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231065 · Mitteilungsvorlage

Region Köln/Bonn e.V.: Endprodukte des Agglomerationsprogramms veröffentlicht; Umsetzung des Programms startet

Nummer
231065
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
22.06.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 10.08.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Rates 19.09.2023 Kenntnisnahme
  3. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 29.08.2023 Kenntnisnahme
  4. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 30.08.2023 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
231065
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Region Köln/Bonn e.V.: Endprodukte des
Agglomerationsprogramms veröffentlicht;
Umsetzung des Programms startet
Beratungsfolge
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 10.08.2023 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
29.08.2023 Kenntnisnahme
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
30.08.2023 Kenntnisnahme
Rat 19.09.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Der Region Köln/Bonn e.V. hat Ende März dieses Jahres die Endprodukte des
Agglomerationsprogramms auf einer eigenen Projekthomepage veröffentlicht
und die Verwaltung gebeten, die relevanten Gremien der Stadt Bonn hierüber
zu informieren.
Das Agglomerationsprogramm ist ein regionales, konzeptbasiertes und projekt-
orientiertes Raumentwicklungsprogramm, das dem Ansatz einer integrierten
und nachhaltigen Raumentwicklung folgt und den Aufbau resilienter Raum- und
Infrastrukturen unterstützt.
Mit dem Agglomerationsprogramm hat die Region Köln/Bonn seit Mitte 2020 in
einem kooperativen Dialog- und Planungsprozess mit den Akteuren aus Politik
und Verwaltung der Region auf Basis der regionalen Dachstrategien Agglome-
rationskonzept und Klimawandelvorsorgestrategie ein umsetzungsorientiertes
räumliches Entwicklungsprogramm erarbeitet.
Das Agglomerationsprogramm beschreibt die räumlich-strukturellen Transfor-
mations- und Umbauaufgaben in definierten Programmlinien und hinterlegt die-
se mit strategischen Zielen, Handlungsprinzipien und umsetzungsorientierten
Aufgaben sowie mit einer ersten Projektauswahl von rd. 50 realisierten Projek-
ten und rd. 50 Zukunftsprojekten. Letztere wird der Region Köln/Bonn e.V. in
den kommenden Jahren bei der Projektumsetzung prioritär begleiten und über
ein intervallisiertes Melde- und Scoutingverfahren weitere Projekte in das Ag-
glomerationsprogramm aufnehmen.
Am 3. November 2022 wurde das Agglomerationsprogramm vom Vorstand des
Region Köln/Bonn e.V. und dem projektbegleitenden Politischen Beirat akkredi-
tiert und die Geschäftsstelle des Region Köln/Bonn e.V. mit der Umsetzung des
Agglomerationsprogramms in und mit der Region beauftragt. In diesem Jahr
wird somit in die dynamische Umsetzungsphase eingestiegen.Seite 1 von 7
Seite 2
Eine detaillierte Information zum Agglomerationsprogramm und zum Sachstand
findet sich zur Kenntnisnahme in der Anlage.
Weitere Informationen zum Agglomerationsprogramm unter
www.agglomerationsprogramm.de sowie www.region-koeln-bonn.de.
Für die Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen am
10.08.2023 ist vorgesehen, dass Herr Dr. Molitor, Geschäftsführendes Vor-
standsmitglied des Region Köln/Bonn e.V., das Agglomerationsprogramm fach-
lich/inhaltlich vorstellt und im Anschluss auch für Fragen zum Programm zur
Verfügung steht.
Da das Agglomerationsprogramm ebenfalls den Ausschuss für Europa, Interna-
tionales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit und den Ausschuss für Umwelt,
Klima und Lokale Agenda betrifft, werden die entsprechenden Mitglieder zur
Sitzung am 10.08.2023 hinzugeladen.
Anlage/n
1 Anlage Projektinformation und Sachstand Agglomerationsprogramm Region
Köln_Bonn e.V. (öffentlich)Seite 2 von 7
1
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn
Projektinformation & Sachstand
Der Region Köln/Bonn e.V. ist ein Zusammenschluss der kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen
sowie des Rhein-Sieg-Kreises, des Rhein-Erft-Kreises, des Rhein-Kreis Neuss, des Rheinisch-Bergischen
Kreises und des Oberbergischen Kreises. Mitglieder sind zudem die Industrie- und Handelskammer zu
Köln, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln, die
Kreissparkasse Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Leverkusen, der Landschaftsverband
Rheinland und der DGB-Region Köln-Bonn. Als Gäste sind die Bezirksregierung Köln, der Kreis
Ahrweiler, der Kreis Euskirchen und der Kreis Düren vertreten. Der Region Köln/Bonn e.V., der in
diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, bildet seit 1992 das Regionalmanagement für die Region
Köln/Bonn. Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit und strategische Ausrichtung der Region in
strukturpolitischen Handlungsfeldern wie Nachhaltige Raumentwicklung, Klimawandelvorsorge,
Innovation, Tourismus und Naherholung u.a. zu stärken, um die Region wettbewerbsfähig und für die
Menschen attraktiv zu halten. Dabei unterstützt der Verein seine Mitglieder bei der Realisierung von
konkreten Vorhaben vor Ort oder im interkommunalen bzw. regionalen Verbund.
Zusammenfassung
Mit dem Agglomerationsprogramm hat die Region Köln/Bonn von Mitte 2020 bis Ende 2022 in einem
kooperativen Dialog- und Planungsprozess mit den Akteur*innen aus Politik und Verwaltung der
Region auf Basis der regionalen Dachstrategien Agglomerationskonzept und
Klimawandelvorsorgestrategie ein umsetzungsorientiertes räumliches Entwicklungsprogramm
erarbeitet. Das Agglomerationsprogramm definiert in Programmlinien die räumlich-strukturellen
Transformations- und Umbauaufgaben und hinterlegt diese mit strategischen Zielen und
umsetzungsorientierten Kernaufgaben sowie mit Projekten. Mit seinem informellen und integrierten
Ansatz bildet es das „Scharnier“ zwischen den Umbauaufgaben und Bedarfslagen vor Ort in der
Region auf der einen, und den Förderangeboten des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und
der EU sowie privaten Investitionen auf der anderen Seite. Das Agglomerationsprogramm ist die
Basis für die Phase der nun folgenden dynamischen Projektumsetzung 2023 bis 2027 in der Region,
die in einer regionalen Leistungsschau 2027 münden soll.
Vom Konzept … zum Programm … zum Projekt:
Umsetzung der regionalen Strategien vor Ort
Die Region Köln/Bonn ist ein attraktiver und dynamischer Lebens- und Wirtschaftsstandort im
Zentrum Europas. Zugleich steht die Region aktuell und in Zukunft vor enormen, gleichzeitig
ablaufenden Transformationsaufgaben: durch den Ausstieg aus der Braunkohleförderung kommt es
im Linksrheinischen zu einem umfassenden Strukturwandelprozess im Rheinischen Revier. Die
Energie- und Ressourcenwende hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Raum- und
Wirtschaftsstruktur innerhalb der Region. Insbesondere entlang der Rheinschiene zwischen
Leverkusen, Köln und der Bundesstadt Bonn wird es zunehmend schwieriger, Flächen für Wohnen
und Gewerbe/Industrie zu finden. Eine sozialverträgliche, der demografischen Entwicklung Rechnung
tragende Wohnraumversorgung und die bedarfsgerechte Bereitstellung sowie profilierte Entwicklung
von Wirtschaftsflächen im interkommunalen Verbund gehören daher zu den wesentlichen
Entwicklungsaufgaben. An die Natur- und Kulturlandschaftsräume der Region, unter anderem imSeite 3 von 7
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rechtsrheinischen Bergischen RheinLand, werden vielzählige, stetig steigende Anforderungen
gestellt. Als „Alleskönner“ tragen sie ökologische und klimatische Funktionen, dienen der
Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser, sind zunehmend Träger der
Energiewende und gewinnen in der dicht besiedelten Region als Naherholungsräume stetig weiter
an Bedeutung. Zugleich erfordern die spürbaren Folgen des Klimawandels einen nachhaltigen
Umbau der regionalen Landschafts- und Siedlungsräume sowie der Gewässersysteme im Sinne der
Klimawandelvorsorge. Mobilitäts-, Energie- und Ressourcenwende erfordern zudem einen
umfassenden Umbau der regionalen (analogen) Infrastrukturen, wobei die Digitalisierung hierbei
eine weiter zunehmende Rolle einnimmt.
Um die gesamte Region „in Balance“ zu halten, hat der Region Köln/Bonn e.V. im Jahr 2019 mit dem
Agglomerationskonzept und der Regionalen Klimawandelvorsorgestrategie zwei innovative
Dachstrategien vorgelegt, die zur mittelfristigen Sicherung der räumlichen Entwicklungsfähigkeit der
Region beitragen. Das bundesweit bisher einmalige Agglomerationskonzept, das in einem
kooperativen Dialog- und Planungsprozess gemeinsam mit der und für die Region erarbeitet wurde,
legt mit dem Strukturbild sowie regionalen Teilstrategien eine klare Zukunftsperspektive zur sektor-
und akteursübergreifenden kooperativen Raumentwicklung mit zeitlicher Perspektive 2040+ vor. Die
Regionale Klimawandelvorsorgestrategie trägt dazu bei, die Anpassung an die unvermeidbaren
Folgen des Klimawandels konkret im kommunalen und regionalen Handeln zu verankern und die
Anpassungskapazitäten in der Region vor Ort zu erhöhen.
Entscheidend für eine nachhaltige Transformation des Raumes sind aber nicht allein Fachkonzepte
und Planungen. Sie können lediglich das Fundament für die perspektivische Entwicklung bilden. Im
nächsten Schritt gilt es, die Konkretisierung bzw. Umsetzung in den Fokus zu stellen. Dazu dient das
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn, das seit 2020 in einem regionalen Dialog- und
Planungsprozess erarbeitet und von Seiten der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen über den
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bis Ende 2022 gefördert wurde.
Den programmatischen Kern des Agglomerationsprogramms bilden die Programmlinien. Sie
definieren die inhaltlichen Zielsetzungen und Kernaufgaben für einen zukunftsfähigen, räumlichen
Umbau der Region und schaffen hierüber Anschlussfähigkeit für beispielhafte Projekte und Vorhaben
(räumlich, thematisch, zeitlich etc.) sowie Förderangebote der EU, des Bundes und des Landes
Nordrhein-Westfalen.
Ziele und Mehrwert des Agglomerationsprogramms für die Region Köln/Bonn
Ziel des Agglomerationsprogramms ist die Identifizierung und Begleitung von Zukunftsprojekten und
Kooperationen vor Ort in der Region, die einen nachhaltigen Umbau und eine Transformation der
Region befördern und dem Leitbild der „Region in Balance“ Rechnung tragen. Das
Agglomerationsprogramm verzahnt dabei die teilregionalen Programme und Prozesse der Region
(z.B. linksrheinisch im Rheinischen Revier, entlang des Rheins die StadtUmland-Verbünde,
rechtsrheinisch die REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand oder auch die Raumkulissen der vier
LEADER-Prozesse u.a.) miteinander. Es werden beispielhafte Projekte – Realisierte Projekte und
Zukunftsprojekte – identifiziert, die als Piloten und Vorbilder zur Nachahmung und Anpassung für
vergleichbare Entwicklungsaufgaben in der Region dienen. Damit beschleunigt das
Agglomerationsprogramm weitere Entwicklungen und Projektumsetzungen vor Ort.Seite 4 von 7
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Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt und forciert dementsprechend im Rahmen des
Agglomerationsprogramms sowie in der Phase der dynamischen Projektumsetzung ab 2023 bis 2027
aktiv den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer in Programmlinien und entlang der
aufgenommenen Zukunftsprojekte innerhalb der Region. Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen aus der
Region (und von außerhalb) verfügbar zu machen, damit die Umbauprozesse in der Region qualitativ
zu befördern und die Umsetzung vor Ort zu beschleunigen.
Aufbau und Inhalt des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn
Den Kern des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn bilden die Programmlinien. Diese
werden mit beispielhaften Projekten (bereits Realisierte und Zukunftsprojekte) hinterlegt, um das
Voneinander-Lernen zu ermöglichen.
Programmlinien
Die Programmlinien enthalten programmatische Aussagen, um einen Rahmen für eine nachhaltige
Transformation und einen qualitativen Umbau der Region Köln/Bonn zu setzen. In ihrer jeweiligen
strategischen Zielsetzung adressieren sie zukunftsrelevante regionale Umbauaufgaben und
konkretisieren mit Kernaufgaben das „Was“ und das „Wie“, um diese Ziele zu erreichen.
Die Programmlinien basieren auf Inhalten aus den beiden Dachstrategien Agglomerationskonzept
und Klimawandelvorsorgestrategien. Ergänzend wurden die in der Region laufenden teilregionalen
Programme und Prozesse analysiert und Ergebnisse aus den Entwicklungspfaden (Dreifache
Innenentwicklung, Interkommunale Wirtschaftsflächenentwicklung, Gesamtperspektive
RadPendlerRouten und Strategie LAND USE) eingebunden.
Programmlinien des Agglomerationsprogramms (Stand März 2023):
• Siedlung nachhaltig und ressourcenschonend entwickeln, Flächen sparen
• Zentralität, Stabilität und Arbeitsteilung: Lebendige Zentren in der Region vernetzen
• Siedlungsstrukturen an die Klimawandelfolgen anpassen
• Regionale grün-blaue Infrastrukturen aufbauen, vernetzen und betreiben
• Ressourcen der Region nachhaltig und zukunftsorientiert nutzen
• Mobilitäts-, Infrastruktur- und Siedlungsentwicklung koppeln
• Wirtschaftsflächen nachhaltig entwickeln und Innovation fördern
Realisierte Projekte und Zukunftsprojekte
Kernanliegen des Agglomerationsprogramms ist die Operationalisierung der beiden Dachstrategien
in konkreten Projekten in den Kreisen und Kommunen der Region. Durch die Arbeiten in den
Entwicklungspfaden sowie in Projektscoutinggesprächen mit Vertreter*innen aus den Kreisen, den
kreisfreien Städten und der Steuerungsgruppe sowie den Gremien und Arbeitskreisen des Region
Köln/Bonn e.V., wurden seit Frühjahr 2022 ‚Realisierte Projekte‘ und ‚Zukunftsprojekte‘ identifiziert
und konfiguriert, die die Programmlinien hinterlegen und Benchmarks für eine qualitätsvolle,
nachhaltige Transformation der Region setzen.Seite 5 von 7
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Die Realisierten Projekte zeigen, wie strategische Ziele und Kernaufgaben der Programmlinien
bereits heute in der Region umgesetzt werden bzw. wurden. Die Zukunftsprojekte sind anlaufende
Projektvorhaben, die vorbildhafte Beiträge zu den Programmlinien leisten und daher in den
kommenden Jahren fachliche und fördertechnische Unterstützungsleistungen bei der Realisierung
durch den Region Köln/Bonn e.V. prioritär in Anspruch nehmen können. In den
Projektscoutinggesprächen wurden rd. 350 Projekte/Projektvorhaben (sowohl Realisierte Projekte als
auch Zukunftsprojekte) identifiziert, die in den vergangenen Monaten mit Blick auf ihre inhaltlichen
Beiträge zu den Programmlinien betrachtet wurden. Aus den in den Scoutinggesprächen genannten
Projekten/Projektvorhaben wurde seitens des Region Köln/Bonn e.V. ein Vorschlag für eine erste
Projektauswahl von rd. 50 Realisierten Projekten und rd. 50 Zukunftsprojekten erarbeitet, die den
Einstieg in die dynamische Umsetzungsphase und intervallisierte Fortschreibung des
Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn ab 2023ff bilden. Dieser Vorschlag wurde mit dem
Empfehlungsgremium und der regionalen Steuerungsgruppe sowie den Akteur*innen der
Projektscoutinggespräche rückgekoppelt und anschließend vom Vorstand des Region Köln/Bonn e.V.
und dem Politischen Beirat akkreditiert.
Unterstützungsleistungen des Region Köln/Bonn e.V. für aufgenommene Zukunftsprojekte ab 03/23
Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt die Akteur*innen in der Region bei Bedarf bei der Umsetzung
der Zukunftsprojekte in fachlicher Hinsicht, bei der Akquisition von Fördermitteln und der
Zusammenarbeit mit weiteren Akteur*innen. Er bietet zudem eine Plattform für den
Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer. Konkrete Beiträge werden sein:
• Fachliche und operative Projektunterstützung
• Moderation/Matching mit anderen Akteur*innen, Organisation von Austauschformaten
• Projektspezifische Unterstützung bei Fördermittelakquise über das COMPASS-
Fördermittelmanagement des Region Köln/Bonn e.V.
• Wissenstransfer/Erfahrungsaustausch und Netzwerkarbeit
• Kommunikation & Positionierung
Kommunikationsinstrumente des Agglomerationsprogramms
Die Ergebnisse aus dem Prozess des Agglomerationsprogramms werden bis März 2023 in eine
Homepage sowie ein Printprodukt überführt: Das Printprodukt wird eine Übersicht über Prozess,
Ziele, Projektbausteine und die Beteiligung der Region geben und v.a. die Programmlinien erläutern.
Die Homepage wird als dynamisches, fortschreibbares Produkt angelegt und soll die Entwicklung
von Projekten, die sich aus dem Agglomerationsprogramm ergeben, sichtbar machen und in den
Jahren 2023ff „mitwachsen“. Sie soll neben den o.g. Inhalten zusätzlich auch die
Erkenntnissicherungen aus den Entwicklungspfaden, Steckbriefe der beispielhaften Projekte sowie
kartographische Darstellungen enthalten.Seite 6 von 7
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Ausblick auf die Umsetzungsphase des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn
2023 bis 2027
Anfang 2023 beginnt die Phase der dynamischen Projektumsetzung, die in einer regionalen
Leistungsschau münden soll, bei der sich die im Rahmen des Agglomerationsprogramms
umgesetzten Zukunftsprojekte präsentieren können. Die Aufnahme von weiteren Zukunftsprojekten
wird über ein intervallisiertes Melde- und Scoutingverfahren ablaufen: Zu definierten Stichtagen
(zweimal im Jahr) können Akteur*innen aus der Region neue Projekte nennen, die nach einer
Sichtung und Akkreditierung durch ein Gremium aus Vertreter*innen aus der Steuerungsgruppe und
dem Empfehlungsgremium in das Agglomerationsprogramm aufgenommen werden können. Ferner
sollen auch Projekte, die sich durch die weitere Arbeit des Region Köln/Bonn e.V. aufgetan haben,
aufgenommen werden können. Zunächst nicht aufgenommene Projekte aus dem Projektscouting
können in Zukunft zur Aufnahme neu gemeldet werden. Zudem sollen laufende Projekte auf ihren
Sachstand und Beitrag/ ihre Relevanz für das Agglomerationsprogramm hin betrachtet werden.
Trägerschaft, Begleitgremien und Förderung des Agglomerationsprogramms
Der Region Köln/Bonn e.V. ist stellvertretend für die Region Projektträger des Prozesses zum
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn. Die Hauptaufgabe des Region Köln/Bonn e.V. liegt in
der Gesamtkoordination des Projektes. Er übernimmt die Verfahrenskoordination und fachliche
Steuerung, stellt den Austausch zwischen den Gremien und den Akteur*innen der Region sicher, lädt
zu Veranstaltungen ein und steuert die Kommunikation und den Prozess im Gesamtverlauf. Hinzu
kommen die Schnittstellenarbeit zu Fördermittelgebern, der Landesplanung und den
Regionalplanungsbehörden sowie die Kommunikation und Information innerhalb der Region selbst.
Förderung: Der Prozess zum Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn wird derzeit mit Mitteln
der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale
Entwicklung 2014-2020 (EFRE 2014-2020) gefördert.
Weitere Informationen sind online verfügbar:
www.region-koeln-bonn.de
www.agglomerationsprogramm.de
Stand: März 2023Seite 7 von 7

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Datenstand: 03.11.2026, 05:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de