhöhen könnte die Gestaltung der Endenicher Straße fortgeführt werden (Bild 2).Seite 1 von 3 Seite 2 Ein verkehrsberuhigter Bereich würde auch die Geschwindigkeiten des Radverkehrs in diesem Abschnitt senken, was dem Ziel einer Fahrradstraße entgegenstände. Zudem müsste ein niveaugleicher Ausbau erfolgen. Eine erste Einschätzung sieht die Fahrbahndecke in einem guten Zustand, sodass ein Umbau oder eine grundhafte Erneuerung in kommenden Jahren nicht anstände. Um die Defizite für den Fußverkehr aufzulösen prüft die Verwaltung, bei Annahme des Antrags, die Optionen eines Straßenumbaus. Anlage/n 1 Anlage_1 (öffentlich)Seite 2 von 3 Anlage 1 Am Burggraben Bild 1 Bild 2Seite 3 von 3
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