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230800 · Mitteilungsvorlage

Workshops “Internet der Dinge selber gestalten”

Nummer
230800
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
26.04.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 17.05.2023 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation 24.05.2023 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
230800
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Workshops “Internet der Dinge selber gestalten”
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
17.05.2023 Kenntnisnahme
Unterausschuss für Digitalisierung und
Organisation
24.05.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Unter dem Titel „Das Internet der Dinge selber gestalten“ organisierte das
Team der Digitalen Stadt im Amt für Wirtschaftsförderung zwei Workshops für
alle Bonnerinnen und Bonner im MakerSpace Bonn. Ziel beider Workshops war
es, dass Anfänger*innen und Fortgeschrittene über das Internet der Dinge pro-
totypische Lösungen für alltägliche Probleme entwickeln und zwar im direkten
Kontakt mit den „Dingen“ und der Technik. So sollte das Internet der Dinge als
ein wichtiger Aspekt der digitalen Transformation in Städten verständlicher und
erlebbarer werden. Außerdem sollten Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie das
in Bonn frei zur Verfügung stehende LoRaWan-Netz genutzt werden kann. Zu-
sätzlich waren der Aufbau neuer persönlicher Netzwerke und die Belebung des
digitalen Ehrenamtes Ziele der Workshops.
1. Workshop: Ideen entwickeln
Im ersten Workshop wurden zunächst verschiedene Aspekte des Internet der
Dinge erklärt und einige Anwendungsfälle vorgestellt. Im Anschluss erarbeite-
ten vier Gruppen unter professioneller Anleitung Ideen, wie in Bonn Sensoren,
Daten und Netzwerke Probleme für bestimmte Zielgruppen lösen können. Dazu
orientierten sich die Teilnehmenden an der „Tiles IoT Toolkit“ Methode. Bei
dieser werden anhand verschiedener Handkarten die Teilnehmenden dazu
hingleitet, ihre Ideen zu hinterfragen, zu konkretisieren und zu beschreiben.
Die erste Gruppe befasste sich mit dem Thema Urban Gardening. Viele kleine
Gärten und Hochbeete sind immer stärkeren Wetterkapriolen ausgesetzt. Wie
lassen sich die Flächen also nachhaltig und mit einem machbaren Zeitaufwand
pflegen? Die Lösung: eine Überwachung der Beete durch Sensoren, die Feuch-
tigkeit, Regenmenge und anderes messen und über das Internet zur Verfügung
stellen. Gärtnerinnen und Gärtner können die Pflege damit bedarfsgerechter
und zeitsparender planen.
Die zweite Idee: Eine Übersicht, welche Radwege sicher sind, welche gestreut
und welche erstmal besser gemieden werden sollten, kann insbesondere Fahr-
radpendler*innen im Winter den Weg zur Arbeit erleichtern. Über mehrere Sen-Seite 1 von 7
Seite 2
soren auf einer Straße können diese Straßenbedingungen erfasst und weiter-
geleitet werden. Vertreter*innen der Bonnorange arbeitete in dieser Gruppe
tatkräftig mit.
Die Gruppen drei und vier beschäftigen sich mit zu schwach ausgeleuchteten
Bushaltestellen und Fahrraddiebstählen.
2. Workshop: Prototypen entwickeln
Im zweiten Workshop fokussierten sich alle Teilnehmenden auf die ersten zwei
Ideen, um eine Umsetzung auch in einer kurzen Zeit sicherzustellen. Die Wirt-
schaftsförderung stellte einen ersten Satz an Sensoren zur Verfügung. Erneut
unter professioneller Anleitung wurden diese dann aktiviert und mit dem offe-
nen LoRaWan Netz der Stadt verbunden. Die Daten wurden über das Internet
abgegriffen, in einer Datenbank gespeichert und visualisiert.
Weiteres Vorgehen
Die aktivierten Sensoren der Gruppe Urban Gardening werden nun im Haus
der Natur weiterverwendet. Sie überwachen dort Hochbeete und senden ihre
Daten weiterhin über das LoRaWan Netz der Stadt. Einsehbar für alle sind alle
Daten und die weiteren Ergebnisse des Projektes hier: htt-
ps://www.bonn.de/microsite/smartcity/community-digitales-
ehrenamt/inhaltsseiten/workshops-zum-internet-der-dinge.php.
Bonnorange wird das Projekt der Gruppe zwei intern weiterverfolgen. Sobald
erste Ergebnisse vorliegen, werden diese hier ergänzt.
Im laufenden Jahr sind weitere Aktivitäten der Digitalen Stadt zum Thema In-
ternet der Dinge geplant. So werden im Rahmen des Projekts Bönnsche Viertel
Feinstaubsensoren mit Kindern und Jugendlichen gebaut. Auch auf der für den
Herbst in Planung befindlichen Veranstaltung „Digitalfabrik“ sind ähnliche
Workshops geplant, die die Teilhabe aller Bonnerinnen und Bonner an der digi-
talen Transformation ermöglichen werden.
Anlage/n
1 Präsentation Workshop Internet der Dinge (öffentlich)Seite 2 von 7
Workshops
- Internet der Dinge -
Bereich Digitale Stadt
Amt für Wirtschaftsförderung
Diese Grafik wurde durch eine Künstliche Intelligenz erstellt.Seite 3 von 7
Die Idee
Workshop 1:
 Gemeinsam Ideen generieren
 Methode „IoT-Kartentoolkit“
 Jede/r ist eingeladen
Workshop 2:
 Ausgewählte Ideen als Prototypen umsetzen
 Sensoren aufbauen und in Betrieb nehmen
 Daten auf Dashboards visualisierenSeite 4 von 7
Workshop 1 (Ideen generieren)
I. Sensoren Urban
Gardening
II. Wintersicherheit auf
Radwegen
III. Bushaltestellenlichtsensor
IV. Nachverfolgung
Fahrraddiebstahl
Grün = werden realisiertSeite 5 von 7
Workshop 2 (bauen)
Sensoren Urban Gardening:
 Haus der Natur
 Live Messwerte vor Ort und auf
https://www.bonn.de/microsite
/smartcity/community-
digitales-ehrenamt/index.php
Wintersicherheit auf Radwegen:
 coming soonSeite 6 von 7
Positives Feedback – weiter so!Seite 7 von 7

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Datenstand: 02.11.2026, 19:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de