230868-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme der Verwaltung - Grüne/u.w.-Antrag: Viktoriakarree, Tiefgarage im Zusammenhang mit der Neuordnung des CityRings
Kerndaten
- Nummer
- 230868-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 24.05.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Kenntnisnahme
- Sitzung des Hauptausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 230868-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Stellungnahme der Verwaltung - Grüne/u.w.- Antrag: Viktoriakarree, Tiefgarage im Zusammenhang mit der Neuordnung des CityRings Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 24.05.2023 Kenntnisnahme Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 25.05.2023 Kenntnisnahme Hauptausschuss 13.06.2023 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Bonn 08.08.2023 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die vorliegende Anfrage steht in engem Zusammenhang mit dem Projekt Uni trifft City (DS-Nr. 222489). In dem Ratsbeschluss vom 23.03.23 wurden ver- schiedene Prüfaufträge an die Verwaltung gegeben, unter anderem auch zu der Frage „wie der Ausfahrtverkehr aus der Markt-Tiefgarage nicht mehr über den Umweg Am Hof - Martinsplatz - Am Neutor - Am Hofgarten gezwungen werden muss“. Der nun vorliegende Antrag zielt auf eine ähnliche Fragestellung ab, wie der TG-Ausfahrtverkehr reduziert werden kann. Dazu teilt die Verwaltung folgendes mit: Die Einfahrt in die Rathausgasse ist bereits über das Verkehrszeichen 260 nur eingeschränkt möglich. Dadurch konnte das Verkehrsaufkommen bereits redu- ziert werden. Die Verwaltung prüft einen früheren Hinweis auf die einge- schränkte Zufahrtsmöglichkeit (in Form einer Beschilderung am Belderberg). Eine weitergehende Beschränkung wäre grundsätzlich über eine bewegliche Polleranlage (die von Berechtigten geöffnet werden kann) möglich. Dies stellt aus Sicht der Verwaltung angesichts des auch zukünftig verbleibenden Busver- kehrskommens und Lieferverkehrs keine praxistaugliche Option dar. Die Verwaltung plant die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes am Viktoriabad wie folgt anzupassen: Die Einfahrt auf den Parkplatz erfolgt ausschließlich über die Rathausgasse, die Ausfahrt über die Franziskanerstraße. Dadurch werden die Kfz-Verkehre gleichmäßig auf die Rathausgasse und Franziskanerstraße ver- teilt. Zudem werden dadurch keine zusätzlichen Kfz-Verkehre in den Abschnitt Stockenstraße / Durchgang zum Hofgarten geleitet. Dieser Durchgang stellt bereits heute eine wichtige Fußwegeverbindung zwischen Innenstadt/Markt und Hofgarten/Rhein dar. Zudem soll der Bereich zukünftig im Rahmen des Projekts Uni trifft City zu einer Fußgängerzone und im Rahmen des Projekts Stadt zum Rhein auch gestalterisch aufgewertet werden. Es ist zu betonen, dass diese Regelung nur bis zum Umbau des Viktoriakar-Seite 1 von 2 Seite 2 rees Bestand haben wird. Mit der Umsetzung des Viktoriakarrees ist nach aktu- ellen Planungen für diesen Bereich eine Gasse für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen. Der aktuelle Parkplatz würde entsprechend entfallen. Für die Verlagerung der Ausfahrtverkehr aus der Markt-Tiefgarage unter Vermeidung der Achse Am Hof - Martinsplatz - Am Neutor - Am Hofgarten hat die Verwaltung verschiedene Optionen geprüft. Die möglichen sind: • Führung über An der Schloßkirche - Franziskanerstraße - B9: Diese Variante würde eine starke verkehrliche Gestaltung des Bi- schofsplatzes mit sich bringen, so müsste der ausfließende Kfz- Verkehr den Bischofsplatz / Am Hof in die heute kfz-freie Straße An der Schloßkirche queren. Dies würde voraussichtlich zu Konflikten mit dem Bus- Rad- und Fußverkehr führen. Um dieses Queren si- cher zu gestalten, wäre daher voraussichtlich eine LSA erforderlich (ggf. wäre auch eine Verkürzung der Bushalteposition und Anpas- sung der Ausfahrtsrampe erforderlich). Zudem wäre das Schließen der Stockenstraße für den Kfz-Verkehr und gleichzeitige Öffnen der Straße An der Schloßkirche nur schwer vermittelbar. • Führung über Bischofsplatz - Rathausgasse - B9: Diese Variante würde einen Zweirichtungsverkehr auf dem Bischofsplatz und in der Rathausgasse erforderlich machen – und damit die gestalterischen Aufwertungsmöglichkeiten deutlich reduzieren. Zudem wäre voraus- sichtlich eine bauliche Anpassung der Rampe und zur Regelung des ausfahrenden Verkehrs eine LSA erforderlich, um die voraussichtlich entstehenden Konflikte mit dem Bus- und Radverkehr zu minimie- ren. • Abwicklung über eine mögliche Tiefgarage im Viktoriakarree: Dies erscheint aus finanzieller und baulicher Sicht wenig realistisch, siehe dazu DS-Nr. 230500 - Mitteilungsvorlage. • Abwicklung der Ein- und Ausfahrt über die Stockenstraße / Franziskanerstraße: In dieser Variante würde die Rampe in der Stockenstraße zur Ein- und Ausfahrt genutzt. Dies ist allerdings rechtlich nicht möglich, so sind bei Großgaragen separate Ein- und Ausfahrten erforderlich. Die Verwaltung hat mit den skizzierten Optionen einige Möglichkeiten geprüft, allerdings konnte keine der Optionen wirklich überzeugen. Gemäß einer Ver- kehrszählung im November 2022 fahren in der nachmittäglichen Spitzenstunde ca. 150 Fahrzeuge aus der Tiefgarage, dies unterstreicht, dass angesichts oben beschriebenen Auswirkungen keine der Optionen verhältnismäßig wäre. Daher schlägt die Verwaltung vor, die Ein- und Ausfahrtsituation so zu belas- sen. Durch die Umgestaltung des Straßenzugs und die Reduzierung des Tem- polimits auf 20km/h sollten sich die verbleibenden Kfz-Verkehre auch in diesem wichtigen zentralen Stadtraum verträglich abwickeln lassen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de