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230880 · Antrag

Die FRAKTION-Antrag: Umbenennung EMA

Nummer
230880
Art
Antrag
Veröffentlicht
03.05.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 03.05.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 26.11.2024

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 26.11.2024 Anhörung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 61 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 230880-02 Umbenennung EMA
  2. 230880-01 AA Grüne/u.w.-Änderungsantrag zu Die FRAKTION-Antrag: Umbenennung EMA Antrag zur Vorlage 230880
  3. 230880-03 Umbenennung: EMA

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Antrag
öffentlich
230880
Antragsteller/in:
Moritz van den Bergh
Die FRAKTION Bezirksfraktion für Ratlosigkeit, Auenwald, Klimaanlagen, Trostlo-
sigkeit, Innovative Opposition und Niedertracht Bonn
Arndt Schönowsky
02.05.2023 gez. Reeh-Schall
Die FRAKTION-Antrag: Umbenennung EMA
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 23.05.2023 Anhörung
Inhalt des Antrags
Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium hat einen antisemitischen Namensgeber.
Nach Rücksprache mit der Schülervertretung soll es daher in “Die SCHULE
(Schule für Chancengerechtigkeit, Hedonismus, Unterricht, Liebe und
Empathie)” umbenannt werden.
Begründung
Die 1882 von der Stadt übernommene Höhere Bürgerschule wurde 1938
umbenannt, um den Deutschen Antisemiten Ernst Moritz Arndt zu ehren.
Das Schulgebäude ist ‘44 dann auch vollständig zerbombt worden.
Mit dem geballten antifaschistischen Eifer eines Heinz Rühmann Films wurde
die Schule nach dem Krieg erneuert.
Zum Glück steht das A in PARTEI für Antifaschismus, sodass sich endlich
jemand darum kümmert.
Der ‘53 eingeweihte Neubau steht unter Denkmalschutz, weil er
charakteristisch für die Schularchitektur der Nachkriegszeit ist. Es ist darauf
hinzuweisen, dass den antisemitischen, Franzosen hassenden, ultradeutschen
Namensgeber der Schule zu ignorieren zwar charakteristisch für die
Nachkriegszeit ist, aber kein architektonisches Element und daher unerheblich
für den Denkmalschutz.
Aus Rücksicht auf die Absichten der ehemaligen Koalition haben wir zur
Umbenennung Rücksprache mit der Schule gehalten. Dort wünscht man sich,
jemand anderes würde sich um diesen nervigen Kulturkampf-Kram kümmern.Seite 1 von 2
Seite 2
Vielleicht ja Leute, die sich mit Politik beschäftigen und sogar Demokratisch
legitimiert sind, eine Entscheidung über den Namen der Schule zu treffen.
Es wäre schon peinlich für ein gewähltes und zuständiges politisches Organ,
das sich als Europäisch, Demokratisch und (größtenteils) Antifaschistisch
versteht, keine Entscheidung zum Namen zu treffen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 06:53 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de