230731 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Klimaplan umsetzen, Zukunft des Frankenbades sichern,
Kerndaten
- Nummer
- 230731
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 11.04.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 230731 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 06.04.2023 Bürgerantrag: Klimaplan umsetzen, Zukunft des Frankenbades sichern, Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 10.05.2023 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Die Antragstellenden bitten den Rat der Stadt Bonn folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Angesichts bröckelnder Fassaden, erheblicher energetischer Defizite und einer maroden Technik, die in letzter Zeit vermehrt zu (Teil-) Schließungen des einzigen noch verbliebenen öffentlichen Hallenbads im Stadtbezirk Bonn ge- führt haben, stellt der Rat einen akuten Habdlungsbedarf fest und mahnt ge- genüber der Oberbürgermeisterin eine zügige Planung und Sanierung des Baudenkmals Frankenbad an. Das Frankenbad wird zu einem mit oberster Priorität zu bearbeitenden Vorzeigeprojekt des Klimaplans im Handlungsfeld „Gebäude“ als Teil der Strategie für einen klimaneutralen städtischen Gebäu- debestand. 2. Dementsprechend wird die Oberbürgermeisterin gebeten, 2.1 die Sanierung des Frankenbads zur Chefsache zu erklären und dem städti- schen Gebäudemanagement (SGB) eine Dienstanweisung zu erteilen mit dem Ziel sicherzustellen, dass die dringend gebotene Sanierung des Frankenbads spätestens in 2025 begonnen werden kann. Die Verwaltung legt dem Rat zeit- nah einen belastbaren Zeitplan vor, in dem die Planungsfortschritte und die Ergebnisse der mit Ratsbeschluss vom 10.02.2022 beauftragen Prüfung mögli- cher Optionen für eine Beschleunigung der Planung und Sanierung (u.a. vollständiger Übergang von Planung und Sanierung in eine externe Projektver- antwortlichkeit) dargestellt sind. (Drucksachen-Nummer 211626-04) 2.2 - mitzuteilen, welchen Stand die Planungen für die provisorische Gestaltung der Barrierefreiheit einschließlich Kostenschätzung erreicht haben;Seite 1 von 5 Seite 2 - eine Einschätzung abzugeben, ob diese Investitionssumme für das Provisori- um angesichts der angespannten Haushaltslage als vertretbar eingestuft wird unter Berücksichtigung der laut Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung vorgesehenen neuen barrierefreien Erschließung vom Parkplatz aus und der aktualisierten Zeitschiene für die Generalsanierung; 2.3 klarzustellen, dass die Verwaltung die Sanierung und Erweiterung des Hal- lenbads um ein Wettkampfbecken im Sportpark Nord nicht prioritär zu Lasten des öffentlichen Frankenbads betreibt. 3. Der Rat setzt sich im Zuge der Haushaltsberatungen für eine Anhebung der Mittel zur Umsetzung des Bäderkonzepts von bisher 130 Mio. Euro um mindes- tens die Summe ein, die sich bei einer Anpassung der Kostenschätzung für die Sanierung des Frankenbads (bisher ca. 30 Mio. Euro) an die gestiegenen Bau- kosten (Baupreisindex) ergibt; alternativ werden die erforderlichen Mehrkosten aus der Haushaltsstelle für die Umsetzung des Klimaplans finanziert. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 2 von 5 Bürgerantrag Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern Die Antragstellenden bien den Rat der Stadt Bonn folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Angesichts bröckelnder Fassaden, erheblicher energescher Dezite und einer maroden Technik, die in letzter Zeit vermehrt zu (Teil-) Schließungen des einzigen noch verbliebenen öentlichen Hallenbads im Stadtbezirk Bonn geführt haben, stellt der Rat einen akuten Habdlungsbedarf fest und mahnt gegenüber der Oberbürgermeisterin eine zügige Planung und Sanierung des Baudenkmals Frankenbad an. Das Frankenbad wird zu einem mit oberster Priorität zu bearbeitenden Vorzeigeprojekt des Klimaplans im Handlungsfeld „Gebäude“ als Teil der Strategie für einen klimaneutralen städschen Gebäudebestand. 2. Dementsprechend wird die Oberbürgermeisterin gebeten, 2.1 die Sanierung des Frankenbads zur Chefsache zu erklären und dem städschen Gebäudemanagement (SGB) eine Dienstanweisung zu erteilen mit dem Ziel sicherzustellen, dass die dringend gebotene Sanierung des Frankenbads spätestens in 2025 begonnen werden kann. Die Verwaltung legt dem Rat zeitnah einen belastbaren Zeitplan vor, in dem die Planungsfortschrie und die Ergebnisse der mit Ratsbeschluss vom 10.02.2022 beauragen Prüfung möglicher Oponen für eine Beschleunigung der Planung und Sanierung (u.a. vollständiger Übergang von Planung und Sanierung in eine externe Projektverantwortlichkeit) dargestellt sind. (Drucksachen-Nummer 211626-04) 2.2 - mitzuteilen, welchen Stand die Planungen für die provisorische Gestaltung der Barrierefreiheit einschließlich Kostenschätzung erreicht haben; - eine Einschätzung abzugeben, ob diese Invesonssumme für das Provisorium angesichts der angespannten Haushaltslage als vertretbar eingestu wird unter Berücksichgung der laut Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung vorgesehenen neuen barrierefreien Erschließung vom Parkplatz aus und der aktualisierten Zeitschiene für die Generalsanierung; 2.3 klarzustellen, dass die Verwaltung die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads um ein Wekampecken im Sportpark Nord nicht prioritär zu Lasten des öentlichen Frankenbads betreibt. Bürgerantrag „Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 1/3Seite 3 von 5 Bürgerantrag Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern 3. Der Rat setzt sich im Zuge der Haushaltsberatungen für eine Anhebung der Miel zur Umsetzung des Bäderkonzepts von bisher 130 Mio. Euro um mindestens die Summe ein, die sich bei einer Anpassung der Kostenschätzung für die Sanierung des Frankenbads (bisher ca. 30 Mio. Euro) an die gesegenen Baukosten (Baupreisindex) ergibt; alternav werden die erforderlichen Mehrkosten aus der Haushaltsstelle für die Umsetzung des Klimaplans nanziert. Begründung: Der marode Zustand des Frankenbads mit seinen energeschen Deziten, z.B. bei der Wärmedämmung, zeigt den dringenden Handlungsbedarf für den Klimaschutz auf. Zudem gilt es zu verhindern, dass der größte Stadtbezirk eines Tages ohne ein öentliches Hallenbad dasteht. Mit einer zügigen Umsetzung der Grundsanierung wäre gleichermaßen sowohl den ambionierten Zielen des Klimaplans, als auch dem Ziel des Bäderkonzepts, für eine wohnortnahe Grundversorgung in allen Stadtbezirken zu sorgen, gedient. Die Oberbürgermeisterin sollte deshalb alle sich aus ihrem Amt ergebenden Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses für den Stadtbezirk und den Klimaschutz bedeutende Projekt möglichst rasch umzusetzen. Laut Koalionsvertrag sollte die Sanierung in 2023 erfolgen, von der Verwaltung wurde 2024 in Aussicht gestellt. Seit dem Ratsbeschluss vom 10.02.2022 ist über ein Jahr vergangen, ohne dass die Verwaltung die Prüfergebnisse zu den im Beschluss genannten Oponen für eine Beschleunigung vorgelegt hat, insbesondere zu der Frage der vollständigen externen Vergabe. Für die Antragstellenden ist insbesondere der in der Mieilungsvorlage „Sachstand Sanierung Frankenbad“ (Drucksache-Nummer 211626 - 05) genannte Zeitbedarf von 8 Monaten für die Grundlagenermilung nicht nachvollziehbar, da bereits vielfälge Gutachten vorliegen sowohl zum Bauzustand, die aufzeigen, welche zusätzlichen Untersuchungen erforderlich sind, als auch ein denkmalpegerisches Gutachten, das konkrete Beurteilungen zur Veränderbarkeit des Denkmals in einer Art Ampelsystem enthält. Ebenso wurde bereits ein architektonisches Konzept für den Städtebauförderantrag Masterplan Innere Stadt 2.0 erstellt, das aufzeigt, wie eine Nutzungserweiterung des Schwimmbads um Flächen für Begegnungen unter Berücksichgung des denkmalpegerischen Planes erfolgen kann, ohne dass sich die verschiedenen Nutzungen stören. Dazu ist eine barrierefreie Neuerschliessung des Frankenbads vom Parkplatz aus vorgesehen. Bürgerantrag „Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 2/3Seite 4 von 5 Bürgerantrag Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die vorgesehen Maßnahmen für eine provisorische Herstellung der Barrierefreiheit auch in Zukun Bestand haben, oder ob es sich um eine wirtschalich vertretbare Inveson für die Zwischenzeit bis zur Grundsanierung handelt. In Teilen der Öentlichkeit ist der Eindruck entstanden, die Verwaltung würde zu Lasten des Frankenbads die Sanierung und Erweiterung des Schwimmbads im Sportpark Nord um ein Wekampecken vorantreiben. Zur Wahrung der Transparenz ist hier eine Klarstellung erforderlich. Die Sorge, dass die für das Bäderkonzept vorgesehenen 130 Mio. Euro nicht ausreichen werden, scheint wegen der Kostensteigerungen im Bauwesen nicht unbegründet (siehe Hardtbergbad). Der Rat sollte seinen Worten deshalb Taten folgen lassen und die für die Sanierung des Frankenbads erforderlichen Gelder dann auch bereitstellen. Der Bürgerantrag wird von den Vorstandsmitgliedern des gemeinnützigen Vereins der Freundinnen und Freunde des Frankenbades e.V. als Einzelpersonen eingereicht. Er ist mit dem Verein abgesmmt. Bürgerantrag „Klimaplan umsetzen, Zukun des Frankenbads sichern“ Seite 3/3Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de