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231163-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Optimierung des Gehweges in der Alfred-Bucherer-Straße

Nummer
231163-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
04.10.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 17.10.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 231163 Bürgerantrag: Optimierung des Gehweges in der Alfred-Bucherer-Straße

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
231163-02 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Bürgerantrag: Optimierung des Gehweges in der
Alfred-Bucherer-Straße
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 17.10.2023 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung schätzt die Infrastruktur in der Alfred-Bucherer-Straße zwischen
Hausnummer 24 und 32 für den Fußverkehr, wie im Bürgerantrag erläutert, als
unzureichend ein. Daher sollen eine bauliche Verbreiterung des Gehwegs
sowie die Entfernung der Markierung des gekippten Parkens angestrebt
werden.
Zu a)
Der Straßenquerschnitt weist vor Hausnummer 26 eine Engstelle von
insgesamt 7,9 Meter auf. Derzeit ist der Gehweg mit 0,7 Meter ausgebildet. Vor
diesem ist eine Sperrfläche von zusätzlichen 1,5 Metern markiert. Diese soll
baulich und mit Bordsteinabsenkungen in Längsrichtung für den Fußverkehr
ausgebildet werden. Eine Bordsteinabsenkung auf der anderen Seite des
gemeinsamen Geh- Radweges (vor Hausnummer 24) soll zudem den
Längsfußverkehr stärken (Anlage 1).
Durch die Ausbildung des Gehwegs wird die Fahrbahn nicht weiter
verschmälert. Dies ist aufgrund des Busbegegnungsverkehres nicht
erstrebenswert.
Zu b)
Zwischen Hausnummer 26 und 32 sind derzeit 5 Parkstände halb auf dem
Gehweg markiert, sodass dieser eine Breite von 1,0 Metern aufweist. Die
Verwaltung empfiehlt diese Parkstände nicht mehr anzuordnen und
abzumarkieren, sodass eine Gehwegbreite von >1,5 Metern hergestellt wird,
die einen Begegnungsverkehr mit Kinderwägen, Rollstühlen etc. erleichtert. Der
Entfall kommt der Busbeschleunigung entgegen, die im Begegnungsverkehr
eine Fahrbahnbreite von 6,5 Metern benötigen. Dies ist sinnvoll, da schon vor
Hausnummer 26 mit der Ausbildung des Gehwegs eine Engstelle mit 4,3
Metern unvermeidbar ist.Seite 1 von 6
Seite 2
Zu c)
Die Sichtbeziehungen auf Menschen, die aus dem gemeinsamen Geh-und
Radweg kommen ist durch ständiges illegales Gehwegparken sehr schlecht.
Aus diesem Grund schlägt die Verwaltung die Aufstellung von Pollern auf einer
Länge von 5 Metern auf dem 3 Meter breiten Gehwege vor dem gemeinsamen
Geh- und Radweg vor.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
3 Anlage (öffentlich)
4 Anlage_1_Alfred-Bucherer-Str. (öffentlich)Seite 2 von 6
Betreff
Alfred-Bucherer-Straße
Ihr Antrag
Bitte gestalten Sie die Alfred-Bucherer-Straße auf Höhe Hausnummer 24+26+32 so, dass auch Kinder hier sicher
und ohne unnötige Hindernisse ihres Weges gehen oder mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren und sich
Menschen auch mit Rollstühlen ebenso frei und sicher bewegen können. Beispielsweise wie folgt:
a) Führen Sie den Gehweg auch bei der Seitenstraße (zwischen Hausnummern 24 und 26) auf gleicher Höhe
weiter und nutzen Sie dazu einen Schrägbordstein. Heben Sie dabei den Gehweg farblich von der Seitenstraße
ab oder führen eine farbliche Markierung auf Höhe der Mauer parallel zur Straße ein.
b) Bitte verbreitern Sie zugleich den Gehweg an der Straße auf Höhe der Hausnummern 26 und 32, da er zur Zeit
nicht ausreichend Platz für Rollstühle oder Kinderwagen bietet.
c) Markieren Sie bitte zudem auf der Alfred-Bucherer-Straße auf Höhe der Hausnummer 24, von nordwestlicher
Seite kommend den Bereich rechts vor der Seitenstraße so wie es auf der anderen Seite der Seitenstraße bereits
gemacht wurde."
Begründung des Antrags
Der Gehweg sollte genügend Platz für Rollstuhlfahrende, Kinderwagen oder Kinder auf Fahrrädern bieten (b).
Für letztere ist es hier zu gefährlich "einfach" auf die Straße zu wechseln und für jüngere Kinder ohnehin nicht
erlaubt. Die aktuelle Situation (a) bietet mit den zwei Bordsteinkanten - zur Seitenstraße runter und wieder rauf -
unnötige Hindernisse für viele Menschen und parkende Autos direkt vor der Seitenstraße versperren unnötig die
Sicht für Autofahrende und gefährden so vor allem schwächere Verkehrsteilnehmende (c). Die im Antrag
genannten Vorschläge wären zudem alle leicht umzusetzen. Sehen Sie sich auch gerne dazu die von mir
gemachten Fotos im Anhang an.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
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PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 6
Seite 4 von 6
Seite 5 von 6
Anlage 1
Quelle: Stadt BonnSeite 6 von 6

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Datenstand: 03.11.2026, 06:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de