231112-04 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag zur Vorlage 231112 Grüne/SPD/LINKE/Volt-Antrag: Bebauung des Geländes der ehemaligen Landwirtschaftskammer Roleber
Kerndaten
- Nummer
- 231112-04 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 10.08.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 231112-04 AA Antragsteller/in: Rhein.Grün Hartwig Lohmeyer Brigitta Poppe-Reiners Änderungsantrag zur Vorlage 231112 Grüne/SPD/LINKE/Volt-Antrag: Bebauung des Geländes der ehemaligen Landwirtschaftskammer Roleber Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.08.2023 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Empfehlung Rat 19.09.2023 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Koalitionsantrag Drucksachennummer 23112 wird wie folgt modifiziert: Die bestehenden Beschlüsse zum Plangebiet werden aufgehoben. Das weitere Bebauungsplanverfahren folgt den folgenden Maßgaben. 1. Die Bebauung beschränkt sich auf den abgegrenzten Bereich (s. Anlage im Ursprungsantrag) Der Anger nördlich der Landwirtschaftskammer, angrenzend an den Rodeweg bleibt unbebaut und wird als öffentlich zugängliche Grünfläche erhalten. Ein Verkauf an die Stadt soll im weiteren Verfahren geprüft werden. Die Lindenallee bleibt zweireihig erhalten. (siehe Anlage) Der südöstliche Teil (Teilkragen) zwischen Friedhof und Landwirtschaftskammergebäuden bleibt weitgehend von Hochbebauung frei, kann aber für eventuell notwendige Zuwegungen, Quartierstiefgarage und/oder Kita genutzt werden. 2. Als GRZ wird im B-Plan der aktuelle Bebauungsstand zur Grundlage genommen. Der B-Plan soll eine maximale Höhenentwicklung des bisherigen Bestandes ausweisen. 3. Ein Quartierszentrum wäre wünschenswert und kann durch den B-Plan ermöglicht werden. Das Quartierszentrum soll möglichst der gesamten lokalen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die im Projekt zu verwirklichende sozialeSeite 1 von 3 Seite 2 Infrastruktur wird durch Beteiligung der Bevölkerung entwickelt. 4. Der Siedlungsbereich soll weitgehend autofrei angelegt werden, PKW- Parkplätze werden in Quartiersgaragen angelegt. 5. Der Anteil an öffentlich gefördertem Wohnungsbau beträgt mindestens 40 Prozent. 6. Es wird ein autofreier Quartierplatz als Spielfläche und Aufenthaltsbereich eingerichtet. 7. In der Planung ist eine dem erwarteten Bedarf entsprechende KiTa und eine Buswendeschleife für die Stadtwerke Bonn vorzusehen. 8. Tiefgaragen sollen unter den Gebäuden platziert werden, um zwischen den Gebäuden Raum für tiefwurzelnde Bäume zu schaffen. Die Zahl der Stellplätze nur den absolut notwendigen Bedarf decken. 9. Die Bau- und Freiraumplanung wird neben den gestalterischen Aspekten auch biodiversitätssteigernd angelegt. 10. a) Im Falle von Neubauten sollen Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik und / oder Solarthermie genutzt und im Übrigen begrünt werden. Neubauten sollen so angeordnet werden, dass eine optimale Luftdurchströmung stattfindet, sofern nicht ein besonderes qualitatives Gestaltungskonzept dem entgegensteht. Die Anbringung sonstiger Gebäudetechnik auf dem Dach soll vermieden werden, in jedem Fall jedoch in der Höhe eng begrenzt sein. b) Bei Erhalt und Umbau/Umnutzung von Altbauten, sollen - soweit technisch möglich - Dachflächen für Photovoltaik/Solarthermie genutzt werden. 11. Die Regenwasserversickerung wird auf dem Gelände sichergestellt. Die Anlage von Regenwasserzisternen zur Berieselung von Freiflächen wird geprüft. 12. Die Gebäude werden mindestens im KfW Effizienzhaus-Standard 40 ausgeführt. 13. Das Verfahren wird als Vollverfahren durchgeführt. 14. Die Verwaltung wird beauftragt, für den Fall, dass die Vorhabenträgerin ihre Grundstücke unter den oben benannten Bedingungen nicht entwickeln möchte, die Möglichkeit zu sondieren, dass die VEBOWAG oder eine noch zu gründende Stadtentwicklungsgesellschaft die Grundstücke von der Vorhabenträgerin erwirbt mit dem Ziel, einen möglichst hohen Anteil an gefördertem Wohnungsbau zu ermöglichen. Begründung erfolgt mündlichSeite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 04:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de