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230761 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Entfernung der Verkehrsberuhigung im Bereich Löwenburgstraße Haus-Nr. 188

Nummer
230761
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
17.04.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 17.04.2023
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 31.05.2023

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 31.05.2023 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 78,6 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 230761-001 ST Entfernung der Verkehrsberuhigung im Bereich Löwenburgstraße Haus-Nr. 188

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Text anzeigen (5.320 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
230761
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung
Dezernat:
Dez. OB
14.04.2023
Bürgerantrag: Entfernung der Verkehrsberuhigung
im Bereich Löwenburgstraße Haus-Nr. 188
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 31.05.2023 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag ist auf eine Entfernung der baulichen Verkehrsberuhigung im
Bereich Löwenburgstraße Haus-Nr. 188 und Erarbeitung von alternativen
Möglichkeiten gerichtet.
Einzelheiten ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Betreff
Verkehrsberuhigung Löwnburgstraße Haus Nr. 188
Ihr Antrag
Entfernung der dortigen baulichen Verkehrsberuhigung und Erarbeiten von alternativen Möglichkeiten.
Begründung des Antrags
Als Vorsitzende des Bürgerverein Holtorf- Ungarten werde ich nunmehr seit ca. 4 Monaten von sehr vielen
Bürgerinnen und Bürgern wegen der im September eingerichteten Verkehrsberuhigung auf der
Löwenburgstraße Höhe Nr. 188 angesprochen und über die gravierenden Missstände informiert. Unser
Bürgerverein hat sich daraufhin im Vorstand mit einer Arbeitsgruppe der dortigen Situation angenommen.
Laut der Stadt Bonn wurde im März eine Seitenradarmessung an der Löwenburgstraße durchgeführt. Hier
kommen erhebliche Zweifel an dem repräsentativen Charakter dieser Messung auf. Zum einen wurde u.a. direkt
an der Verkehrsberuhigung vor Haus Nr. 188 gemessen. Dort können natürlich im Schnitt die Geschwindigkeiten
nicht hoch sein. Zum anderen lag an mindestens zwei Tagen Schnee, wodurch in meinen Augen die Ergebnisse
ebenfalls deutlich beeinträchtigt werden.
Es wurde weiterhin im Laufe der letzten vier Monate folgende Feststellungen gemacht:
-Motorradfahrer und vereinzelt PKWs in Fahrtrichtung Ungarten nutzen vermehrt den Gehweg bis kurz vor der
Kurve in Ungarten. Die Geschwindigkeiten sind dabei deutlich schneller als Schrittgeschwindigkeit.
-Fahrzeuge in Richtung Niederholtorf nutzen ebenfalls häufig den Gehweg in dem Bereich der
Fahrbahnverengung, wenn sich die begegnenden Fahrzeugführer nicht selbstständig einigen. Die Fahrzeuge
fahren dann über den abgesenkten Bereich in Höhe der Verengung auf den Gehweg und anschließend über den
abgesenkten Bereich vor Hausnummer 185 (Ausfahrt) wieder auf die Straße. Die Geschwindigkeiten sind dabei
ebenfalls schneller als Schrittgeschwindigkeit.
-In den Morgenstunden und Spätnachmittagsstunden (bedingt durch den Berufsverkehr) sind die Zustände
chaotisch.
Entweder wird sehr oft die Geschwindigkeit derart erhöht, damit man als Erster durch die Engstelle kommt oder
es kommt vor der Verengung zu sehr harten Abbremsungen der Fahrzeuge wegen Uneinigkeit. Eine
Vorrangregelung, die im Dezember eingerichtet wurde, hat die die Situation eher verschlechtert. Seit dem
kommt es immer mehr zu einem wilden Gehupe und verbalen Auseinandersetzungen in der Engstelle.
-Eine nicht unerhebliche Anzahl von Fahrzeugführern ist mit der Verkehrsführung überhaupt nicht einverstanden
und gibt dies bereits ab 06.00 Uhr morgens kund indem sie sie ein unerträgliches Hupkonzert veranstalten.
Gleiches geschieht in den Berufsverkehr-Zeiten nachmittags und vereinzelt auch nachts.
Dadurch entstehen folgende Situationen:
+Extreme Lärmbelästigung durch die bremsenden Fahrzeuge
+Extreme Lärmbelästigung durch die Fahrzeuge, die hochtourig die
Engstelle passieren
+Extreme Lärmbelästigung durch die hupenden Fahrzeuge (täglich in eine deutliche zweistellige Höhe) zu Tages-
und Nachtzeit
Im Ergebnis komme ich mit dem Vorstand und der Arbeitsgruppe des Bürgervereins zu dem Ergebnis, dass diese
Verkehrsberuhigung eine sehr massive Beeinträchtigung der Wohn- und Lebensqualität für die dort wohnenden
Bürgerinnen und Bürger bedeutet.
Es ist bekannt, dass eine Verkehrsberuhigung von einem oder mehreren Anwohnern aus diesem Bereich
gefordert wurde mittels Bürgerantrag.
Jedoch ist nach Rücksprache mit den Anwohnern festzustellen, dass diese Art der Verkehrsberuhigung so nie
gewollt war bzw. besprochen wurde.
Es wohnen in dem Bereich der Verkehrsberuhigung Menschen seit mehr als 30 bis 50 Jahre. Dazu gehören auch
ältere Mitbürger mit einem Alter von fast 85 Jahren, die schon durch das Neubaugebiet Beeinträchtigungen
erdulden mussten. Jetzt haben sie noch zusätzlich massive Lärmbelästigungen hinzunehmen, die durch diese
Maßnahmen entstanden sind.
Ein Kleinkind, was unmittelbar an der Verkehrsberuhigung wohnt, wird durch die „Huperei“ so massiv
beeinträchtigt, dass es zu Schlafstörungen kommt.
Nach Rücksprache mit der Bonner Polizei ist dort die extreme Situation auch schon festgestellt worden und der
Stadt Bonn zur Kenntnis gegeben worden.
Aufgrund der genannten massiven Beeinträchtigungen, die den Bürgerinnen und Bürgern dort zugemutet
werden, stelle ich den Antrag, die dortige Verkehrsberuhigung zu entfernen.
Eine Verkehrsberuhigung mit größerem Abstand der Baken, wenn der Bürgersteig in dem Bereich zwischen
Haus Nr. 156 und 188 im Jahr 2024 fertig gestellt werden soll, scheint sinnvoller und deutlich weniger
beeinträchtigend für die dortigen Anwohner.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 00:57 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de