230819-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Verkehrssituation Bezirkszentrum Hardtberg Kreuzung Villemombler Straße/Am Burgweiher/Rochusstraße
Kerndaten
- Nummer
- 230819-02 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 04.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 230819-02 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Verkehrssituation Bezirkszentrum Hardtberg Kreuzung Villemombler Straße/Am Burgweiher/Rochusstraße Beratungsfolge Bezirksvertretung Hardtberg 17.10.2023 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: In der Sitzung der BV Hardtberg vom 16.05.2023 wird die Verwaltung gebeten, Auskunft über folgende Punkte zu geben: 1. Wie hoch sind die durchschnittlichen Wartezeiten an der Kreuzung Rochusstraße/Villemombler Straße/ Am Burgweiher sowohl im morgendlichen als auch abendlichen Berufsverkehr sowie außerhalb der Stoßzeiten? 2. Wie weit der Rückstau jeweils durchschnittlich reicht, 3. Zu welchen Umweltbelastungen es durch den anhaltenden Rückstau jeweils kommt, 4. wie hoch die zeitlichen Verzögerungen für den ÖPNV sind, die an dieser Kreuzung jeweils entstehen, 5. wie häufig es jeweils zu Gefährdungssituationen für Radfahrer und Fußgänger kommt und 6. wie sich die neue Sonderspur auf der Rochusstraße/Hermann- Wanderleb-Ring auf die Verkehrssituation im Bezirkszentrum Hardtberg auswirkt. Dazu teilt die Verwaltung Folgendes mit: - Der Verwaltung ist bewusst, dass die aktuelle Situation für alle Verkehrsteilnehmenden eine Herausforderung darstellt. Allerdings kann aufgrund der aktuellen Baustellensituation mit einer geänderten Verkehrsführung eine aussagekräftige Datenerhebung derzeit nicht erfolgen. Daher liegen zum jetzigen Zeitpunkt auch keine validen Erkenntnisse zu Rückstau oder Wartezeiten im ÖPNV im Vergleich zu früheren Zeitpunkten vor. - Wie dargelegt, liegen der Verwaltung keine Erkenntnisse zu Rückstau oder vermehrten Wartezeiten vor. Ohne entsprechende Datengrundlagen können auch keine Rückschlüsse zu potentiellen Umweltbelastungen gezogen werden. Die Verwaltung führt zudem selbst keine Messung von Luftschadstoffen durch. Die Zuständigkeit für die Überwachung der Luftqualität und die Information der Bevölkerung liegt beim Landesamt für Natur, Umwelt und VerbraucherschutzSeite 1 von 2 Seite 2 (LANUV). Das landesweite Luftqualitäts-Überwachungssystem (LUQS) umfasst zurzeit mehr als 70 ortsfeste sowie mobile Messeinrichtungen. In Bonn misst das LANUV die Luftschadstoffbelastung kontinuierlich an der ortsfesten Messstation im Stadtteil Auerberg „An der Josefshöhe“. Das LANUV führt in der Reuterstraße und der Bornheimer Straße Luftschadstoffmessungen für Stickstoffdioxid (NO2) mit Passivsammlern durch. - Da Gefährdungssituationen immer auch einer subjektiven Wahrnehmung unterliegen, ist es sehr schwer eine objektiv messbare Anzahl an Gefährdungssituationen darzulegen. Das gemessene Unfalllagebild ist aktuell unauffällig. - Die Untersuchung der Auswirkungen der Sonderspur auf der Rochusstraße/Hermann-Wandersleb-Ring auf die Verkehrssituation im Bezirkszentrum Hardtberg sind Teil der beauftragten Evaluation zur Sonderspur. Hierzu auch der Verweis auf die Mitteilungsvorlage 230861 mit dem Hinweis auf die Bauarbeiten am Knotenpunkt Rochusstraße/Hermann-Wandersleb-Ring/Provinzialstraße. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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