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231012 · Große Anfrage

BBB-Anfrage: IGLU-Studie

Nummer
231012
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
24.05.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Rates 19.09.2023 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 231012-01 ST BBB-Anfrage: IGLU-Studie

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Große Anfrage
öffentlich
231012
Fragesteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Johannes Schott
23.05.23
BBB-Anfrage: IGLU-Studie
Beratungsfolge
Rat 13.06.2023 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Welche Ergebnisse der IGLU-Studie 2021 liegen der Oberbürgermeisterin für
Bonn vor oder können vom Land NRW bereitgestellt werden?
2. In wie vielen Familien in Bonn wird nicht oder überwiegend nicht die
deutsche Sprache gesprochen und wie haben sich diese Zahlen seit 2010
entwickelt?
3. Trifft es zu, dass ohne Zustimmung der Eltern nach § 18 Abs. 1, letzter Satz
KiBiZ auch die Beobachtung und Dokumentation der sprachlichen Entwicklung
unter Verwendung geeigneter Verfahren nach § 19 Abs. 2 KiBiZ in der
Kindertagesstätte unterbleiben muss und wenn ja, wie viele Eltern (prozentual
pro Jahr) haben seit Bestehen dieser Regelung eine Dokumentation durch die
Kindertagesstätte abgelehnt?
4. Gemäß § 19 Abs. 1 KiBiZ gehört zur Erfüllung des Bildungs- und
Erziehungsauftrages die kontinuierliche Förderung der sprachlichen
Entwicklung. Sprachbildung als ein alltagsintegrierter, wesentlicher Bestandteil
der frühkindlichen Bildung. Daher fragen wir: Wie erfolgt die Sprachförderung
im Bedarfsfall bei festgestellten Defiziten in Kindertageseinrichtungen, die
weder Kitaplus-Förderung erhalten noch Familienzentren sind?
5. Wie kommt es aus Sicht der Oberbürgermeisterin zu den alarmierenden
Ergebnissen bei der IGLU-Studie 2021 und wie will die Oberbürgermeisterin
künftig bessere Ergebnisse für Bonn sicherstellen?
Begründung
Die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe in Deutschland liegen
nur im Mittelfeld der 65 Teilnehmerstaaten und -regionen. Ein Viertel der
getesteten Kinder in Deutschland erreicht nicht den international festgelegten
Mindeststandard beim Lesen, der zum erfolgreichen Lernen nötig wäre. Dieser
Anteil ist im Vergleich zu 2016 stark gestiegen. Vor allem der Anteil der
Schülerinnen und Schüler, die nur ein rudimentäres Leseverständnis
aufweisen, hat sich von 2001 bis 2021 mehr als verdoppelt. Wichtig ist auch,
dass nicht die ausländische Herkunft maßgeblich ist. Wichtig ist aus Sicht der
Fragesteller die Feststellung, dass Kinder, die zu Hause manchmal oder nie die
deutsche Sprache sprechen, deutlich schlechtere Leseleistungen erreichen.Seite 1 von 2
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Vor diesem Hintergrund sind die Fragesteller interessiert zu erfahren, wie sich
die Situation der Sprach- und Lesefähigkeit in Bonn darstellt und wie betroffene
Kinder gefördert werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 20:05 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de