231109 · Mitteilungsvorlage
Übersicht über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen des 1. bis 3. Quartals und über die Abwicklung des Vermögensplanes des Theater Bonn in der Spielzeit 2022/23
Kerndaten
- Nummer
- 231109
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 14.08.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Kenntnisnahme
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 231109 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 46 Theater der Bundesstadt Bonn Dezernat: Dez. IV Übersicht über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen des 1. bis 3. Quartals und über die Abwicklung des Vermögensplanes des Theater Bonn in der Spielzeit 2022/23 Beratungsfolge Kulturausschuss 29.08.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 13.09.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Als Anlage wird gem. §§ 4 und 7 der Satzung für das „Theater der Bundesstadt Bonn“ i.V. mit den §§ 7 und 20 der EigVO NRW eine Übersicht über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen einschließlich eines Soll-Ist-Vergleichs, einer Hochrechnung zum Spielzeitende und die Abwicklung des Vermögensplans zum 30. April 2023 vorgelegt. Vorbemerkungen Der Wirtschaftsplan 2022/23 (01.08.2022-31.07.2023) DS-Nr.: 220886 wurde am 07. Juni 2022 im Kulturausschuss beraten und am 09. Juni 2022 vom Rat der Bundesstadt Bonn beschlossen. Erläuterungen zur Entwicklung der Erträge und Aufwendungen (Soll-Ist-Vergleich) –Halbjahr– und Hochrechnung (Ist) zum Spielzeitende - Die „Umsatzerlöse" (Verkauf von Eintrittskarten und Programmheften) werden derzeit um 1.089.299 € überschritten. Dies ist auf eine bessere Auslastung als ursprünglich prognostiziert zurückzuführen. Bis zum Spielzeitende rechnen wir mit Mehreinnahmen in Höhe von ca. 1.215.000 €. - Der Ansatz „Sonstige betriebliche Erträge" unterschreitet das Soll um 88.836 €. Dies ist insbesondere auf die Erstattung der Mietkosten für die Lagerhalle und Zuwendungen Dritter zurückzuführen. In der Hochrechnung werden wir voraussichtlich einen Mehrertrag in Höhe von ca. 660.000 € erreichen. - Der „Betriebskostenzuschuss der Stadt Bonn“ wurde um 500.000 € in der Prognose erhöht, da im Theater mehr Tarifsteigerungen als bisher angenommen entstehen werden. Die genaue Summe wird im Rahmen des Jahresabschlusses ermittelt und abgerechnet. - Der „Produktionsaufwand“ überschreitet die Aufwendungen derzeit um 443.339 €. Dies ist neben Strom- und Materialpreissteigerungen insbesondere durch gestiegene Preise für Hotel- und Wohnungsmieten sowie erhöhte Tantiemezahlungen (aufgrund der Anpassung der Vergütungssätze in der Regelsammlung) an die Verlage und Gagen für Gäste zu erklären. Zum Spielzeitende rechnen wir mit einer Überschreitung des Planwertes um ca. 938.000 €. - Der „Personalaufwand“ überschreitet die Aufwendungen um 161.724 €, was sich insbesondere durch die Tarifsteigerungen des NV Bühne und den daraus resultierenden Anhebungen des Gagen- gefüges erklärt. Beim Personalaufwand rechnen wir –auch aufgrund der zu erwartenden Tarif-Seite 1 von 4 Seite 2 erhöhungen im Bereich des TVöD- zum Ende der Spielzeit mit einer Überschreitung der Aufwendungen in Höhe von ca. 615.000 €. - Die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ überschreiten derzeit das Soll um 45.261 €. Hier entstehen jedoch noch Kosten für die Anmietung der Lagerhalle (die Zusatzkosten werden von der Stadt Bonn getragen, die Einnahmen hierzu sind unter „Sonstige betriebliche Erträge“ verbucht), für gestiegene Heiz- kosten und für den Pfortendienst im Schauspielhaus, die zu Mehraufwand in diesem Bereich führen. In der Hochrechnung rechnen wir aus diesem Grunde mit einer Überschreitung des Ansatzes für diese Position in Höhe von ca. 200.000 €. Die in der Dreivierteljahresübersicht ausgewiesenen Planabweichungen sind neben den Preissteigerungen und der Energiekrise zum Teil auch auf Verschiebungen zwischen den Quartalen zurückzuführen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Zahlungszeitpunkte beruht die Abbildung in Quartalsplanwerten auf teils nicht berechenbaren Annahmen, insofern ist die Aussagekraft des Quartalsergebnisses eingeschränkt. In der Anlage „Dreivierteljahresübersicht GuV“ finden Sie die Werte zum 30. April 2023. Die Werte unter der Überschrift „I. - III. Quartal 2022-23“ spiegeln die tatsächliche Entwicklung im Verhältnis zum Plan wieder und machen die Abweichungen deutlich. Die Spalte „Gesamt 2022-23“ weist die ursprüngliche Wirtschaftsplanung aus. Zusätzlich werden in der Spalte „Hochrechnung 2022-23“ die geplanten Ist-Werte –unabhängig zum ursprünglichen Plan- zum Spielzeitende prognostiziert. Im ursprünglichen Wirtschaftsplan war eine Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von 2.638.838 € eingeplant. Die Prognose anhand der Ist-Hochrechnung sieht eine Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von ca. 2.047.000 € vor. Abwicklung des Vermögensplanes 2022/23 (§ 20 EigVO) Die Gesamtsumme aller im Vermögensplan eingestellten investiven Maßnahmen und Beschaffungen beträgt 440.000,00 €. Davon wurden bis zum 30. April 2023 insgesamt 598.802,44 € berechnet. Durch Aufträge gebunden wurden 46.626,82 €. Die Summe der übertragenen Mittel aus 2021/22 und der Vorjahre betragen: - Investitions-Rücklage zum 31.07.2022 40.007,98 € - Sonderposten für nicht bis zum 31.07.2022 verwendete Zuschüsse der Bundesstadt Bonn (IKZ) 774.423,62 € Die bereits erfolgte Überschreitung des Investitionsetats begründet sich in unterschiedlichen Sachverhalten. Zum einen wurden eigentlich für letzte Spielzeit geplante Beschaffungen erst in dieser Spielzeit geliefert und daher auch gezahlt (z.B. 88.893 € für einen LKW Mercedes Benz Atego). Zum anderen hat sich über die Jahre ein Investitionsstau ergeben und einige -auch teurere- Anschaffungen sind zur Erhaltung des Spielbetriebes unumgänglich. Besonderheiten in der Spielzeit 2022/23: Energiekrise Die Energiekrise ist für das Theater Bonn weiterhin ein hohes Risiko, da die Entwicklung und weiteren Auswirkungen auch derzeit noch nicht in Gänze absehbar sind. Das Theater hat rückwirkend ab 01.10.2022 in Aussicht gestellte Fördermittel aus dem Sonderfonds Energie beantragt.Seite 2 von 4 Seite 3 Wir ergreifen zudem eigene Maßnahmen zur Reduzierung der Verbräuche, soweit dies in den Liegenschaften kurzfristig möglich ist (z.B. Austausch von Beleuchtungskörpern durch LED). Anschaffung von Defibrilatoren Um bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Maßnahmen der Ersten Hilfe zu unterstützen, wurden in den Gebäuden des Theater Bonn automatisierte externe Defibrilatoren (AED’s) installiert. Absage der Produktion SIEBEN TODSÜNDEN Die für den 21.04.2023 vorgesehene Premiere und 7 weitere Vorstellungen von SIEBEN TODSÜNDEN mussten aus Krankheitsgründen abgesagt werden. Premieren im I. – III. Quartal der Spielzeit 2022/23 Die Premieren in dieser Spielzeit: 11.09.2022 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 16.10.2022 Asrael 13.11.2022 Die Kinder des Sultans 11.12.2022 Ein Maskenball 29.01.2023 Agrippina 11.02.2023 Arabische Nachtmusik 12.03.2023 Sibirien 26.03.2023 Nils Karlsson Däumling 23.04.2023 Die lustige Witwe 09.09.2022 Medea 38 / Stimmen 10.09.2022 Wildfire Road 15.10.2022 Pussy Riot – Anleitung für eine Revolution 27.10.2022 Zerbombt 28.10.2022 Recht auf Jugend 25.11.2022 Der Sturm 15.12.2022 Löwenherzen 20.01.2023 Der Haken 03.02.2023 MNEMON 10.02.2023 Hotel Godesberg 22.02.2023 Peer Gynt 31.03.2023 Blut wie Fluss 15.04.2023 Das Floß der Medusa Aktivitäten des Theaters im I. – III. Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 Wunschgemäß werden den jeweiligen Quartalsberichten die Statistiken über die Auslastungszahlen der Spielstätten des Theaters beigefügt.Seite 3 von 4 Seite 4 Anlage/n KeineSeite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:49 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de