230733 · Antrag
FDP-Antrag: Einsatzmöglichkeiten von autonomen Fahren im ÖPNV
Kerndaten
- Nummer
- 230733
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 12.04.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 230733 Antragsteller/in: Petra Nöhring Alessandro Balan Aaron Eßelborn Wolfgang Heedt FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 12.04.2023 FDP-Antrag: Einsatzmöglichkeiten von autonomen Fahren im ÖPNV Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 17.05.2023 Anhörung Ausschuss für Mobilität und Verkehr 24.05.2023 Empfehlung Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 24.05.2023 Empfehlung Hauptausschuss 06.06.2023 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird gebeten den Einsatz eines autonom fungierenden Busses für den Einsatz im ÖPNV der Stadt Bonn zu prüfen: 1. Welche Strecken bieten sich für autonomes Fahren an? 2. Wie kann die angespannte Mitarbeiterlage bei den Busfahrern damit entlastet werden? 3. Wann könnte eine Pilotphase beginnen? 4. Welche Anbieter gibt es derzeit auf dem Markt? 5. Welche Erfahrungen anderer Städte können bereits genutzt werden? Begründung Am Beispiel des autonomen Busses „Mover“, entwickelt von dem deutschen Unternehmen „Holon“, soll der Einsatz autonomen Transportes auch in Bonn nachhaltig geprüft werden. Der „Mover“ z.B. ist ein innovatives Transportmittel, welches hauptsächlich für den öffentlichen Nahverkehr gedacht ist und eine Alternative zu konventionellen Bussen darstellt. Alternative Anbieter sollen ebenfalls in die Recherche einbezogen werden. Insgesamt bietet ein autonomer Bus am Beispiel des „Mover“ viele Vorteile für den ÖPNV in unserer Stadt. Daher bittet die FDP-Fraktion um eine sorgfältige Prüfung des Einsatzes in unserer Stadt.Seite 1 von 2 Seite 2 Die Stadt Hamburg prüft und plant aktuell bereits die Umsetzung. Hier ist uns wichtig, dass die dortigen Erkenntnisse in die Prüfung mit einfließen. Der „Mover“ bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Bussen: • Er ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug. • Er wird durch einen automatisierten Führungsmechanismus gesteuert. Das bedeutet, dass das Fahrzeug ohne einen Fahrer auskommt und sich auf einer vorprogrammierten Route bewegt. Somit würde auch das Problem des aktuell bestehenden Fahrermangels entfallen und eine höhere Flexibilität bei der Routenplanung ermöglicht. • Er bietet Platz für fünfzehn Personen: zehn sitzend, fünf stehend und ist damit besonders für den Einsatz in Stadtgebieten geeignet. Durch seine kompakte Größe und Wendigkeit könnte der „Mover“ auch in engen Straßen und Gassen navigieren, die für herkömmliche Busse unzugänglich sind. • Durch den elektrischen Antrieb werden keine schädlichen Abgase ausgestoßen, was zur Verbesserung der Luftqualität beitragen kann und somit auch einen Beitrag zum erst kürzlich beschlossenen „Klimaplan“ der Ratskoalition leisten wird. • Betriebskosten werden im Vergleich zu konventionellen Bussen niedriger, da weniger Energie benötigt wird. • Verbesserte Sicherheit im Straßenverkehr: Der „Mover“ verfügt über fortschrittliche Technologien wie Sensoren und Kameras, die ihm ermöglichen, seine Umgebung in Echtzeit zu erfassen und auf Verkehrsveränderungen schnell zu reagieren. Dadurch können Unfälle vermieden oder zumindest minimiert werden. • Verbesserung des Verkehrsflusses: Dadurch der „Mover“ eine gleichmäßigere Geschwindigkeit als konventionelle Busse halten kann, kann dies zur Reduzierung von Staus und zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen, was aktuell auch bitter nötig ist. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de