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231054 · Beschlussvorlage

Zukunftskonzept Beethovenstadt Bonn – Verwendung der Restmittel von BTHVN 2020

Nummer
231054
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
05.06.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 07.06.2023 Empfehlung
  2. Sitzung des Rates 13.06.2023 Entscheidung federführend
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  1. 231054-01 ST Zukunftskonzept Beethovenstadt Bonn – Verwendung der Restmittel von BTHVN 2020

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Beschlussvorlage
öffentlich
231054
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
41 Kulturamt
Dezernat:
Dez. IV
Zukunftskonzept Beethovenstadt Bonn –
Verwendung der Restmittel von BTHVN 2020
Beratungsfolge
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
07.06.2023 Empfehlung
Rat 13.06.2023 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Leider haben die Rückmeldungen von Bund und Land, die unmittelbar nach
dem Ratsbeschluss vom 27.10.2022 angefragt wurden, aufgrund der bei
beiden Ebenen laufenden Verfahren zur Haushaltsaufstellung und der damit
zusammenhängenden erforderlichen Klärungen sehr lange auf sich warten
lassen. Die schriftliche Rückmeldung des Landes ging am 31.05.2023 ein. Mit
der Umsetzung des Fellowship-Programmes soll jedoch bereits mit dem am
31.08.2023 beginnenden Beethovenfest 2023 gestartet werden. Das Fellowship
Kick-Off Programm wurde im Januar vom Aufsichtsrat der Beethovenfeste
unter Vorbehalt beschlossen. Um dem Intendanten des Internationalen
Beethovenfest Bonn die erforderliche Planungssicherheit zu geben, ist ein
zeitnaher Beschluss der angepassten Planung erforderlich. Die Ratssitzung am
22.08.2023 wäre dafür zu spät!
Beschlussvorschlag
Zur Umsetzung des in dem als Anlage beigefügten geänderten "Zukunftskon-
zept Beethovenstadt Bonn-Modellprojekt Fellowship und Jubiläumsprogramm"
erhält die Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH in den Haushaltjahren
2023-2027 jährlich einen Betrag in Höhe von 200.000 EUR. Diese Mittel für die
Umsetzung des Konzeptes werden aus den städtischen Restmitteln von BT-
HVN2020 bewilligt. Die mit dem Intendantenvertrag zugesagten Betriebsmittel
in Höhe von 1,6 Mio. EUR werden hiervon nicht berührt.
Begründung
Der Rat hat in seiner Sitzung am 27.10.2022 beschlossen, aus den städtischen
Restmitteln von BTHVN2020 der Internationalen Beethovenfeste Bonn gGmbH
in den Haushaltjahren 2023-2027 jährlich einen Betrag in Höhe von 200.000
EUR zur Umsetzung des der damaligen Beschlussvorlage beigefügten
"Zukunftskonzept Beethovenstadt Bonn-Modellprojekt für die Beethovenstadt"Seite 1 von 19
Seite 2
zu bewilligen (DS-Nr.: 221434).
Diese konkrete Finanzierungszusage, sollte als klares Statement gegenüber
Bund und Land NRW verstanden werden und als Grundlage für weitere
Verhandlungen über eine angemessene, finanzielle Beteiligung des Bundes
und des Landes NRW dienen.
Teil des Beschlusses war die Bedingung, dass die Mittel nur für den Fall
bewilligt werden, dass sich auch der Bund und das Land NRW angemessen an
den Kosten für die Umsetzung des Konzeptes beteiligen.
Leider haben sich diese Rückmeldungen durch die auf allen Ebenen laufenden
Haushaltsklärungen und -beratungen stärker verzögert als im vergangenen
Jahr angenommen. Inzwischen liegen die Rückmeldungen des Bundes und des
Landes vor.
Mit Schreiben vom 31.03.2023 hat die Staatsministerin für Kultur und Medien
der Oberbürgermeisterin mitgeteilt, dass die finanziellen Haushaltsspielräume
des Bundes - auch aufgrund der notwendig einzuhaltenden Schuldenbremse -
nunmehr so beschränkt sind, dass die Beauftragte der Bundesregierung für
Kultur und Medien nicht in die engere Finanzierung des Fellowship-Programms
einsteigen können wird.
Jedoch könne zur Förderung von Sonder-Projekten des Beethovenfestes der
anstehenden Beethoven-Jubiläumsjahre 2024 und 2027 ein Betrag in Höhe von
insgesamt 1.000.000 EUR bereitgestellt werden.
Der Intendant des Beethovenfestes, Steven Walter, soll nun mit dem
zuständigen Fachreferat der BKM eruieren, für welche Leuchtturm-Projekte des
Beethovenfestes diese Mittel im Rahmen der anstehenden Jubiläen 2024 und
2027 eingesetzt werden können. So wäre beispielsweise denkbar, dass
besondere Fokusprojekte von einzelnen Fellows in diesem Zusammenhang
umgesetzt werden können. Damit könne ein Bezug zum Fellowship-Programm
hergestellt werden. Die Abstimmungen zwischen Beethovenfest und BKM
dauern an.
Vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW erreichte die
Verwaltung am 31.05.2023 die Rückmeldung, dass die in Aussicht gestellten
Mittel ungekürzt bereitgestellt werden. Danach sind dort insgesamt 1,7 Mio. €
eingeplant. Rein rechnerisch sind dies 340.000 EUR p.a. für die Jahre 2023 –
2027. Die Verteilung der Mittel wird sich nach Aussage des Landes
voraussichtlich noch verändern, da das Beethovenfest in diesem Jahr wohl
nicht die gesamte Summe ausgeben kann und hier umgeplant werden muss.
Ggf. kommen weitere 200.000 EUR für besondere Maßnahmen im
Jubiläumsjahr 2027 (Tan Dun "The nine") hinzu.
Sollte der Rhein-Sieg-Kreis entscheiden, die dortigen Restmittel ebenfalls zur
Verfügung zu stellen, wäre dies sehr erfreulich, aber keine Bedingung für die
Umsetzung des Konzeptes. Die Gespräche dazu dauern an.
Änderungen am Konzept im Vergleich zur ursprünglichen Fassung, die Anlage
der Beschlussvorlage DS-Nr. 221434:Seite 2 von 19
Seite 3
Die in der Anlage näher beschriebenen Änderungen im Vergleich zum
ursprünglich beschlossenen Fellowship-Konzept ergeben einen größeren
Schwerpunkt auf die beiden kommenden Beethoven-Jubiläen in 2024 (Missa
Solemnis und 9. Sinfonie) und 2027 (Todestag). In diesen Jahren sollen groß
angelegte Sonderprojekte, die auf die inhaltliche und konzeptionelle Arbeit des
Fellowship-Programms aufbauen, realisiert werden. Diese vielfältigen und
einzigartigen Projekte rund um Beethovens Werk sollen einerseits als
künstlerische Leuchttürme internationale Strahlkraft in den Jubiläumsjahren
entwickeln. Andererseits sollen diese Projekte durch den durchweg gegebenen
Fokus auf niedrigschwellige Vermittlung in die Breite der Bonner
Stadtgesellschaft hineinwirken. Das Land hat sich ebenso abweichend zum
ursprünglichen Plan bereit erklärt, mit weiteren 200.000 EUR das
Jubiläumsprogramm in 2027 zu fördern.
Das Fellowship-Programm mit fünf jährlichen Fellows und ihren umfangreichen
Projekten und Visionen (unter Einbezug zahlreicher weiterer Künstler*innen
und Partner, dem Beethovenorchester, Beethoven-Haus und der Freien Szene)
bleiben das Kernelement des Zukunftskonzepts. Die tief in die kulturelle
Struktur der Stadt hineinwirkenden Fellowship-Aktivitäten bilden den
kontinuierlichen Kern der nachhaltigen Strategie einer kreativen und inklusiven
Beethovenpflege, auf den die Sonderprojekte in den Jubiläumsjahren als
bundesgeförderte Leuchttürme aufbauen. Im Rahmen des Beethovenfestes
2023 soll das Fellowship wie geplant mit diversen exemplarischen Kick-Off
Projekten für die ganze Stadt erlebbar und der Öffentlichkeit präsentiert
werden.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.04.03 Beethovenpflege 1.41.00.04.03.01 Beethovenpflege
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle
/ FiPos
Veranschlagt in Noch
bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
200.000 € 141000403/
73.1000
2023 und 2024 per
Ermächtigungsübertragung
jeweils
200.000,00
€ in 2025-
2027
Restmittel
BTHVN
2020
19000414/Seite 3 von 19
Seite 4
73.1000
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
200.000 €
Anlage/n
1 23-06-02 Projektbeschreibung_Fellowship_Jubiläum (öffentlich)
2 23-06-02 KFP Fellowship + Jubiläumsprojekte_Budget 2023-2027 (öffentlich)Seite 4 von 19
Zukunftskonzept Beethovenstadt
Modellprojekt Fellowship & Jubiläumsprogramm 2024/27
Das Beethoven-Jubiläum BTHVN2020 hat enorme Wellen geschlagen und wegweisende Impulse
für eine innovative Zukunft der Beethovenpflege gesetzt. Trotz der sehr eingeschränkten
Umstände der Pandemie wurde gezeigt, dass Ludwig van Beethoven weit mehr als ein
musikalisches Denkmal ist – sein Werk und Wirken inspirieren uns bis heute, stets neugierig
und ganzheitlich klassische Musik weiter zu denken. Die BTHVN-Leitthemen „Bonner
Weltbürger“, „Tonkünstler“, „Humanist“, „Visionär“ und „Naturfreund“ zeigten auf, welch
umfassende zeitgenössische Relevanz von diesem Komponisten ausgeht. Diese Impulse aus dem
Jubiläum fordern eine Fortführung als nachhaltig angelegtes, international relevantes
Modellprojekt für die Beethovenstadt als Innovationszentrum. Zentrale Meilensteine dieser
Strategie bieten die nächsten Beethoven-Jubiläen: in 2024 wird das 200-jährige Bestehen von
Beethovens 9. Sinfonie und der Missa Solemnis gefeiert – 200 Jahre, in denen diese
Schlüsselwerke als avantgardistischer Höhepunkt in Beethovens Gesamtwerk gilt und
bedeutende Komponist*innen aller folgenden Epochen inspiriert hat. Insbesondere die 9.
Sinfonie gilt als künstlerische Versinnbildlichung der europäischen Wertegemeinschaft darstellt.
Auch 2027 markiert mit dem 200. Todestag Beethovens am 26. März einen denkwürdigen
Anlass zur intensiven, zeitgenössisch geprägten Auseinandersetzung mit seinem kulturell und
gesellschaftlich so wertvollen Nachlass.
Die Erfahrungen und gewachsenen, gestärkten Netzwerke aus dem Jubiläum sowie die
kommenden Jahrestage bedeutender Meilensteine aus Beethovens Schaffen und Leben ergeben
eine ideale Grundlage für ein modellhaftes und zugleich nachhaltig angelegtes Folgeprojekt,
angeschoben aus den Restmitteln von BTHVN2020, das im Folgenden beschrieben wird.
Wie zu Beethovens Zeiten steht die Bundesstadt Bonn auch heute für das Neue und Nächste, für
die Gestaltung von Gegenwart als einziges Mittel, die Zukunft zu prägen. Ob als Universitäts- und
Forschungsstandort, Hightech-Zentrum, Sport- und Musikstadt: die Stadt am Rhein ist der Ort,
wo aus Talenten Macher*innen und aus Ideen Projekte werden. Hier am Sitz des UN-
Klimasekretariats wird nicht nur über globale Herausforderungen nachgedacht, sondern mit
ambitionierten Nachhaltigkeitszielen auch lokal gehandelt. Der die Bundesstadt umschließende
Rhein-Sieg-Kreis ergänzt als Natur- und Metropolregion mit vielen eigenen Akzenten und
Themenstellungen diese außergewöhnliche Innovationsumgebung.
Großen Herausforderungen kann nur durch handelnde Veränderung begegnet werden.
Veränderungen gehen wiederum immer von Menschen und Gemeinschaften aus - und Menschen
brauchen aktivierende Lernorte, wo Talente sich ausprägen können und große Ideen im
Zusammenspiel mit der Gemeinschaft konkreten Ausdruck bekommen. Auch ein
Jahrhundertkomponist wie Ludwig van Beethoven - der größte Sohn der Stadt - fällt nicht vom
Himmel. Er ist Produkt seiner Bonner Kindheit und Jugend, wo er das liberale, weltoffene,
fördernde und risikobereite Umfeld vorfand, um sein Talent zu entwickeln, fruchtbare Fehler zu
machen und seine ganz eigene Stimme als Musiker zu finden. Eine so epochale Künstlerfigur wieSeite 5 von 19
Beethoven ist das Ergebnis des fragilen Zusammenspiels zwischen Talent und Umfeld, Druck
und Sog. Jedes Talent braucht ein solches Umfeld, um sich zu entfalten.
Die Voraussetzungen des Musikschaffens sind aber heute gänzlich andere als zu Beethovens
Zeiten. In Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen hin zu großer Diversität, in einer
postkolonialen Welt sowie inmitten globaler Krisen wie dem menschengemachten Klimawandel
kann man sich nicht mehr nur hinter dem Werk Beethovens verstecken. Wir brauchen sie
vielmehr als eine Initialzündung für ein neues, gesellschaftsorientiertes und durchaus
utopisches Wirken, das anhand musikalischer und diskursiver Projekte erprobt, was die
Musikwelt zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und zum gesellschaftlichen Kitt
beitragen kann - nicht nur behauptet, sondern tatsächlich. Diese Aktualisierung unseres
Denkens und Handelns schließt keineswegs eine Pflege der guten Tradition und die so wichtige
aktive Erinnerungskultur aus. Ernstgemeinte Nachhaltigkeit beinhaltet unbedingt stets auch den
erinnernden Gedanken daran, was schon immer gut war oder was uns schon einmal in den
Abgrund geführt hat.
Anders als im 19. Jahrhundert leben wir heute in einer post-heroischen Ära, in der weniger an
“Great Men” als mehr an die Kraft von Gemeinschaften geglaubt wird. Zugleich erleben wir
vielerorts die Vereinzelung des Menschen, eine Gesellschaft der Singularitäten und den Zerfall
gesellschaftlicher Begegnungsstrukturen. Gerade jetzt scheint es nötig, in modellhafte
Community-Projekte und Gemeinschaftserfahrungen zu investieren. Musik kann Unterschiede
überwinden und über Einzelidentitäten hinweg gesellschaftliche Identität stiften.
Innerhalb dieser skizzierten Themenfelder soll durch ein Fellowship-Programm und
Sonderprojekte in den Jubiläumsjahren 2024 und 2027 zukunftsprägende musikalische
Persönlichkeiten, Impulse und Modelle von Bonn ausgehen.
FELLOWSHIP
Es gibt in Deutschland und Europa zahlreiche und hervorragende Ausbildungsinstitute für
klassische und zeitgenössische Musik. Jedoch fehlt gerade den besten und kreativsten jungen
Köpfen weitgehend das, was eben ein Beethoven in Bonn vorfand: die Möglichkeit, das erlernte
Handwerk praktisch und unter echten Lebensbedingungen anzuwenden, neue Projekte zu
ersinnen und diese mit diversen Partnern von Anfang bis Ende durchzuführen. Es klafft heute
international eine große Lücke zwischen den hervorragenden Ausbildungswegen auf der einen
und den realen Anwendungsmöglichkeiten neuer Ideen auf der anderen Seite. Gleichzeitig
wächst der Veränderungsdruck von allen Seiten auf die klassische Musikwelt und ihre
Institutionen. Es braucht einen Ort, an dem herausragende musikalische Talente, die ganz
konkrete Ideen und Visionen für das Musikschaffen der Zukunft haben, diese in einem
Innovationslabor praktisch erproben können. Die Ergebnisse sind bahnbrechende Projekte, die
neue Ansätze des Musikschaffens, veränderte Perspektiven und gesellschaftliche Potentiale für
klassische und zeitgenössische Musik in der heutigen Welt suchen. Das Projekt ist stark
wirkungsorientiert angelegt, zu Gunsten einer breiteren gesellschaftlichen Teilhabe, der
Etablierung skalierbarer Modelle, die Proof of Concept für neue Arbeits- und
Vernetzungsmodelle in der Kunstmusik liefern sollen. Bonn ist der Ort, wo musikalische Zukunft
erfunden wird - vor 250 Jahr und heute.
Ausgehend von Ludwig van Beethoven als kreative Inspirationsquelle sollen Bonn und der
Rhein-Sieg-Kreis zum Zentrum eines internationalen Netzwerks auf der Suche nach den besten
Ideen, originellsten Köpfen und vielversprechendsten Ansätze für die Zukunft der klassischen
und zeitgenössischen Kunstmusik in der Mitte der Gesellschaft werden. Dabei bietet ein tief und
breit vernetztes Fellowship-Programm genau die anwendungsorientierte Plattform, die imSeite 6 von 19
Musikbereich benötigt wird, um aus Ideen Projekte und aus Projekten übertragbare
Innovationen zu machen.
Es soll ein Fellowship-Programm entstehen, welches herausragenden kreativen
Musikschaffenden durch Finanz- und Produktionsmittel sowie Partnerschaften Raum für ihre
spezifische Vision für ein bestimmtes musikalisches Handlungsfeld schafft. In seiner Anlage
erfüllt das Programm Erwartungen und Standards eines breitenwirksamen Ansatzes und setzt
in seiner Struktur sowie im gesamten aufsuchenden Verfahren auf Diversität und Genderparität.
Um im künstlerischen Programm gesellschaftlich ganzheitlich zu wirken, Minderheiten
gleichermaßen anzusprechen und zu repräsentieren, bekennt sich der Träger des Programms
zum Leitbild der Bundesstadt „Bonn inklusiv“ und setzt in diesem Sinne Maßnahmen zur
barrierefreien Teilhabe und Integration aller Bevölkerungsgruppen um.
Das Programm soll zunächst aus den Restmitteln BTHVN eine Perspektive bis zum Jahr 2027
(Jubiläum 200. Todestag Beethovens) haben, ist aber Teil der langfristigen Strategie die
Beethovenstadt Bonn, insofern wird eine langfristige Verstetigung angestrebt.
FOKUS JUBILÄUMSPROJEKTE
In der konzeptionellen Anbindung an BTHVN 2020 bilden die nächsten beiden Beethoven-
Jubiläen in den Jahren 2024 und 2027 die zentralen dramaturgischen Meilensteine und
Höhepunkte des Fellowship-Programms in der Phase als Modellprojekt. Hierzu versammeln sich
in den Jubiläumsjahren alle Fellows der Jahrgänge 2023-24 bzw. 2025-27 zu Festivals im Geiste
des Jubilars.
Im Jahre 2024 feiert die 9. Sinfonie 200 Jahre bestehen – die Fellows der Jahrgänge 2023 und
2024 setzen sich in zusätzlichen, groß angelegten Sonderprojekten im Rahmen des
Beethovenfestes (unter Einbezug der Projektpartner) mit dem Werk und seiner
Wirkungsgeschichte auseinander. Die Jubiläen sollen das Fellowship-Programm in der
Anschubphase 2023-2027 (Modellprojekt) strukturieren, sie bieten Höhepunkte und
international strahlkräftige Showcases für die hier entwickelten Innovationen und präsentiert
auch klassische Highlights. Der im Kosten- und Finanzierungsplan ausgewiesene Beitrag des
Bundes (BKM) fördert spezifisch die im Folgenden skizzierten Sonderprojekte anlässlich der
Jubiläen.
Sonderprojekte zum Jubiläum 2024
2024 – nur nur kurze Zeit nach dem 250. Geburtsjubiläum Beethovens – ist ein Jahr mit zwei
Anlässen, die Erinnerung an den Komponisten in neue, gegenwartsbezogene Kontexte zu heben.
Zwei seiner imposantesten kompositorischen Meilensteine, die 9. Sinfonie, op. 125 und die Missa
solemnis, op. 123 werden ihr 200-jähriges Bestehen seit ihrer Uraufführung feiern.
Aus der Ideenschmiede des Fellowship-Programms entstehen vier groß angelegte Projekte, die
die beiden Jubiläumswerke in neuen Rezeptionsformen und Kontexten erlebbar machen. Dabei
sollen dramaturgische, ästhetische und musikalische Bezüge zu den beiden Werken oder ihre
musik- und kulturhistorische Rezeption bzw. Geistesgeschichte in den Fokus gerückt werden.
Hierbei folgen diese Projekt-Aufträge dem Anliegen, aus der Betrachtung und Interpretation des
historischen Werkes heraus zeitgenössische, künstlerische Formen zu schaffen, die auf diesem
Fundament innovativ und zukunftsgerichtet wirken. Dazu gehört beispielsweise anlässlich der 9.
Sinfonie die Auseinandersetzung mit musikalischer Völkerverständigung, Diversität („alle
Menschen werden Brüder”) und europäischer Einheit (Europahymne) gehen. Rund um die MissaSeite 7 von 19
Solemnis wiederrum werden klassische und zeitgenössische Auseinandersetzungen mit der
musica sacra - insbesondere auch im interreligiösen Zusammenhang – präsentiert.
Es sollen in 2024 vier innovative Sonderprojekte anlässlich der Jubiläen entstehen und im
Rahmen des Beethovenfestes zur Aufführung gebracht werden:
1) Zusammen mit Beethovens 9. Sinfonie wird die Erarbeitung und Uraufführung eines
neuen Werkes von Tan Dun mit dem Bundesjugendorchester und dem World Youth
Choir in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat realisiert. Neben der Aufführung in
der Bonner Oper am 7. September 2024 sollen im Rahmen des Beethovenfest-
Eröffnungswochenendes Auftritte der beteiligten Ensembles im öffentlichen Raum
stattfindet. Die große Internationalität der Beteiligten aus allen Weltregionen und die
humanistische Botschaft der Musik von Beethoven und Tan Dun setzen anlässlich des
Jubiläums ein starkes musikalisches Signal. Dieses Projekt wird im Rahmen einer
Tournee an in renommierten großen Häusern im In- und Ausland aufgeführt (u.a.
Elbphilharmonie Hamburg, Concertgebouw Amsterdam).
2) Als zweites Projekt soll zum Jubiläum der 9. Sinfonie unter anderem gemeinsam mit dem
Beethoven-Haus Bonn eine Programmreihe mit verschiedenen Installationen, Konzerte
und Performances, die die Wirkungsgeschichte dieses sinfonischen Meilensteins bis in
die Gegenwart kommentieren und erlebbar machen. Dazu gehören lecture
performances, Klang- und Multimedia-Installationen sowie Konzerte, die insbesondere
den humanistischen Anspruch der Völkerverständigung künstlerisch und diskursiv
aufgreifen.
3) Zum Jubiläum der Missa Solemnis soll neben einer klassischen Vorstellung mit dem
B’Rock Orchestra unter René Jacobs in der Kreuzkirche eine außergewöhnliche
Rekomposition bzw. Raum-Arrangement des Werkes entstehen. Gemeinsam mit einem
künstlerischen Team (Komponist:in, Dramaturg:in, Konzertgestalter:in) werden die
Themen und Motive der Missa aufgegriffen und musikalisch, räumlich sowie multimedial
als zeitgenössisches Gesamtkunstwerk neu erzählt.
4) Als niedrigschwelliges Format für die ganze Familie soll ein musikalischer Aktionstag
„Beethoven by Bike“ in der linksrheinischen Landschaft des Rhein-Sieg-Kreises realisiert
werden. An mehreren Schlössern und Burgen findet ein ganztägiges Musikprogramm,
dass sich auch auf die beiden Jubiläumswerke bezieht, statt. Die verschiedenen
musikalischen Stationen werden durch geführte Radtouren, die mit musikalischen
Interventionen gespickt sind, verbunden.
Sonderprojekte zum Jubiläum 2027
Im Jahre 2027 jährt sich der Todestag Beethovens zum 200. Mal. Das Jubiläum soll Anlass geben,
ausgehend von Beethovens Wesen und Wirken ein Schaufenster nicht nur auf die Zukunft des
klassischen Musikschaffens zu öffnen. Vielmehr soll auch der Frage nachgegangen werden, wie
sich sein Werk ästhetisch und seiner inneren Haltung nach in andere Genres und Kunstformen
transformiert.
Dafür werden Beethovens Innovationsimpulse und künstlerische Themen – von der politischen
Dimension der Musik über die Auseinandersetzung mit neuem Instrumentarium und ÄsthetikenSeite 8 von 19
bis zur Weiterentwicklung der Konzertform – in zahlreichen Projekten und
genreübergreifenden Formaten, die aus dem Fellowship-Programm heraus entwickelt werden,
aufgegriffen und in großen Projekten verwirklicht. Fünf Handlungsfelder stehen dabei im
Zentrum:
1)
2)
Beethoven & Multimedia
Beethoven und Tanz
Auflösung der hergebrachten Bühne/Zuschauer
Dichotomie: Ein immersives Konzerterlebnis an einem
„unüblichen“ Ort unter Einsatz diverser optischer und
akustischer Medien ermöglicht eine neue Wahrnehmung
von Musik, Raum und Gemeinschaft. In Zusammenarbeit
mit dem Beethovenorchester Bonn.
Beethoven im zeitgenössischen Tanz. Eine musikalisch-
choreografische Auseinandersetzung als ästhetische
Erweiterung und Ausdeutung eines Beethovenwerkes.
3) Beethoven im Dialog Sinfonien und kammermusikalische Werke kombiniert
mit neuen kommentierenden Werken und literarischen
Texten.
4) Beethoven interkulturell Beethoven im Austausch mit Musiktraditionen jenseits
der europäischen klassischen Musik – Beethoven
transtraditionell.
5) Staging Knowlege
Beethoven
Wissensvermittlung als künstlerischer Akt: neue
künstlerische Formen der Wissensvermittlung von
Beethovens Leben und Werk in Zusammenarbeit mit dem
Beethoven-Haus.
Werk und Leben des Bonner Komponisten werden auf diese Weise in außergewöhnlichen
Erlebnisformen und zeitgenössischen Kontexten präsentiert, wodurch die innovative Kraft des
Jubilars für die Gegenwart weitergedacht und in außergewöhnliche Veranstaltungsformate
überführt werden.
Die Ideen, Formate und künstlerische Konzepte entstehen gemeinsam und auf Grundlage der
Arbeit der Künstler:innen des Fellowship-Programms und in Zusammenarbeit mit unseren
Partnern Beethovenorchester Bonn und Beethoven-Haus sowie Akteuren der freien Szene.
Teilhabe & Partizipation
Vermittlung & Teilhabe
Ein Schwerpunkt und Alleinstellungsmerkmal des Fellowship-Programms sowie der
Jubiläumsprojekte bildet der Anspruch, höchste Qualitätsansprüche und international prägende
künstlerische Ansätze mit breiter Teilhabe und Partizipation zu verbinden. Es gibt Fellowships,
die sich explizit dem Thema widmen und große, modellhafte Community-Projekte ko-kreativ mit
verschiedensten Akteuren der Stadt und Region entwickeln und realisieren. Zu diesem Zweck
werden ergänzende finanzielle und personelle Ressourcen eingesetzt, die in der bestehenden
Finanzplanung des Programms bereits berücksichtigt sind.
Teilhabe ist darüber hinaus auch als Querschnittsthema wesentlich für das Gesamtprojekt. So
wird bei der Auswahl und Gestaltung aller Projekte großen Wert darauf gelegt, dass sie
Vermittlung und/oder Partizipation ernst nehmen und immer eine möglichst breite Teilhabe
ermöglichen.Seite 9 von 19
Dabei muss auch jenseits der Perspektiven und Bedingungen des urbanen Raums agiert werden.
Das Fellowship ist zwar maßgeblich in der Bundesstadt Bonn verankert, jedoch wird das eher
ländlich geprägte Umland durch die Kooperation mit dem Rhein-Sieg-Kreis ebenfalls intensiv
einbezogen. Jedes Jahr sollen (Teil)Projekte der Fellows auch im Rhein-Sieg-Kreis stattfinden
und speziell auf die dortigen Erfordernisse und Themen zugeschnitten sein.
Diskurs & nachhaltige Entwicklung
Ein weiteres Handlungsfeld des Gesamtprogramms bildet Diskurs und nachhaltige Entwicklung.
Von der UN- und Nachhaltigkeitsstadt Bonn sollen musikalische und diskursive Impulse für
nachhaltige Entwicklungen ausgehen. Dabei wird Nachhaltigkeit im Sinne der 17 Sustainable
Development Goals der Vereinten Nationen sehr breit als die Voraussetzungen für ein gutes
Leben zwischen den Menschen und mit der Natur definiert. Dieses Handlungsfeld schließt neben
den großen Fragen, die der Klimawandel auch an das Musikschaffen stellt, ebenso Themen der
Diversität, der sozialen Gerechtigkeit, gesellschaftliche und demokratische Fragestellungen ein.
Dafür sollen internationale Symposien stattfinden, die sich jeweils spezifischen
Nachhaltigkeitsthemen widmet. Die damit verbundenen Fragen werden aus kultureller und
künstlerischer Sicht reflektiert und es werden mit Partnerinstitutionen und Netzwerken
wegweisende Positionen erarbeitet. Auch hier stehen die Fellows als TrägerInnen des
Programms mit ihren wegweisenden Positionen und Projekten im Mittelpunkt. In der
politischen Tradition Bonns soll es dabei nicht bei bloßen Diskussionen bleiben, sondern mit
“Resolutionen” und klaren Maßnahmen und Selbstverpflichtungen verbunden sein. Dabei geht
es um konkrete und messbare Ziele, etwa in Bezug auf Diversität, Umweltschutz oder soziale
Zugänglichkeit.
Fellowship-Handlungsfelder
Um ganzheitliche und vernetzte künstlerische Innovationen zu ermöglichen ist das
Gesamtprogramm bewusst vielfältig angelegt. Es soll nicht spitz, sondern sehr breit wirken,
wobei sich die einzelnen Fellows und Projekte gegenseitig befruchten. Künstler*innen können
sich jährlich in folgenden musikalischen Handlungs- und Praxisfeldern mit einem visionären, auf
Teilhabe und Nachhaltigkeit angelegten Modellprojekt bewerben. Alle Handlungsfelder leiten
sich unmittelbar vom künstlerischen Profil oder der Wirkungsgeschichte Ludwig van
Beethovens ab.
Diese Handlungsfelder sind wie folgt geplant:
• Fellowship für Beethoven-Interpretation
○ Neuartige Ansätze, die Musik von Beethoven zu interpretieren, zu inszenieren
oder zu kontextualisieren
• Fellowship für Komposition
○ z.B. “Neue Auftraggeber”: ein Ansatz, um neue Kompositionsprojekte mit
Bürgerinitiativen und gesellschaftliche Anliegen zu verbinden
• Fellowship für Konzertdesign
○ Die Gestaltung des Konzertformats als künstlerische Erzähl- und Ausdrucksform
• Fellowship für Ensemble-Innovation
○ Neue Formen der Kammermusik
• Fellowship für Raumgestaltung / Szenographie
○ Innovative Räume und Environments für klassische Musik
• Fellowship für Musik und Multimedia
○ Digitales Musikschaffen / Media-ArtSeite 10 von 19
• Fellowship für Interkultur & transtraditionelle Musik
○ z.B. künstlerische Vernetzung mit Musiktraditionen jenseits der europäischen
klassischen Musik.
• Fellowship für Musik & Nachhaltigkeit
○ Künstlerische Projekte, die sich mit dem Verhältnis des Menschen zur Natur und
den Lebensbedingungen auseinandersetzen.
• Fellowship für Partizipation und Teilhabe
○ „Community Music“ Projekte; partizipative und auf Teilhabe abzielende
künstlerische Formate (auch im ländlichen Raum)
Die diversen Handlungsfelder sind jeweils an institutionelle Partner (Ankerinstitutionen)
angedockt. Die KünstlerInnen arbeiten in Kollaboration mit den Institutionen, ihren Netzwerken
und renommierten künstlerischen Partner:innen die Projekte aus. Zusätzlich werden – je nach
Handlungsfeld – weitere nationale und internationale Partnerschaften und
Koproduktionensnetzwerke angestrebt.
Die Besetzung der Handlungsfelder rotiert in den Programmjahren. In der Besetzung wird Wert
darauf gelegt, dass die jeweiligen künstlerischen Projekte durch ihre Ansätze oder künstlerische
Fragestellungen Bezug zum Werk Beethovens vorweisen. Jeder Fellow muss im Rahmen des
Fellowships ein konkretes Projekt entwickeln und realisieren. Jedes Jahr sollen sieben
Fellowships für einen Projektzeitraum von acht Monate vergeben werden.
Gruppenbewerbungen sind prinzipiell zulässig. Die Fellowships sind projekthaft angelegt – es
wird keine Residenzpflicht in Bonn oder Region gefordert. Vorausgesetzt wird jedoch, dass die
Fellows mindestens vier Wochen vor Ort verbringen. Sprachkenntnisse in Deutsch und/oder
Englisch werden vorausgesetzt. Kriterien der Auswahl sind künstlerische Exzellenz und die
Originalität und das
Wirkungspotential der Idee und Vision. Die Fellows arbeiten - je nach Zuschnitt ihres Projekts -
eng mit den beteiligten Institutionen und Partner zusammen. Es wird Wert auf eine diverse und
internationale Zusammensetzung der Fellows gelegt.
Veranstaltungen & Präsenz
Das Fellowship-Programm ist zwar dezentral angelegt, hat aber intensive Projektphasen vor Ort
mit mehreren Showcases und Veranstaltungen. Die Projektprozesse sind je nach Handlungsfeld
unterschiedlich, jedoch kann allgemein gesagt werden, dass jeder Fellow im Rahmen des
Programms sich mindestens drei Mal präsentiert. Das große Abschlussprojekt findet in der
Regel im Rahmen des Beethovenfestes (Kulminationspunkt eines jeden Jahrgangs) statt. Zum
Start des Jahrgangs präsentieren sich die Fellows jeweils im Rahmen einer Veranstaltung der
Öffentlichkeit mit ihrer Projektidee. Im Laufe der Entwicklungsphase findet mindestens eine
weitere Showcase-Veranstaltung statt, in der in Zusammenarbeit mit den institutionellen
Partnern ein Zwischenstand präsentiert wird. Diese Arbeitsschritte werden ausführlich
dokumentiert und kommuniziert. Im Schnitt wird jeder Fellow im Rahmen des Programms
mindestens vier Wochen (in bestimmten Handlungsfeldern auch bis zu 8 Wochen) vor Ort in
Bonn und Region sein.Seite 11 von 19
Das erste Projektjahr 2023: Vorbereitung & Fellowship Kick-Off
Das erste Projektjahr 2023 ist dem Aufbau der Projektorganisation und dem
öffentlichkeitswirksamen Kick-Off des Fellowships gewidmet. Aufgrund des kurzen Vorlaufs
wird es hier keinen normalen ersten Fellow-Jahrgang geben, das Beethovenfest 2023 wird
vielmehr als Kick-Off Plattform des Fellowship-Programms genutzt. Im Rahmen des Festivals
werden beispielhafte und hochkarätige Künstler:innenprojekte zu den Handlungsfeldern
präsentiert und die Themen und Fragestellungen des Fellowships diskursiv begleitet. Im
Sommer 2023 startet außerdem Fellowship-Suche für den ersten Fellows-Jahrgang zur Saison
2024, der im Rahmen des Beethovenfests 2023 präsentiert werden soll.
Folgende Projekte und Rahmenprogramme sind im Kontext des Fellowship-Kick-Off 2023 im
Rahmen des Beethovenfestes geplant.
Finanzierung
Die Finanzierung der Projekte soll über die nicht für das Beethovenjubiläum 2020 verausgabten
Fördermittel der Fördergeber Bund, Land, Bundesstadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis erfolgen.
Beigefügter Kosten- und Finanzierungsplan bezieht sich auf diese Restmittel.
Da die Mittel aller Fördergeber zweckgebunden für das Jubiläum zugesagt wurden, sind hier ggf.
neue Beschlüsse der jeweils verantwortlichen Gremien eingeholt worden. Für den Anteil der
Bundesstadt Bonn ist dies im Rahmen der Beratungen über den Haushalt 2023/2024 im
Oktober 2022 geschehen. Die Finanzierung des Fellowships über das Modellprojekt hinaus ist
seitens der städtischen Kulturverwaltung beabsichtigt, steht jedoch unter dem
Haushaltvorbehalt.
Die Gremien des Rhein-Sieg-Kreises haben ebenso dieser Verwendung der "Restmittel" für die
Umsetzung des Konzeptes zugestimmt. Aufgrund der neuen Rolle des Bundes muss hier neu
beraten werden.
Das Land NRW hat ihre „Restmittel“ für vorliegendes Konzept in Aussicht gestellt. Der Bund
stellt für Jubiläumsprojekte, die aus dem kreativen Umfeld des Fellowship-Projektes entstehen
können, insgesamt 1.000.000 EUR in Aussicht gestellt (davon 200.000 EUR zweckgebunden für
das 9. Sinfonie / Tan Dun Projekt in 2024 in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat) . Das
Beethovenfest Bonn wird als Trägerin des Modellprojekts zusätzlich aus eigenen Projektmitteln
(und ggfs. anteilig auch von anderen Bonner „Anker-Institutionen“) einen Eigenanteil von rund
20% des Gesamtvolumen in das Projekt geben. Dieser Eigenanteil ist im Finanzierungsplan
ausgewiesen.Seite 12 von 19
Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
Personal & betriebliche Aufwendungen 101.100,00
Honorare Kick-Off Projekte 185.055,00
Produktionskosten Kick-Off Projekte 322.700,00
Kommunikation & Diskurs 125.765,00
Gesamtkosten 2023 £: 734.620,00
Personal & betriebliche Aufwendungen 215.260,00
Fellowship-Projekte 329.240,00
Sonderprojekte Jubiläum 400.000,00
Kommunikation & Diskurs / Symposia 158.000,00
Gesamtkosten 2024 £: 1.102.500,00
Personal & betriebliche Aufwendungen 195.000,00
Fellowship-Projekte 580.000,00
Vorbereitung Sonderprojekte Jubiläum 0,00
Kommunikation & Diskurs 105.000,00
Gesamtkosten 2025 £: 880.000,00
Personal & betriebliche Aufwendungen 191.250,00
Fellowship-Projekte 475.000,00
Vorbereitung Sonderprojekte Jubiläum 75.000,00
Kommunikation & Diskurs 105.000,00
Gesamtkosten 2025 £: 846.250,00
Personal & betriebliche Aufwendungen 213.185,00
Fellowship-Projekte 450.000,00
Sonderprojekte Jubiläum 565.565,00
Kommunikation & Diskurs 155.000,00
Gesamtkosten 2025 £: 1.383.750,00
4.947.120,00
Entwurf Gesamtkosten und -erträge 2023-2027 | Fellowship & Jubiläumsprojekte I Stand 02.06.2023
A. Ausgaben Gesamt
Positionen
Gesamtausgaben Fellowship & Jubiläumsprojekte 2023-2027
2024: Fellowship & Sonderprojekte Jubiläum
2023: Fellowship Kick Off & Aufbauorganisation
2025: Fellowship-Projekte
2026: Fellowship-Projekte & Vorbereitung Sonderprojekte Jubiläum
2027: Fellowship-Projekte & Sonderprojekte JubiläumSeite 13 von 19
Entwurf Gesamtkosten und -erträge 2023-2027 | Fellowship & Jubiläumsprojekte I Stand 02.06.2023
1. Erträge Fellowship 2023
1.1 Bund 0,00
1.2 Land NRW 340.000,00
1.3 Landkreis Rhein-Sieg 0,00
1.4. Stadt Bonn 200.000,00
1.5. Eigenmittel 153.120,00
1.5. Drittmittel 0,00
1.6. Einnahmen 41.500,00 734.620,00
2. Erträge Fellowship und Jubiläumsprojekte 2024
1.1 Bund 400.000,00
1.2 Land NRW 240.000,00
1.3 Landkreis Rhein-Sieg 42.000,00
1.4. Stadt Bonn 200.000,00
1.5. Eigenmittel 170.500,00
1.5. Drittmittel 0,00
1.6. Einnahmen 50.000,00 1.102.500,00
3. Erträge Fellowship 2025
1.1 Bund 0,00
1.2 Land NRW 440.000,00
1.3 Landkreis Rhein-Sieg 64.000,00
1.4. Stadt Bonn 200.000,00
1.5. Eigenmittel 126.000,00
1.5. Drittmittel 0,00
1.6. Einnahmen 50.000,00 880.000,00
4. Erträge Fellowship und Jubiläumsprojekte 2026
1.1 Bund Vorlaufkosten 2027 75.000,00
1.2 Land NRW 340.000,00
1.3 Landkreis Rhein-Sieg 62.000,00
1.4. Stadt Bonn 200.000,00
1.5. Eigenmittel 119.250,00
1.5. Drittmittel 0,00
1.6. Einnahmen 50.000,00 846.250,00
5. Erträge Fellowship und Jubiläumsprojekte 2027
1.1 Bund 325.000,00
1.2 Land NRW 200.000,- Extra 540.000,00
1.3 Landkreis Rhein-Sieg 42.000,00
1.4. Stadt Bonn 200.000,00
1.5. Eigenmittel 226.750,00
1.5. Drittmittel 0,00
1.6. Einnahmen 50.000,00 1.383.750,00
Gesamtsumme £: 4.947.120,00
B. Erträge und Deckungsmittel inkl. Jubiläumsprojekte 2023 - 2027Seite 14 von 19
Entwurf Kostenplan pro Jahr | Saison 2023 | Fellowship-Programm I Stand 02.06.2023
Erläuterungen Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
1.1. Projektleitung 1 VZÄ 6 Monate 35.300,00
1.2. Mitarbeit Produktion Fellowships 1 VZÄ 6 Monate 21.300,00
1.3 Mitarbeit Vermittlung 0,5 VZÄ 6 Monate 18.000,00
1.4. Sozialabgaben 13.300,00
1.5. Saisonpersonal anteilig für die Veranstaltungen 1.700,00
1.6. allg. betriebliche Aufwendungen IT / EDV-Lizenzen / GEMA / Ticketing etc. 11.500,00 101.100,00
Projekt "Freeters Kreuzkirche" Honorare 60.000,00
Projekt "Lebensgesänge" Honorare & Nebenkosten Beethovenorchester Bonn, Inigo Miranda 5.250,00
Projekt "Jahreszeiten" Honorar Kane Kampmann + Orchester 5.250,00
Projekt "Sausen und Brausen" (Basecamp) Honorare Stegreif Orchester, Gäste 29.400,00
Projekt "one.Music Orchestra" (Gründungskonzert) Honorare Orchester, Gäste 69.405,00
Projekt Abel Selaocoe Honorar Selaocoe, Gäste 10.500,00
Projekt "Mittendrin" Honorar Kammerakademie Potsdam, Inigo Miranda 5.250,00
Nebenkosten KSK / Ausländerlohnsteuer jeweils im Honorar enthalten 0,00 185.055,00
3.1. Produktionskosten Kick-Off Projekte
Projekt "Freeters Kreuzkirche" 10.000,00
Projekt "Lebensgesänge" 19.300,00
Projekt "Jahreszeiten" 104.000,00
Projekt "Sausen und Brausen" (Basecamp) 36.900,00
Projekt "one.Music Orchestra" (Gründungskonzert) 55.000,00
Projekt Abel Selaocoe 20.250,00
Projekt "Mittendrin" 44.250,00
allg. Aufwendungen Anteilig Probenräume, Stagemanagement 33.000,00 322.700,00
4.1. Kommunikationsmittel
4.1 Herstellung Werbemittel Programmbücher, Magazine, Flyer, Außenwerbung etc. 10.000,00
4.2 Mediakosten Anzeigenwerbung, Distribution Werbemittel etc. 15.000,00
4.3. Pressearbeit überregional Agenturen, Pressereisen 20.000,00
4.4. Multimedia Videos, Podcasts, Social Media 50.000,00
4.5. Einmalkosten Webseitenanpassung Für Darstellung Fellowship 10.000,00
3.3. Diskurs
3.3.1 Miete Veranstaltungsstätten, VA-Technik, Instrumente etc. 10.000,00
3.3.2 Honorare/Unterkunft/Reise Moderation/Speaker/KünstlerInnen 10.765,00 125.765,00
gesamt £: 734.620,00Gesamtausgaben 2023
A.1 Ausgaben
Positionen
1. Personal & betriebliche Aufwendungen
2. Honorare Kick-Off Projekte
3. Produktionskosten
4. KommunikationSeite 15 von 19
Erläuterungen Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
1.1. Projektleitung 1 VZÄ 65.600,00
1.2. Mitarbeit Produktion Fellowships / Sonderprojekt 1 VZÄ 43.200,00
1.3. Mitarbeit Projektkommunikation Volontariat 6 Monate 21.600,00
1.3. Mitarbeit Vermittlung 0,5 VZÄ 33.360,00
1.4. Sozialabgaben 35.000,00
1.5. Saisonpersonal anteilig für die Veranstaltungen 5.000,00
1.6. allg. betriebliche Aufwendungen IT / EDV-Lizenzen / GEMA / Ticketing etc. 11.500,00 215.260,00
2.1. Honorare 5x Fellows & künstlerische Partner 100.000,00
2.1.1. Honorar-Nebenkosten Künstlersozialabgaben / ALS 50.000,00
2.2. Reise & Unterbringung für 5 Fellowship-Projekte (alle Beteiligte) 59.240,00
2.3. Produktionskosten
Räume & Technik für 5 Fellowship-Projekte, inkl.
Entstehungsphasen 120.000,00 329.240,00
3.1. Honorare für drei Jubiläumsprojekte, inkl Nebenkosten 200.000,00
3.2. Reise & Unterbringung für drei Jubiläumsprojekte 100.000,00
3.3. Produktionskosten für drei Jubiläumsprojekte 100.000,00 400.000,00
3.1. Kommunikationsmittel
3.1.1 Herstellung Werbemittel Programmbücher, Magazine, Flyer, Außenwerbung etc 18.000,00
3.1.2 Mediakosten Anzeigenwerbung, Distribution Werbemittel etc. 25.000,00
3.1.2 Pressearbeit regional/überregional Agenturkosten / Pressereisen 10.000,00
3.1.3. Multimedia Videos / Podcasts / Social Media / Web 50.000,00
3.2. Diskurs & Symposia Gesprächsformate, Symposia u.ä.
3.2.1 Miete Veranstaltungsstätten, VA-Technik, Instrumente etc. 15.000,00
3.2.2 Honorare/Unterkunft/Reise Moderation/Speaker/KünstlerInnen 30.000,00
3.2.3 weitere VA-Kosten (Empfänge/Catering, Servicepersonal etc.) 10.000,00 158.000,00
gesamt £: 1.102.500,00
Entwurf Kostenplan pro Jahr | Saison 2024 | Fellowship-Programm I Stand 02.06.2023
Gesamtausgaben des Projektes
A.2 Ausgaben
Positionen
1. Personal & betriebliche Aufwendungen
2. Fellowship-Projekte
3. Sonderprojekte Jubiläum
4. Kommunikation & DiskursSeite 16 von 19
Erläuterungen Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
1.1. Projektleitung 1 VZÄ 65.600,00
1.2. Mitarbeit Produktion Fellowships 1 VZÄ 43.200,00
1.3. Mitarbeit Vermittlung 0,5 VZÄ 33.360,00
1.4. Sozialabgaben 35.000,00
1.5. Saisonpersonal anteilig für die Veranstaltungen 6.340,00
1.6. allg. betriebliche Aufwendungen IT / EDV-Lizenzen / GEMA / Ticketing etc. 11.500,00 195.000,00
2.1. Honorare 5x Fellows & künstlerische Partner 200.000,00
2.1.1. Honorar-Nebenkosten Künstlersozialabgaben / ALS 50.000,00
2.2. Reise & Unterbringung für 5 Fellowship-Projekte (alle Beteiligte) 50.000,00
2.3. Produktionskosten
Räume & Technik für 5 Fellowship-Projekte, inkl.
Entstehungsphasen 280.000,00 580.000,00
3.1. Honorare für vier Jubiläumsprojekte, inkl Nebenkosten 0,00
3.2. Reise & Unterbringung für vier Jubiläumsprojekte 0,00
3.3. Produktionskosten für vier Jubiläumsprojekte 0,00 0,00
4.1. Kommunikationsmittel
3.1.1 Herstellung Werbemittel Programmbücher, Magazine, Flyer, Außenwerbung etc 15.000,00
3.1.2 Mediakosten Anzeigenwerbung, Distribution Werbemittel etc. 20.000,00
3.1.2 Pressearbeit regional/überregional Agenturkosten / Pressereisen 10.000,00
3.1.3. Multimedia Videos / Podcasts / Social Media / Web 30.000,00
4.2. Diskurs & Symposia Gesprächsformate, Symposia u.ä.
3.2.1 Miete Veranstaltungsstätten, VA-Technik, Instrumente etc. 10.000,00
3.2.2 Honorare/Unterkunft/Reise Moderation/Speaker/KünstlerInnen 15.000,00
3.2.3 weitere VA-Kosten (Empfänge/Catering, Servicepersonal etc.) 5.000,00 105.000,00
gesamt £: 880.000,00
2. Fellowship-Projekte
4. Kommunikation & Diskurs
Gesamtausgaben des Projektes
Entwurf Kostenplan pro Jahr | Saison 2025 | Fellowship-Programm I Stand 02.06.2023
A.3 Ausgaben
Positionen
1. Personal & betriebliche Aufwendungen
3. Sonderprojekte Jubiläum (Vorbereitung)Seite 17 von 19
Erläuterungen Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
1.1. Projektleitung 1 VZÄ 65.600,00
1.2. Mitarbeit Produktion Fellowships 1 VZÄ 43.200,00
1.3. Mitarbeit Vermittlung 0,5 VZÄ 33.360,00
1.4. Sozialabgaben 35.000,00
1.5. Saisonpersonal anteilig für die Veranstaltungen 2.590,00
1.6. allg. betriebliche Aufwendungen IT / EDV-Lizenzen / GEMA / Ticketing etc. 11.500,00 191.250,00
2.1. Honorare 5x Fellows & künstlerische Partner 155.000,00
2.1.1. Honorar-Nebenkosten Künstlersozialabgaben / ALS 50.000,00
2.2. Reise & Unterbringung für 5 Fellowship-Projekte (alle Beteiligte) 50.000,00
2.3. Produktionskosten
Räume & Technik für 5 Fellowship-Projekte, inkl.
Entstehungsphasen 220.000,00 475.000,00
3.1. Honorare Vorbereitung Jubiläumsprojekte 50.000,00
3.2. Reise & Unterbringung Vorbereitung Jubiläumsprojekte 25.000,00 75.000,00
4.1. Kommunikationsmittel
4.1.1 Herstellung Werbemittel Programmbücher, Magazine, Flyer, Außenwerbung etc 15.000,00
4.1.2 Mediakosten Anzeigenwerbung, Distribution Werbemittel etc. 20.000,00
4.1.2 Pressearbeit regional/überregional Agenturkosten / Pressereisen 10.000,00
4.1.3. Multimedia Videos / Podcasts / Social Media / Web 30.000,00
4.2. Diskurs & Symposia Gesprächsformate, Symposia u.ä.
4.2.1 Miete Veranstaltungsstätten, VA-Technik, Instrumente etc. 10.000,00
4.2.2 Honorare/Unterkunft/Reise Moderation/Speaker/KünstlerInnen 15.000,00
4.2.3 weitere VA-Kosten (Empfänge/Catering, Servicepersonal etc.) 5.000,00 105.000,00
gesamt £: 846.250,00
2. Fellowship-Projekte
4. Kommunikation & Diskurs
Gesamtausgaben des Projektes
3. Sonderprojekte Jubiläum (Vorbereitung)
Entwurf Kostenplan pro Jahr | Saison 2026 | Fellowship-Programm I Stand 02.06.2023
A.4 Ausgaben
Positionen
1. PersonalSeite 18 von 19
Erläuterungen Einzelpositionen Zwischen- und
Gesamtsumme Bemerkungen
¬ ¬
1.1. Projektleitung 1 VZÄ 65.600,00
1.2. Mitarbeit Produktion Fellowships / Sonderprojekt 1 VZÄ 43.200,00
1.3. Mitarbeit Projektkommunikation Volontariat 6 Monate 21.600,00
1.3. Mitarbeit Vermittlung 0,5 VZÄ 33.360,00
1.4. Sozialabgaben 35.000,00
1.5. Saisonpersonal anteilig für die Veranstaltungen 2.925,00
1.6. allg. betriebliche Aufwendungen IT / EDV-Lizenzen / GEMA / Ticketing etc. 11.500,00 213.185,00
2.1. Honorare 5x Fellows & künstlerische Partner 150.000,00
2.1.1. Honorar-Nebenkosten Künstlersozialabgaben / ALS 50.000,00
2.2. Reise & Unterbringung für 5 Fellowship-Projekte (alle Beteiligte) 50.000,00
2.3. Produktionskosten
Räume & Technik für 5 Fellowship-Projekte, inkl.
Entstehungsphasen 200.000,00 450.000,00
3.1. Honorare für sieben Jubiläumsprojekte 255.565,00
3.2. Reise & Unterbringung für sieben Jubiläumsprojekte 50.000,00
3.3. Produktionskosten für sieben Jubiläumsprojekte 260.000,00 565.565,00
4.1. Kommunikationsmittel
4.1.1 Herstellung Werbemittel Programmbücher, Magazine, Flyer, Außenwerbung etc 15.000,00
4.1.2 Mediakosten Anzeigenwerbung, Distribution Werbemittel etc. 25.000,00
4.1.2 Pressearbeit regional/überregional Agenturkosten / Pressereisen 10.000,00
4.1.3. Multimedia Videos / Podcasts / Social Media / Web 50.000,00
4.2. Diskurs & Symposia Gesprächsformate, Symposia u.ä.
4.2.1 Miete Veranstaltungsstätten, VA-Technik, Instrumente etc. 15.000,00
4.2.2 Honorare/Unterkunft/Reise Moderation/Speaker/KünstlerInnen 30.000,00
4.2.3 weitere VA-Kosten (Empfänge/Catering, Servicepersonal etc.) 10.000,00 155.000,00
gesamt £: 1.383.750,00
2. Fellowship-Projekte
3. Sonderprojekte Jubiläum
4. Kommunikation & Diskurs
Gesamtausgaben des Projektes
Entwurf Kostenplan pro Jahr | Saison 2027 | Fellowship-Programm I Stand 02.06.2023
A.5 Ausgaben
Positionen
1. PersonalSeite 19 von 19

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 03.11.2026, 01:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de