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230771-01 · Mitteilungsvorlage

Mitteilung zu CDU-Dringlichkeitsantrag: Altglascontainer Ermekeilkaserne

Nummer
230771-01
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
06.12.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 30.01.2024 Kenntnisnahme
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  1. 230771 CDU-Dringlichkeitsantrag: Altglascontainer Ermekeilkaserne

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
230771-01
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
Mitteilung zu CDU-Dringlichkeitsantrag:
Altglascontainer Ermekeilkaserne
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 30.01.2024 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Die Bezirksvertretung Bonn hat in Ihrer Sitzung am 18.04.2023 folgenden Be-
schluss gefasst:
„Die Verwaltung wird beauftragt, die Altglascontainer in der Ermekeilstraße (vor
der Kaserne) in Zusammenarbeit mit bonnorange unverzüglich wieder an alter
Stelle aufzustellen, bis ein adäquater Ersatzstandort in unmittelbarer Nähe ge-
funden wurde.
Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit Bonnorange
mindestens zwei weitere Standorte für Container (Altglas und Papier) im Be-
reich der Südstadt zwischen Poppelsdorfer Allee, Reuterstraße und DB zu er-
mitteln und zu errichten. Hierbei sollen auch explizit Unterflurcontainerstandorte
mitberücksichtigt werden.“
Die bonnorange AöR teilt dazu nach umfangreicher Prüfung Folgendes mit:
"Die Standplätze für öffentliche Wertstoffbehälter werden mit Bedacht gewählt.
Zudem wird regelmäßig Ausschau nach neuen Möglichkeiten und besseren
Alternativen gehalten. Insgesamt stehen im Stadtgebiet allerdings nur äußerst
wenige Flächen zur Verfügung, die allen Bedürfnissen und Erfordernissen ge-
recht werden. Neben einigen technischen Voraussetzungen, die eine problem-
lose Leerung der Behälter ermöglichen, müssen die Standplätze auch für alle
Nutzer*innen einfach und gut ansteuerbar sein. Leider sind gerade die Gebiete
Südstadt, Poppelsdorf und Kessenich sehr dicht bebaut und bieten kaum Auf-
stellflächen für Altglascontainer, die einen Mindestabstand von 12 Metern zum
nächsten Wohnhaus aufweisen müssen. Hinzu kommt ein erhöhtes Verkehrs-
aufkommen. Die bonnorange AöR ist dazu angehalten, Standorte so zu
wählen, dass durch eine Leerung der Behälter der Verkehrsfluss möglichst
nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt wird.
Regelmäßig erhält die bonnorange AöR Anfragen von Bürger*innen, die auf-
grund eingeschränkter Mobilität Entsorgungsmöglichkeiten in unmittelbarer
Nähe ihres Wohnortes vermissen. Tatsächlich wird die bonnorange AöR aber
seit geraumer Zeit immer wieder dazu aufgefordert Wertstoffstandorte aufzulö-
sen. Dies geschieht sowohl seitens der anwohnenden Bürger*innen als auch
seitens der städtischen Ämter. Die Gründe sind vielfältig und reichen von Ver-Seite 1 von 2
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kehrsbehinderung über Belästigung durch Lärm oder Unrat bis zu Baumaß-
nahmen.
Im Juni 2023 konnte glücklicherweise ein neuer Standort für zwei Altpapiercon-
tainer in der Heinrich-Körner-Straße in Betrieb genommen werden. Dafür muss-
te allerdings ein Parkplatz entfallen. Weitere Standorte, vor allem auf freien
öffentlichen Flächen, konnten in dem o. g. Gebiet bisher leider nicht identifiziert
werden. Vier Altglascontainer wurden bereits im Mai 2023 im Bereich Erme-
keilstraße wieder aufgestellt.
Ein Unterflursystem ist in der Anschaffung kostenintensiv. Die Kosten für
Außenbehälter (inkl. Sicherheitsplattform) sowie für den Einbau erforderliche
Baumaßnahmen müssen vom Eigentümer des Grundstücks getragen werden.
Bei den öffentlichen Flächen ist das die Stadt Bonn. Grundsätzlich ist es jedoch
schwierig überhaupt geeignete Standorte für ein Unterflursystem im öffentlichen
Bereich zu finden. Für den Einbau dieses Systems müssen einige örtliche und
technische Bedingungen berücksichtigt werden, z. b. muss der Untergrund (bis
3 Meter tief) frei von Versorgungsleitungen, -schächten und großem Wurzel-
werk sein. In einem so dicht bebauten Stadtgebiet sind diese Voraussetzungen
nicht gegeben."
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de