231090 · Große Anfrage
FDP Große Anfrage:Statusbericht zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in der Bundesstadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 231090
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 13.06.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
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Große Anfrage öffentlich 231090 Fragesteller/in: Petra Nöhring Wolfgang Heedt FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 12.06.2023 FDP Große Anfrage:Statusbericht zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in der Bundesstadt Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung möge berichten: 1. Welche Zielsetzung verfolgt der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz der Bundesstadt Bonn? 2. Wie ist der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz der Bundesstadt Bonn derzeit aufgestellt – strukturell, organisatorisch, personell, finanziell? 3. Gibt es eine rollierende Katastrophenschutzplanung? 4. Wurden in der Vergangenheit Risikoanalysen durchgeführt, mit welchen Ergebnissen oder wann sind diese geplant? 5. Sind diese Risikoanalysen angelehnt an die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für Risikoanalysen von Kreisen und kreisfreien Städte? Wenn nicht, warum? Wenn ja, in welchem Umfang? 6. Mit welchen im Katastrophenfall zur Unterstützung benötigten Institutionen und Hilfsorganisationen ist der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz der Bundesstadt Bonn in Form etablierter Meldeschwellen und Meldeketten verbunden? 7. Sind Meldekettenbrüche, wie sie an der Ahr aufgetreten sind, auch in Bonn denkbar und falls ja, wo sind die Schwachstellen? 8. Sind die Bonner Kliniken in irgendeiner Form eingebunden? 9. Ist die Bundeswehr eingebunden? 10. Wie ist die Vernetzung mit anderen Unteren Katastrophenschutzbehörden in der Region organisiert für den Fall von z.B. Großschadenereignissen, wie einem Flugzeugabsturz auf bewohntem Gebiet? 11. Werden mit diesen Institutionen und Hilfsorganisationen regelmäßig Übungen durchgeführt und mit welchen Szenarien? 12. Wie groß ist die Schnittmenge zwischen dem Katastrophen- und Bevölkerungsschutz der Bundesstadt Bonn und dem Bonner Netzwerk Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement? Gibt esSeite 1 von 2 Seite 2 finanzielle Verflechtungen? Gibt es Erfahrungsaustausch und in welchem Umfang? Welchen Mehrwert bietet diese Organisation für die Bevölkerung der Bundesstadt Bonn? Begründung Bevor, wie in DS 231019 von der Koalition beantragt, Gedanken angestellt werden zu Standortüberlegungen oder gar Dopplungen und Parallelentwicklungen von Strukturen rechtsrheinisch und linksrheinisch ist zunächst eine Systemanalyse des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes durchzuführen, dann, basierend auf den Analyseergebnissen, Schwachstellen zu identifizieren sowie Verbesserungen zu planen. Idealerweise erstellt die Verwaltung eine rollierende Katastrophenschutzplanung, die sowohl kurz-, mittel- und langfristige Zielsetzungen beinhaltet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de